Cover-Bild Zwei in einem Bild
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 04.03.2026
  • ISBN: 9783455021189
Morgan Pager

Zwei in einem Bild

Roman
Kerstin Fricke (Übersetzer)

Ein bezaubernder, unvergesslicher Roman über die Bilder einer großen Liebe

Jean ist in einem Bild, das sein berühmter Vater Henri Matisse einst malte. Aus diesem Bild heraus, das im Museum an der Wand hängt, beobachtet er  das Kommen und Gehen der Gäste. Bis ihm eines Tages Claire, eine neue Museumsmitarbeiterin, ins Auge fällt, die wiederum schon bald das Gefühl beschleicht, dass sie jemand beobachtet – jemand, der ihr außerordentlich gut gefällt. Als Claire dann noch herausfindet, wie sie Teil von Jeans Gemälde werden kann, eröffnet sich ihr eine ungeahnte Welt voller Licht, Farben und Phantasie. Gemeinsam treten Jean und Claire eine Reise durch die Kunstwerke im Museum an,  tanzen auf rauschenden Festen, fiebern beim Pferderennen auf Sieg und spazieren auf windgepeitschten Meeresklippen. Bis ihr vermeintlich grenzenloses Glück plötzlich in Gefahr gerät ...


»Wow! Dieser bezaubernde Roman überwindet Zeit und Raum auf einer  romantischen Reise, die so faszinierend ist wie die Kunst selbst.« New York Times -Bestsellerautorin Jamie Ford


»Eine hinreißende Geschichte über Kunst, Liebe und die schmale Grenze zwischen Realität und Illusion. Sie werden nie wieder ein Gemälde auf dieselbe Weise betrachten.«  New York Times- Bestsellerautorin Patti Callahan Henry

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2026

Malerische Geschichte von Mut und Liebe

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Diese Geschichte von Morgan Pager nimmt dich mit auf eine wundersame Reise, die dein Verständnis von Realität und dem Möglichen sprengt.
In "Zwei in einem Bild" folgen wir in zwei POVs der Geschichte ...

Diese Geschichte von Morgan Pager nimmt dich mit auf eine wundersame Reise, die dein Verständnis von Realität und dem Möglichen sprengt.
In "Zwei in einem Bild" folgen wir in zwei POVs der Geschichte von Claire und Jean.
Claire, eine junge Frau, mit viel Last auf den Schultern, nimmt einen dringend nötigen Job in einem Kunstmuseum an. Begeistert von den vielen Kunstwerken, verbringt sie viel Zeit in der Betrachtung dieser und schüttet ihnen ihr Herz aus. In einen dieser Gemälde entdeckt sie Jean, gemalt vor über hundert Jahren und dazu verdammt in ein und der selbe Position zu verharren. Sollte man meinen, aber Claire beobachtet, wie sich Jean und auch andere abgebildete Personen in den Gemälden bewegen und auch Jean beobachtet die junge Frau, die sein Interesse weckt. Angetrieben von streckt Claire eines Tages ihre Hand aus und wird von Jean in das Gemälde gezogen. Ab da beginnt eine wilde, verrückte Reise von einem Gemälde zum nächsten und sowohl Jean als auch Claire erfahren, was es bedeutet, frei zu sein.
Ich mochte beide Charaktere sehr gern, sie sind toll ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Ich konnte mit ihnen mitfühlen und mitlachen. Die Idee des Buches ist sicherlich nicht völlig neu, dafür aber hervorragend und liebevoll umgesetzt. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite bis zur letzten mitgerissen, in eine Welt voller Magie und Farbe und ich habe mich auf den Seiten wiedergefunden. Auch Spannung ist vorhanden, wobei mir das letzte drittel ein wenig übereilt vorkam und ein wenig die vorherige Atmosphäre kaputt gemacht hat.
Das Ende ist passend und wahrscheinlich auch unabdingbar. Es regte mich zum Nachdenken an.
Vor allem aber inspirierte mich das Buch dazu, mal wieder in einen Kunstgalerie / ein Museum zu gehen und all die wundersamen Werke dieser Welt zu bestaunen und genau zu betrachten. Und vielleicht, ganz vielleicht auch davon zu Träumen, in die Bilder einzutauchen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Nachts im Museum

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Dieses Buch ist eine besondere Empfehlung für alle, die Kunst lieben. Im Buch entsteht eine regelrechte „Nachts-im-Museum“-Stimmung: In der Nacht wechseln die Figuren die Gemälde und wandern von Bild zu ...

Dieses Buch ist eine besondere Empfehlung für alle, die Kunst lieben. Im Buch entsteht eine regelrechte „Nachts-im-Museum“-Stimmung: In der Nacht wechseln die Figuren die Gemälde und wandern von Bild zu Bild. Diese Idee verleiht der Geschichte eine ganz magische Atmosphäre. Jean Matisse lebt zusammen mit seinen Schwestern und seiner Mutter seit über einhundert Jahren in einem Bild, gemalt von seinem Vater und ist dort in der Zeit eingefroren. Sein Dasein verläuft ruhig und gleichmäßig – bis die neue Putzfrau Claire im Museum angestellt wird. Sie redet beim Putzen mit ihm, und ahnt gar nicht, dass er sie hören kann. Doch eines Abends entdeckt sie, dass sie das Bild betreten kann. Eine warmherzige, fantasievolle und romantische Geschichte, die besonders Kunstliebhaber begeistern wird. Eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Eine romantische Reise zwischen Realität und künstlerischer Fantasie

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Die Szenerie spielt größenteils in einem Museum, dessen Kunstwerke zu nächtlicher Arbeitszeit besonders auf die junge Putzfrau Claire eine magische Anziehungskraft ausüben. Besonders das Gemälde "Die Musikstunde" ...

Die Szenerie spielt größenteils in einem Museum, dessen Kunstwerke zu nächtlicher Arbeitszeit besonders auf die junge Putzfrau Claire eine magische Anziehungskraft ausüben. Besonders das Gemälde "Die Musikstunde" von Henri Matisse, gemalt 1917, spricht sie an. Es zeigt ein Porträt seiner Familie. Sein älterer, gelangweilter Sohn Jean, sitzend mit Buch, ist dort verewigt mit seiner älterern Halbschwester und seinem jüngeren Bruder am Klavier, während im Hintergrund die Mutter im Schaukelstuhl verweilt. In diesem künstlerischen Ambiente finden sich auch Werke von Picasso. Modigliani und weiteren Impressionisten sowie Vertretern des Fauvismus. Wie in dem Film „Nachts im Museum“ erwachen die Dargestellten auf magische Weise nachts zum Leben. Jean verliebt sich in die junge Putzfrau Claire und ihrer Wertschätzung für die dort ausgestellte Kunst. Claire ihrerseits findet einen unüblichen Zugang in genau dieses Gemälde. Die Darstellung der folgenden Zweisamkeit der Verliebten hinter den Bilderrahmen, beim Pferderennen, am Kliff etc. gefällt. Das Cover gibt die innige Verliebtheit dieser Hauptfiguren im Boot wieder. Das weltumspannende Pandemie-Ereignis und seine Folgen sind geschickt eingeflochten, verstärken den Realitätsbezug in den wechselnden Perspektiven zwischen Jean und Claire. Mit dem Auftauchen des Tagebuchs einer unbekannten Künstlerin wird die Thematik des Patriarchats des vorigen Jahrhunderts angerissen.
Eine warmherzige Geschichte, verortet im Museumsbetrieb mit namhafter Malerei.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Potenzial nicht ausgeschöpft

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Die Idee einer Liebesgeschichte in Verbindung mit Kunst, in diesem Fall in einem Bild, finde ich märchenhaft und ich hatte vor dem Lesen eine romantische Vorstellung über den Verlauf der Geschichte. Meine ...

Die Idee einer Liebesgeschichte in Verbindung mit Kunst, in diesem Fall in einem Bild, finde ich märchenhaft und ich hatte vor dem Lesen eine romantische Vorstellung über den Verlauf der Geschichte. Meine Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt, der Beginn war bezaubernd, die Leseatmosphäre angenehm und ruhig, die Beschreibung bildhaft und schön, sodass man sich als Leser*in die Geschichte von Jean und Claire hineinträumen kann. Der Ort des Geschehens, das Museum, hat für mich generell eine gewisse Faszination und die Idee, dass jemand in einem Gemälde lebt und auch mit der realen Welt in Kontakt treten kann, finde ich spannend. Der Aufbau der Beziehung zwischen Jean und Claire war auch sehr spannend zu lesen, danach flacht die Geschichte inhaltlich und emotional leider etwas ab, wird vorhersehbar und bleibt oberflächlich, eine emotionale Tiefe kann ich nicht nachempfinden. Schade, die Geschichte hätte das Potenzial zu einer dramatischen und emotionalen Geschichte, aber das Potenzial wurde hier, vor allem in der zweiten Hälfte, leider nicht ausgeschöpft.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Magischer Anfang, dem dann leider die Puste ausgeht

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Das Buch fing für mich sehr vielversprechend an. Der Stil ist leicht und schön erzählt, die Szenen bildlich gut vorstellbar. Wie Claire mit ihrem Wagen in die Galerie kommt, ihre Aufregung und Begeisterung ...

Das Buch fing für mich sehr vielversprechend an. Der Stil ist leicht und schön erzählt, die Szenen bildlich gut vorstellbar. Wie Claire mit ihrem Wagen in die Galerie kommt, ihre Aufregung und Begeisterung für die Kunst, der Kontrast zu ihrem Leben außerhalb ihrer Arbeit. Dazu fühlt sich die Erzählstimme an, wie jemand der einem die Geschichte mit einer angenehmen Stimme aus dem Off erzählt. Die Grundidee gefällt mir sehr gut. Einfach in ein Gemälde schlüpfen zu können und sich auf diese Weise die Geschichte des Bildes genauer anzusehen. Ich wäre sofort dabei. Die zwischen den Bildern wandernden Figuren haben mich ein wenig an die sich bewegenden Bilder aus Harry Potter erinnert, die Szenerie ein wenig an „Nachts im Museum“. Das fand ich sehr nett geschrieben und auch den Kontrast dazu, dass die Figuren teilweise seit einhundert Jahren in ihrem Bild „leben“ und in ihrer Zeit eingefroren sind, wie trist dieses Leben sein kann.
Leider kommt das Buch für mich über den Punkt der netten Erzählung aber nicht hinaus. Die Geschichte wirkt auf mich nicht bis zu Ende gedacht. Es gibt im Prinzip zwei Erzählstränge. Einmal die Geschichte um Claire und Jean im Museum, einmal um Claire in ihrem Leben außerhalb des Museums. Beide bleiben aber immer oberflächlich und wirken irgendwie unfertig.
Jean z.B ist halt einfach da. Ins Bild gemalt und harrt dort nun seit etlichen Jahren aus. Über sein Leben außerhalb des Bildes wird nur spärlich erzählt. Mir fehlt hier z.B der Punkt, ab wann eine Person in einem Bild lebendig wird. Nach seinem Tod? Oder lebt die gemalte Person dann ein Parallelleben? Das mag kleinlich sein, aber bei so einer Geschichte machen grade solche Details für mein Empfinden viel aus.
Claires Leben außerhalb des Museums ist wirklich ein starker Kontrast und hat insgesamt viel Potential. Aber auch hier wird es nicht tiefer. Es herrscht eine Pandemie, Claire ist eine junge, aktuell arbeitslose Mutter, die sich dank der Unterstützung ihrer Großmutter durchs Leben schlägt und sich jetzt plötzlich mit dem Vater ihrer Tochter konfrontiert sieht. Sie malen, sie liegt auf dem Sofa, der Kindsvater taucht auf und – so kann man spekulieren – taucht auch wieder ab. Da kam so wenig bei mir an, das fand ich wirklich schade.
Das es kein wirkliches Happy End gibt, ist natürlich von Beginn an klar. Aber das wie fand ich dann doch ein wenig sehr fade. Ja, es war ein kleiner Twist, den ich aber ehrlicherweise ziemlich unglaubwürdig fand. Vorbei die Leichtigkeit vom Anfang und die Magie, die dort durchaus herrschte. Es passt für mich nicht so recht zu den anderen beiden Erzählsträngen.

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