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Catherine

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2019

Düster, erotisch, spannend

Die Diebin
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Es ist immer wieder ein Highlight für mich die Black Dagger Romane von J. R. Ward zu lesen. »Die Diebin« schließt nahtlos an Band 30 »Der Verstoßene« an. Wir treffen auf alte Freunde und neue Feinde. Wie ...

Es ist immer wieder ein Highlight für mich die Black Dagger Romane von J. R. Ward zu lesen. »Die Diebin« schließt nahtlos an Band 30 »Der Verstoßene« an. Wir treffen auf alte Freunde und neue Feinde. Wie immer hat mir der Roman inhaltlich und vom Schreibstil her sehr gut gefallen. Er ist düster, erotisch, spannend und diesmal auch sehr emotional, also haltet unbedingt Taschentücher bereit, denn eins kann ich euch versprechen: Ihr werdet leiden!

Wie wir wissen ist die Autorin eine Meisterin darin uns an den Gefühlen und Emotionen ihrer Figuren teilhaben zu lassen. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie es mal wieder schafft, dass ich mich in der Geschichte verliere und das Buch in einer einzigen Nacht durchlese. In diesem Band wird die Liebesbeziehung zwischen Sola und Assail weitererzählt. Aber noch ein anderes uns wohl bekanntes Paar rückt in den Vordergrund. V. und Doc Janes Ehe steuert auf eine Krise zu. Werden sie diese meistern? Ich werde es euch nicht verraten. Nur so viel, es wird sehr emotional und am Ende des Bandes erwartet euch eine unerwartete Wendung. Ich bin extrem gespannt wie die Geschichte weitergeht. Leider bleiben bei diesem Band Mal wieder die Handlungsstränge offen und irgendwie ist das für mich immer ein kleiner Wermutstropfen. Nur gut, dass wir diesmal auf den Folgeband nicht so lange warten müssen. »Der Spion« erscheint am 11.03.2019.

Fazit: »Die Diebin« – Düster, erotisch, spannend und emotional - Auch nach 31 Bänden bin ich immer noch begeistert von dieser süchtig machenden Reihe und kann sie jedem wärmstens empfehlen. Für Black Dagger Fans ein absolutes Muss.
Tipp für Neueinsteiger: Fangt unbedingt mit Band 1 an, ihr werdet es nicht bereuen.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Spannender Kriminalroman

Weißer Tod
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»Weißer Tod« ist der erste Band den ich aus der Cormoran Strike Reihe gelesen habe. Meine Skepsis, ob es klug wäre mit dem vierten Band einer Reihe anzufangen hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, dank ...

»Weißer Tod« ist der erste Band den ich aus der Cormoran Strike Reihe gelesen habe. Meine Skepsis, ob es klug wäre mit dem vierten Band einer Reihe anzufangen hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, dank der sehr ausführlichen und bildlichen Schreibweise Robert Galbraith‘s, alias J.K. Rowling, bin ich gut in die Geschichte hereingekommen. Sowohl Strike als auch Robin sind mir auf Anhieb sympathisch. Ich liebe es wie Robin immer wieder in verschiedene Rollen schlüpft um sich Undercover bei verdächtigen Personen einzuschmuggeln. Strike ist zwar der Kopf des Ganzen, aber Robin liefert ganz entscheidende Hinweise die zur Lösung des Falls beitragen. Zusammen sind sie alles andere als die Null-Acht-Fünfzehn Detektive, wie wir sie so oft aus Film und Fernsehen kennen. Galbraith hat mit Cormoran Strike und Robin Ellacott zwei außergewöhnliche Charaktere erschaffen. Sie sind durch die Hölle gegangen, doch sie haben sie überlebt, sie kämpfen täglich gegen ihre Dämonen an, zeigen Stärke aber auch Schwächen, sie haben Ecken und Kanten, sie machen Fehler aus denen sie lernen und genau diese kleinen Aneinanderreihungen von Ereignissen prägt sie und macht sie zu etwas besonderem. Sie haben viel erlebt in ihrem Leben. Ab und an fließen diese Erlebnisse als Rückblenden und Erinnerungen in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat, denn so lerne ich sie als Leser immer besser kennen und erfahre auch relevante Details aus den Vorgängerbänden ohne sie zwingend vorher gelesen haben zu müssen. Zudem ist das Setting sehr gut beschrieben, das Kopfkino rattert von der Ersten bis zur Letzten Seite. Vor allem wenn man sich ein bisschen in London auskennt, weiß man genau wo Strike und Robin gerade agieren. Es fühlt sich fast an, als würde man ihnen über die Schulter schauen und mit ihnen gemeinsam über die Pflastersteine schreiten.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, obwohl ich zugeben muss, dass er doch einige Längen hat, die es zu überstehen gilt. Das ist aber auch der einzige kleine Kritikpunkt den ich habe. Ansonsten ist die Geschichte in sich stimmig und wartet mit ein paar unvorhersehbaren Wendungen auf. Ich mag es wenn ich miträtseln kann und die Story nicht vorhersehbar ist. Ab der Hälfte des Buches wird es dann richtig spannend und die Auflösung des Falls erfolgt wirklich erst im letzten Kapitel. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten und fühlte mich bestens unterhalten.
Achtung! »Weißer Tod« ist bereits der 4. Band der Cormoran Strike Reihe. Da die einzelnen Fälle pro Band in sich abgeschlossen sind, ist es - meiner Meinung nach - kein Problem als Quereinsteiger in die Reihe einzusteigen.
Fazit: »Weißer Tod« Mord, Intrigen und Verrat mischen sich zu einem spannenden, unterhaltsamen Krimi, den ich euch gern ans Herz legen möchte. Zusammen mit Strike und Robin zu ermitteln macht einfach Spaß. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, deshalb werde ich mir auch die anderen Bücher zur Reihe holen. Außerdem liebäugle ich mit der erschienenen DVD »Strike – Die komplette Serie«.

Veröffentlicht am 17.01.2019

Düster, erotisch, fesselnd und unendlich berührend

Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler Schatten
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: »Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler Schatten« Der zweite Band ist düster, erotisch, fesselnd, leidenschaftlich, faszinierend berührend und damit genau mein Ding. Ich liebe die Geschichte um, beziehungsweise ...

: »Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler Schatten« Der zweite Band ist düster, erotisch, fesselnd, leidenschaftlich, faszinierend berührend und damit genau mein Ding. Ich liebe die Geschichte um, beziehungsweise über den charismatischen Auftragskiller Christopher Argent. Vor allem die Ereignisse aus seiner Kindheit haben mich tief berührt. Aus einer reinen unschuldigen Kinderseele erwuchs ein Herz voll dunkler Schatten. Sein Blick kalt wie Eis, seine Seele schwärzer als die dunkelste Nacht, er ist der Mensch gewordene Tod, der über die Erde wandelt. Er tötet ohne Reue ohne Gewissensbisse, denn die Rache ist sein. Als er den Auftrag bekommt Millie LeCour zu töten, muss er nicht lange überlegen. Derlei simple Morde sind ein Kinderspiel für ihn. Doch wie er so vor ihr steht, die Hand an ihrer Kehle, den Blick auf ihren verführerischen Lippen, da regte sich etwas in ihm. Nur ein Hauch, der Schatten eines Gefühls, einer Erinnerung so zart, so vergänglich wie eine Schneeflocke.
„Es wird nicht wehtun, das verspreche ich“, flüsterte er…
… „Ich werde sterben, wenn sie mich nicht küssen“, hauchte sie.
Da ward es um ihn geschehen und um mich auch. Ich verliere mich in der Geschichte und lasse mich von der schönen bildlichen Schreibweise mitreißen. Treffe alte Bekannte aus dem ersten Band wieder und kann wunderbar mit ihnen mitfühlen, mitleiden und mitfiebern.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich warte sehnsüchtig auf den 3. Band »Victorian Rebels – Dunkler Herzen Schwur«, welcher am 31.01.2019 erscheinen soll.

Fazit: Düster, erotisch, fesselnd, leidenschaftlich, faszinierend berührend. Auch der 2. Band, der im viktorianischen London spielenden Reihe, konnte mich voll und ganz von sich überzeugen. Klare Leseempfehlung von mir! Ich freue mich auf Band 3
und vergebe 5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 04.12.2018

Amüsant, witziger Liebesroman

One More Chance
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Mit „One More Chance“ hat das Autorenduo Vi Keeland & Penelope Ward einen amüsant, witzigen Liebesroman geschaffen, der mich von den ersten Seiten an in seinen Bann zog. Die Geschichte der überkorrekten, ...

Mit „One More Chance“ hat das Autorenduo Vi Keeland & Penelope Ward einen amüsant, witzigen Liebesroman geschaffen, der mich von den ersten Seiten an in seinen Bann zog. Die Geschichte der überkorrekten, stets organisierten, alles planenden Anwältin Aubrey, welche auf einem Rastplatz den geheimnisvollen, immer gut gelaunten, sexy, australischen Lebemann Chance trifft, ließ sich leicht und locker lesen. Ich mochte den Schlagabtausch zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Charakteren und musste das ein und andere Mal herzhaft lachen. Wie sagt man so schön: Was sich neckt, das liebt sich!

Was mir neben dem angenehmen Schreibstil und den interessanten Charakteren auch sehr gut gefallen hat war der Perspektivwechsel nach Abschluss des I. Teils, welcher bis dato aus Aubreys Sicht erzählt wurde. Der II. Teil brachte neben dem Zeitsprung von zwei Jahren auch eine überraschende Lebendigkeit und Tiefe in die Geschichte, die sich nun aus Sicht von Chance weitererzählt. In seine Gedanken und Gefühlswelt einzutauchen brachte mich der Figur unheimlich nahe und ließ seine Sympathiepunktescala rasant nach oben schnellen. Chance ist einfach ein Mann zum Verlieben.

„One More Chance“ - Eine romantische Liebesgeschichte die gute Laune verbreitet. Was will man mehr an einem verregneten Dezembertag, als sich in das sonnige Kalifornien katapultieren zu lassen und die graue Welt um sich herum zu vergessen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde mich sehr freuen, weitere Geschichten von dem Autorenduo zu lesen.

Fazit: Gelungener Auftakt zur neuen NEW-YORK-TIMES-Bestsellerreihe. Schöner Schreibstil, interessante, komplexe Charaktere. Für alle die humorvolle, spannend, sexy Liebesgeschichten lieben. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, deshalb klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 07.11.2018

Sinnlich, leidenschaftlich mit viel Gefühl

King of New York
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Harper Jayne hatte es endlich geschafft, sie hatte einen Job als Analystin in der angesagten Firma King & Associates bekommen. Ihr Leben lang hatte sie auf diesen Augenblick hingearbeitet, davon geträumt ...

Harper Jayne hatte es endlich geschafft, sie hatte einen Job als Analystin in der angesagten Firma King & Associates bekommen. Ihr Leben lang hatte sie auf diesen Augenblick hingearbeitet, davon geträumt für Max King zu arbeiten, ihn auf einen unerreichbaren Sockel gestellt und als ihr Idol verehrt. Doch als ihr Chef hatte er sich als absolutes Arschloch entpuppt. Sie war schon immer pedantisch wenn es um ihre Arbeit ging und stolz darauf besonders gründlich und akkurat zu arbeiten, doch Max King hatte die Pedanterie auf ein unerreichbares Level erhoben. Egal was oder wie sie es anstellte, sie konnte es ihm einfach nicht recht machen. Kein einziges kleines Wort des Lobes kam über seine sinnlichen Lippen, während seine Augen sie kalt mit einem missbilligenden Blick abstraften, als ärgerte ihn ihr bloßer Anblick. Und als ob das nicht schon genug Tiefschläge waren, stellte sich nun auch noch heraus, dass er die Penthouse-Wohnung über ihr bewohnte. Sie konnte ihm einfach nicht entkommen, nicht einmal in ihrer Freizeit. Max King war einfach überall…
Mit „King of New York“ hat die Autorin, Louise Bay, eine schöne Liebesgeschichte voller Leidenschaft und Spannung geschaffen. Sympathische Charaktere und knisternde Erotik sorgen für gute Unterhaltung. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig und hat mir zudem gut gefallen. Ich war von Anfang an in der Geschichte drin, fühlte mich wohl und gut aufgehoben. Das Kopfkino kam sofort in Gang. Da macht das weiterlesen Spaß, auch wenn die ein und andere Handlung ein kleines bisschen vorhersehbar war, fühle ich mich bestens unterhalten.
Vielleicht wurden die Klischees an ein oder anderer Stelle etwas zu sehr bedient und bei den Erotik Szenen hätte ein bissel mehr Abwechslung nicht geschadet, aber ansonsten bekommt man ein solides Grundpaket. Potenzielle Liebesromanleser werden definitiv ihren Spaß an der Geschichte haben.
Fazit: Unterhaltsame Lektüre! Sinnlich, leidenschaftlich mit viel Gefühl, Romantik und schönem Happy End. Klare Leseempfehlung von mir!