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Lacrima-la-Saoirse

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2026

Sein Leben zu leben, heißt neue Wege zu gehen!

Summer Tides
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"Summer Tides" ist der erste Band einer Reihe, die sich den Jahreszeiten auf St. Ives widmet und starke, authentische Charaktere in den Vordergrund stellt. Das Buch kann unabhängig von den anderen gelesen ...

"Summer Tides" ist der erste Band einer Reihe, die sich den Jahreszeiten auf St. Ives widmet und starke, authentische Charaktere in den Vordergrund stellt. Das Buch kann unabhängig von den anderen gelesen werden und führt den Leser an die wunderschöne Küste Englands, an das Paradies auf Erden (Scarletts Worte). Scarlett lässt ihr altes Leben in London hinter sich, um sich eine neue Existenz am Strand von St. Ives aufzubauen. Leider läuft nichts wie geplant, doch durch die Hilfe der Anwohner (so süße Menschen) und die Familie Anderson, vor allem Jonah, lernt sie, was es bedeutet zu Leben und frei zu sein. Zu Beginn bin ich nicht ganz warm geworden mit Scarlett, vielleicht lag es aber auch an dem sehr beschreibenden Schreibstil, der bei mir eine emotionale Reaktion im Wege stand. Aber Scarlett ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten und später konnte ich ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Auch Jonah ist ein toller Charakter, den ich von Anfang an mochte. Obwohl die Liebesgeschichte zwischen den beiden als Slow Burn vermarktet wird, spielt sich alles in nicht mal 2 Wochen ab. Mir persönlich zu schnell, auch wenn ich, wie es abgelaufen ist, wirklich mochte. Die beiden begegnen sich ehrlich und kommunizieren, mit authentisch dargestellten Schwierigkeiten und Abweichungen. Allen in Allem eine tolle Lovestory, die mich ab dem zweiten Drittel auch wirklich in ihren Bann gezogen hat.
Ich freue mich darauf im nächsten Band wieder ans Meer zu reisen und die Charaktere wieder zu treffen, auch wenn der Fokus auf einem anderen Pärchen liegt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Glauben wir an zweite Chancen?

Heart Strings
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Heart Strings von Ivy Fairbanks ist der zweite Band einer Reihe, der jedoch auch unabhängig von einander gelesen werden kann. Hab ich jedoch nicht, deswegen kannte ich Aidan und Cielo bereits und war erst ...

Heart Strings von Ivy Fairbanks ist der zweite Band einer Reihe, der jedoch auch unabhängig von einander gelesen werden kann. Hab ich jedoch nicht, deswegen kannte ich Aidan und Cielo bereits und war erst mal sehr überrascht über den großen Zeitsprung und die Trennung der beiden.

Ich mag Aidan und ich mag Cielo - beide sind toll dargestellt und konnten mich mit sich reißen. Ich habe mit ihnen mitgefühlt, mich mit ihnen gefreut und hätte an der ein oder anderen Stelle die beiden auch gerne mal darauf hingewiesen, wie wichtig offene Kommunikation ist. Denn daran ist eindeutig alles vor zwei Jahren gescheitert. Also hier sind wir und fragen uns, gibt es zweite Chancen?

Ich mochte die Entwicklung der beiden, sowohl einzeln, als auch gemeinsam als Team. Sie lernen über die die 340 Seiten viel und entwickeln sich, was ich sehr wichtig finde! Toll finde ich auch die zweit POVs, dadurch erfährt man die Gedanken - und Gefühlswelt beider Personen.

Die Story entwickelt sich recht schnell, mir vielleicht ein wenig zu schnell, wobei ich es zum Ende hin als passend erlebt habe. Was ich tatsächlich unpassend fand, waren die vielen Sexzenen. Zu Beginn noch verständlich und toll geschrieben, entwickelten sie sich zu sehr ausgefallenen Momenten, die ich eher als unangenehm wahrnahm. Sie sollten die tiefe Verbindung zwischen den Beiden darstellen, aber Verbindung nur über sexuelle Intimität? Nein danke! Hier hätte die Geschichte mehr Tiefe gebraucht, Tiefe, die über Gespräche und gemeinsame Momente generiert wird, ohne sexuelle Spannung und Gedanken. Diese waren jedoch leider sehr zentral und häufig anzutreffen.

Ebenso wie im ersten Band ist die Übersetzung eine Schwäche, wenn auch nicht mehr ganz so auffällig. Manche Formulierungen klingen seltsam und man stolpert leider immer wieder drüber. Auch wirken die Szenen oft sehr chaotisch und durcheinander.

Zusammenfassend gefiel mir die Geschichte von Cielo und Aidan besser als der erste Band. Ich fand es durchaus realistisch dargestellt und konnte ab der Hälfte richtig zu mitfühlen und mitfiebern.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Malerische Geschichte von Mut und Liebe

Zwei in einem Bild
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Diese Geschichte von Morgan Pager nimmt dich mit auf eine wundersame Reise, die dein Verständnis von Realität und dem Möglichen sprengt.
In "Zwei in einem Bild" folgen wir in zwei POVs der Geschichte ...

Diese Geschichte von Morgan Pager nimmt dich mit auf eine wundersame Reise, die dein Verständnis von Realität und dem Möglichen sprengt.
In "Zwei in einem Bild" folgen wir in zwei POVs der Geschichte von Claire und Jean.
Claire, eine junge Frau, mit viel Last auf den Schultern, nimmt einen dringend nötigen Job in einem Kunstmuseum an. Begeistert von den vielen Kunstwerken, verbringt sie viel Zeit in der Betrachtung dieser und schüttet ihnen ihr Herz aus. In einen dieser Gemälde entdeckt sie Jean, gemalt vor über hundert Jahren und dazu verdammt in ein und der selbe Position zu verharren. Sollte man meinen, aber Claire beobachtet, wie sich Jean und auch andere abgebildete Personen in den Gemälden bewegen und auch Jean beobachtet die junge Frau, die sein Interesse weckt. Angetrieben von streckt Claire eines Tages ihre Hand aus und wird von Jean in das Gemälde gezogen. Ab da beginnt eine wilde, verrückte Reise von einem Gemälde zum nächsten und sowohl Jean als auch Claire erfahren, was es bedeutet, frei zu sein.
Ich mochte beide Charaktere sehr gern, sie sind toll ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Ich konnte mit ihnen mitfühlen und mitlachen. Die Idee des Buches ist sicherlich nicht völlig neu, dafür aber hervorragend und liebevoll umgesetzt. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite bis zur letzten mitgerissen, in eine Welt voller Magie und Farbe und ich habe mich auf den Seiten wiedergefunden. Auch Spannung ist vorhanden, wobei mir das letzte drittel ein wenig übereilt vorkam und ein wenig die vorherige Atmosphäre kaputt gemacht hat.
Das Ende ist passend und wahrscheinlich auch unabdingbar. Es regte mich zum Nachdenken an.
Vor allem aber inspirierte mich das Buch dazu, mal wieder in einen Kunstgalerie / ein Museum zu gehen und all die wundersamen Werke dieser Welt zu bestaunen und genau zu betrachten. Und vielleicht, ganz vielleicht auch davon zu Träumen, in die Bilder einzutauchen.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Eindrücklich und Brutal

The Poet Empress
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Dieses Buch hat mich auf verschiedenen Ebenen sehr überrascht. Ich folgte Wei auf ihrem Pfad aus einem hungersnotleidenden Bauerndorf in die von Prunk und Speis überfüllten Hallen des königlichen Palastes. ...

Dieses Buch hat mich auf verschiedenen Ebenen sehr überrascht. Ich folgte Wei auf ihrem Pfad aus einem hungersnotleidenden Bauerndorf in die von Prunk und Speis überfüllten Hallen des königlichen Palastes. Ich folgte Wei auf ihrem Pfad der Entwicklung von einer klugen Bauernstochter zu einer intriganten, unnachgiebigen und selbstlosen jungen Frau, die am Königshof um ihr Überleben kämpfte und dabei die Güte in ihrem Herzen nicht verlor.
Wei hat mir als Charakter ausgesprochen gut gefallen, ich konnte mit ihr mitfühlen, mit ihr mitleiden und war am Ende sehr überrascht - im positiven Sinne - von ihren Entscheidungen.
Was mich tatsächlich im eher negativen Sinne überrascht hat, ist die Brutalität der Handlung. Ich habe nie mit so viel Brutalität gerechnet und finde weder der Klappentext, noch die Vermarktung des Buches ließ darauf schließen, lediglich die Triggerewarnung zu Beginn, auch wenn die längst nicht zeigt, wie detailliert und in welcher Fülle Gewalt in verschiedensten Formen vorkommt. Tatsächlich frage ich mich, ob das so nötig war. Prinz Terren und Prinz Maro als Charaktere fand ich auch außerordentlich spannend.
Wesentlich mehr zu der Handlung möchte ich auch gar nicht verraten, sonst vergeht die hervorragende Spannung.
Es ist definitiv keine typische Liebesgeschichte und das sollte man vielleicht vorher wissen. Kein Enemys to Lovers, kein Herzklopfen. Dafür aber echte Gefühle, die weitaus tiefer gehend sind und mir eine ganz neue Sichtweise auf Liebe geschenkt haben. Ich habe noch weit nach dem ich das Buch zugeschlagen habe, darüber nachgedacht.
Eins noch: Der Schreibstil ließt sich leicht und doch auch ein wenig poetisch, was mir sehr gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Interessanter Auftakt mit Schwächen

Terror at the Gates
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Bei "Terror at the Gates" handelt es sich um den Auftakt der "Blood of Lilith" - Reihe von Scarlett St. Clair. Obwohl die Autorin einige bekannte Bücher hat, ist diese Geschichte meine Erste von ihr gewesen. ...

Bei "Terror at the Gates" handelt es sich um den Auftakt der "Blood of Lilith" - Reihe von Scarlett St. Clair. Obwohl die Autorin einige bekannte Bücher hat, ist diese Geschichte meine Erste von ihr gewesen. Das Cover ist ein Traum und ein richtiges Schmuckstück. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. An manchen Stellen war er mir jedoch zu simple und eher beschreibend. Dies hat verhindert, dass ich wirklich in die Emotionen abtauchen konnte.
Kommen wir zu den Hauptcharaktern Lilith und Zahariev. Lilith ist ein Wirbelwind und ein Dickschädel durch und durch. Meine Sympathie für sie wechselte zwischen Bewunderung und Genervtheit. Sie ist definitiv mutig und trotzdem auch unglaublich naive und kindisch, vor allem im Kontakt zu Zahariev, der sie eigentlich immer retten kommt, sobald sie sich in gefährliche Situationen manövriert hat. In der Charakterentwicklung bei ihr ist nicht soo viel passiert und das finde ich schade. Ich hoffe, dass im zweiten Band dafür mehr Raum ist.
Zavhariev fand ich richtig toll, ein typischer Bookboyfriend. Ich mochte sehr gern die Spannung zwischen ihm und Lilith, dieses Katz und Maus Spiel und das krampfhafte Festhalten an Prinzipien und Gleichgültigkeit. Das zu verfolgen und lesen hat für mich das Buch besonders gemacht und zur Freude beigetragen.
Kommen wir zu dem weniger erfreulichen Teil - der Story. Selbst am Ende weiß ich ehrlich gesagt nicht ganz worum es geht, da es unglaublich viele Fragmente gibt, die jedoch nur kurz beleuchtet werden und dann im Sande verlaufen. Die Magie der Frauen, woher kommt sie, was zeichnet sie aus? Was hat es mit den Schleim- Monstern auf sich? (Das fand ich übrigens sehr strange) Wieso passiert so viel und keiner kümmert sich drum? Was hat es mit den Göttern auf sich? Zusammenfassend gab es viele gute Ansätze, die aber alle nicht zu Ende gebracht wurden und das finde ich sehr schade. Am Ende bleiben viele Fragezeichen übrig und das Worldbuilding farblos. Und das in einem doch recht dicken Buch wo es viele Möglichkeiten gab, besser in die Welt einzuführen.
Da muss der zweite Band sich ranhalten, wobei ich ehrlich gesagt nicht mal weiß, ob ich hier weiter lesen werde.
Allen in Allem ein gutes Buch für Zwischendurch, welches eine tolle Spannung zwischen den Charakteren hat und eine gute Lovestory, aber für mich ansonsten in der Handlung eher farblos und undurchsichtig bleibt.

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