Finden Emma und Elias das Glück, um das ihre Vorfahren so verzweifelt kämpften?
Nach dem schweren Autounfall auf Hawaii liegt Elias im Koma. An seinem Krankenbett lernt Emma dessen Mutter und Schwester noch besser kennen und spürt eine enge Verbindung zu den Frauen. Sie begibt sich auf Spurensuche und geht den Schicksalen ihrer beider Familien auf den Grund, die in der Vergangenheit tragisch miteinander verwoben waren. Gleichzeitig drohen die zarten Bande zwischen ihr und Elias von Emmas Freund zerstört zu werden. Seit Michael weiß, dass Emma von ihm schwanger ist, setzt er alles daran, sie zurückzugewinnen. Emma gerät in einen tiefen Gewissenskonflikt: Will sie wirklich Mutter werden? Was bedeutet das für ihre berufliche Karriere? Ist sie überhaupt bereit für eine neue Beziehung? Mit Michael? Mit Elias? Ist sie bereit für ein neues Leben? Was bedeutet das für ihre berufliche Zukunft als Astronautin?
Es gibt Geschichten, die noch lange nach dem Zuklappen der Buchdeckel in einem nachklingen. So erging es mir mit der äußerst intensiven Fortsetzung der großen Dilogie, die so viel mehr ist als nur die ...
Es gibt Geschichten, die noch lange nach dem Zuklappen der Buchdeckel in einem nachklingen. So erging es mir mit der äußerst intensiven Fortsetzung der großen Dilogie, die so viel mehr ist als nur die unfassbar schöne Liebesgeschichte zwischen Emma und Elias. Denn keiner der beiden ist eine Insel, sondern trägt eine Familiengeschichte über mehrere Generationen mit sich, die in der Vergangenheit auf tragische Weise miteinander verwoben sind.
Der Cliffhanger am Ende des ersten Bandes hat mich monatelang sehnsüchtig warten lassen und ich wurde belohnt mit einem Füllhorn an Geschichten, denn diese Dilogie vereint in sich nicht nur eine tief berührende Liebesgeschichte, sondern auch ein komplexes Geflecht an historischen Erzählungen. Weil die Autorin die Fäden der über einhundert Jahre und mehrere Generationen umfassenden Geschichte fest und bestens geordnet in Händen hält, darf man sich wie Ariadne am Faden der Erzählung durch Zeit und Raum führen lassen. Dabei ist es wahrlich kein oberflächlicher Spaziergang durch die Historie, sondern miterlebtes Leiden, Hoffen und Bangen. Mir fiel es durchweg leicht, mich in die Charaktere hineinzuversetzen und mich in ihre Ängste und Zweifel hineinzufühlen, aber vor allem fühlte ich die wunderbare Macht des Schicksals und die unglaublich starken Bande der Familie.
Lest diese wundervolle und intensive Dilogie! Von mir gibt es eine Herzensempfehlung für dieses Highlight.
Nach dem fiesen Cliffhanger vom ersten Teil geht es jetzt nahtlos weiter.
Gegenwart - Hawaii
Emma und Elias überleben den schweren Unfall. Emma kommt mit leichten Verletzungen davon, während ...
Zum Inhalt
Nach dem fiesen Cliffhanger vom ersten Teil geht es jetzt nahtlos weiter.
Gegenwart - Hawaii
Emma und Elias überleben den schweren Unfall. Emma kommt mit leichten Verletzungen davon, während Elias, aufgrund seiner schweren inneren Verletzungen, in ein künstliches Koma versetzt wird. Verzweifelt versucht sich Emma an den Unfallhergang zu erinnern, da Elias beschuldigt wird, den Unfall verursacht zu haben. Elias Mutter und Schwester sind ihr eine große Stütze, in dieser schweren Zeit.
Emmas Ex-Freund meldet sich wieder und erfährt, dass er Vater wird. Er möchte mit Emma wieder zusammen sein; doch ihr Herz gehört Elias. Schweren Herzens fliegt sie nach München, was sich für sie sehr falsch anfühlt. Sie geht auf Spurensuche, um ihrer gemeinsamen Familiengeschichte mit Elias auf den Grund zu gehen.
Vergangenheit
1915 kämpfen Marie und Susanna um ein gutes Leben.
Der gutmütige Emil heiratet Susanna, um sie vor der Schande mit einem ledigen Kind zu bewahren. Susanna wird von Emils Eltern vehement abgelehnt. Sie betreiben in Ludwigskirchen ein Gasthaus mit Pension, das im Moment mehr schlecht als recht geht. Susanna arbeitet fleißig im Gasthaus und Haushalt mit.
Marie und ihr Vater führen, nach ihrer Flucht von Rumänien, eigentlich ein passables Leben in Amerika. Der Krieg scheint ihnen aber auch hier nicht ewig Sicherheit zu gewähren. Deutsche haben es sehr schwer, akzeptiert zu werden. Marie möchte auf ihre große Liebe zu einem Italiener verzichten, um wenigstens ihm ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.
Meine Meinung
Phänomenaler Abschluss der Dilogie
Mir gefiel ja schon der erste Band gut; der Abschluss der Dilogie ist jedoch noch spannender und vollgepackt mit tiefen Emotionen. In der Gegenwart bangt und kämpft Emma um ihre große Liebe Elias. Natürlich kann sich wirklich jeder, mit nur einem kleinen bisschen Romantik im Kopf, vorstellen, wie das Ganze ausgeht. Aber der Weg dorthin ist spannend und wirklich nicht immer vorhersehbar. Ihr Ex-Freund Michael kommt fast schon etwas gruselig daher; weiß man doch schon im vorne herein, dass sein reumütiges Verhalten nur seinem Zweck dienen soll, Emma wieder an sich zu binden. Schade fand ich das Verhalten von Emmas Eltern. Besonders die Mutter war ihr wahrlich keine Stütze und stand mehr auf der Seite von Michael. Ich war sehr gespannt, wie sich diese Situation entwickelt. Kann Emma noch Astronautin werden? Wie schon im ersten Band nimmt die Thematik Raumfahrt nicht allzu viel Platz in der Geschichte ein. Und ganz ehrlich, alles andere hat mich mehr interessiert.
Susanna hat einen sehr feinen Charakter. Trotz eigener Schwierigkeiten hilft sie einer Frau in Not. Besonders gut hat mir gefallen, wie sich ihre Beziehung zu ihrem Mann entwickelt hat. Die Kapitel mit Susanna haben mir am besten gefallen.
Maries Weg habe ich auch gerne verfolgt und habe gehofft, dass es auch für sie ein Happy End gibt. Wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind, ist sehr emotional.
Langweilig wurde mir beim Lesen kein einziges Mal; vielmehr mehr wurde ich zwischen Gegenwart und Vergangenheit an die Seiten gefesselt.
Fazit
Viel Gefühl und jede Menge Spannung machen diese Geschichte zu einem richtigen Pageturner. Ob in der Gegenwart oder Vergangenheit; man leidet mit den Personen mit, die von der Autorin wunderbar gezeichnet sind.
"Die Freiheit so weit" ist das vierte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Mir gefällt ihr Schreibstil, der stets sehr bildlich daher kommt. Behutsam führt sie ihre Figuren durch Freud und Leid und hat mir damit großes Kopfkino beschert. Von mir eine klare Empfehlung.
Emma und Elias haben eine engere Verbindung entwickelt, doch der Abend endet tragisch. Nach einem schweren Verkehrsunfall liegt Elias im Koma, und Emma kehrt nach Deutschland zurück. Sie rückt ihrem Traumberuf ...
Emma und Elias haben eine engere Verbindung entwickelt, doch der Abend endet tragisch. Nach einem schweren Verkehrsunfall liegt Elias im Koma, und Emma kehrt nach Deutschland zurück. Sie rückt ihrem Traumberuf als Astronautin näher. Zudem ist sie schwanger von ihrem Exfreund, der alles daran setzt, die Beziehung aufrechtzuerhalten, was Emma sehr belastet. Ihre Gefühle gelten jedoch Elias.
Nachdem der erste Teil mit einem Cliffhanger endete, geht die Geschichte direkt und dramatisch weiter. Emma kämpft mit den Folgen des Unfalls. Sie hat keine Erinnerung an den Vorfall, während Elias im Koma liegt. Hier beginnt der erste Erzählstrang, der sich intensiv mit Emma auseinandersetzt und sich mit ihren Gefühlen befasst.
Gleichzeitig wird die Geschichte aus dem Jahr 1915 erzählt, die in Temeswar, Rumänien, spielt. Susanne ist schwanger und wird daraufhin von ihrer Familie verstoßen. Ihr Schicksal ist eng verbunden mit dem ihrer Freundin Marie, die nach Amerika ausgewandert ist und als Jüdin um Akzeptanz kämpft.
Diese Erzählung gewährt einen tiefen Einblick in die traumatischen Erlebnisse, die viele Menschen in dieser Zeit durchgestanden haben, einschließlich der Schrecken des Krieges und der damit verbundenen Hungersnot.
Die wechselnden Perspektiven halten das Spannungsniveau hoch und die Charaktere sind authentisch und gut ausgearbeitet.
Fazit: Das Finale ist gut gelungen und bietet abschließende Antworten, die mir im ersten Teil gefehlt haben. Es ist eine berührende und lebendige Geschichte. Allerdings ist es notwendig, den ersten Teil zu lesen, um die volle Tragweite der Geschichten und Charaktere zu erfassen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne
Der 1. Band endete mit einem schweren Autounfall, gerade als der Himmel für Emma und Elias voller Sterne war. Nun liegt Elias auf der Intensivstation und kann sich an nichts mehr erinnern, auch nicht ...
Der 1. Band endete mit einem schweren Autounfall, gerade als der Himmel für Emma und Elias voller Sterne war. Nun liegt Elias auf der Intensivstation und kann sich an nichts mehr erinnern, auch nicht an die gemeinsame Zeit mit Emma. Emma ist nicht ganz so schwer verletzt und reist nach Deutschland zurück. Dort will sie ihr Leben neu ordnen und das Bewerbungsgespräch für die Ausbildung zur Astronautin erfolgreich hinter sich bringen. Und natürlich wird auch die Geschichte von Susanna und Marie weiter erzählt.
Am meisten habe ich mit Susanna gelitten. War sie im 1. Band noch der unreife, verwöhnte, eigensüchtige Teenager, entwickelt sie sich zu einer starken Frau, die heftige Schicksalsschläge hinnehmen muss. Sie wird für mich zu einer echten Heldin, die sich für andere - auch unter Lebensgefahr - einsetzt.
Marie muss mit der Ablehnung der Amerikaner gegen Deutsche zurecht kommen und mit der feindseligen Haltung von Enricos Familie, die eine nicht italienische Schweigertochter nicht akzeptieren will. Aber Liebe findet auch damals ihren Weg und in meinen Augen haben es die beiden dann letztendlich sehr gut getroffen.
Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hat auch Auswirkungen auf die Gegenwart und verhilft Emmas Familie zu einem besseren Miteinander. Emma trifft in meinen Augen wohl überlegte Entscheidungen. Hitzige Störfeuer kommen von ihrem Ex-Freund Michael. Er wurde zu meiner meist gehassten Figur im Roman. Am Ende müssen die dunklen Wolken weichen und der Himmel leuchtet voller Sterne und ich war vom Buch begeistert. Die Handlung war spannend, emotional und voller interessanter und neuen historischen Fakten . Die Geschichte hat mich wirklich bewegt und dabei sehr gut unterhalten.
Bereits das Cover ist wieder sehr gut gelungen, wie ich finde. Frische Farben, die an Aufbruch und Neuanfang denken lassen, die Skyline, die einen der Orte des Geschehens zeigt - passt gut zu Band 1 und ...
Bereits das Cover ist wieder sehr gut gelungen, wie ich finde. Frische Farben, die an Aufbruch und Neuanfang denken lassen, die Skyline, die einen der Orte des Geschehens zeigt - passt gut zu Band 1 und ist doch ganz anders!
Das Buch ist Teil 2 einer Dilogie -sehr geschickt finde ich die Teile der Geschichte aus Band 1 hier eingewoben, genau in der richtigen Dosierung. Da das Lesen von Band 1 schon eine Zeit her ist, war mir manches nicht mehr so geläufig, aber die wichtigsten Fakten sind kurz und gut rekapituliert, und der Stammbaum vorne hilft auch.
Die verschiedenen Figuren und ihr Leben werden sehr schnell lebendig, und es hat mir viel Freude gemacht, die drei sehr unterschiedlichen Hauptpersonen Emma, Marie und Susanna in ihren - auf verschiedene Art sehr dramatischen - Leben wieder ein Stück zu begleiten.
Es gibt zahlreiche Konflikte, innerhalb der Familien und Beziehungen, aber auch gesellschaftlich und politisch. Alle haben zu kämpfen, müssen Verluste hinnehmen und Kompromisse schließen, lieben und hassen, haben Mut oder sind feige. Eine große Rolle spielt in allen Generationen und Situationen die Thematik kleiner oder noch ungeborener Kinder, ersehnt oder nicht gewollt.
Mir gefällt es gut, wie viele der Figuren Veränderungen durchmachen, gut und glaubwürdig beschrieben.
Sukzessive werden die Fäden aus der Vergangenheit aufgewickelt, und vieles ergibt am Schluss ein relativ vollständiges Bild. Ein paar lose Enden bleiben, geschichtlich bedingt.
Das ganze Buch war wunderbar zu lesen, es ist m.E. geschichtlich sehr gut recherchiert und interessant, und es hat mich friedlich gestimmt.