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Veröffentlicht am 11.06.2025

Meine Rezension zu If we were Gods

If We Were Gods
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Eigene Meinung
Ich glaube, es war der Titel, der mich so gefesselt hat. If We Were Gods erinnerte mich sofort an If We Were Villains – ein Buch, das ich geliebt habe. Der Klappentext versprach eine ähnliche ...

Eigene Meinung
Ich glaube, es war der Titel, der mich so gefesselt hat. If We Were Gods erinnerte mich sofort an If We Were Villains – ein Buch, das ich geliebt habe. Der Klappentext versprach eine ähnliche Gruppendynamik, vor allem aber jede Menge Dark Academia. Ob es mich genauso begeistern konnte? Ich erzähle es euch …

Der Einstieg war bereits sehr stark und gab mir direkt eine grobe Richtung für die Geschichte vor. Mit diesem Einstieg im Hinterkopf wurde es auch tatsächlich immer spannender. Aber ich greife vorweg: Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Olivia. Autorin Lara Große hat ein tolles Worldbuilding geschaffen, das mich problemlos abgeholt hat. Die Arkanen Ebenen, die die Schüler der Arcane Academy erklimmen müssen, werden detailliert und für mich sehr anschaulich beschrieben. Der Detailgrad war für meinen Geschmack genau richtig – sowohl bei den Charakteren als auch bei den Szenerien. Besonders schön fand ich, dass jedes Kapitel mit Auszügen aus Lehrbüchern eingeleitet wird, die subtil andeuten, welches Thema als Nächstes eine Rolle spielt.

Im Zentrum stehen natürlich die Arkanen Ebenen, die Olivia mit ihren Kommilitonen durchlaufen muss. Dabei gerät sie an eine Gruppe, von der sie sich eigentlich fernhalten wollte – zu groß ist die Gefahr, dass ihre Geheimnisse ans Licht kommen. Doch schnell wird klar: Es geht um viel mehr als nur das Arkan-System. Es geht um Freundschaft, um Entscheidungen und deren Konsequenzen. Die Autorin schafft es auf beeindruckende Weise, beides miteinander zu verweben. Während des Lesens entwickeln sich die Charaktere spürbar weiter, es entsteht eine Bindung – zwischen Olivia und den anderen, aber auch zwischen mir und den Figuren in If We Were Gods. Ich hatte wirklich das Gefühl, Teil dieser Gruppe zu sein, und das schätze ich immer besonders, wenn ein Buch das schafft.

Wie bereits erwähnt, sind die Entwicklungen klar erkennbar – allen voran Olivia, die mich absolut überzeugt hat, aber auch Nasir, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist. Die Figuren sind nicht glattpoliert (höchstens nach außen), sondern haben Ecken, Kanten, Fehler. Es sind die Entscheidungen, die sie treffen – oft nicht gut, selten moralisch eindeutig. If We Were Gods hat mich dazu gebracht, über manche dieser Entscheidungen nachzudenken: Wie hätte ich gehandelt? Genauso? Die erschreckende Wahrheit: Ja, vermutlich. Zumindest größtenteils. Und auch die Frage Was wäre, wenn …? steht hier mehr als einmal im Raum.



Mein abschließendes Fazit
Ein Buch mit Magie – über eine Gruppe junger Erwachsener, die trotz aller Unterschiede eng zusammenwächst. Das Worldbuilding ist klar und durchdacht, die Dark-Academia-Vibes haben mich sofort abgeholt. Zu Beginn wirkt manches vielleicht etwas klischeehaft oder “zu viel”, aber das verfliegt schnell, weil die Autorin es versteht, Tiefe zu schaffen. Ich hatte keine Sekunde des Stillstands beim Lesen. Die Charaktere wachsen an ihren Aufgaben, und ich als Leserin musste mich immer wieder fragen, wie ich selbst entschieden hätte. If We Were Gods ist für mich rundum gelungen und absolut empfehlenswert für alle, die Fantasy mit düsterem, akademischem Flair und starken Charakteren lieben.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Meine Rezension zu "Das Kalendermädchen"

Das Kalendermädchen
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Eigene Meinung
Da hat sich doch tatsächlich ein Fitzek in meine Sammlung geschlichen. Zugegeben: Vor allem das Cover hat mich in jedem Buchladen angelächelt. Da ich aber kein allzu großer Fitzek-Fan bin, ...

Eigene Meinung
Da hat sich doch tatsächlich ein Fitzek in meine Sammlung geschlichen. Zugegeben: Vor allem das Cover hat mich in jedem Buchladen angelächelt. Da ich aber kein allzu großer Fitzek-Fan bin, habe ich mich zunächst nur für das E-Book entschieden. Ob mich die Geschichte überzeugen konnte, erfahrt ihr hier…

Meine Buddy-Read-Partnerin und ich haben Das Kalendermädchen aus verschiedenen Perspektiven gelesen – aber immer in der Erzählperspektive. Dabei springt die Geschichte zwischen Vergangenheits- und Gegenwartsform, was uns als Leser*innen mehrere Eindrücke liefert und wohl auch Tiefe erzeugen soll. Viele Kapitel enden mit Cliffhangern – was ich in Thrillern eigentlich liebe. Leider hat das bei uns eher zu Seufzern geführt. Gerade, wenn wir uns in einer Sicht oder Zeitlinie eingespielt hatten, war das Kapitel vorbei – und wir mussten uns erst mal wieder neu orientieren.

Was mir (nach ein wenig Bedenkzeit) aber echt gut gefallen hat, war die Idee mit dem Kalender. Meine Freundin fand das von Anfang an cool, und ich muss ihr da inzwischen zustimmen: Das Konzept ist wirklich cool, und auch die Verknüpfung damit hat Fitzek spannend aufgezogen. Die Umsetzung war für mich aber an einigen Stellen leider etwas dürftig. Ich hätte mir gewünscht, dass wir bestimmte Dinge – vor allem in der Vergangenheit – direkter miterleben können, zum Beispiel wie Valentina damit umgeht. Klar, es wurde erzählt, aber oft nur ziemlich kurz. Der Strang rund um Olivia, Alma und Elias war da für mich greifbarer. Auch wenn ich ehrlich sagen muss: Da hat sich manches ganz schön im Kreis gedreht. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es nicht wirklich weitergeht – was schade war, weil die Geschichte das eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte.

Und obwohl Fitzek sonst so ins Detail geht, blieben mir die Charaktere leider etwas zu oberflächlich. Klar, es gab auch hier und da ein paar Hintergrundinfos, aber mir hat einfach die Tiefe gefehlt. Ich konnte Olivias Verzweiflung zwar nachvollziehen – wie sie mit Händen und Füßen versucht, Alma zu retten, das hat er wirklich gut eingefangen – aber trotzdem ist sie mir insgesamt eher negativ in Erinnerung geblieben. Irgendwie hat ihre Persönlichkeit mich nicht richtig erreicht. Dafür mochte ich Elias total! Er wirkte auf mich sehr authentisch, und die Art, wie er denkt und hilft, hat mir richtig gut gefallen.



Mein abschließendes Fazit
Das Kalendermädchen von Sebastian Fitzek hat mich ehrlich gesagt vor allem durch das Cover angelockt. Die Geschichte war nicht schlecht, hatte für mich aber noch einiges an Luft nach oben. Die vielen Verstrickungen (auch wenn sie am Ende ganz gut aufgelöst wurden) haben mich an einem bestimmten Punkt eher dazu gebracht, etwas resigniert weiterzulesen. Auch die vielen Details bei den Beschreibungen haben es mir nicht gerade leichter gemacht.
Nichtsdestotrotz war die Grundidee richtig gut! Die Auflösung war in Ordnung und irgendwo auch befriedigend – aber das Miträtseln kam für mich leider zu kurz.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Meine Rezension zu Defy Me

Defy Me
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Eigene Meinung
Endlich habe ich es geschafft! Der fünfte Teil wurde nun auch endlich von mir gelesen – und ich bin erschlagen von den Ereignissen. Aber bitte lest selbst, was ich meine…

Ich beginne Defy ...

Eigene Meinung
Endlich habe ich es geschafft! Der fünfte Teil wurde nun auch endlich von mir gelesen – und ich bin erschlagen von den Ereignissen. Aber bitte lest selbst, was ich meine…

Ich beginne Defy Me mit der neuen Perspektive von Kenji. Zumindest neu, wenn man Join Me, den Sammelband der Reihe mit Kapiteln aus anderen Perspektiven als Juliettes, nicht gelesen hat. Und ich liebe Kenji! Der Charakter, den Tahereh Mafi ihm verliehen hat – genauso wie eigentlich allen anderen Figuren – ist großartig! Auch dieses Mal hat Mafi beibehalten, dass ich zusätzlich aus der Sicht von Warner lesen darf. Natürlich ist auch Juliettes Perspektive wieder vertreten. Die Autorin hat erneut perfekt die Stimmung eingefangen. Es ist bedrückend. Die Frage, wer Freund und wer Feind ist, stellt man sich nicht nur einmal. Die vielen Geheimnisse, die hier nicht nur aufgedeckt, sondern auch näher erklärt werden, heben die Geschichte rund um Juliette noch einmal auf ein ganz neues Level!

Auch wenn ich dachte, inzwischen alles über das Reestablishment zu wissen – oh Leute – weit gefehlt! Es ist ein Strudel, der alle Beteiligten mit sich reißt und sich immer weiter verheddert. Dabei schafft es Mafi absolut souverän, dass ich nicht á la „Hä?“ zurückbleibe. Ich bin die ganze Zeit voll im Geschehen. Dinge werden aufgeklärt – von Juliette selbst oder einem der anderen Charaktere. Mit jeder Seite hatte ich das Gefühl, dass gleich der nächste Schlag in die Magengrube folgen würde (meist war es auch so). Es geht auch hier – wie in Restore Me – wieder ein wenig um Politik, aber nur am Rande. Viel stärker im Fokus steht Juliettes Vergangenheit. Aber nicht nur ihre wird hier so offen filetiert, sondern auch die von Aaron. Aus seiner Perspektive erleben wir viele Rückblicke, die ich extrem wichtig für die Geschichte fand. Allgemein finde ich es genial, dass man rückblickend bei jedem Buch der Shatter Me-Reihe Dinge aus anderen Teilen noch einmal komplett überdenken muss. Es erinnert mich an Juliettes Anfang: Wenn sie Erfahrungen gemacht hat, hat sie die Dinge auch gern noch einmal „überdacht“ und dabei ihre ersten Gedanken durchgestrichen. Und ähnlich ging es mir auch. Unweigerlich habe ich gewisse Situationen noch einmal “überdenken” müssen.

Aber ich möchte noch kurz über meinen zweitliebsten Aspekt dieser Geschichte sprechen: die Charaktere! Ich liebe sie. Ich könnte es dabei belassen, aber sind wir ehrlich – das werde ich nicht 😀 Ich habe das Gefühl, schon ewig mit diesen Figuren unterwegs zu sein. Unweigerlich hat es die Autorin geschafft, mich als Teil dieser Gruppe zu integrieren. Ich kenne mittlerweile die Eigenheiten der Charaktere, ihre Sorgen und Ängste, ihre Stärken. Und ich rede nicht nur von Protagonistin Juliette, sondern auch von Aaron, Kenji, Warner oder Adam. Durch Join Me rutsche ich noch tiefer in die Shatter Me-Bubble (ohne Werbung machen zu wollen) und genieße es, weitere Hintergrundinformationen und Gedanken aufzusammeln.



Mein abschließendes Fazit
Ich habe an Defy Me nichts auszusetzen. Die Kürze des Buches täuscht! Es passiert so viel – und doch wirkt nichts davon gehetzt oder „reingedrückt“. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Vergangenheit von Juliette und Warner. Außerdem darf ich (abseits von Join Me) auch aus Kenjis Perspektive lesen. Viele Fäden laufen hier zusammen und zeigen die Komplexität der Geschichte. Die Enthüllungen sind stark umgesetzt und haben mich förmlich durch das Buch „geschossen“. Die Charaktere entwickeln sich weiter, wachsen an ihren Herausforderungen – und wirken dabei so authentisch!
Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, jetzt erst einmal Reveal Me zu lesen und dann in den sechsten Band abzutauchen!

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Meine Rezension zu Ashes - Pechschwarzer Mond

Ashes - Pechschwarzer Mond
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Eigene Meinung
Der letzte Teil der Reihe – ein Auf und Ab der Gefühle und der Spannung. Ob er mich schlussendlich begeistern konnte? Du erfährst es hier …

Endlich ist es so weit: Ich habe den letzten ...

Eigene Meinung
Der letzte Teil der Reihe – ein Auf und Ab der Gefühle und der Spannung. Ob er mich schlussendlich begeistern konnte? Du erfährst es hier …

Endlich ist es so weit: Ich habe den letzten Band der Ashes-Reihe beendet. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber immer wenn ich eine Reihe abschließe, die mir gefallen hat, fühlt sich das Zuklappen des Buches ein kleines bisschen wehmütig an. Die ganze Reihe über habe ich mitgefiebert. Ein gewisser Spannungspegel wurde gerade im finalen Band Ashes – Pechschwarzer Mond konstant gehalten. Besonders das Ende lässt viel Interpretationsspielraum – es ist kein typisches „Happy End“. Aber genau das war das Tolle: In Ashes war nichts wirklich „typisch“.

Die meisten Fragen in der Geschichte wurden geklärt, einige blieben offen. Viele Charaktere habe ich in dieser Zeit kennen- und liebengelernt, von einigen musste ich mich verabschieden – und es wurde dabei immer genau das richtige Maß getroffen, was das Zusammenspiel von Situation und emotionaler Wirkung in der Geschichte betrifft. Ich hätte zu Beginn der Reihe nicht gedacht, dass sie es schafft, mich so zu begeistern. Gerade die Erzählperspektive und die Vielzahl an Charakteren haben mich anfangs etwas überfordert. Doch Stück für Stück kam ich näher an den Kern der Geschichte heran – und habe mitgebangt.

Leider glaube ich, dass die Geschichte rund um Alex, Tom, Ellie, Chris und all die anderen ziemlich unterschätzt wird. Auch wenn es alles Kinder oder Jugendliche sind, hatte ich selten – bis gar nicht – den Eindruck, aus der Sicht eines Kindes zu lesen. Die Charaktere wurden sehr authentisch auf die Geschichte abgestimmt. Sie entwickelten sich durch Taten und Entscheidungen weiter – und wuchsen stellenweise sogar über sich hinaus.



Mein abschließendes Fazit
Die Ashes-Reihe von Autorin Ilsa J. Bick ist meiner Meinung nach eine sehr unterschätzte Reihe. Das dystopische Setting ist unglaublich gut und detailliert beschrieben. Die Charaktere sind – auch durch die Thematik – sehr reif für ihr Alter und wachsen dennoch teilweise weiter über sich hinaus. Es geht hier viel um Freundschaft, Liebe, Hoffnung und die Suche nach Lösungen. Gerade der letzte Teil fährt noch einmal ganz starke Geschütze auf – mit verflucht epischen Situationen, Abschieden und einem neu entfachten Funken Hoffnung. Autorin Bick hat hier etwas wirklich Geniales geschaffen, und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit den Charakteren, wenn ich die Geschichte eines Tages wieder rereade.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Meine Rezension zu "Skull's Decision"

Skull's Decision
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Eigene Meinung
Schneller als gedacht kann ich den zweiten Teil der Desired Obsession-Reihe von Kristin Glimmer als gelesen verbuchen. Ob mir dieser besser gefallen hat und ob ich die Reihe fortsetze, erfährst ...

Eigene Meinung
Schneller als gedacht kann ich den zweiten Teil der Desired Obsession-Reihe von Kristin Glimmer als gelesen verbuchen. Ob mir dieser besser gefallen hat und ob ich die Reihe fortsetze, erfährst du hier …

Mit einem kleinen Rückblick lande ich sofort wieder in der Geschichte von Valentina. Wie bereits im ersten Band lese ich wieder aus der Sicht von Valentina, Malik, Skull und auch Scorpion. Neu hinzu kommt nun die Sicht von Roman. Die Kapitel sind dabei – genau wie im ersten Teil – wieder wunderschön aufgemacht. Die kurzen Sätze und Aussagen passen sehr gut zur jeweils behandelten Thematik.

Tatsächlich kann die Geschichte mit einigen Plot-Twists überraschen. Vielleicht nicht allzu überraschend, aber doch fand ich es sehr angenehm. Außerdem bekomme ich mehr Hintergrundinformationen zu Scorpion, und auch die Beziehung zwischen Roman und Valentina wird weiter verdeutlicht. Dabei wird klar, warum Valentina überhaupt so zwischen den Stühlen steht. Natürlich spielt auch Skull eine tragende Rolle – weswegen Valentina nicht nur ihr Leben riskiert, sondern auch die Verbindung zu den Brüdern Malik und Scorpion. Ich hätte mir gerade am Ende noch einmal einen etwas spannenderen Cliffhanger gewünscht. Versteht mich nicht falsch – ich möchte dennoch gern den dritten Teil lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte schlussendlich ausgeht –, aber der Spannungspegel verlief zum Ende hin leider etwas im Sand.

Im ersten Band hatte ich ja vor allem mit Protagonistin Valentina einige Probleme. Ich habe mir besonders eine stärkere Entwicklung von ihr gewünscht. Leider ist die auch im zweiten Band nicht stark vorhanden, aber ich konnte ein paar Ansätze erkennen, die mich hoffnungsvoll auf den dritten Teil blicken lassen. Romans Charakter geht für mich etwas unter. Er muss sich gegenüber drei doch sehr starken anderen Männern behaupten und hatte diesbezüglich bislang noch nicht viel Raum. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dieser Charakter gerade im letzten Band mehr ausgeleuchtet wird.



Mein abschließendes Fazit
Spice, Spannung und tolle männliche Charaktere. Wie bereits im ersten Band empfinde ich Protagonistin Valentina als etwas anstrengend – auch wenn ich erkenne, dass die Autorin diesen Charakter weiterentwickelt. Valentina wirkt leider noch sehr unfertig, stellenweise auch unauthentisch. In Skull’s Decision habe ich mehr über die Hintergründe von Scorpion sowie neue Einblicke in Roman erhalten, die den Spannungspegel definitiv gehoben haben. Außerdem gab es einen recht interessanten Plot-Twist, der vielleicht nicht völlig aus dem Nichts kam, aber doch überraschen konnte. Ich bin gespannt, wie die Autorin diese Reihe beendet, und freue mich darauf, den letzten Band zu lesen – vielleicht auch, um noch etwas mehr von Roman zu erfahren. Auch in diesem Teil gibt es wieder detaillierte spicy Szenen. Wie immer empfehle ich sehr, die Triggerwarnung vorher zu lesen!

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