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Catherine

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Veröffentlicht am 26.10.2018

Lesehighlight

All In - Tausend Augenblicke
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Was für eine wundervolle Geschichte. Wie kann etwas so wunderschön und gleichzeitig so traurig sein?
Jonah läuft die Zeit davon, doch anstatt jenes bisschen was ihm bleibt in vollen Zügen zu genießen hält ...

Was für eine wundervolle Geschichte. Wie kann etwas so wunderschön und gleichzeitig so traurig sein?
Jonah läuft die Zeit davon, doch anstatt jenes bisschen was ihm bleibt in vollen Zügen zu genießen hält er sich an seine strickte Routine. Bis Kacey in sein Leben schneit. Sie ist wie ein Wirbelwind und gleichzeitig so verletzlich und zart wie Jonahs Glasfiguren. Für sie kann er stark sein. Und doch zögert er anfangs sich ihr zu öffnen. Denn diese Liebe war, aus Jonahs Sicht, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es war nur eine Liebe auf Zeit. Wie hätte er Kacey das antun können? Doch Kacey hatte ihren eigenen Kopf, gemeinsam entschlossen sie sich das Beste aus der Situation zu machen. Hinauszuwachsen über ihre Angst, das unausweichliche zu akzeptieren ohne daran zu zerbrechen. Das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die gemeinsame Zeit glücklich zu sein, jeden Augenblick und die Erinnerungen daran wie kostbare Perlen auf einer Kette aufzureihen. Sie zu konservieren für die Ewigkeit…
Mit „All In – Tausend Augenblicke“ ist der Autorin, Emma Scott, ein ganz besonderer Roman gelungen. Ein Buch, das mich unendlich berührt hat, denn die Autorin versteht es mit ihren Worten die Figuren für mich lebendig werden zu lassen. Jonah und Kacey sind wie gute Freunde und ich leide mit ihnen. Mein Herz quillt über. Ich bin traurig, berührt, verzweifelt und doch auch dankbar, dass ich diese Liebe miterleben durfte. Wenn auch nur als Zaungast. Die Botschaft ist bei mir angekommen und trifft auf fruchtbaren Boden: Zu lieben und geliebt zu werden und ist es auch nur für einen Augenblick, ist das höchste Gut.
Ich habe den Roman innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Die Autorin ließ mir keine andere Wahl, ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es war spannend, fesselnd, herzzerreißend traurig, emotional und berührend. Die einzelnen Kapitel wurden abwechselnd aus der Perspektive von Jonah und Kacey geschrieben. Sie waren sehr flüssig und bildlich zu lesen, so dass das Kopfkino sofort in Gang kam. Die Liebesszenen wurden sinnlich und ansprechend eingebracht. Besonders gut gefällt mir die perfekte Balance zwischen Geschichte und Erotik.
Die Geschichte selbst ist eine einzige emotionale Achterbahnfahrt. Sie eint Freud und Leid, ist Liebe, Freundschaft, Hoffnung, Verzweiflung und Trauer in einem. Selten hat mich eine Geschichte so sehr berührt. Ich habe mit den Figuren gelitten, gelacht, geweint und getrauert wie um liebe, alte Freunde. Gefühlt eine Million Taschentücher verbraucht, war emotional am Ende und total aufgelöst, verwirrt, geflasht aber auch dankbar und glücklich. Selten wurden diese Themen so emotional und berührend auf der einen Seite, real und schonungslos auf der anderen Seite zusammengeführt. Emma Scott ist damit ein Drahtseilakt gelungen, der das Buch zu etwas ganz besonderem macht. Einem Buch, das man nicht so schnell vergisst. Ein Thema das nachklingt, bewegt und berührt. Ich bin begeistert!
Band 2 "All In - Zwei Versprechen" der Full-Tilt-Dilogie erscheint lt. Verlag am 31.01.2019 und ist auf jedem Fall mir.
Fazit: Besser geht es nicht! Es geschieht äußerst selten, dass mich ein Buch, eine Geschichte so sehr mitnimmt und berührt. Ich bin begeistert! Für mich ist „All In – Tausend Augenblicke“ von Emma Scott ein absolutes Lesehighlight und eine der schönsten und traurigsten Liebesgeschichten die ich je gelesen habe.
Schämt euch nicht für eure Tränen. Was gibt es schöneres als ein Buch, das einen so sehr mitnimmt und begeistert, dass man sich darin verliert. Berührend, fesselnd, traurig, herzzerreißend und doch wunderschön. Die Geschichte trifft mich mitten ins Herz und lässt mich nicht mehr los. Zweihundertprozentige Leseempfehlung von mir! Lesen, lesen, lesen ihr werdet es nicht bereuen!
Volle Punktzahl, wenn ich könnte würde ich noch mehr Sterne vergeben!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 22.10.2018

Leichte Unterhaltung mit einem kleinen Schuss Erotik

Kein Vampir für eine Nacht
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Ich habe dieses Buch als Hartcoverausgabe von Weltbild. Kompliment an die Grafiker, es hat wirklich ein wunderschönes Cover. London bei Nacht, neblig-trüb, im Hintergrund Big Ben davor die Westminster ...

Ich habe dieses Buch als Hartcoverausgabe von Weltbild. Kompliment an die Grafiker, es hat wirklich ein wunderschönes Cover. London bei Nacht, neblig-trüb, im Hintergrund Big Ben davor die Westminster Bridge mit den schmiedeeisernen Laternen. Super passend zu der in London angesiedelten Geschichte.

Allegra ist eine Heldin die nicht perfekt ist aber an ihren Aufgaben wächst. Anfangs glaubt sie nicht recht an ihre Fähigkeiten als Geisterbeschwörerin und so geht einiges schief, was den Leser erheitert. Bei einer Signierstunde lernt sie den attraktiven Vampir und Autor C.J. Dante kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Ist sie seine Auserwählte? Die eine Frau, die seine Seele vor den Qualen der Hölle erretten kann?


Fazit:
Leichte Unterhaltungskost, kurzweilig, mit einem kleinen Schuss Erotik.

Witzige Verwicklungen, ein paar romantische Momente und sehr eigensinnige Geister die nicht davor zurückschrecken in den unmöglichsten Situationen plötzlich aufzutauchen, machen dieses Buch zu einem amüsanten Lesevergnügen.

Dennoch ist dieses Buch nicht ganz so gelungen, wie man es von einer Katie MacAlister gewohnt ist, die anderen Bücher aus dieser Vampirreihe sind deutlich besser. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 11.10.2018

historischer Roman

Der weiße Stern
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„Der weiße Stern“ ist bereits der zweite Band der Auswanderersaga um das Ehepaar Gisela und Walther Fichtner. Obwohl ich den Vorgänger-Band nicht gelesen habe, kam ich gut in die Geschichte rein. Was nicht ...

„Der weiße Stern“ ist bereits der zweite Band der Auswanderersaga um das Ehepaar Gisela und Walther Fichtner. Obwohl ich den Vorgänger-Band nicht gelesen habe, kam ich gut in die Geschichte rein. Was nicht zuletzt an den strategisch gut platzierten Rückblenden lag, die geschickt in die Geschichte eingearbeitet wurden. Dem Autorenehepaar, Iny und Elmar Lorentz, gelingt es, mit ihrer leichten unterhaltenden Art, dem Leser die damalige Zeit, im noch unerforschten wilden Westen, anschaulich näherzubringen.
Der Roman/das Hörbuch punktet mit viel Hintergrundwissen, einer angenehm bildlichen Schreibweise und einem durchweg konstanten Spannungsbogen. Alles Dinge die mir das Lesen sehr leicht und angenehm machten. Und so fieberte ich mit Gisela und Nizhoni, auf ihrem langen Weg durch die Kriegswirren im Amerika des 19. Jahrhunderts, mit.
Fazit:
Der Leser/Hörer findet hier einen gut recherchierten historischen Roman, der nicht nur für Liebhaber dieses Genre interessant sein dürfte. Der Roman bietet Spannung, Kurzweil und eine interessante Geschichte weshalb ich ihn gern weiterempfehle.

Veröffentlicht am 11.10.2018

Unterhaltsam, witzig, originell

Im Bett mit Brad Pitt
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Herzhaft lachen ist ein Geschenk und dieses Geschenk macht uns die Autorin, Kim Schneyder, mit ihrem Roman. Selten hat mich ein Buch so zum Lachen gebracht. Man sollte es mit einem Aufkleber versehen: ...

Herzhaft lachen ist ein Geschenk und dieses Geschenk macht uns die Autorin, Kim Schneyder, mit ihrem Roman. Selten hat mich ein Buch so zum Lachen gebracht. Man sollte es mit einem Aufkleber versehen: Vorsicht! Lesen sie das Buch nicht in der Öffentlichkeit! Es könnte zu akuten Lachanfällen kommen!

Lilly und Emma erobern Hollywood. Sie sind ein sehr ungleiches Paar und unschlagbar komisch in dieser Konstellation. Frisch, frech, blauäugig, naiv, mit einer rosaroten Brille ausgestattet, schlittern sie von einer skurrilen Situation in die andere ohne dabei jemals ihren Mut oder Einfallsreichtum zu verlieren. Herrlich was sich dem Leser da auftut. Neben dem ganzen Trubel rund um Hollywood und die großen Stars gibt es auch noch eine kleine Liebesgeschichte mit Happy End obendrauf.

Fazit:
Ein Roman für alle die Mal wieder so richtig herzhaft lachen möchten. Von der ersten bis zur letzten Seite witzig, originell und mit einer Unterhaltungsgarantie ausgestattet. Wer bei dem Buch nicht auf seine Kosten kommt ist selber schuld.

Veröffentlicht am 11.10.2018

exzellenter unterhaltsamer Roman

Halleluja!
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Den Leser erwartet eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Satire. Ein amüsanter Krimi der mich mehr als einmal schmunzeln lässt und mir ein ungeahntes Lesevergnügen bereitete.

Petrus ist wahrlich ...

Den Leser erwartet eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Satire. Ein amüsanter Krimi der mich mehr als einmal schmunzeln lässt und mir ein ungeahntes Lesevergnügen bereitete.

Petrus ist wahrlich ein sehr ungewöhnlicher Papst, den man mit seinen kleinen Vorlieben für Cafe, Fußball und gutes Essen einfach in sein Herz schließen muss. Ich glaube zwar nicht, dass er im wahren Leben die Zeit und Freiheit hätte einen Mordanschlag aufzuklären, aber dennoch ist die Geschichte sehr interessant und spannend geschrieben.

Besonders gelungen finde ich solch kleine Dialoge, wie zwischen dem pfiffigen Paolo und Petrus. Das lockert die gesamte Geschichte sehr auf. Dazu zähle ich auch den kleinen Wettstreit 3:1 für Immaculata, durch eine vernichtete Chianti-Kiste. Diese kleinen feinen Boshaftigkeiten zu lesen, das ist einfach herrlich.


Halleluja! - Dieses Buch ist wie ein 5 Sterne Gericht und das Rezept dazu lautet: Man nehme einen guten Mordanschlag, ein paar Intrigen, einige machthungrige Kardinäle, lasse die Verschwörung auf kleiner Flamme brutzeln. Würze das ganze mit Humor und einem Schuss Boshaftigkeit, verrühre mit viel Liebe, gebe einen Teelöffel Geistesblitze hinzu, denn es darf ruhig etwas schärfer sein und fertig ist das Papst Gericht.

Fazit:
Ein exzellenter unterhaltsamer Roman, zu dem ich nur gratulieren kann.