Meine Rezension zu Infernas - Queen of Embers
Infernas 2: Queen of EmbersEigene Meinung
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf den zweiten Teil der Reihe gefreut habe. Und trotzdem habe ich ihn erst jetzt gelesen. Ob er mich begeistern konnte und wie ich die ...
Eigene Meinung
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf den zweiten Teil der Reihe gefreut habe. Und trotzdem habe ich ihn erst jetzt gelesen. Ob er mich begeistern konnte und wie ich die Dilogie allgemein fand, erfahrt ihr hier …
Selten wurde ich so extrem ins kalte Wasser geworfen. Natürlich wusste ich noch, wie der erste Band geendet hatte, aber die Auswirkungen jetzt schwarz auf weiß zu lesen, war … anders wild! Gefühlt passiert in Infernas – Queen of Embers alles gleichzeitig und dennoch gab mir die Autorin immer genug Zeit, um alles zu verarbeiten. Nachdem der erste Schreck also verdaut war, brachte mich Melanie Lane schnell dazu, ihren Charakteren weiter durch diese absolut spannende Geschichte zu folgen. Mit einem sehr angenehmen Schreibstil, cleveren Plot Twists, Spannung, noch mehr Gefühl und Charakteren, die sich wie ein Zuhause anfühlen. Die kurzen Kapitel ließen mich mühelos durch das Buch sprinten, ohne dass ich merkte, wie schnell ich vorankam.
Die ganze Welt von Infernas rückt hier noch deutlicher in den Fokus. Ihre komplette Schönheit und auch ihre Härte werden von der Autorin wunderbar aufgegriffen und für mich als Leserin greifbar gemacht. Natürlich versuchen Everly, Dante, Amida und Roarke nicht nur Infernas, sondern die Dämonen allgemein vor Imir zu retten. Besonders mochte ich, dass hier nicht nur Everly und Dante im Mittelpunkt stehen, sondern auch Amida und Roarke große und wichtige Rollen spielen. Dieser „Kreis“ aus Freunden bzw. Familie wirkt absolut authentisch und gibt der Geschichte dieses warme Found Family-Gefühl. Es gab einige Gänsehaut-Momente, die nicht kitschig oder übertrieben wirkten, sondern genau richtig dosiert waren. Gleichzeitig blieb bei mir immer eine unterschwellige Vorsicht – und das zu Recht. Es war schwer, die nächsten Schritte vorherzusehen, und irgendwann habe ich es einfach aufgegeben und mich komplett von der Geschichte mitreißen lassen.
Wie schon erwähnt, habe ich den Fokus auf die Charaktere sehr gemocht. Jeder einzelne hat hier seine Daseinsberechtigung, wirkt durchdacht und lebendig. Besonders Everly hat eine starke Entwicklung hingelegt – sie wird mutiger, selbstbewusster und scheut sich nicht, auch der mordlustigen Amida die Stirn zu bieten. Sie wird nahtlos Teil dieser Freundesgruppe, integriert sich in die Welt und ist für mich zu einem absoluten Lieblingscharakter geworden. Auch bei Dante gibt es eine Entwicklung, die mir allerdings etwas kleiner vorkam. Ich hatte das Gefühl, er wollte immer wieder in den „alten“ Dante zurückfallen, der sich ein wenig im Selbstmitleid suhlt. Zum Glück haben die anderen das nicht zugelassen.
Mein abschließendes Fazit
Ich habe so gut wie alles an Infernas geliebt. Wie schon im ersten Teil überzeugt auch hier das wunderschöne, bildreiche Worldbuilding. Dazu kommen starke Plot Twists, viel Spannung und hochkochende Emotionen. Die Freundesgruppe steht immer wieder im Mittelpunkt – und das mit Charakteren, die Herz und Seele besitzen und keine stummen Nebenfiguren sind. Der letzte Kampf hätte für meinen Geschmack noch ein kleines bisschen länger oder intensiver sein dürfen – nicht falsch verstehen, er war trotzdem großartig.
Und auch wenn Dante und Everly die Protagonisten sind, rücken Roarke, Amida und die Welt selbst stark in den Fokus – und konnten mich vollkommen überzeugen.
Ich bin jetzt schon gespannt auf die nächste Geschichte von Melanie Lane und freue mich sehr darauf.
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