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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Zwischen Pflicht und Herz – Annas mutiger Weg

Ein verhängnisvolles Testament
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Im Südwesten Deutschlands, 1590: Kaum ist Elisabeth von Thannberg Witwe, droht ihr bereits der nächste Schicksalsschlag. Laut eines alten Vertrags soll der Besitz der Familie an den Kurfürsten von Trier ...

Im Südwesten Deutschlands, 1590: Kaum ist Elisabeth von Thannberg Witwe, droht ihr bereits der nächste Schicksalsschlag. Laut eines alten Vertrags soll der Besitz der Familie an den Kurfürsten von Trier fallen – sofern kein männlicher Erbe vorhanden ist. Elisabeths Schwangerschaft verschafft ihr etwas Zeit, doch Gewissheit bringt sie nicht. Um dem drohenden Verlust von Thannberg nicht tatenlos entgegenzusehen, schickt sie ihre kluge und mutige Kusine Anna ins Kloster Laach. Dort sollen Aufzeichnungen über die Familie Hinweise auf mögliche weitere männliche Nachkommen liefern – und tatsächlich: Es scheint noch einen entfernten Erben der Thannbergs zu geben. Doch die Lage bleibt brenzlig, denn wenn Elisabeth keinen Sohn zur Welt bringt, steht ihr gesamtes Leben auf dem Spiel.

Was der Klappentext nur am Rande andeutet: Die wahre Hauptfigur der Geschichte ist Anna – eine starke, kluge Frau in einer männerdominierten Welt, die unbeirrt für das Wohl und die Rechte ihrer Familie kämpft. Ihre Rolle entwickelt sich dabei zu einem der spannendsten und emotional berührendsten Elemente des Romans.

Die historischen Intrigen und politischen Verflechtungen, die sich um das Thannberger Erbe spinnen, fand ich sehr gelungen. Besonders die heimlichen Absprachen, taktischen Spielchen und unterschwelligen Bedrohungen sorgen für eine konstante Spannung. Gleichzeitig wird auch Elisabeths innere Verzweiflung greifbar geschildert – ihr Kampf gegen Angst, Kontrollverlust und gesellschaftliche Zwänge berührt.

Ein echtes Highlight war für mich die Recherche um den letzten Thannberg-Nachkommen: Der erste Besuch auf seinem Gut war voller skurriler Momente, die mit einem feinen Humor geschildert wurden und für eine willkommene Auflockerung sorgten.

Besonders schön fand ich, wie sich im Laufe der Handlung auch Annas persönliches Glück abzeichnet. Ihre Entwicklung – von einer klugen, aber unterschätzten jungen Frau zu einer starken Persönlichkeit – ist überzeugend erzählt. Die Versöhnung mit ihrem Bruder und dessen Frau hat mich sehr bewegt, vor allem, weil diese schließlich anerkennen, welches Potenzial und Herz in Anna stecken.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Ein Ort mit Potenzial – aber ohne Herz

Ein ganz besonderer Ort
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Suzanna Peacock kehrt mit ihrem Mann Neil zurück in ihr Heimatstädtchen – nicht ganz freiwillig, sondern aus finanziellen Gründen. Obwohl sie nach außen hin ein geregeltes Leben führt, fühlt sie sich innerlich ...

Suzanna Peacock kehrt mit ihrem Mann Neil zurück in ihr Heimatstädtchen – nicht ganz freiwillig, sondern aus finanziellen Gründen. Obwohl sie nach außen hin ein geregeltes Leben führt, fühlt sie sich innerlich leer. Ihre Ehe wirkt brüchig, die Beziehung zu ihrer Familie ist belastet, und über allem schwebt die ungeklärte Frage nach ihrer leiblichen Mutter, die sie nie kennengelernt hat.

Auf der Suche nach Orientierung wagt Suzanna einen Neuanfang und eröffnet das „Peacock Emporium“ – einen kleinen, charmanten Laden mit integriertem Café. Was zunächst als Versuch beginnt, sich abzulenken, wird schnell zu etwas Größerem: einem Ort der Begegnung, an dem sich Menschen verbinden – und Suzanna langsam beginnt, ihren Platz im Leben zu finden.

Leider hat mich das Hörbuch nicht so sehr mitgenommen, wie ich es von Jojo Moyes gewohnt bin. Besonders irritierend fand ich den häufigen Wechsel zwischen Zeiten und Perspektiven ohne akustische Trennung oder erkennbare Übergänge. Plötzlich befand man sich in der Vergangenheit oder bei einer anderen Figur, ohne dass dies auf Anhieb ersichtlich war. Das hat den Hörfluss deutlich erschwert und mich immer wieder aus der Geschichte gerissen.

Auch mit Suzanna als Hauptfigur bin ich nicht richtig warm geworden. Obwohl ihre Vergangenheit im Verlauf des Romans Stück für Stück enthüllt wird, bleibt ihre Entwicklung als Figur eher blass. Ihre ständig negative Haltung, ihre Unzufriedenheit und ihr Pessimismus ziehen sich wie ein grauer Schleier durch die Geschichte. Besonders schwer nachzuvollziehen war für mich, wie wenig sie die liebevollen Gesten und das Wohlwollen ihrer Familie anerkennt. Trotz aller Unterstützung – sei es emotional oder finanziell – stößt sie Menschen von sich, die ihr helfen wollen. Ihre privilegierte Ausgangssituation scheint ihr dabei kaum bewusst zu sein.

Was mir hingegen gut gefallen hat, waren die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen. Diese waren sehr bildhaft und haben für mich das englische Kleinstadt-Flair greifbar gemacht. Auch das Konzept des „Peacock Emporiums“ als Ort der Begegnung hat Potenzial. Es hätte jedoch noch stärker in den Fokus rücken dürfen.

Fazit:
„Ein ganz besonderer Ort“ ist ein ruhiger Roman über Selbstsuche, Zugehörigkeit und alte Wunden. Das Hörbuch bietet schöne Szenerien und gute Grundideen, verliert aber durch unsaubere Übergänge und eine schwer zugängliche Hauptfigur an Wirkung. An sich ist es kein schlechtes Buch, aber für mich auch kein besonders bewegendes.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Viel versprochen, wenig gespürt: Eine Liebe, die nicht ganz berührt

Herzlauschen
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Tessa Boden ist eine gefeierte Sopranistin, die auf den großen Bühnen der Welt zu Hause ist. Bei einem Benefizkonzert in Berlin fällt ihr ein Mann in der ersten Reihe auf, der sich ganz anders verhält ...

Tessa Boden ist eine gefeierte Sopranistin, die auf den großen Bühnen der Welt zu Hause ist. Bei einem Benefizkonzert in Berlin fällt ihr ein Mann in der ersten Reihe auf, der sich ganz anders verhält als der Rest des Publikums: kein Applaus, kein Lächeln, nur ein intensiver Blick und ein Skizzenblock, in den er unaufhörlich zeichnet. Als Tessa später zwei Zeichnungen von ihm findet, ist sie tief bewegt. Von Neugier und innerer Unruhe getrieben, folgt sie seiner Spur. Was sie dabei entdeckt, stellt ihr bisheriges Leben auf den Kopf.

Der Schreibstil des Autorenduos ist angenehm und flüssig zu lesen. Besonders gut hat mir die Struktur des Romans gefallen: Die wechselnden Perspektiven zwischen Tessa und Paul verleihen der Geschichte Tiefe und ermöglichen einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelten.

Trotzdem hat mich die Geschichte emotional nicht so mitgerissen, wie ich es mir erhofft hatte. Sowohl Tessa als auch Paul blieben mir bis zum Ende fremd, sodass ich ihre aufkeimende Verliebtheit und die große Anziehung zueinander leider nicht nachempfinden konnte. Es fehlte mir an innerer Intensität, an dem Funken, der eine Liebesgeschichte lebendig und spürbar macht.

Die Handlung an sich verläuft ohne Längen und nimmt immer wieder Fahrt auf. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass einige Konflikte zunächst stark aufgebaut werden, nur um dann recht plötzlich und unkompliziert abgehandelt zu werden. Dadurch haben manche Szenen ein wenig an Tiefe verloren.

Am meisten gestört hat mich allerdings die Nebenhandlung rund um Pauls Freundschaft zu Sanna. Ihre jahrelange Schwärmerei, der spontane, frustrierte One-Night-Stand und die anschließende Entscheidung, so zu tun, als sei nichts gewesen, waren für mich nicht nachvollziehbar. Gerade, weil Paul parallel eine starke Verbindung zu Tessa aufbaut und ihr sogar nach New York folgt, kam mir diese Nebenhandlung wie ein konstruiertes Drama vor, das der Geschichte mehr geschadet als genutzt hat. Diese Wendung hat mir den Lesegenuss ein Stück weit genommen.

Fazit:
„Herzlauschen“ ist stilistisch gelungen und angenehm zu lesen. Die emotionale Tiefe bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Liebesgeschichte hat Potenzial, doch in ihrer Umsetzung hat mir das gewisse Etwas gefehlt, das mich berührt hätte. Wer eine ruhige Liebesgeschichte mit kunstvollem Flair und internationalem Setting sucht, wird hier vielleicht fündig. Für mich war es insgesamt jedoch eher eine nette Lektüre für zwischendurch als ein emotionales Highlight.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Wenn Mitleid zerstört, was Liebe erhofft

Ungeduld des Herzens
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Der junge Leutnant Anton Hofmiller wird in das Haus des reichen Lajos Kekesfalva zum Abendessen eingeladen. Dort begegnet er Edith, der Tochter des Hausherrn, die aufgrund einer Lähmung im Rollstuhl sitzt. ...

Der junge Leutnant Anton Hofmiller wird in das Haus des reichen Lajos Kekesfalva zum Abendessen eingeladen. Dort begegnet er Edith, der Tochter des Hausherrn, die aufgrund einer Lähmung im Rollstuhl sitzt. Edith verliebt sich rasch und leidenschaftlich in Anton, doch seine Zuwendung entspringt nicht Gegenseitigkeit, sondern einem tragischen Missverständnis: Mitleid statt Liebe. Getrieben von Mitgefühl und Unsicherheit versucht er, ihr Hoffnung zu machen, ohne zu ahnen, welche Konsequenzen seine vermeintlich gut gemeinten Gesten haben werden. In einem unbedachten Moment verleugnet Anton ihre Beziehung – mit Folgen, die er weder erwartet noch verantworten kann.

Für mich war die Geschichte überraschend spannend. Ich war schnell in der Handlung gefangen und wollte unbedingt wissen, ob sich das Schicksal vielleicht doch noch zum Guten wenden würde. Besonders Edith hat mich tief berührt. Sie ist eine junge Frau mit klarem Verstand und einem offenem Herzen. Sie drückt ihre Gefühle direkt und ehrlich ehrlich aus, und ihre Sehnsucht nach Liebe ist greifbar. In ihr schlummert der tiefe Wunsch und die kleine Hoffnung, dass sie trotz ihrer körperlichen Einschränkung liebenswert sein kann. Die Spannung zwischen ihrer Verletzlichkeit und ihrer Entschlossenheit hat mich sehr bewegt.

Anton hingegen hat gemischte Gefühle in mir ausgelöst. Einerseits handelt er nicht in böser Absicht. Er scheint vielmehr überfordert und emotional unreif zu sein. Er erkennt lange nicht, dass er es mit einer jungen Frau und nicht mit einem Kind zu tun hat. Andererseits benutzt er immer wieder Mitleid als Ausrede, um sein Verhalten zu rechtfertigen. Ich habe mich oft gefragt: Ist es wirklich nur Mitleid? Oder genießt er nicht doch ihre Bewunderung, ihre Nähe und ihre Aufmerksamkeit?

Eine besonders tragische Figur war für mich auch Ediths Vater. Wie sehr er sich nach Glück für seine Tochter sehnt und wie sehr er an diesem Wunsch zerbricht, hat mich tief bewegt. Vom einst stolzen, erfolgreichen Mann ist kaum mehr als ein Schatten übrig, der alles tun würde, um seiner Tochter ein Stück Lebensfreude zu schenken.

Was Stefan Zweig hier erzählt, ist mehr als nur ein Liebesdrama. Es ist eine intensive Auseinandersetzung mit Schuld, Gewissen und menschlicher Schwäche. Und obwohl das Buch über 80 Jahre alt ist, wirkt es zeitlos. Besonders eindrücklich empfand ich, wie schmal er den Grat zwischen Mitleid und echter Zuneigung herausarbeitet. Die Frage, wie weit Mitleid gehen darf, ohne zur Demütigung zu werden, zieht sich wie ein dunkler Faden durch die Geschichte. Die Melancholie, die in jeder Zeile mitschwingt, ist so eindringlich, dass ich das Hörbuch kaum ausschalten konnte – nicht zuletzt wegen der großartigen Lesung von Robert Levin.

Der letzte Satz „Keine Schuld ist vergessen, solange noch das Gewissen um sie weiß“ hat sich mir eingebrannt. Er bringt das zentrale Thema des Romans – das moralische Ringen mit sich selbst – auf den Punkt. Selten hat ein Buch so viele Fragen in mir ausgelöst. Was ist Mitleid? Wann wird daraus Lüge? Und wie viel Verantwortung tragen wir für das, was wir fühlen – oder vorgaukeln zu fühlen?

Fazit:
„Ungeduld des Herzens“ ist ein psychologisch feinfühliger, tragisch-schöner Roman, der zum Nachdenken anregt. Auch über 80 Jahre nach seinem Erscheinen ist die Geschichte von Anton und Edith erschütternd aktuell. Wer psychologisch fein gezeichnete Literatur schätzt, wird hier ein intensives Lese- oder Hörerlebnis finden.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Alte Schätze, neue Gefühle

Flohmarkt der Träume
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Toni liebt es, auf Flohmärkten nach kleinen Schätzen zu stöbern. In den alten Schleidörfern entlang des Fjords hat sie schon so manchen besonderen Fund gemacht. Auch dieses Mal hat sie Glück: Der sympathische ...

Toni liebt es, auf Flohmärkten nach kleinen Schätzen zu stöbern. In den alten Schleidörfern entlang des Fjords hat sie schon so manchen besonderen Fund gemacht. Auch dieses Mal hat sie Glück: Der sympathische Schreiner Leo überlässt ihr eine alte Holzschatulle mit Liebesbriefen – unter der Bedingung, dass sie ihm im Falle eines Fundwerts einen Anteil abgibt. Toni hält das Ganze für harmlos, denn sie glaubt nicht, Leo je wiederzusehen. Doch es kommt anders. Die Briefe bergen ein Geheimnis, das beide erneut zusammenführt und sie auf eine gemeinsame Spurensuche schickt. Dabei entwickelt sich zwischen Toni und Leo mehr als nur eine flüchtige Bekanntschaft – obwohl Toni eigentlich gar nicht bereit ist für eine neue Beziehung. Oder doch?

Die Handlung plätschert angenehm dahin, ohne aufzuregen, und ist daher ideal für entspannte Hörmomente zwischendurch. Zwar hatte ich mir gemessen am Klappentext etwas mehr inhaltliche Tiefe rund um die Briefe erhofft, doch letztlich dienen diese eher als Aufhänger. Sie wurden recht schnell als irrelevant abgetan und anschließend kaum mehr thematisiert. Das empfand ich persönlich als sehr schade.

Die Beziehung zwischen Toni und Leo ist von Anfang an von einer leisen Anziehung geprägt. Zwar kommen zwischen den beiden wiederholt Zweifel und Unsicherheiten auf, doch der Beginn ihrer Beziehung wird sehr idealisiert dargestellt und verläuft vorhersehbar. Die zweite Liebesgeschichte um Onkel Robert entwickelt sich hingegen in rasantem Tempo, bleibt in ihrer Tiefe aber eher vage. Dadurch wirkte diese zusätzliche Liebesgeschichte auf mich eher konstruiert. Wäre der Liebes-Fokus ausschließlich auf Toni und Leo gelegen, so hätte ihre Geschichte mehr Raum bekommen können. Das hätte der Geschichte mehr Authentizität und Intensität verliehen. So empfand ich die Beziehungsdynamiken leider eher oberflächlich und nicht wirklich emotional greifbar.

Was mich dagegen richtig begeistert hat, war das Setting. Die Flohmärkte, die Stände und ihre Besucher wurden so liebevoll und detailreich beschrieben, dass ich mich beim Hören regelrecht selbst über einen Markt schlendern sah. Ich bekam direkt Lust, wieder über einen echten Flohmarkt zu laufen und selbst nach besonderen Stücken zu stöbern. Auch Leos Zuhause hatte seinen ganz eigenen Charme. Es wurde so einladend beschrieben, dass ich mich dort sofort wohlgefühlt hätte.

Ein schöner Aspekt der Geschichte war für mich auch, dass Toni nebenbei an einem Liebesroman schreibt. Zwar steht das nicht im Zentrum, aber immer wieder greift sie zur Tastatur, um ihre Gedanken niederzuschreiben. So entstand der Eindruck, dass sich ihre eigene Geschichte und die fiktive Handlung, an der sie schreibt, beinahe parallel entfalten. Das war für mich ein stiller, aber gelungener erzählerischer Effekt.

Fazit:
„Flohmarkt der Träume“ ist ein Hörbuch, das mit seinem Setting, seiner Stimmung und seinem leichten Erzählfluss punktet. Die Geschichte ist vorhersehbar, stark idealisiert und ohne große Überraschungen, aber gerade deshalb angenehm unaufgeregt. Wer eine Geschichte zum Entspannen und Wegträumen sucht, ist hier gut aufgehoben – auch wenn es inhaltlich noch etwas mehr Potenzial gegeben hätte.

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