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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Wissen und Tricks rund um das Leben mit Endometriose

Dein Endometriose-Alltagshelfer
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Es ist ein schonungsloser und ehrlicher Alltagshelfer. Trotzdem ist er sehr einfühlsam und auch praxisnah geschrieben. Mir gefällt sehr gut, dass es sich nicht nur an die betroffene Person, sondern auch ...

Es ist ein schonungsloser und ehrlicher Alltagshelfer. Trotzdem ist er sehr einfühlsam und auch praxisnah geschrieben. Mir gefällt sehr gut, dass es sich nicht nur an die betroffene Person, sondern auch etwas an die Familie bzw. Freunde und Partner wendet, um die Krankheit besser zu verstehen und die Einschränkungen, die damit einher gehen.
Der Helfer ist sehr schön strukturiert, schön farbenfroh gehalten und mit Bildchen zur Anschauung.
Es wurde leicht und einfach erklärt, sodass man es gut verstehen kann, ohne dabei die Komplexität des Themas aus den Augen zu verlieren. Zudem hat der Alltagshelfer viele Tipps und Tricks für alles mögliche Situationen und Lebensbereiche, z. B. Schmerzmanagement, Sport, Kälte/Wärme, mentale Gesundheit, sowie leckere Rezepte und auch Erzählungen von Betroffenen, die einem Mut geben können.
Man merkt auch sehr, dass hier nicht nur Wissen vermittelt und Aufklärung über das Thema geleistet wird, sondern auch Erfahrungen geteilt und weitergegeben wird.

Für mich selbst ist dieser Alltagshelfer sehr hilfreich, da ich mich noch auf dem Weg der Diagnose befinde und hiermit die Krankheit besser verstehe und mir noch deutlicher wird, was sie alles beeinflussen kann.

Für jeden, der mehr über Endometriose wissen möchte oder selbst die Diagnose hat, dem kann ich diesen Alltagshelfer nur sehr ans Herz legen. Man bekommt fundiertes Wissen und Tipps, die einem den Alltag erleichtern können.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Auch Frauen können ermitteln

Ein guter Blick fürs Böse
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Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der ...

Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden.

Mich hat der etwas andere Plot interessiert: drei Ehefrauen von überführten Serienmördern, die selbst versuchen, einen Serienmörder zu entlarven, und das in den 1960er Jahren. Der Kriminalroman ist abwechselnd aus der Sicht einer der drei Frauen geschrieben. Beverly, Margot und Elsie versuchen auf unterschiedliche Weise, mit ihrem Schicksal umzugehen. Alle drei haben gemeinsam, dass sie mit dem Vorurteil der Gesellschaft, sie hätten gewusst, was ihre Männer getrieben haben, sehr zu kämpfen haben. So wurden sie Freundinnen. Beverly, geplagt von Schuldgefühlen, weil sie nichts von dem abgründigen Tun ihres Mannes gemerkt hatte, schneidet seitdem jeden Artikel über Frauenmorde sorgfältig aus. Es könnten ja noch andere Serienmörder ihr Unwesen treiben. Elsie möchte mehr als nur eine Tippse sein und versucht über den Weg als Assistentin bei einer Zeitung im Journalismus Fuß zu fassen. Ein unmögliches Unterfangen zu dieser Zeit. Dies ist der Ausgangspunkt für einen Kriminalroman, der anfangs eher einem gesellschaftskritischen Roman gleicht. Besonders hervorstechend ist die Haltung der Männerwelt Frauen und Frauenmorden gegenüber. (Weit sind wir in den letzten Jahrzehnten leider nicht gekommen.) Nach und nach entwickelt der Roman eine kontinuierliche Spannung. Zugleich werden die Frauen auch Stück für Stück stärker und mutiger. Trotz des ungebrochenen kritischen Blicks auf die Gesellschaft ist dies ein guter, solider Kriminalroman, der durch überraschende Wendungen überzeugt.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Mehr Roman als Psychothriller

Flüsternde Erinnerungen
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„Sieben Jahre ist es her, dass Jojo blutend im Wald gefunden wurde - allein. Seine Freunde? Spurlos verschwunden. Seine Erinnerungen? Ausgelöscht.
Alarmiert durch eine bedrohliche Nachricht kehrt er nun ...

„Sieben Jahre ist es her, dass Jojo blutend im Wald gefunden wurde - allein. Seine Freunde? Spurlos verschwunden. Seine Erinnerungen? Ausgelöscht.
Alarmiert durch eine bedrohliche Nachricht kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Doch als erneut Menschen an derselben Stelle verschwinden, beginnt sich Jojo zu fragen: Was hat er damals wirklich in den Wäldern gesehen? Und was hat er getan?“

Während alte Schuld, neue Bedrohungen und verstörende Träume ihn jagen, stößt er auf eine Wahrheit, die besser im Waldboden geblieben wäre.“

Ich habe mich schwergetan mit diesem Buch und habe mehrere Anläufe gebraucht, um die ersten 50 Seiten zu lesen. Ohne die Beschreibung hätte ich das Buch nicht weitergelesen. Jojo, ein unsicherer, zurückgezogen lebender junger Mann, hat anscheinend etwas Traumatisches erlebt. Aber erst nachdem 20 % des Buches gelesen waren, habe ich erst verstanden, warum Jojo so ist, wie er ist. Und worum es in diesem Buch vielleicht gehen könnte.
Der Roman ist aus der Ich-Erzählperspektive von Jojo und meist flüssig geschrieben. Die Dialoge sind überwiegend recht steif, was die Gemütslage von Jojo sehr gut widerspiegelt. Seit dem Trauma ist er nicht mehr er selbst und hat zu allen Beteiligten ein distanziertes Verhältnis. Wobei auch seine Umgebung – einschließlich der Eltern – in seiner Heimatstadt nicht weiß, wie sie mit ihm umgehen soll, sei es aus eigener Unsicherheit oder Vorurteilen.
Für mich handelt es sich vorliegend eher um einen Roman. Die Spannung baut sich erst nach dem ersten Drittel des Buches auf und hat mich selbst dann noch nicht richtig überzeugt. Zumindest nicht für einen Psychothriller. Um diesem Genre gerecht zu werden, hätte meines Erachtens die Sprache dramatischer oder/und bildgewaltiger, intensiver sein können, um die Gefühle der Angst, Beklemmung und Verlorenheit stärker zum Ausdruck zu bringen. Auch fand ich manche Handlungen bzw. die Reaktionen auf manche Handlungen der einzelnen Figuren nicht immer nachvollziehbar, zu oberflächlich abgehandelt. Insbesondere die des Vaters. Die polizeilichen Ermittlungen werden nur kurz angerissen. Es entsteht der Eindruck, diese seien eher nachlässig durchgeführt worden, was die Spannung eher abgeflacht hat. Sind die Umstände der vergangenen Jahre es denn nicht wert, korrekter und intensiver zu ermitteln? Schließlich geht es um Menschenleben. Das fand ich, wie auch die meisten der Charaktere, zu oberflächlich abgehandelt.
Die Grundidee des Buches ist interessant und auch nicht wirklichkeitsfremd. Aber die Umsetzung hat mich leider nicht überzeugt.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Empfehlung für jeden!

To Cage a Wild Bird
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Das Leben in Dividium beruht auf einer einzigen Regel: Disziplin oder Tod. Denn in Dividium führt nicht nur jedes Verbrechen in das brutale Gefängnis Endlock, sondern reiche Bürger der Oberschicht bekommen ...

Das Leben in Dividium beruht auf einer einzigen Regel: Disziplin oder Tod. Denn in Dividium führt nicht nur jedes Verbrechen in das brutale Gefängnis Endlock, sondern reiche Bürger der Oberschicht bekommen außerdem die Gelegenheit, die Gefängnisinsassen zu jagen und zu töten.
Als der Bruder der 23-jährigen Raven verhaftet wird, schleust sie sich selbst als Gefangene in Endlock ein, um ihn zu befreien. Schon bald muss sie alles daransetzen, damit sie und ihr Bruder die brutalen Spiele im Gefängnis überleben. Die einzige Hilfe, die sie dabei erhält, kommt ausgerechnet von dem mysteriösen Wachmann Vale.
Doch kann Raven wirklich dem Mann vertrauen, der für all das steht, was sie an Dividium so verabscheut?


Raven war mir seit Beginn sympathisch. Sie ist intelligent, loyal und mutig. Sie weiß, was sie will und wie sie ihren Weg gehen muss. Sie tut alles für die Menschen, die ihr wichtig sind. Trotzdem hat sie wie jeder andere Mensch auch Ängste, doch sie stellt sich dem, was auf sie zukommt, egal was ist. Auch hat sie oft eine freche Antwort parat.

Vale ist ein Charakter, der auf den ersten Blick vielleicht etwas verschlossen wirkt. Das täuscht jedoch. Er ist ein recht offener Mensch, der alles für die Menschen tun würde, die er liebt, und geht gegen die Ungerechtigkeit in Endlock vor, wenn auch verdeckt.

Auch die anderen Figuren haben mir sehr gut gefallen. Jede hatte eigene Motivationen und Ziele. Ob die netten Charaktere oder die eher bösen. Ob ich sie nachvollziehen kann und gutheiße, ist etwas anderes. Jeder Charakter ist authentisch beschrieben.

Dass es größere und kleinere Konflikte gab, hat mir sehr gefallen. Es hat den Spannungsbogen kontinuierlich gehalten. Ebenso wie die Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kamen, oder die Intrigen. Die Dialoge sind unterhaltsam, spannend, manchmal auch lustig und frisch, was die Charaktere lebendiger und authentischer gemacht hat. Es hat richtig Spaß gemacht.
Die Liebesgeschichte hat sich sehr gut in die Handlung integriert und hat perfekt hineingepasst und nicht abgelenkt. Ich habe es geliebt.

Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Zusammen mit der Geschichte wurde ich in einen Bann gezogen, der mich nicht mehr losgelassen hat. Die Atmosphäre, die Gefahren und die Freundschaften, aber auch Feindschaften haben mich nicht mehr losgelassen. Ich habe mir richtig vorstellen können, wie das Leben in Dividium sein muss und das Leben dort. Genauso wie in Endlock.
Ich konnte mit den Figuren mitleiden. Besonders mit Raven.
Es hatte emotionale Höhen und Tiefen.

Für mich ist diese Geschichte definitiv ein großes Highlight, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Raven und Vale und die anderen sind einfach einzigartig und besonders. Sie haben Mut, der einfach nur bewundernswert ist.
Außerdem sind Dividium und Endlock sehr realistisch dargestellt, dass man dieser Welt gar nicht entfliehen kann, ebenso wie den Emotionen und Gefühlen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ein gelungener Abschluss

Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis
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Wem kannst du trauen, wenn das, was du am meisten fürchtest, dein eigenes Herz ist?
Der Triumph der Dämonen hat Lethia erschüttert. Hinter feindlichen Linien gefangen, beginnt für Scarlett ein grausamer ...

Wem kannst du trauen, wenn das, was du am meisten fürchtest, dein eigenes Herz ist?
Der Triumph der Dämonen hat Lethia erschüttert. Hinter feindlichen Linien gefangen, beginnt für Scarlett ein grausamer Überlebenskampf. Nur wenn es ihr rechtzeitig gelingt, eine Heilung für Rens Fluch zu finden, kann sie eine Katastrophe verhindern. Doch der König von Lethia kennt ihr dunkelstes Geheimnis, und je tiefer Scarlett gräbt, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Liebe und Feindschaft. Um das Königreich zu retten, muss Scarlett sich der alles verschlingenden Dunkelheit stellen, die Rens Herz innewohnt.

Nach dem Ende des ersten Teils war klar, dass ich weiterlesen muss.
Nach dem Cliffhanger hatte ich hohe Erwartungen an Band zwei und die wurden definitiv erfüllt und teilweise auch übertroffen.
Auch in diesem Teil mochte ich Julias Pauss’ Schreibstil sehr gerne. Er war flüssig und hat mich durch die Seiten fliegen lassen.
Dadurch, dass Kiss of the Broken der zweite Teil ist, kann ich inhaltlich nicht viel sagen. Doch Scarlett ist und bleibt weiterhin ein Charakter, der für sich einsteht, immer einen frechen Spruch als Antwort hat, wenn es nötig ist, und einfach nur Badass ist.
Ren habe ich in diesem Teil noch mehr gemocht als im ersten und ich liebe seine „weiche“ Seite.
Auch lernen wir neue Freunde und Feinde kennen. Fähigkeiten und Möglichkeiten, von denen wir als Menschen nur träumen können.
Mit Kiss of the Broken hat die Forsaken-Promises-Reihe einen würdigen Abschluss gefunden, den ich nur empfehlen kann.
Eine düstere Romantasy-Reihe, die Spaß macht zu lesen und einen von der ersten Seite an fesselt.

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