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Veröffentlicht am 04.09.2025

Das harte Leben einer verlorenen Generation

Die Verlorene
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Dieser Roman ist etwas Besonderes. Er ehrt eine Generation von Menschen, die harte Zeiten überstehen mussten - viel härter, als wir in unserer weichgespülten Gegenwart sie uns vorstellen können. Was die ...

Dieser Roman ist etwas Besonderes. Er ehrt eine Generation von Menschen, die harte Zeiten überstehen mussten - viel härter, als wir in unserer weichgespülten Gegenwart sie uns vorstellen können. Was die Kriegsgeneration, und besonders die Menschen in Schlesien, durchgemacht haben - dafür gibt es kaum Worte. Miriam Georg findet trotzdem welche.

 

Entstanden ist ein Roman, der - wenn ich mich an ihre ersten Bücher zurückerinnere - viel mehr Tiefgang hat, ein ganzes Stück vielschichtiger ist und Figuren entwirft, die unheimlich lebensnah und greifbar sind. Auch wenn sie bei weitem keine perfekten Held(inn)en sind.

 

Die Rahmenhandlung bildet ein Ereignis im Jahr 2019. Änne, die Mutter von Ellen und Großmutter von Laura, stirbt mit über 90 Jahren, kurz nachdem ihr ein Gemälde zugeschickt wurde. Ein Gemälde, auf dem der Name Luise vermerkt ist. Ellen ist außer sich, denn gefühlt passt nichts zusammen. Vieles aus ihrem „ersten Leben“ in Schlesien hat Änne für sich behalten, nur Bruchstücke konnte Ellen erahnen. Doch Enkelin Laura begibt sich kurzerhand auf Spurensuche und fährt nach Schlesien, um den „Pappelhof“ zu suchen - das Gut, auf dem die Familie seit vielen Generationen lebte. Und nicht ahnend, dass damit die gesamte Familiengeschichte auf den Kopf gestellt werden wird.

 

Die Grundidee des Romans ist also nicht neu - Familiengeheimnisse aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, ein Familienmitglied, das Antworten finden will und eine Erzählung auf zwei Zeitebenen - grundsätzlich ein typischer Aufbau für einen Familienroman. Der große Pluspunkt dieses Buches ist aber aus meiner Sicht, WIE Miriam Georg diese Geschichte erzählt und ihre Figuren strickt, denn das hebt sich aus meiner Sicht deutlich aus der Masse solcher Romane heraus und steht für meine Begriffe ebenbürtig neben Autorinnen wie beispielsweise Susanne Abel, deren „Stay away from Gretchen“ zu Recht ein riesiger Erfolg war.

 

Vielleicht liegt es daran, dass Miriam Georg hier (auch) Teile ihrer eigenen Familiengeschichte bzw. Erlebnisse ihrer Vorfahren einfließen lässt. Die Figuren sind erkennbar mit Liebe geformt und haben trotzdem alle ihre Ecken und Kanten. Niemand ist eindimensional nur gut oder nur böse. Sie alle treffen gute und schlechte Entscheidungen - der/die eine mehr, der/die andere weniger. Insbesondere die Hauptfiguren, die Schwestern Änne und Luise, sind absolut gelungen. Und obwohl ich eine doch ein wenig lieber mochte als die andere, konnte ich immer irgendwie auch verstehen, was die andere in ihren Handlungen antrieb. Letztendlich fühlte sich insbesondere der historische Erzählstrang absolut echt an und deckte sich auch an vielen Stellen mit Erzählungen meiner eigenen Großeltern über die Zeit des zweiten Weltkriegs.

 

Es gab allerdings auch ein, zwei Wendungen, die mir ein wenig „too much“ erschienen, insbesondere am Ende, bei der Auflösung der (doch sehr komplexen) Familienstrukturen. Ich möchte das jetzt nicht explizit benennen, um nicht zu spoilern. Das Interessante ist aber: wenn ich im Nachgang darüber nachdenke und das Buch gedanklich für mich „einordne“, stört mich das nicht. Der Gesamteindruck des Buches ist einfach so kraft- und gehaltvoll, dass ich gar nicht anders kann als 5 Sterne zu vergeben. Dieser Roman ist sehr berührend, aber auch aufwühlend und zum Teil verstörend. Dennoch bleibt er dabei immer respektvoll gegenüber den Menschen, die in dieser Zeit Entscheidungen treffen mussten - auch wenn diese vielleicht anderen Menschen Leid zufügten. Ohne Zweifel Miriam Georgs bisher bestes Buch!

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Spurensuche auf der exotischen Insel Sri Lanka

Die Nelkentochter (Die Blumentöchter 3)
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Die „Blumentöchter“-Serie von Tessa Collins (dies ist das Pseudonym einer deutschen Autorin) ist von der Konzeption her angelehnt an die 7-Sisters-Reihe von Lucinda Riley, die ja ein Riesenerfolg war. ...

Die „Blumentöchter“-Serie von Tessa Collins (dies ist das Pseudonym einer deutschen Autorin) ist von der Konzeption her angelehnt an die 7-Sisters-Reihe von Lucinda Riley, die ja ein Riesenerfolg war. Und auch Tessa Collins lässt junge Frauen ihre familiären Wurzeln auf der ganzen Welt ergründen. Dieser dritte Band führt die Leser nach Sri Lanka auf eine Teeplantage und hält wieder viele Geheimnisse, aber auch viel Fernwehpotential bereit.

 

Wir begleiten diesmal Lali, die im heimischen Cornwall orientierungslos von einem Job zum nächsten trudelt, aber bei keiner der Tätigkeiten wirklich Freude verspürt. Sie lebt mit ihrem Vater zusammen, ihre asiatisch-stämmige Mutter hat die Familie verlassen, als Lali noch ein kleines Kind war. Als die junge Frau nun ein Notizbuch entdeckt, in dem ihre Mutter Gedichte hinterlassen hat, spürt sie in sich den Drang, ihre Wurzeln zu ergründen und selbst nach Sri Lanka zu reisen.

 

Es wird eine Reise zu ihrer Familiengeschichte, aber auch zu sich selbst und natürlich findet Lali auf Sri Lanka auch ihre große Liebe (das ist, glaube ich, bei solchen Büchern kein Spoiler)

 

Auch wenn die groben Züge der Story natürlich absolut vorhersehbar sind, wie es in diesen Familiengeschichten eben üblich ist, hat mich das Buch wunderbar unterhalten. Denn es bringt einem auch die sehr wechselvolle und leider auch gewaltträchtige Geschichte Ceylons / Sri Lankas näher und weckt andererseits Fernweh mit vielen intensiven Beschreibungen der Landschaften dieser exotischen Insel.

 

Lalis Weg zur „Selbstfindung“ ist sehr nachvollziehbar beschrieben und ich konnte die junge Frau an vielen Stellen verstehen bzw. ihre Entscheidungen nachvollziehen. Natürlich ist das eine oder andere „Drama“ ein wenig zugespitzt und Lali agiert auch mal ein wenig gekünstelt naiv - aber das ist einfach der Dramaturgie solcher Romane geschuldet und fiel hier nicht allzu sehr ins Gewicht.

 

Mich persönlich haben leider die Gedichte von Lalis Mutter überhaupt nicht angesprochen. Sie waren oft nach dem Muster „reim dich oder ich schlag dich“ gestrickt und wirkten auf mich einfach gekünstelt und nicht wirklich echt. Zumal ich im Hinterkopf hatte, dass die Geschichte dem Grunde nach in Cornwall spielt und sie dadurch eigentlich in Englisch verfasst wären - hier aber auf deutsch und dann auch noch in klassischer Reimform im Buch enthalten waren. Das passte für mich irgendwie überhaupt nicht.

 

Ansonsten hat mich das Buch absolut in seinen Bann ziehen können, von der Stimmung her, vom exotischen Setting her, aber auch mit den zwischengeschobenen Kapiteln, die die tragische Geschichte von Lalis Großmutter Saliya erzählen - das war super spannend und ich habe oft gedacht „wie konnten Menschen so etwas nur aushalten“??? Tatsache ist, dass Saliyas Geschichte wohl leider exemplarisch für einige Schicksale steht. Und ich finde es gut, dass die Autorin versucht, diese tragischen Begebenheiten aufzuarbeiten und den Lesern näherzubringen, welch gewaltvolle Geschichte die Insel in der jüngeren Vergangenheit hatte.

 

Nachdem mich Band 1 (Mexiko) der Blumentöchter absolut begeistert hatte und ich von Band 2 (Island) leider ein wenig enttäuscht war, konnte mich Tessa Collins mit diesem 3. Teil wieder von der Reihe überzeugen. Es ist wunderbare Entspannungslektüre, die einen immer wieder in ferne Länder entführt und mit der man eine Auszeit auf Terrassien oder Balkonien mit richtig viel Urlaubsstimmung füllen kann! Ich freu mich auf den nächsten Teil, der im Januar erscheinen und uns Leser ins ferne Neuseeland führen wird.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

So wild und unberechenbar wie die Natur der Sümpfe

Unsere letzten wilden Tage
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Zart besaitet sollte man nicht sein, wenn man diesen Roman liest, der in den Sümpfen Louisianas spielt. Denn so wild, unberechenbar und zuweilen auch grausam wie die Natur der Sümpfe ist auch dieser Roman. ...

Zart besaitet sollte man nicht sein, wenn man diesen Roman liest, der in den Sümpfen Louisianas spielt. Denn so wild, unberechenbar und zuweilen auch grausam wie die Natur der Sümpfe ist auch dieser Roman.

Während flirrende Hitze über der Landschaft liegt und die Luftfeuchtigkeit einem den Atem nimmt, rückt die Polizei von Jacknife aus, um eine Tote aus den Sümpfen zu bergen. Loyal ist als Vertreterin der Lokalpresse vor Ort, allerdings ist sie selbst gerade erst in ihren Heimatort zurückgekehrt. Und als sie sieht, wer die Tote ist, dreht sich ihr der Magen um. Ihre ehemals beste Freundin Marianne „Cutter“ Labasque liegt dort. Doch Loyal gibt sich nicht mit den vermeintlich einfachen Antworten zufrieden, die die Polizei findet. Sie gräbt weiter und tiefer - und stößt in ein Wespennest, was eine Spirale von Gewalt auslöst.

Die Autorin schafft es in diesem Roman unheimlich gut, die Sümpfe Louisianas zum Leben zu erwecken und die Stimmung in einem ländlichen Teil der USA, der geprägt ist von fast schon fanatischer Religion und einem mitunter fragwürdigen Werteverständnis, wiederzugeben. Der Ton ist rauh, genau so wie die Natur hier unerbittlich ist. Menschen leben von der Alligatorjagd - ein Knochenjob, und ein gefährlicher dazu. Menschen leben hier und Menschen sterben hier - und wer hier lebt, hat das Sterben akzeptiert. Deshalb sollte man als Leser hier auf keinen Fall eine Südstaatenromantik erwarten, denn die wird man nicht bekommen. Statt dessen spitzt sich die Geschichte immer mehr zu und die Hinweise verdichten sich, dass auch Personen, die vermeintlich eine weiße Weste haben sollten, das ganze Gegenteil von dem sind, was sie scheinen.

Hauptfigur Loyal war für mich aber leider kein Charakter, der mir dauerhaft in Erinnerung bleiben wird - denn ihr Sidekick, der junge Journalist Sasha, war dafür als Figur einfach zu überragend und zu schillernd. Er hat Loyal im wahrsten Sinne des Wortes überstrahlt, mit seinen pinken Haaren und den Strass-Steinen auf der Jeans. Die Szene mit den wieder angeklipsten Haaren nach einem schief gegangenen Versuch, sich selbst die Haare zu schneiden, wird mir definitiv in Erinnerung bleiben!

Ich denke, die Story und die Zusammenhänge werden bei mir nicht soooo lange nachhallen - aber die Stimmung und die Bilder der Landschaft schon. Und dieses Gefühl von flirrender Hitze, Schwüle, Moskitos und der permanent latenten Gefahr von Alligatorangriffen. Diese Bilder im Kopf werden bleiben, und zwar lange.

Wenn ihr vor Spannungsromanen nicht zurückschreckt, die an der einen oder anderen Stelle ein wenig explizter in der Gewaltdarstellung sind und wenn ihr Bücher mögt, die unheimlich stimmungsvoll das Lebensgefühl einer Gegend vermitteln - hier des ländlichen Louisiana - dann könnt ihr mit diesem Roman nichts falsch machen! Und wer schon immer mal mal auf Alligatorjagd gehen wollte - ganz ohne die Gefahr, als Snack zu enden - der sollte diesem Roman ebenfalls eine Chance geben!

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Veröffentlicht am 16.08.2025

In den tiefen Wäldern Nordschwedens…solange es sie noch gibt

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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In diesem stimmungsvollen Roman werden wir auf zwei Zeit-ebenen nach Nordschweden entführt:

Zum einen erleben wir, wie die junge Siv im Jahr 1938 als 17jährige in einem Waldarbeitercamp als Köchin zu ...

In diesem stimmungsvollen Roman werden wir auf zwei Zeit-ebenen nach Nordschweden entführt:

Zum einen erleben wir, wie die junge Siv im Jahr 1938 als 17jährige in einem Waldarbeitercamp als Köchin zu arbeiten beginnt. Mitten im tiefsten Winter, für drei ewig lang erscheinende Monate. Zum anderen begleiten wir Eva, die bei einem Forstunternehmen arbeitet, in ihre alte Heimat nach Nordschweden, wo sie in einem Konflikt zwischen ihrem Arbeitgeber und Umweltschützern vermitteln soll.

Wie sich schnell herausstellt (und ich denke das ist kein Spoiler), ist Siv die Großmutter von Eva und anhand dieser beiden Frauen erleben wir die Gegend mit ihren Menschen und Problemen in zwei verschiedenen Jahrhunderten.

Während Eva sich heute mit radikalen Umweltschützern auseinandersetzen muss, die auch nicht vor Gewalt zurückzuschrecken scheinen, kämpft Siv mit den Widrigkeiten der Natur bei strengem Frost und muss sich unter 10 Waldarbeitern behaupten.

Die Geschichten beider Frauen spiegeln die Geschichte des Landes, die auch von Ausgrenzung und fehlender Chancengerechtigkeit zeugt. Außerdem zeigt sie auf wie schwierig es ist, zwischen den Bedürfnissen von Mensch und Natur zu gewichten. In Sivs zögerndem Kennenlernen eines jungen Sami wird auch wiedergespiegelt, wie schwierig die Bedingungen für die Ursprungsvölker im 20. Jahrhundert wurden und wie ihnen immer mehr ihrer natürlichen Lebensform abgerungen wurde, bis sie kaum mehr eine andere Chance hatten, als sich den Schweden anzupassen und ihre Kultur teilweise aufzugeben. Dieser Part der Geschichte ist mir besonders nahe gegangen.

Mit Evas Geschichte bin ich leider nicht so ganz warm geworden, obwohl die sogar einige Spannungselemente vorweisen konnte. Während Evas Aufenthalt in der nordschwedischen Kleinstadt will offenbar jemand, dass sie schnellstmöglich wieder verschwindet und versucht sie aus dem Hinterhalt einzuschüchtern. Dies treibt die Geschichte voran, da man wissen möchte, wer hier seine Finger im Spiel hat und aus welchen konkreten Gründen.

Insgesamt konnte mich der historische Teil des Buches deutlich mehr packen als der Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt. Ich hätte mir daher Sivs Geschichte als (durchgehend) historischen Roman gewünscht. Lesenswert fand ich beide, aber faszinierter war ich einfach von Sivs Geschichte. Aber es gibt ja sehr viele Leser, die Romane auf zwei Zeitebenen lieben - und die werden mit diesem Buch definitiv einen guten Griff tun!



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Veröffentlicht am 04.08.2025

Ein Abenteuer!

Miss Taylor, das Wasser und die Liebe
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Wie das wunderschöne Cover des Buches schon vermuten lässt, dreht sich in diesem Roman alles um das Element Wasser. Insbesondere um das, was unter der Wasseroberfläche zu entdecken ist. Und das ist so ...

Wie das wunderschöne Cover des Buches schon vermuten lässt, dreht sich in diesem Roman alles um das Element Wasser. Insbesondere um das, was unter der Wasseroberfläche zu entdecken ist. Und das ist so einiges, wenn man diesem Roman Glauben schenkt. Großartige Schätze warten am Meeresgrund darauf, entdeckt zu werden!

 

Der Klappentext bezieht sich (leider) im Wesentlichen auf eine bestimmte Szene, die lediglich der Ausgangspunkt für das ist, was Heldin Milla Taylor in diesem abenteuerlichen Roman erlebt. Der Klappentext wird diesem ereignis- und abwechslungsreichen Buch aus meiner Sicht nicht gerecht. Der kurze Satz am Ende „Millas Liebe zum Tauchen wird sie um die ganze Welt führen.“ beschreibt das Buch eigentlich am besten.

 

Denn obwohl die Geschichte in einem Museum in Cambridge beginnt, ist sie ein riesiges Abenteuer und führt die Leser von England zunächst nach Mexiko, anschließend aber auch in die Provence sowie nach Kreta und Mykonos.

 

Und das ist der Grund, weshalb dieses Buch perfekt ist für den Sommerurlaub - die spannende Geschichte rund um Milla, die in den 1950er Jahren das Tauchen für sich entdeckt, wird zum stimmungsvollen Urlaubsbegleiter, wenn Milla in geheimnisvolle Höhlen in Mexiko abtaucht oder an der griechischen Küste versunkene Schiffe erkundet.

 

Gleichzeitig erzählt das Buch aber auch die Geschichte einer Freundschaft (zu Jack, ihrem etwas versnobten besten Freund) und einer Begegnung, aus der nicht nur Millas Liebe zum Tauchen erwächst, sondern auch eine Sehnsucht nach dem Mann, der ihr das Tauchen nahegebracht hat. Und wie man sich denken kann, sind in dieser Geschichte mit zwei Männern und einer Frau Missverständnisse, aber auch verletzte Eitelkeiten, vorprogrammiert. Doch Milla geht ihren eigenen Weg und lässt sich von nichts abbringen - sie ist eine Heldin, wie man sie bei einem solchen Tauchabenteuer möchte. Unerschrocken, mutig, und dennoch feinfühlig. Ihr folgt man gern unter die Wasseroberfläche, um die besondere Schönheit des Meeres zu entdecken.

Wer vorhat, in diesem Sommer Zeit am Meer zu verbringen (an welchem auch immer), sollte sich dieses Buch unbedingt einmal näher anschauen. Vielleicht darf Miss Taylor ja mit auf die Reise gehen!

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