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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Schade, dass es schon zu Ende ist

Ein guter Blick fürs Böse
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Dieser Kriminalroman ist ein wahres Vergnügen. Die Protagonistinnen sind so echt mit ihren Fehlern und Zweifeln und gleichzeitig so wahnsinnig sympathisch. Ich wünschte, es gäbe noch mehr Geschichten von ...

Dieser Kriminalroman ist ein wahres Vergnügen. Die Protagonistinnen sind so echt mit ihren Fehlern und Zweifeln und gleichzeitig so wahnsinnig sympathisch. Ich wünschte, es gäbe noch mehr Geschichten von Margot, Elsie und Beverly. Die Idee, eine Geschichte aus der Perspektive der Ehefrauen von Serienmördern zu schreiben, fand ich schon sehr gelungen. Und das Setting zu einer Zeit, in der Frauen noch als das schwache Geschlecht angesehen wurden, regt aus heutiger Sicht zwar auf, passt aber perfekt in diesen Roman. Für mich eine echte Entdeckung!

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Leider hat mir der Zugang gefehlt

Barfuß bei Luke
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Ich bin interessiert an die Geschichte herangegangen, neugierig darauf, was mich erwartet. Leider bin ich aber nur schwer in die Story hineingekommen. Dies lag unter anderem am für mich nicht so angenehmen ...

Ich bin interessiert an die Geschichte herangegangen, neugierig darauf, was mich erwartet. Leider bin ich aber nur schwer in die Story hineingekommen. Dies lag unter anderem am für mich nicht so angenehmen Erzählstil. Das Thema Ballett und was es den angehenden Profitänzern abverlangt sowie der Konkurrenzdruck wurden gut wiedergegeben. Jedoch kam das Ende für mich eindeutig viel zu abrupt.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Überzeugender Auftakt

Die weiße Dame
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"Die weiße Dame" ist ein unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Figuren. Die Psychotherapeutin Salome Liebenskind wird unfreiwillig in eine Mordermittlung hineingezogen, kann sich aber nach kurzer Zeit ...

"Die weiße Dame" ist ein unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Figuren. Die Psychotherapeutin Salome Liebenskind wird unfreiwillig in eine Mordermittlung hineingezogen, kann sich aber nach kurzer Zeit selbst nicht mehr aus den Ermittlungen heraushalten. So befördert sie nach und nach lang gehegte Geheimnisse ans Tageslicht und gerät immer wieder an den attraktiven, aber vergebenen Kommissar Julian Christ. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, besonders, da sich die Lösung des Falles nicht schon von Beginn an angekündigt hat. Auch die Figur des Kommissars und das private Umfeld von Salome Liebeskind fand ich sehr erfrischend. Diese Buchreihe würde ich auf jeden Fall weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Anspruchsvolle Lektüre

Das Tränenhaus. Roman
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Ich habe in Schule und Studium viele Klassiker gelesen, weshalb ich eigentlich gut mit dieser Art Lektüre zurechtkomme. Das Tränenhaus hat mir den Zugang zur Geschichte allerdings nicht einfach gemacht. ...

Ich habe in Schule und Studium viele Klassiker gelesen, weshalb ich eigentlich gut mit dieser Art Lektüre zurechtkomme. Das Tränenhaus hat mir den Zugang zur Geschichte allerdings nicht einfach gemacht. Ich kann gar nicht genau sagen, ob es die Sprache selbst ist oder eher die immer wiederkehrenden Exkurse ins Innenleben der Ich-Erzählerin. Sobald es in der konkreten Handlung voranging, war ich total drin und dabei. An vielen Stellen habe ich tatsächlich laut gelacht, da die Autorin es versteht, eine gewisse Situationskomik zu erzeugen. Und das, obwohl der Roman im Ganzen natürlich eine prekäre Situation beschreibt. Für eine eingehendere Analyse, beispielsweise im Schulunterricht, würde sich der Roman sowohl aufgrund seiner Sprache als auch seiner Thematik total anbieten.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Leider nicht so überzeugend

Zwei in einem Bild
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Ich hatte mich im Vorfeld außer mithilfe des Klappentextes nicht weiter über das Buch informiert, konkrete Erwartungen hatte ich also nicht. Hätte ich gewusst, was mit "Bis ihr vermeintlich grenzenloses ...

Ich hatte mich im Vorfeld außer mithilfe des Klappentextes nicht weiter über das Buch informiert, konkrete Erwartungen hatte ich also nicht. Hätte ich gewusst, was mit "Bis ihr vermeintlich grenzenloses Glück plötzlich in Gefahr gerät ..." gemeint ist, hätte ich den Roman wahrscheinlich nicht gelesen. Es wird hier ein Thema behandelt, das erstens für mich keine Relevanz für die Geschichte hat, und unter dem man zweitens schon genug leiden musste. Dies hier nochmal lesen zu müssen, fand ich eher anstrengend. Der Anfang hat mir noch sehr gut gefallen, aber irgendwann drehte es sich für mein Empfinden zu sehr im Kreis. Bestimmte Themen wurden teils doppelt erzählt, ohne dass beim zweiten Mal noch eine neue Erkenntnis dazukam. Die Figuren waren mir auch nicht besonders nah oder sympathisch. Alles in allem war der Roman ok, aber leider auch nicht mehr.

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