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Veröffentlicht am 31.03.2026

Emotionale Fortsetzung mit kleinen Längen und starkem Cliffhanger

Light and Flame – Eine Liebe im Schatten
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Das Hörbuch „Light and Flame – Eine Liebe im Schatten“ ist der zweite Band der vierteiligen Reihe von Jennifer L. Armentrout, gesprochen von Yeşim Meisheit. Nach dem starken Auftakt war ich sehr gespannt, ...

Das Hörbuch „Light and Flame – Eine Liebe im Schatten“ ist der zweite Band der vierteiligen Reihe von Jennifer L. Armentrout, gesprochen von Yeşim Meisheit. Nach dem starken Auftakt war ich sehr gespannt, wie es mit Sera und Nyktos weitergeht – und ich wurde insgesamt gut unterhalten, auch wenn dieser Teil für mich nicht ganz an Band 1 herankommt.
Die Geschichte setzt nahtlos an den ersten Teil an, was mir gut gefallen hat, da ich sofort wieder mitten im Geschehen war. Sera steht weiterhin im Mittelpunkt und ihre innere Zerrissenheit – zwischen ihrer ursprünglichen Mission, ihren Gefühlen und der Verantwortung gegenüber den Welten – bleibt greifbar. Ihre Entwicklung ist definitiv spürbar: Sie wirkt stellenweise stärker und entschlossener, auch wenn sie emotional oft hin- und hergerissen ist. Genau das macht sie aber auch authentisch.
Die Beziehung zwischen Sera und Nyktos nimmt erneut viel Raum ein. Ihre Dynamik ist intensiv, emotional und teilweise auch sehr leidenschaftlich. Das hat mir in Teilen wieder gut gefallen, weil die Gefühle glaubwürdig transportiert werden. Allerdings hatte es mehrere Längen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Fokus etwas stärker auf die eigentliche Handlung und die Bedrohung durch Kolis gelegt wird.
Was ich wiederum sehr mochte, war die düstere Atmosphäre rund um Kolis und die steigende Bedrohung. Diese Momente bringen Spannung in die Geschichte und sorgen dafür, dass man trotzdem dranbleiben möchte. Und dann ist da natürlich das Ende – ein ziemlich fieser Cliffhanger, der dafür sorgt, dass ich definitiv wissen will, wie es weitergeht.
Ein großes Plus bleibt für mich die Sprecherin Yeşim Meisheit. Sie macht auch in diesem Band einen tollen Job. Ihre Stimme passt hervorragend zu Sera und sie schafft es, Emotionen glaubwürdig zu transportieren, ohne dabei übertrieben zu wirken. Gerade in intensiven oder ruhigen Momenten holt sie nochmal einiges aus der Geschichte heraus und wertet das Hörerlebnis deutlich auf.
Insgesamt ist der zweite Band eine solide Fortsetzung mit emotionalen Momenten, interessanten Entwicklungen und einer tollen Sprecherleistung. Allerdings hat er für mich auch spürbare Längen und einen etwas zu starken Fokus auf die Beziehung der Hauptfiguren. Trotzdem: Der Cliffhanger wirkt – und ich bin neugierig auf Band 3.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Atmosphärisch starker Auftakt, nicht perfekt, aber besonders

Tainted Love
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Mit "Tainted Love" legt Vincent Tal einen atmosphärisch dichten Auftakt einer neuen Krimireihe vor, der weniger durch klassische Spannung als vielmehr durch seine 80er Jahre Feelings überzeugt.
Die Geschichte ...

Mit "Tainted Love" legt Vincent Tal einen atmosphärisch dichten Auftakt einer neuen Krimireihe vor, der weniger durch klassische Spannung als vielmehr durch seine 80er Jahre Feelings überzeugt.
Die Geschichte spielt im Sommer 1986 im nordhessischen Zonenrandgebiet. Flirrende Hitze, sterbende Wälder und die allgegenwärtige Nähe zur DDR schaffen eine besondere, leicht bedrückende Stimmung. Diese wird durch zahlreiche kulturelle Verweise auf die 80er Jahre zusätzlich verstärkt. Musik spielt dabei auch eine große Rolle und sorgt für ein starkes nostalgisches Leseerlebnis.
Im Mittelpunkt stehen Martin Ritter und Christine Lehmann, ein ungleiches Paar. Als der heiße Sommer in einem nahegelegenen See ein Luxusauto zum Vorschein bringt, wirft das viele Fragen auf und die beiden fangen an zu ermitteln. Die Handlung entfaltet sich aus wechselnden Perspektiven, was die Figuren facettenreich erscheinen lässt – auch wenn insbesondere Martin lange schwer greifbar bleibt. Seine geheimnisvolle Vergangenheit, ein ungeöffneter Umschlag und sein teilweise widersprüchliches Verhalten sorgen für unterschwellige Spannung, werfen aber auch Fragen auf, die nicht immer vollständig befriedigend beantwortet werden.
Christine hingegen wirkt zugänglicher, auch wenn sie zunächst weniger Raum einnimmt. Besonders interessant ist das Zusammenspiel der beiden, das von Nähe und Distanz geprägt ist und dadurch eine zusätzliche emotionale Ebene schafft.
Der Kriminalfall selbst entwickelt sich eher langsam und wirkt stellenweise etwas konstruiert. Viele Spuren, skurrile Nebenfiguren und Andeutungen bauen zwar Neugier auf, doch die Auflösung erscheint letztlich etwas zu abrupt und hätte mehr Raum vertragen können. Dadurch geht ein Teil der zuvor aufgebauten Spannung verloren.
Was den Roman jedoch besonders macht, ist seine Atmosphäre: "Tainted Love" lebt von den kleinen Momenten, den Erinnerungen und dem Gefühl, in eine vergangene Zeit einzutauchen. Der eigentliche Kriminalfall tritt dabei fast in den Hintergrund und wirkt eher wie ein Rahmen.
Mein Fazit:
Ein Krimi, der vor allem durch sein starkes 80er-Jahre-Flair punktet und weniger durch seinen Spannungsbogen. Die Figuren, das Setting und die nostalgischen Elemente machen das Buch dennoch sehr lesenswert. Mit etwas mehr erzählerischer Stringenz im Kriminalfall hätte es ein Highlight sein können. So bleibt ein überzeugender Reihenauftakt mit Luft nach oben – und definitiv genug Potenzial, um neugierig auf den nächsten Band zu machen.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 26.03.2026

Eine Welt aus Salz, Sturm, Legenden und Geheimnisse

Born of Salt and Storm
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Ich habe „Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard abwechselnd gehört und gelesen. Selten hat sich ein Romantasy-Debüt für mich so stimmig in Atmosphäre und Aufmachung angefühlt.
Schon das Buch selbst ...

Ich habe „Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard abwechselnd gehört und gelesen. Selten hat sich ein Romantasy-Debüt für mich so stimmig in Atmosphäre und Aufmachung angefühlt.
Schon das Buch selbst ist ein kleines Highlight. Der Farbschnitt mit dem grün schimmernden Meer, Muscheln und feinen Details wie Luftbläschen und Segelschiff passt einfach perfekt zur Geschichte und macht direkt Lust, einzutauchen. Besonders schön fand ich auch die Karte in der Klappenbroschur, die einem die Welt greifbarer macht. Am Ende wartet sogar ein kleiner Logbucheintrag mit einem Ausblick auf den nächsten Band – ein Detail, das die Vorfreude auf die Fortsetzung (geplant für Herbst 2026) noch verstärkt.
Inhaltlich hat mich vor allem die Atmosphäre abgeholt. Diese raue, salzige Welt voller Stürme, Mythen und Gefahren fühlt sich unglaublich lebendig an. Man merkt, wie viel Herzblut in das Setting geflossen ist – das Meer ist hier nicht nur Kulisse, sondern fast schon eine eigene Figur. Der Einstieg braucht einen kleinen Moment, weil man sich erst orientieren muss, aber genau dieses langsame Eintauchen verstärkt die dichte Stimmung.
Tavi als Protagonistin mochte ich sehr. Sie ist nicht glatt oder perfekt, sondern kantig, manchmal impulsiv und dadurch umso authentischer. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte wirkt nachvollziehbar und hat mich emotional mitgenommen. Eero hingegen bleibt lange geheimnisvoll, was gut zur Geschichte passt. Die Dynamik zwischen den beiden ist von Misstrauen geprägt und entwickelt sich sehr langsam – ein klassischer Slow Burn, der eher leise im Hintergrund wächst. Wer viel Romantik erwartet, sollte das im Hinterkopf behalten, aber gerade diese Zurückhaltung fand ich passend und glaubwürdig.
Auch die Nebenfiguren bringen zusätzliche Tiefe in die Geschichte und lockern an den richtigen Stellen auf, ohne die Grundstimmung zu verlieren.
Das Hörbuch hat das Ganze für mich noch einmal auf eine andere Ebene gehoben. Gesprochen von Lisa Oltsch und Philipp Oehme, wobei der weibliche Part deutlich überwiegt, wird die Geschichte sehr angenehm und atmosphärisch transportiert. Dass die Geschichte nicht in der Ich-Perspektive erzählt ist, fand ich ein kleines bisschen schade, weil dadurch etwas Distanz entsteht, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.
Insgesamt ist „Born of Salt and Storm“ für mich ein sehr gelungener Auftakt der Seakissed-Trilogie: atmosphärisch dicht, visuell wunderschön aufbereitet und mit Figuren, die sich Zeit nehmen, um zu wirken. Besonders das maritime Setting hebt die Geschichte von vielen anderen Romantasy-Titeln ab und bleibt im Kopf.
Fazit:
Ein stimmungsvoller, leicht rauer und gleichzeitig gefühlvoller Einstieg in eine neue Romantasy-Reihe. Wer Lust auf Meer, Magie, Slow Burn und eine Welt voller Geheimnisse hat, sollte hier definitiv einen Blick (oder ein Ohr) riskieren.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Atmosphäre top – Sprecher leider ein Flop

Moorland. Die Zwillinge
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Ich habe mich sehr auf "Moorland – Die Zwillinge" von Andreas Winkelmann gefreut, da mich die düstere Moor-Atmosphäre und die Story rund um die verschwundenen Zwillinge sofort angesprochen haben. Und tatsächlich: ...

Ich habe mich sehr auf "Moorland – Die Zwillinge" von Andreas Winkelmann gefreut, da mich die düstere Moor-Atmosphäre und die Story rund um die verschwundenen Zwillinge sofort angesprochen haben. Und tatsächlich: Die Geschichte an sich hat mich schnell gepackt. Dieses kalte, neblige Setting, die geheimnisvolle Dorfgemeinschaft und die vielen offenen Fragen erzeugen eine richtig unangenehme, spannende Stimmung. Man fühlt sich beim Hören regelrecht ins Moor gezogen. Auch die Ermittlungen rund um Malia Gold fand ich interessant aufgebaut. Es gibt immer wieder neue Verdächtige und Wendungen, sodass man als Hörer ständig am Miträtseln ist. Genau so wünsche ich mir eigentlich einen Thriller.
ABER: Für mich wurde das gesamte Hörerlebnis leider massiv durch den Sprecher Charles Rettinghaus zerstört. Seine Art zu lesen war für mich kaum auszuhalten. Die vielen verstellten Stimmen für die einzelnen Figuren wirkten auf mich extrem übertrieben und teilweise fast schon lächerlich. Statt die Spannung zu verstärken, hat mich das komplett rausgerissen. Oft hatte ich eher das Gefühl, einem überdrehten Märchenerzähler zuzuhören als einem düsteren Thriller. Besonders unangenehm fand ich die teils krächzende, angestrengte Stimmlage. Das ging bei mir wirklich so weit, dass es sich beim Zuhören körperlich unangenehm angefühlt hat. Ich musste mehrfach pausieren, weil es einfach zu anstrengend wurde. So etwas hatte ich bei einem Hörbuch bisher noch nie.
Wenn ich nur die Story bewerten würde, läge das Ganze bei fünf von fünf Sternen. Aber ein Hörbuch lebt nun mal maßgeblich vom Sprecher – und hier passt es für mich überhaupt nicht, leider.
Mein Fazit, ein starker Thriller mit dichter Atmosphäre und spannender Handlung, aber für mich durch den Sprecher leider kaum genießbar.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Gelungener Auftakt - Zwischen Pflicht und Verlangen

Shadow and Ember – Eine Liebe im Schatten
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Das Hörbuch "Shadow and Ember – Eine Liebe im Schatten" ist der Auftakt dieser Reihe, die insgesamt aus vier Büchern besteht. Die Autorin ist Jennifer L. Armentrout und die Sprecherin heißt Yesim Meisheit.
Die ...

Das Hörbuch "Shadow and Ember – Eine Liebe im Schatten" ist der Auftakt dieser Reihe, die insgesamt aus vier Büchern besteht. Die Autorin ist Jennifer L. Armentrout und die Sprecherin heißt Yesim Meisheit.
Die Geschichte rund um Sera hat mich schnell gepackt. Die Ich-Perspektive sorgt dafür, dass man sehr nah an ihren Gedanken und inneren Konflikten dran ist. Gerade ihr Zwiespalt zwischen Pflicht und Gefühlen wurde für mich gut greifbar. Die Grundidee – jemanden verführen zu müssen, um ihn zu töten – ist spannend und bietet viel emotionales Potenzial, das die Autorin Jennifer L. Armentrout auch größtenteils gut ausschöpft. Allerdings muss ich sagen: An manchen Stellen war es mir etwas zu viel des Guten. Die Geschichte ist stellenweise ziemlich blutig und auch die vielen expliziteren Szenen haben für mich nicht immer zur Handlung beigetragen. Weniger wäre hier manchmal mehr gewesen. Dafür mochte ich aber die Dynamik zwischen Sera und Nyktos sehr – besonders die Dialoge haben oft Spaß gemacht und bringen Leben in die Geschichte.
Was das Hörbuch für mich aber wirklich besonders gemacht hat, ist die Sprecherin Yesim Meisheit. Sie schafft es, Sera eine sehr passende Stimme zu geben – emotional, aber nicht übertrieben. Gerade in den intensiven Momenten transportiert sie die Gefühle glaubwürdig. Auch die unterschiedlichen Charaktere sind gut voneinander zu unterscheiden, was das Zuhören sehr angenehm macht. Für mich hat sie das Hörerlebnis definitiv aufgewertet.
Insgesamt ist es ein starker Auftakt mit kleinen Schwächen: eine spannende Welt, interessante Figuren, aber ein bisschen zu viel Fokus auf Gewalt und „Spice“. Trotzdem hatte ich durchgehend Spaß beim Hören und bin neugierig, wie es weitergeht. Ein fesselnder Reihenstart mit toller Sprecherleistung – nicht perfekt, aber absolut hörenswert.

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