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Veröffentlicht am 11.04.2026

Kochen lernen leicht gemacht – mit vielen Tipps und Tricks

Kochen lernen Schritt für Schritt
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Das Grundkochbuch „Kochen lernen Schritt für Schritt“ aus dem Dr. Oetker Verlag ist die modernisierte Neuauflage eines echten Klassikers – und das merkt man sofort. Es richtet sich in erster Linie an Anfänger, ...

Das Grundkochbuch „Kochen lernen Schritt für Schritt“ aus dem Dr. Oetker Verlag ist die modernisierte Neuauflage eines echten Klassikers – und das merkt man sofort. Es richtet sich in erster Linie an Anfänger, bietet aber auch Fortgeschrittenen viele nützliche Tipps, Auffrischungen sowie einige modernere und ausgefallenere Rezepte.
Schon beim ersten Durchblättern fällt die übersichtliche Struktur positiv auf. Das Buch beginnt nicht direkt mit Rezepten, sondern vermittelt zunächst wichtige Grundlagen: von Küchenhygiene über den richtigen Umgang mit Herd und Kochgeschirr bis hin zu Einkauf, Lagerung und Haltbarkeit von Lebensmitteln. Auch Portionsgrößen für Vor- und Hauptspeisen sowie Desserts werden angegeben, was besonders bei der Planung von Familienfeiern hilfreich ist. So lassen sich Mengen gut einschätzen, ohne dass am Ende zu wenig oder deutlich zu viel gekocht wird. Besonders praktisch fand ich auch die Tipps zur Organisation des Kühlschranks – ich habe meinen direkt umsortiert.
Im Anschluss werden grundlegende Techniken wie Schneiden, Messen, Blanchieren oder Garen verständlich erklärt. Das ist ideal für alle, die sich in der Küche noch unsicher fühlen. Ergänzt wird dies durch eine Übersicht verschiedener Lebensmittelgruppen wie Gemüse, Fleisch, Fisch oder Gewürze, die eine gute Orientierung bietet.
Der Rezeptteil ist klassisch aufgebaut: von Salaten über Suppen und Saucen bis hin zu Hauptgerichten und Desserts. Besonders positiv ist, dass jedes Rezept Schritt für Schritt erklärt und durch Bilder ergänzt wird. Häufig gibt es zusätzlich Varianten oder Tipps zum Verfeinern, was das Buch sehr alltagstauglich macht.
Die Rezepte selbst sind bodenständig und bewährt – von Tomatensalat und Spargelsuppe über Gulasch und Rinderrouladen bis hin zu Tiramisu oder Milchreis. Es handelt sich überwiegend um Gerichte, die man regelmäßig kochen kann, ergänzt durch einige etwas ausgefallenere Ideen sowie passende Gerichte für Sonn- und Feiertage. Zudem enthält das Buch viele vegane, vegetarische und glutenfreie Rezepte.
Mein Fazit:
Ein rundum gelungenes Grundkochbuch, das seinem Namen gerecht wird. Es vermittelt nicht nur Rezepte, sondern echtes Küchenwissen. Besonders für Anfänger ist es eine große Hilfe, aber auch erfahrene Hobbyköche können noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp mitnehmen. Ein zuverlässiger Begleiter für den Küchenalltag, der in keiner Küche fehlen sollte.

Veröffentlicht am 10.04.2026

Eine bewegende Lebensgeschichte

Gretas Männer
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Das Hörbuch „Gretas Männer“ von Judith Reusch, gesprochen von Irina Scholz und Fanny Bechert, hat mich von Anfang an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Im Mittelpunkt steht Greta, eine ...

Das Hörbuch „Gretas Männer“ von Judith Reusch, gesprochen von Irina Scholz und Fanny Bechert, hat mich von Anfang an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Im Mittelpunkt steht Greta, eine inzwischen über 80-jährige Frau, die in ihrem Leben fünf Mal geheiratet hat. Dass fast alle ihre Männer kurz nach der Hochzeit sterben, macht sie in der Familie zu einer fast schon sagenumwobenen Figur, die den Beinamen „Bienenkönigin“ trägt. Doch hinter diesen Geschichten steckt so viel mehr als bloße Gerüchte oder vorschnelle Urteile.
Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise: Die Handlung entfaltet sich aus wechselnden Perspektiven – von Marie, Lola und Greta selbst. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild, das nach und nach immer klarer wird. Während Marie den Kontakt zu ihrer Mutter Greta komplett abgebrochen hat und über die Vergangenheit schweigt, begibt sich Lola neugierig auf Spurensuche. Als Hörerin war ich dabei ganz nah dran und habe gemeinsam mit ihr Stück für Stück Gretas Lebensgeschichte entdeckt.
Greta selbst ist für mich eine beeindruckende Figur. Eine Frau, die immer wieder Verluste erlebt und dennoch nie stehen bleibt. Sie blickt nach vorn, trifft Entscheidungen und geht ihren eigenen Weg – unabhängig davon, was andere über sie denken. Gerade diese leise, aber konsequente Stärke hat mich sehr berührt.
Auch das Zusammenspiel der Sprecherinnen hat mir ausgesprochen gut gefallen. Irina Scholz und Fanny Bechert verleihen den verschiedenen Figuren eine eigene Stimme und machen die Emotionen spürbar, ohne dabei übertrieben zu wirken. Das hat das Hörbuch für mich besonders lebendig gemacht.
Der Schreibstil ist insgesamt sehr angenehm – ruhig, einfühlsam und gleichzeitig fesselnd. Die Geschichte entwickelt sich in einem schönen Tempo, sodass ich jederzeit gut folgen konnte und nie den Überblick verloren habe. Vor allem die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart ist hier gelungen umgesetzt.
Für mich war „Gretas Männer“ eine rundum gelungene Hörerfahrung. Eine berührende Geschichte über Liebe, Verlust, Selbstbestimmung und die Frage, wie viel Wahrheit wirklich hinter den Geschichten steckt, die wir über andere Menschen erzählen.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Gelungener und spannender Abschluss der „Kaiserwald“-Dilogie

Sonnenwende
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Das Hörbuch "Sonnenwende" ist der fulminante Abschluss der "Kaiserwald"-Dilogie von Anja Jonuleit. Nach dem eher ruhig aufgebauten ersten Teil war ich sehr neugierig, wie "Sonnenwende" die Geschichte weiterführt ...

Das Hörbuch "Sonnenwende" ist der fulminante Abschluss der "Kaiserwald"-Dilogie von Anja Jonuleit. Nach dem eher ruhig aufgebauten ersten Teil war ich sehr neugierig, wie "Sonnenwende" die Geschichte weiterführt – und vor allem beendet. Und ich muss sagen: Dieses Hörbuch hat mich deutlich stärker gepackt als der Auftakt.
Die Handlung knüpft an die Ereignisse aus "Kaiserwald" an und bringt nach und nach Licht in die vielen offenen Fragen. Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte entfaltet sich diesmal nicht nur langsam, sondern gewinnt spürbar an Tempo und Spannung. Die verschiedenen Handlungsstränge greifen immer mehr ineinander, sodass man endlich versteht, wie alles zusammenhängt. Es ist ein bisschen so, als würden die Zahnräder, die im ersten Teil noch lose wirkten, jetzt richtig ineinandergreifen.
Inhaltlich fand ich die Mischung aus Familiendrama, Geheimnissen und politischen Verstrickungen sehr gelungen. Die Geschichte wirkt komplex, aber nie unübersichtlich. Besonders die Entwicklungen rund um Mathilda und Falk haben mich gefesselt – vor allem, weil ihre Beziehung von Anfang an unter keinem guten Stern steht und man ständig das Gefühl hat, dass etwas eskalieren könnte.
Auch die verschiedenen Zeitebenen tragen wieder viel zur Spannung bei. Diesmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Übergänge klarer und die Zusammenhänge schneller erkennbar sind, was das Zuhören angenehmer gemacht hat.
Ein großer Pluspunkt ist für mich wieder das Hörbuch selbst: Die Sprecherinnen Vera Teltz, Inka Löwendorf, Jördis Triebel und Lili Zahavi machen einen richtig guten Job. Durch die unterschiedlichen Stimmen lassen sich die Figuren sehr gut auseinanderhalten, und die Emotionen kommen authentisch rüber.
Insgesamt ist Sonnenwende für mich ein gelungener und vor allem deutlich spannenderer Abschluss der Dilogie. Wer den ersten Teil mochte, sollte hier unbedingt weiterhören – es lohnt sich, dranzubleiben.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Zwischen Wahrheit und Verdrängung – historisch fundiert und berührend

Wo der Wind die Namen trägt
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Das Hörbuch „Wo der Wind die Namen trägt“ von Anja Jonuleit, gesprochen von Ruth Reinecke, Tessa Mittelstaedt und Monika Oschek, hat mich nachhaltig beeindruckt und emotional sehr bewegt.
Die Geschichte ...

Das Hörbuch „Wo der Wind die Namen trägt“ von Anja Jonuleit, gesprochen von Ruth Reinecke, Tessa Mittelstaedt und Monika Oschek, hat mich nachhaltig beeindruckt und emotional sehr bewegt.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und entfaltet ihre Wirkung langsam, aber eindringlich. Erzählt wird aus drei Perspektiven, die kunstvoll miteinander verwoben sind: Inge – einmal als achtjähriges Mädchen im Jahr 1946 und dann als 85-jährige Frau in der Gegenwart – sowie Helga, die den Auftrag hat, eine Chronik der Kreisbauernschaft zu erstellen. Ihre Gespräche mit Zeitzeugen und insbesondere ihre Tagebucheinträge werden dabei zu einem wichtigen Schlüssel für das Verständnis der Vergangenheit.
Gerade diese Rückblicke haben für mich deutlich gemacht, wie trügerisch Erinnerungen sein können – vor allem, wenn man sie aus der Perspektive eines Kindes erlebt. Vieles wirkt zunächst wie eine fast idyllische Kindheit in der Lüneburger Heide, mit all ihren Bildern, Gerüchen und scheinbar vertrauten Menschen. Doch nach und nach bricht diese Fassade auf und macht Platz für eine Wirklichkeit, die von Schweigen, Verdrängen und erschütternden Wahrheiten geprägt ist.
Was dieses Hörbuch für mich so besonders macht, ist die Kombination aus sorgfältiger Recherche und emotionaler Erzählweise. Man spürt in jeder Szene, dass hier reale historische Hintergründe eingeflossen sind. Besonders eindringlich fand ich, wie das Thema der Nachkriegszeit aufgearbeitet wird – nicht nur das offensichtliche Leid, sondern auch die Strukturen, die im Verborgenen weiterbestanden haben. Dass vieles auf wahren Begebenheiten basiert und im Nachwort noch einmal eingeordnet wird, hat den Eindruck bei mir zusätzlich verstärkt.
Die Figuren sind dabei sehr lebensnah gezeichnet. Niemand ist einfach nur gut oder böse, vielmehr tragen alle ihre eigenen Geschichten und Verstrickungen mit sich. Gerade diese Vielschichtigkeit hat es mir leicht gemacht, mich in die Charaktere hineinzuversetzen und ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.
Die drei Sprecherinnen machen das Ganze zu einem echten Erlebnis: Jede Stimme bringt ihre eigene Farbe und Tiefe mit, sodass die unterschiedlichen Perspektiven klar voneinander abgehoben sind. Besonders gelungen fand ich, wie die kindliche Sicht von Inge und die reflektierte Stimme der alten Inge umgesetzt wurden – das hat mich oft richtig mitgerissen.
Auch wenn ich anfangs einen kleinen Moment gebraucht habe, um vollständig in die Struktur mit den wechselnden Perspektiven hineinzufinden, hat mich die Geschichte dann umso mehr gepackt. Zwischendurch gibt es ruhigere Passagen, die für mein Empfinden aber gut zur Atmosphäre beitragen und den Raum geben, das Gehörte wirken zu lassen.
Der Roman ist kein leichtes Hörbuch für zwischendurch. Er ist aufrüttelnd, stellenweise schwer auszuhalten und regt stark zum Nachdenken an. Gerade weil nichts beschönigt wird, entfaltet die Geschichte ihre ganze Wucht. Themen wie Schuld, Verantwortung und das Weiterwirken von Vergangenheit in die Gegenwart werden hier eindringlich und sehr nahbar vermittelt – und wirken erschreckend aktuell.
Für mich ist „Wo der Wind die Namen trägt“ ein Hörbuch, das lange nachhallt und einen nicht so schnell loslässt. Ich habe jede Minute intensiv erlebt und kann es uneingeschränkt empfehlen – besonders allen, die sich für historische Zusammenhänge interessieren und bereit sind, sich auch mit den dunkleren Kapiteln auseinanderzusetzen.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Spannend, geheimnisvoll und voller Abenteuer

Avorrit
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Das Buch "Avorrit - Das Spiel der Schlüssel" ist der Auftakt der Schlüssel - Saga - Dilogie aus der Feder von Katrina Lähn. Schon allein das Thema rund um ein gefährliches Spiel, Magie und einen alten ...

Das Buch "Avorrit - Das Spiel der Schlüssel" ist der Auftakt der Schlüssel - Saga - Dilogie aus der Feder von Katrina Lähn. Schon allein das Thema rund um ein gefährliches Spiel, Magie und einen alten Fluch hat mich sofort angesprochen. Dazu noch Abenteuer und eine Prise Romantik – für mich klang das nach einer richtig guten Mischung.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Der Prolog ist düster und geheimnisvoll und wirft direkt Fragen auf, die sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil, der angenehm flüssig ist und durch die Ich-Perspektive von Marley sehr nahbar wirkt.
Marley als Hauptfigur hat mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen. Am Anfang wirkt sie eher unsicher und zurückhaltend, was bei ihrem schweren Schicksal absolut nachvollziehbar ist. Gerade deshalb mochte ich ihre Entwicklung umso mehr – sie wächst über sich hinaus und zeigt immer mehr Mut.
Jo ist dabei ihr kompletter Gegenpol: laut, impulsiv und voller Energie. Die Dynamik zwischen den beiden fand ich richtig gelungen und ihre Freundschaft ist für mich eines der Highlights des Buches.
Die Handlung nimmt nach und nach richtig Fahrt auf. Besonders die Reiseabschnitte – das Schiff, die Wüste oder die verschiedenen Begegnungen sorgen für viel Spannung und Abwechslung. Es passieren immer wieder unerwartete Dinge, und man merkt schnell, in diesem Spiel ist niemand wirklich sicher.
Sehr spannend fand ich auch die Nebencharaktere. Vor allem Sawyer bleibt lange geheimnisvoll und schwer einzuschätzen, während Mortimer und Karla im Verlauf immer mehr Facetten zeigen. Hier habe ich das Gefühl, dass im zweiten Band noch einiges auf uns zukommt.
Ein großer Pluspunkt ist für mich auch die Gestaltung des Buches. Die Karten und kleinen Details helfen dabei, sich die Welt besser vorzustellen und machen das Lesen noch intensiver.
Allerdings gab es für mich auch ein paar Punkte, die mich etwas gestört haben. Manche Entwicklungen gingen mir etwas zu schnell oder wirkten nicht ganz nachvollziehbar. Auch einige der märchenhaften oder magischen Elemente waren mir stellenweise etwas „drüber“, wodurch ich kurzzeitig aus der Geschichte gerissen wurde.
Trotzdem hat das der Spannung und meinem Lesespaß keinen großen Abbruch getan. Die Geschichte bleibt durchgehend interessant und wirft viele Fragen auf, die ich unbedingt noch beantwortet haben möchte.
Fazit:
Ein gelungener Fantasy-Auftakt mit einer tollen Idee, starken Charakteren und viel Spannung – auch wenn noch ein bisschen Luft nach oben ist. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich darauf, Marley und Jo weiter zu begleiten!

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