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Veröffentlicht am 05.02.2025

Meine Rezension zu The Darkest Gold - Die Befreite

The Darkest Gold – Die Befreite
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Eigene Meinung
Die Reise ist vollbracht. Zu Ende. Dieses Gefühl, den letzten Teil einer Reihe zu lesen kann gut oder schlecht sein. In “The Darkest Gold” ist es auf jeden Fall beides. Denn ich musste mich ...

Eigene Meinung
Die Reise ist vollbracht. Zu Ende. Dieses Gefühl, den letzten Teil einer Reihe zu lesen kann gut oder schlecht sein. In “The Darkest Gold” ist es auf jeden Fall beides. Denn ich musste mich verabschieden von tollen Charakteren, einer wunderschönen Welt und einer wirklich gelungenen Geschichte…

Wie Raven Kennedy schon in den anderen Büchern bewiesen hat, kann sie wunderbar mit Cliffhangern arbeiten. Nahtlos wird daran angeknüpft, wenn man den Folgeband in den Händen hält. In dem abschließenden Band darf ich, wenn ich mich recht erinnere, aus mehr Charaktersichten lesen, als zuvor. Ich bekomme Kapitelweise die Möglichkeit in jeglichen Szenarien anwesend zu sein. Hätte ich das Buch schon hier gehabt, hätte ich annotiert bis der Arzt kommt. So wunderschöne Sätze, so herzzerreißende Situationen und Augenblicke. Das komplette Spektrum der Emotionen wird noch einmal in diesem Finale von mir als Leser abverlangt.

Zu der Geschichte selbst möchte ich gar nicht viel sagen. Denke das der Klappentext euch genug abholt, wenn ihr schon so weit seit in der Erzählung. Der Kampf um die Macht der Welten ist näher an der Realität dran als man meinen möchte. Die falschen Menschen oder Fae, führen andere in einen Krieg der nicht sein muss. Zwischen all dem gibt es Auren, die Rebellen, Slade sowie sein Geschwader. Es gibt die Verbindung der Familie, mit der man nicht blutsverwandt ist, sondern sich über diese ganze Geschichte aufgebaut hat. Ich hätte mir keinen besseren Abschluss für diese Reihe wünschen können.

Schlussendlich hat sich jeder Charakter weiter entwickelt. Jeder der irgendwie eine Rolle in “The darkest Gold” gespielt hat, war kein Statist, sondern (manchmal vielleicht auch nur für einen Augenblick) ein Protagonist. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie glücklich ich darüber bin, dass ich diese Reihe weiterverfolgt habe. Dass ich das alles miterleben konnte, wie Autorin Raven Kennedy, diese Geschichte aufbaut, erzählt, die Charaktere wachsen lässt. Welche Entscheidungen von ihnen getroffen werden und welche Auswirkung das auf die Welt hat.

Mein abschließendes Fazit
Alle die diese Reihe angefangen haben und irgendwie (wenn auch nur ein wenig) Interesse dabei empfunden haben, sollten weiterlesen. Lasst euch darauf ein. Mich hat es gepackt und wollte mich nicht mehr loslassen. Die Charaktere, die Welt(en), der Kampf nicht nur mit Schwertern, sondern auch mit Entscheidungen. Raven Kennedy hat dieser Reihe ein sehr würdiges, äußerst passendes Ende gegeben und ich bin so, so froh, diese Reihe fortgesetzt zu haben. Ich hatte nicht eine Stelle in diesem Buch, das ich als gezogen empfunden habe. Nicht eine Stelle, die nicht passend gewählt wurde, um mich als Leser auf das momentan herrschende Szenarium einzustellen. Die Spannung blieb immer konstant, schaukelte sich Stellenweise nur höher um mich wirklich hart zu treffen. Ein würdiger Abschluss einer Reihe, die nun wirklich zu einer meiner liebsten Reihen gehört. Selbstfindung, Mut zu Veränderungen, eine Liebe, die über eine Welt hinaus existieren kann und muss.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Meine Rezension zu A Song to Kill a Kiss

Die Sonnenfeuer-Ballade 2: A Storm to Kill a Kiss
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Eigene Meinung
Diese Rezension würde ich in kurz und knapp wie folgt schreiben: Freudig habe ich das Buch aufgeschlagen und mit Tränen in den Augen und Wut habe ich es am Ende zugeklappt. Aber das alles ...

Eigene Meinung
Diese Rezension würde ich in kurz und knapp wie folgt schreiben: Freudig habe ich das Buch aufgeschlagen und mit Tränen in den Augen und Wut habe ich es am Ende zugeklappt. Aber das alles dazwischen? Hier die detaillierte Version…

Autorin Dippel, hat mich am Anfang wieder perfekt in die Geschichte eingeführt. Es gibt einen Rückblick zu lesen, was alles im ersten Band geschehen ist, und wie die momentane Situation aussieht. Und dort steige ich ohne Probleme wieder ein. Es war unfassbar toll, wieder in die Geschichte rund um Protagonistin Sintha (kurz: Sin). Love Interest Arezander und den vielen anderen teilweise tollen und teilweise schwierigen Charakteren. Noch mehr Witz, noch mehr Charme, noch mehr Emotionen als im ersten Band, haben mich hier vollkommen vom Stuhl gehauen. Das Worldbuilding wird weiter ausgebaut, die Hierarchien in der Welt werden mir als Leser näher gebracht ohne es eintönig oder wie eine langweilige Geschichtsstunde wirken zu lassen. Ein weiteres, für mich neues, Stilwerk war, das Julia Dippel mit verschiedenen Schriftgrößen, die Situationen besser eingefangen hat. So wurden beispielsweise leise Gespräche kleiner geschrieben, geschrienes kam in GROßBUCHSTABEN und das Lied der Onyde wurde in einer speziellen Schrift dargestellt. Auch hier wurde wieder ein Bonuskapitel hinter einen QR-Code versteckt, der Spicy Szenen beinhaltet. Damit wird es dem Leser freigestellt, ob er diese lesen möchte oder nicht. Für die Geschichte selbst ist diese nicht von Nöten, sondern eben nur ein Zusatz.

Sintha versucht Arezander weiter davon zu überzeugen, das sie Arezanders Bruder, auf seine Bitte hin getötet hat. Dieser glaubt ihr weiterhin kein Wort und versucht vehement hinter eine Lügenfassade zu schauen, die es nicht gibt. Es wird für Sin und für mich als Leser zu einer Geduldsprobe, auch wenn ich es nicht langweilig fand. Sin geht in der neuen Rolle, die, die Monarchin für sie auswählt eher schwierig auf und kommt auch ebenfalls sehr schwer, mit der Aufmerksamkeit zurecht, die ihr nun Zuteilwird. Außerdem muss sie sich bei jedem neuen Charakter am Hof fragen, ob dieser Freund oder Feind ist. Auf der Suche nach der Stimme im Schatten, muss Sin viele Entscheidungen treffen, sehr zu Arez leid. Es kommt immer wieder zu sehr spannenden und emotionalen Szenen, sowie sehr witzigen oder peinlichen Szenen. Und dann kommt dieser Cliffhanger am Ende, der mich hat aus der Haut fahren lassen.

Sintha hat sich im Gegensatz zum ersten Band, sehr stark weiter entwickelt. Auch wenn sie ihre Kernpersönlichkeit und Eigenschaften behalten hat, wirkt sie indessen viel Reifer und entschlossener. Es gibt ein Gespräch zwischen Arezander und ihr, das ich sehr wichtig fand und in der sie wirklich für sich eingestanden hat. Ebenfalls habe ich hier auch alt Bekannte Charaktere wieder dabei, wie den Barden Tillard, des Syers Skall, oder auch das kleine Irrlicht. Ein Glossar im Buch hat mir dabei geholfen auch die vielen neuen Charaktere, immer wieder zu ordnen zu können, obwohl ich den gar nicht zu Rate ziehen musste. Arezander ist ebenfalls wie Sin am stärksten gewachsen und zeigt nun seine andere Seite, nämlich die des Syers der Syers. Die Rolle steht ihm sehr gut und wurde authentisch beschrieben.



Mein abschließendes Fazit
Ich war wieder total geflasht von dem zweiten Band. Ich mochte sehr wie die Beziehung zwischen den einzelnen Charakteren vor allem zwischen Sin und Arez natürlich, vertieft wird. Die Geschichte nimmt dabei immer mehr Spannung auf und wechselt dabei auch in den Stimmungen sehr authentisch. Es sind viele Charaktere aus dem ersten Band vertreten aber es kommen auch genügend neue hinzu. Sehr gut fand ich den “Rückblick” am Anfang des Buches, um gleich wieder in die Geschichte starten zu können. Auch das ich am Ende des Buches ein Glossar habe, finde ich immer gut um noch mal Charaktere, Orte oder ähnliches Nachzuschlagen. Ich bin enorm gespannt, wie die Geschichte enden wird und auf welches Gefühlschaos ich mich dabei noch einlassen muss.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Meine Rezension zu The Girl in the Love Song

The Girl in the Love Song
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Eigene Meinung
Zugegeben, ich habe mich etwas gesträubt dieses, doch recht dicke, Romance Buch zu beginnen. Die damalige Leseprobe hatte mich so gefesselt und berührt, das ich es mir dann Zeitnah nach ...

Eigene Meinung
Zugegeben, ich habe mich etwas gesträubt dieses, doch recht dicke, Romance Buch zu beginnen. Die damalige Leseprobe hatte mich so gefesselt und berührt, das ich es mir dann Zeitnah nach der Erscheinung gekauft habe. Endlich habe ich es auch gelesen. Und gerade das Ende, wie eigentlich auch viele Seiten zwischendrin, haben mich echt berührt.

Der Schreibstil von Emma Scott empfand ich als sehr detailliert, vor allem ihren Charakteren gegenüber. Ich hatte schnell Bilder im Kopf und Vorstellungen wie manche Charaktere drauf sind, wie sie sich geben. Auch waren viele Sachen zwar nicht ausgesprochen/ ausgeschrieben, und dennoch konnte ich als Leser mir denken, warum eben einzelne Charaktere so reagieren, wie sie es eben tun. Abwechselnd lese ich aus den Perspektiven der Protagonisten Miller und Violet. Es sind zwei fast schon komplett unterschiedliche Leben, die aber super zusammengeführt werden.

Als Leser begleite ich Violet und Miller ab ihren dreizehnten Lebensjahren. Dann gibt es einen Sprung und sie sind junge Erwachsene und müssen sich (mehr oder minder) mit den Problemen der “Erwachsenen” auseinandersetzen. Auch gibt es hier ganze klare Kommunikationsschwierigkeiten. Tatsächlich fallen die, aufgrund der vielen Verschiedenen unter Thematiken, aber hinten runter. Tatsächlich ist auch immer dabei, für etwas Spannung gesorgt. Ich muss gestehen, ich hätte es trotzdem vielleicht gerne kürzer gehabt. Für ein New Adult Buch ist es schon sehr stattlich und einige Dinge wiederholen sich und ziehen das Buch leider etwas dabei. Ich hatte insgesamt viermal mit einem Ende gerechnet, bis das tatsächliche Ende da war.

Wie bereits erwähnt, empfand ich die Charaktere durchweg, super detailliert und authentisch beschrieben. Ich hatte ein Bild vor meinem inneren Auge und konnte mir so ein paar “Macken” oder besser gesagt Eigenschaften, von den Charakteren sofort vorstellen. Violet und Miller sind zwar im Buch junge, aber für ihr Alter doch sehr Erwachsene Protagonisten (bis auf die Kommunikationsschwierigkeiten).



Mein abschließendes Fazit
Emma Scott hat mit dem ersten Band ihrer “Lost Boys”- Trilogie, einen wirklich guten Job gemacht. Die Länge wirkte auch mich lange abschreckend. Und ja um ehrlich zu sein, hat sich das Buch hier und da auch wirklich etwas gezogen. Es entstand ein- wenn auch nur minimales hin und her zwischen den Protagonisten und gerade wenn ich dachte, das die größte Hürde nun Ad acta gelegt wurde, kam ein neues Problem. Hier und da ist es etwas “zu viel” aber in so einem Rahmen, das es durchgeht. Neben den Protagonisten machen auch die anderen Charaktere in dem Buch einen guten Job und man bekommt schon eine Ahnung, wie die Trilogie weiter gehen wird, beziehungsweise welche Charaktere hier in den Fokus rücken. Ich glaube, es war bei mir wirklich der Schluss, den ich vielleicht etwas “drüber”, aber so passend für dieses Buch fand.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Meine Rezension zu "The Serpent and the Wings of Night"

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
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Eigene Meinung
Wer kam wohl nicht an dem Hype zu diesem Buch vorbei? Richtig. Ich. Es ist aber auch wirklich ein Schmuckstück. Nun habe ich es auch gelesen und der zweite Teil steht schon Griff bereit…

Der ...

Eigene Meinung
Wer kam wohl nicht an dem Hype zu diesem Buch vorbei? Richtig. Ich. Es ist aber auch wirklich ein Schmuckstück. Nun habe ich es auch gelesen und der zweite Teil steht schon Griff bereit…

Der Einstieg in die Geschichte ist flüssig. Ich lese hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin Oraya und ab und an auch aus der dritten Perspektive eines Erzählers. Wenn ich aus der Erzähl-Sicht lese, erfahre ich mehr über Orayas Vergangenheit. Die Welt wird von der Autorin sehr detailliert beschrieben, mit genügend Platz für eigene Interpretationen. Es wird ebenfalls mit viel Witz gespielt in den Dialogen und dennoch mit genügend Ernsthaftigkeit zwischen den Zeilen. Auffällig war für mich, das Oraya viel dachte, aber ihre Sätze meist sehr kurz oder einsilbig ausfielen. Leider beinhaltet das Buch auch sehr viele Wiederholungen, die hier und da interessant, aber durchgehend doch etwas nervig wurden.

Oraya möchte sich einer Prüfung unterziehen dem sogenannten “Kejari” um endlich einen ehrwürdigen Platz neben ihren Ziehvater Vincent einnehmen zu können und nach vielleicht Hinterbliebenen ihrer Vergangenheit sehen zu können. In der Theorie ist der Plan einfach. In der Praxis verfällt er allerdings in seine Einzelteile. Jede Prüfung ist für mich als Leser spannend verarbeitet, hat mich auch mitgerissen. Die Seiten wurden rapide weniger. In der “Vorbereitungszeit” der Prüflinge, gab es viele Geheimnisse und damit ungesagte Dinge und eine Protagonistin, die ich ihre “Härte” nicht wirklich abnehmen konnte. Vielleicht hat mich gerade deswegen das Ende doch sehr überrascht.

Wie vielleicht schon zu erahnen ist, fand ich Oraya als Protagonistin etwas anstrengend. Die Art und Weise wie sie alles und jeden davon zu überzeugen versucht die harte und taffe zu sein, und ich glaube in fast jeder Prüfung (?) auf Hilfe angewiesen ist und selbst diese nur widerstrebend annimmt. Die zusätzlichen Wiederholungen waren auch etwas ermüdend. (Ja ich habe verstanden, das dein Ziehvater Vincent es anders getan hat oder hätte und das du Zähne zeigen und zubeißen sollst.) Raihn und Mascha, ihre mehr oder minder freiwillig ausgesuchten Teamkameraden waren dagegen eine tolle Abwechslung. Und selbst Vincent fand ich sehr angenehm. Ich kann aber Entwarnung geben: Auch Oraya wurde mir zum Ende hin eine deutliche Spur sympathischer so das ich wirklich zum zweiten Band greife um zu erfahren wie es mit ihr weitergeht.



Mein abschließendes Fazit
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht, auch wenn der Hype Train ein wenig an mir vorbeifährt. Zumindest nach Band Eins. Protagonistin Oraya hat es mir wirklich nicht einfach gemacht. Ihre sich stetig wiederholenden Gedanken, die einsilbigen Antworten und Aussagen… Schlussendlich fand ich, das Autorin Braodbent hier versucht hat eine richtig taffe Frau zu erschaffen, die aber für mich leider zu oft gekünstelt herüberkam. Erst am zum Ende hin, habe ich aus der Sicht einer Protagonistin gelesen, die mich schlussendlich auch mehr Lust auf den weiteren Teil gegeben hat. Die Geschichte rund um das Kejari fand ich hingegen klasse ausgearbeitet, mochte die detaillierten Beschreibungen der Umgebungen und auch die Kampfszenen waren spannend und brutal beschrieben. Auch wenn ich noch nicht so gehyped bin, freue ich mich zu erfahren wie es mit Raihn, Oraya und allgemein der Welt Obitraes weiter geht.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Meine Rezension zu "Written in Blood"

Written in Blood
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Eigene Meinung
Dieses Buch hatte ich mir schon vor geraumer Zeit gekauft. Gerade als ich die “Dark Academia” Sparte für mich entdeckt habe. Und tatsächlich, gibt es viele sehr treffende Punkte in der Hinsicht…

Ich ...

Eigene Meinung
Dieses Buch hatte ich mir schon vor geraumer Zeit gekauft. Gerade als ich die “Dark Academia” Sparte für mich entdeckt habe. Und tatsächlich, gibt es viele sehr treffende Punkte in der Hinsicht…

Ich lese aus der Ich-Perspektive von der Protagonistin Alka. Kapitelweise lese ich aus ihrer Vergangenheit und Gegenwart, was mir ein besseres Bild von Alka verschafft. Dazu wird immer am Anfang des Kapitels “früher” oder “jetzt” ausgewählt um mich abzuholen. Der Schreibstil ist die meiste Zeit sehr flüssig. Einzig die politischen Hintergründe der Welt, und dessen verschiedenen Gattungen, ließen mich hier und da mal aussteigen. Überrascht war ich eher von den teils doch sehr brutalen Kämpfen.

Kurzum möchte Alka sich nämlich für den Tod ihrer Familie rächen. Dafür muss sie sich an die Blackwater Academy begeben. Die beste und höchste Stelle für Magier um Erfolgreich zu werden und zu sein. Alka ist das ziemlich relativ, weil sie ganz andere Pläne verfolgt. Stück für Stück kann sie sich eingliedern und findet in der Blackwater Academy Freunde. Gestehen muss ich, das ich hier und da an Harry Potter denken musste. Es gibt fünf Häuser, in denen die Schüler zugeteilt werden: Vangard, Javellos, Selura, Zartan, und Nethro. Wichtig sind diese, für die drei Prüfungen, die, die Schüler während ihrer Ausbildung in Blackwater abschließen müssen. Leider komme ich kaum in den Genuss, verschiedene Unterrichtsstunden mitzuerleben, geschweige denn mehr von dem “normalen” Schülerleben in Blackwater. Auch werden immer wieder viele “Professoren” erwähnt, die aber anscheinend nur Statisten sind denn bis eigentlich eine einzige Professorin, neben dem Schulleiter, wird nur noch einer mal kurz erwähnt. Tatsächlich spielt der Hausmeister eine größere Rolle. Alka hätte sich für mich auch irgendwie in einer normalen Schule befinden können, was das angeht.

Allgemein hat es Alka mir nicht leicht gemacht. Sie pendelt viel zwischen “Alles oder nichts” oder dem “das bin nicht wirklich ich!”. Ihre Empathie hält sich für mich sehr stark in Grenzen und allgemein ist sie mir einfach in allem zu wenig beleuchtet gewesen. Sie hat eine schwere Vergangenheit, musste in ihren Jungen Alter schon von zu vielen Abschied nehmen und hat mehr Tod gesehen, als sie sehen sollte in ihrem Alter. Das kommt auch alles super authentisch rüber, (Wenn es da nicht ein “Aber” gäbe), aber es ist mir einfach von allem ein Ticken zu viel gewesen. Die Nebencharaktere waren da irgendwie angenehmer. Greifbarer.



Mein abschließendes Fazit
Written in Blood ist ein Buch das auf die Dark Academia Richtung abzielt und ja durchaus, diese Richtung merkt man ab und an. Auch kommen hier leichte Erinnerungen an Harry Potter hoch. Die Häuser, das Tunier… Leider konnte mich Written in Blood nicht mal Ansatzweise zu greifen. Mit der Protagonistin Alka wurde ich gefühlt, das ganze Buch über nicht warm. Die Nebencharaktere hatten für mich deutlich mehr Tiefe, als Alka und das, obwohl ich viel über sie erfahren im Buch. Die Geschichte ist recht spannend geschrieben, und die Details in der Beschreibung der Gegenden ist auch gelungen. Bedauerlicherweise bin ich gar kein Fan von Liebesdreiecken, weswegen die (nicht prägnante) Liebesgeschichte, für mich recht uninteressant war. Auch habe ich an ein paar Dingen zu knabbern, die mir nicht logisch erscheinen. Beispielsweise wurde Alka ein bestimmter Tanz beigebracht und “Wochenlang geübt”, aber Basiswissen in der Magierwelt ist total irrelevant? Das Ende wird wirklich spannend, ich bin die letzten Seiten wirklich durchgerutscht, aber ich bin auch froh, dass es ein Standalone Titel ist. Ich hätte die Reihe nicht fortgesetzt, weil ich sie schlichtweg dafür nicht interessant genug fand. Für etwas Zwischendurch, finde ich es absolut in Ordnung.

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