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Veröffentlicht am 07.09.2025

Bewegend

Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104
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"Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" von Susanne Abel ist in der Hörbuchfassung von Vera Teltz gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe ...

"Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" von Susanne Abel ist in der Hörbuchfassung von Vera Teltz gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Telz' Stimme gut gefallen.
Die Grundidee des Buches - eine Geschichte über Heimkinder - fand ich schon sehr spannend. Die grandiose Umsetzung durch Autorin Susanne Abel hat mich dann jedoch vollends begeistern können. Die Erzählung springt immer wieder zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her, dabei helfen die Jahresangaben immens. So entsteht nach und nach ein Bild, das die Schrecken der Vergangenheit mit aktuellen Problemlagen verwebt und somit generationale Traumata authentisch schildert.
Dabei sind auch die Schrecken der Kinderheime gut recherchiert und ohne Polemik dargestellt, im Nachwort durch die Autorin auch noch einmal gut eingeordnet. Abel schafft es eine berührende und mitreißende Emotionalität herzustellen, die mich noch lange an das Buch denken lassen wird. Nicht nur die Schwere der Thematik, auch die gut gewählte 'Erzählweise hallen nach.
Sprache und Schreibstil waren harmonisch, vor allem auch der eingestreute Dialekt durch die fabelhafte Arbeit der Sprecherin authentisch.
Insgesamt ist "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" ein Buch, das mich positiv überraschen und emotional stark und langfristig berühren konnte.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Not Quite Dead Yet

Not Quite Dead Yet
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"Not Quite Dead Yet" ist das erste Buch, dass ich von Autorin Holly Jackson gelesen habe. Vermutlich wird es nicht mein letztes sein. Die grundlegende Idee, dass Protagonistin Jet ihren eigenen Mord aufklärt, ...

"Not Quite Dead Yet" ist das erste Buch, dass ich von Autorin Holly Jackson gelesen habe. Vermutlich wird es nicht mein letztes sein. Die grundlegende Idee, dass Protagonistin Jet ihren eigenen Mord aufklärt, denn sie stirbt Dank Komplikationen verzögert, ist ungewöhnlich und absolut mitreißend.
Der Schreibstil hat mich schon ab den ersten Seiten für das Buch einnehmen können und hat mich gut durch das gesamte Buch getragen. Trotz der Schwere des Themas - Jet muss sich immerhin sehr unmittelbar mit iher eigenen Ermordung und ihrem ansehenden Tod auseinandersetzen - habe ich das Buch als sehr humorvoll erlebt. Das liegt unter anderem an Jet selbst, aber auch an ihrer Beziehung zu Kindheitsfreund Billy.
Der Spannungsbogen ist hervorragend konstruiert und immer, wenn ich dachte, ich hätte den Mörder enttarnt wurde ich eines besseren belehrt. Es wurde nie langweilig oder vohersehbar, viele neue Erkenntnisse haben die Handlung spaannend und in kurzweilig gehalten.
Insgesamt ist "Not Quite Dead Yet" ein Buch, das mich von Anfang bis Ende in Atem halten konnte und ich kaum aus der Hand legen wollte.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Übergang

Zwischen zwei Leben
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"Zwischen zwei Leben" von Autorin Minna Rytisalo wurde von Maximilian Murmann ins Deutsche übersetzt. Tatsächlich habe ich mich zu Beginn des Buches überraschend schwer getan in die Handlung hinein zu ...

"Zwischen zwei Leben" von Autorin Minna Rytisalo wurde von Maximilian Murmann ins Deutsche übersetzt. Tatsächlich habe ich mich zu Beginn des Buches überraschend schwer getan in die Handlung hinein zu finden. So richtig wollte der Funke zwischen mir und dem Buch nicht überspringen, zumindest auf den ersten 100 Seiten. Mit Verlauf der Handlung kam ich immer besser rein und habe auch mehr von der Story mitnerhmen können.
Die Handlung hat ihren Fokus auf Protagonistin Jenny/Jenni, deren Leben von den "Ajattaras", hier in Form von weiblichen Märchen-Figuren kommentiert wird. Diese Erzählweise hat mir gut gefallen, aber zu Beginn auch einen Teil an meinen Schwierigkeiten gehabt. Der Grundtenor des Buches ist durchweg feministisch und zeigt immer wieder Kritiken an gesellschaftlichen Rollenbildern auf. Gut gefallen haben mir die Briefe, die die Protagonistin an Brigitte Macron schreibt, eher als Mittel der Selbstreflexion, aber auch hier gesellschaftliche Themen spiegelnd.
Durch diese vielen Unterbrechungen der eigentlichen Handlung kommt jedoch nur bedingt eine flüssige Erzählung zustande. Ich habe dieses Buch eher als Erzählung von Fragmenten empfunden, was auch gut ist, aber nicht den Anspruch eines in sich zusammenhängenden und lückenlosen Handlungsverlaufs erfüllen kann.
Die zugrundeliegende Message finde ich gut und wichtig, die Darstellung jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, nach Gewöhnungszeit jedoch auch wirklich gut.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Devil's Dance

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
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Glory of Broken Dreams (der Auftakt zur Reihe Devil's Dance) war mein erstes Buch der Autotin Ruby Braun. Lobenswert ist auch die wunderschöne Covergestaltung, die dieses Buch zu einem echten Hingucker ...

Glory of Broken Dreams (der Auftakt zur Reihe Devil's Dance) war mein erstes Buch der Autotin Ruby Braun. Lobenswert ist auch die wunderschöne Covergestaltung, die dieses Buch zu einem echten Hingucker macht.
Die Prämisse dieses Buches, ein Hotel, das über dunkle Magie verfügt, Gehemnisse und Liebestragödien, gefällt mir überaus gut und hat mich sehr zum Lesen motiviert. Der Einstieg in das Buch fiel mir dann jedoch ziemlich schwer: so recht wollte ich nicht in die Handlung und die Welt des Lichtenstein eintauchen.
Protagonistin Charlie war mir grundsätzlich sympathisch, ich konnte sie jedoch nur schwer greifen. Auf der einen Seite hat sie viele Träume und Hoffnungen für ihr Leben, auf der anderen Seite wirkte sie darin unfassbar naiv und kurzsichtig. Sie scheint jegliche Rationalität zu vergessen, wenn es um die Erfüllung ihrer Wünsche geht. Die Beziehung zu ihrer Schwester Wanda ist auch undurchsichtig - was grundsätzlich zum geheimnisvollen Ton des Buches passt. Hier hat mir jedoch viel Kommunikation gefehlt - vielleicht wird Wandas verschlossenes Wesen im kommenden Band erklärlicher? Willem war mir ebenfalls ein sympathischer Charakter, der mir trotz seiner Schweigsamkeit weniger fern blieb. Die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt hat war mir nicht immer nachvollziehbar - vielleicht war auch ein wenig Magie mit im Spiel?
Die Magie des Hotels ist zentrales Thema im Buch, wird jedoch nur bedingt erklärt - lange Zeit bleibt unklar, woher sie kommt, wie sie wirkt, ob sie kontrolliert wird... Das hat mich verwirrt und die Komplexität des Lichtenstein führte bei mir teils zu weniger Interesse an der weiteren Handlung.
Die Handlung als Ganzes war grundsätzlich spannend und interessant, teils gab es Längen. Es werden auch viele Themen eingebracht, denn neben der grundständigen Story um Willem und Charlie geht es auch um Gleichberechtigung, female Empowerment, und Diversity. Das wirkte zu Teilen etwas konstruiert, passte aber gut in den Gesamtrahmen.
Insgsamt habe ich das Interesse an der Story nicht verloren und wollte wissen, wie es weiter geht. Das Setting ist spannend aber etwas undurchsichtig. Eine solide Story, die durchaus Lust auf den folgenden Band der Reihe macht.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

unterhaltsam - mit Schwächen

Immortal with your kiss
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"Immortal with your Kiss" ist der erste Band der 'Immortal-Vampir-Reihe' von Autorin Sara Hill. Es ist mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Zu Beginn des Buches hatte ich starke Schweirigkeiten ...

"Immortal with your Kiss" ist der erste Band der 'Immortal-Vampir-Reihe' von Autorin Sara Hill. Es ist mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Zu Beginn des Buches hatte ich starke Schweirigkeiten mit dem Schreibstil, er las sich für mich nicht flüssig, sondern eher hölzern. Es wirkte zwar sehr umgangssprachlich, aber passte vom Sprachbild her nicht zu einer jungen 20-jährigen (Ella). Auch die Dialoge wirkten etwas konstruiert und lasen sich insgesamt wenig flüssig. Im Verlauf habe ich mich dran gewöhnt und habe mich auch nicht mehr so sehr daran gestört, bzw. wurde es vom LEsegefühl auch deutlich flüssiger.
Dadurch habe ich dann auch besser zur eigentlichen Story gefunden. Die gebaute Welt mit Vampiren und Jängern hat mir gut gefallen, vor allem, weil es hier Vampire gibt, die wieder menschliche Eigenschaften annehmen können - unter bestimmten Voraussetzungen. Das ist eine bisher nicht sehr bekannte Erzählweise und hat mich positiv überrascht. Ich hätte mir hierzu mehr Details gewünscht, andererseits lag der Fokus des Buches nicht auf diesen Aspekten.
Ella und Maria sind die beiden Hauptcharaktere des Buches und aus ihrer Perspektive wird die Handlung abwechselnd erzählt, teils gabelt sich die Handlung in mehrere HAndlungslinien auf. Ellas Perspektive wird in der Ich-Perspektive erzählt, die von Maria aus einer personalen Erzählweisen. Dieser Umschwung war zunächst etwas veriwrrend im Lesefluss, unterscheidet beide Erzählweisen jedoch auch klar voneinander. Die Charakterisierung der beiden ist grundsätzlich ok, jedoch vor allem bei Maria wenig realistisch. Maria ist als Vampir seit Jahrhunderten auf der Welt und es ist anzunehmen, dass sie viel Lebenserfahrung und Personenkenntnis hat. Zu Beginn des Buches wird sie als sehr vorsichtig und sorgsam dargestellt. Dadurch habe ich dann im Verlauf nicht so recht fassen können, warum sie anscheinend Entscheidungen trifft ohne mögliche Konsequenzen zu bedenken oder sich vorab nicht versucht in die Gedankengänge anderer, ihr seit Jahrhunderten bekannter Personen einzudenken.
Das fand ich schade und hat die Story für mich damit ein wenig flach wirken lassen.
Alle weiteren Charaktere waren ausreichend aber wenig tiefgründig portraitiert, vor allem Adam fand ich sehr interessant und ich hätte gern mehr über ihn erfahren - kommt dann vielleicht im kommenden Buch der Reihe...
Insgesamt habe ich die Story gern gelesen, sie konnte mich trotz einiger Ungereimtheiten in der Charakterdarstellung und in der sprachlichen Gestaltung unterhalten.

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