Malerische Geschichte von Mut und Liebe
Diese Geschichte von Morgan Pager nimmt dich mit auf eine wundersame Reise, die dein Verständnis von Realität und dem Möglichen sprengt.
In "Zwei in einem Bild" folgen wir in zwei POVs der Geschichte ...
Diese Geschichte von Morgan Pager nimmt dich mit auf eine wundersame Reise, die dein Verständnis von Realität und dem Möglichen sprengt.
In "Zwei in einem Bild" folgen wir in zwei POVs der Geschichte von Claire und Jean.
Claire, eine junge Frau, mit viel Last auf den Schultern, nimmt einen dringend nötigen Job in einem Kunstmuseum an. Begeistert von den vielen Kunstwerken, verbringt sie viel Zeit in der Betrachtung dieser und schüttet ihnen ihr Herz aus. In einen dieser Gemälde entdeckt sie Jean, gemalt vor über hundert Jahren und dazu verdammt in ein und der selbe Position zu verharren. Sollte man meinen, aber Claire beobachtet, wie sich Jean und auch andere abgebildete Personen in den Gemälden bewegen und auch Jean beobachtet die junge Frau, die sein Interesse weckt. Angetrieben von streckt Claire eines Tages ihre Hand aus und wird von Jean in das Gemälde gezogen. Ab da beginnt eine wilde, verrückte Reise von einem Gemälde zum nächsten und sowohl Jean als auch Claire erfahren, was es bedeutet, frei zu sein.
Ich mochte beide Charaktere sehr gern, sie sind toll ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Ich konnte mit ihnen mitfühlen und mitlachen. Die Idee des Buches ist sicherlich nicht völlig neu, dafür aber hervorragend und liebevoll umgesetzt. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite bis zur letzten mitgerissen, in eine Welt voller Magie und Farbe und ich habe mich auf den Seiten wiedergefunden. Auch Spannung ist vorhanden, wobei mir das letzte drittel ein wenig übereilt vorkam und ein wenig die vorherige Atmosphäre kaputt gemacht hat.
Das Ende ist passend und wahrscheinlich auch unabdingbar. Es regte mich zum Nachdenken an.
Vor allem aber inspirierte mich das Buch dazu, mal wieder in einen Kunstgalerie / ein Museum zu gehen und all die wundersamen Werke dieser Welt zu bestaunen und genau zu betrachten. Und vielleicht, ganz vielleicht auch davon zu Träumen, in die Bilder einzutauchen.