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Veröffentlicht am 10.01.2025

Wieder eine sehr schöne Geschichte um die Brooklyn Bruisers!

The Brooklyn Years - Wo wir hingehören
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Vor drei Jahren traf Silas Kelly zum ersten Mal auf Delilah Spark, doch als sie sich endlich auf ein Date einlässt, muss Silas sie für seine Eishockeykarriere versetzen.
Drei Jahre später ist sie eine ...

Vor drei Jahren traf Silas Kelly zum ersten Mal auf Delilah Spark, doch als sie sich endlich auf ein Date einlässt, muss Silas sie für seine Eishockeykarriere versetzen.
Drei Jahre später ist sie eine erfolgreiche Sängerin und Silas fordert sie auf Twitter zu einer kleinen Wette heraus, durch die sie schließlich einwilligt, sich mit ihm auf ein Date zu treffen.
Wird Silas seine Chance dieses Mal nutzen?

"Wo wir hingehören" von Sarina Bowen ist der sechste Band der The Brooklyn Years Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der sechsundzwanzig Jahre alten Delilah Spark und des gleichaltrigen Silas Kelly erzählt wird.

Vor drei Jahren trafen sich Silas und Delilah zum ersten Mal in einer Bar. Silas hatte den Sprung in die Minor League knapp nicht geschafft und hat sich für den Sommer den Job als Barkeeper gesucht, doch seinen Traum, Eishockeyprofi zu werden, noch nicht aufgegeben.
Delilah ist eine aufstrebende Sängerin, die nach Darlington Beach gekommen ist, um sich zu connecten. Sie nimmt jeden Auftritt mit und hofft auf einen Plattenvertrag.
Sie kommt jeden Tag in die Bar, in der Silas arbeitet, doch sie gibt ihm nie ihre Nummer, aber sie willigt irgendwann ein, dass er ihr eine Surfstunde geben darf, doch Silas versetzt Delilah und ihre Wege trennen sich.
Drei Jahre später bekommt er eine zweite Chance, doch er ist mittlerweile Profi bei den Brooklyn Bruisers, während Delilah ebenfalls erfolgreich ist und in Los Angeles lebt.

Silas ist Castros Mitbewohner und ihn und seine Schwäche für die Musik von Delilah Spark haben wir in den vorherigen Bänden schon kennengelernt. Jetzt erfahren wir, dass sie tatsächlich eine gemeinsame Geschichte haben und es war so schön zu sehen, wie der ruhige und eher zurückhaltende Silas seine zweite Chance bekommt und diese auch nutzt!
Es ging sehr schnell mit den beiden, aber durch ihre gemeinsame Vergangenheit war das auch komplett nachvollziehbar und ich mochte es, dass Silas fürsorglich und aufmerksam war, sich aber auch das genommen hat, was er wollte.

Delilah hat gerade mit ihrem Produzenten Schluss gemacht, der ihr zweites Album zurückhält, bis sie für ein drittes Album unterschrieben hat, zudem gibt es einen Stalker in ihrem Leben.
Delilah ist eher eigenbrötlerisch, hat ein großes Herz und ist großzügig. Auch wenn sie gerade keinen Mann in ihrem Leben brauchen kann, über das sie gerade erst die Kontrolle zurückgewinnt, kann sie Silas nicht widerstehen.

Ich fand es ein bisschen schade, dass wir in diesem Band nicht allzu viel Eishockey sehen, da die Jungs der Brooklyn Bruisers in der Sommerpause sind, aber dafür durften wir die Hochzeit von Becca und Nate begleiten! Der Fokus lag mehr auf Delilahs Leben und da es hier auch Suspense-Elemente gab, hat mich das nicht groß gestört, weil hier ein wenig Spannung aufkam, auch wenn es schon etwas vorhersehbar war.
Die Geschichte ließ sich gut lesen, zu viel Drama gab es nicht und mir hat es echt gut gefallen, auch wenn es eher ein Buch für zwischendurch war.

Fazit:
Auch der sechsten Band der The Brooklyn Years von Sarina Bowen hat mir sehr gut gefallen!
Ich fand es zwar schade, dass wir in "Wo wir hingehören" nicht viel Eishockey gesehen haben, dafür aber mehr von Delilahs Leben und hier kam auch Spannung auf.
Ich mochte besonders Silas richtig gerne und die Geschichte von ihm und Delilah mochte ich insgesamt sehr gerne!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Guter Beginn!

Witch 01 Der Anfang aller Magie
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Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin leben in Heatherfield und freunden sich gerade an, als in ihnen magische Kräfte erwachen.
Sie erfahren, dass sie Wächterinnen von Kandrakar sind und müssen sich ...

Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin leben in Heatherfield und freunden sich gerade an, als in ihnen magische Kräfte erwachen.
Sie erfahren, dass sie Wächterinnen von Kandrakar sind und müssen sich plötzlich gegen übernatürliche Wesen behaupten.

"Der Anfang aller Magie" ist der erste Band der W.i.t.c.h. Reihe von Elisabetta Gnone, Francesco Artibani und Bruno Enna, der die Geschichte von Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin erzählt.

Ich habe die Comics als Kind gelesen und sehr gemocht, da hat es mich sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass es die Abenteuer der fünf Freundinnen mittlerweile auch als Comic in Buchform gibt.

Wir lernen die Mädchen ein Jahr vor Beginn der richtigen Handlung kennen, als sie entdecken, dass sie etwas Besonderes sind. Will kann plötzlich Gedanken lesen, Irma, dass sie eine besondere Beziehung zum Wasser hat, während Taranee sich zum Feuer hingezogen fühlt. Cornelia beginnt zu schlafwandeln, träumt von der Natur und Hay Lin bastelt einen Drachen, der sich auch ohne Wind vom Boden erhebt.
Will und Taranee ziehen frisch nach Heatherfield und kommen an das Sheffield Institut, wo sie auf Irma, Cornelia und Hay Lin treffen. Von Hay Lins Großmutter, die früher ebenfalls eine Wächterin war, erhält Will das Herz von Kandrakar und die Freundinnen erfahren, dass sie die neuen Wächterinnen des Netzes sind, das zwei Seiten voneinander trennt. Eine Seite will Frieden, die andere wendet sich immer weiter dem Bösen zu.
In Heatherfield gibt es zwölf Portale, die wieder geschlossen werden müssen, aber es sind bereits Kreaturen durchgeschlüpft, die den Freundinnen das Leben schwer machen.

Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen, auch weil ich mich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt habe! Der Comic ist toll gezeichnet und die Geschichte schon sehr spannend!
Will und Cornelia sind vierzehn Jahre alt, Irma, Hay Lin und Taranee dreizehn, sodass die fünf noch ganz andere Probleme haben, die sie beschäftigen. Es war schön zu sehen, wie die fünf zusammenwachsen und ihre Kräfte erkunden!
Ein wenig mehr hätte ich schon gerne über Kandrakar erfahren, aber das war ja erst der erste Band der Reihe und so freue ich mich auf das, was in den nächsten Bänden auf uns wartet!

Fazit:
"Der Anfang aller Magie" ist ein toller Auftakt der W.i.t.c.h. Reihe von Elisabetta Gnone, Francesco Artibani und Bruno Enna!
Ich fand es schön, die fünf Freundinnen wieder kennenzulernen und zu verfolgen, wie Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin zusammengewachsen sind und ihre Kräfte entdeckt haben! Ich mochte die Geschichte schon als Kind richtig gerne und so habe ich sie auch jetzt wieder sehr gerne gelesen!
Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Gute Mischung der Geschichten!

Mistletoe Moments. Ein Adventskalender. Lovestorys für 24 Tage plus Silvester-Special
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"Mistletoe Moments" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Alexandra Flint, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Stefanie Lasthaus, Saskia Luis, Anne Lück, ...

"Mistletoe Moments" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Alexandra Flint, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Stefanie Lasthaus, Saskia Luis, Anne Lück, Nina MacKay, Greta Milán, Kim Nina Ocker, P. J. Reid, Sarah Saxx, Jana Schäfer, Marius Schäfers, Stella Tack und Rebekka Weiler zu lesen gibt, sowie das Silver-Special von Sabine Schoder.
Dieses Mal spielen alle Geschichten in New York City und auch hier begegnen wir den unterschiedlichen Protagonisten geschichtenübergreifend, sodass beispielsweise auch die Charaktere aus der ersten Geschichte in der letzten erwähnt werden, was mir sehr gefallen hat!

Wie schon in den letzten drei Adventskalendern gab es hier eine bunte Mischung an Geschichten. Viele haben mir gut gefallen, bei anderen ist der Funke nicht ganz übergesprungen.

Die erste Geschichte von Greta Milan hat mir schon mal richtig gut gefallen! Es geht um eine Freundesgruppe, die sich traditionell zum Keksebacken trifft, sich aber auseinandergelebt hat. Mir hat es gefallen, dass der Fokus auf der Freundschaft lag, aber man auch schon ein kleines Kribbeln zwischen Grace und Ren spüren konnte.

Auch Elaine und Jacob aus der Geschichte von Jana Schäfer mochte ich sehr gerne.
Von Konkurrenten zu mehr, eine schöne Entwicklung, auch wenn es ein paar Missverständnisse gab! Auch das winterliche New York kommt gut zur Geltung bei dem Fotoprojekt der beiden und das Wiedersehen mit Grace und Ren war schön!

Die Geschichten von Rebekka Weiler konnten mich bisher immer überzeugen! Krankenhaussetting, ein stecken gebliebener Fahrstuhl, Grey's Anatomy Vibes, mochte ich sehr! Zoe und Zane waren toll und die Geschichte konnte mich fesseln!

Die Geschichten von Stella Tack sind mir dann meist zu drüber und hier war es auch so. Zu albern die Geschichte um Rio und Stanley, Konkurrenzkampf um die meistverkauften Dumplings in New York. War nicht einfach nicht meins.

In der Geschichte von Saskia Louis treffen wir auf Ari und Milo, die als Weihnachtselfen im Kaufhaus arbeiten und Weihnachtsstimmung verbreiten sollen, doch Ari ist sehr zynisch und kann Milo nicht ausstehen, aber bald werden sie gezwungen zusammenzuarbeiten. Sie lernen einander kennen und Ari kann über ihre Vorurteile hinwegblicken. Auch Milos Aufmerksamkeit und sein Geschenk fand ich toll, eine stimmungsvolle Geschichte!

In der Geschichte von P. J. Ried arbeitet Chloe für Fairy Wishes, eine Organisation, die Wünsche von kranken Kindern erfüllt und lernt so Meggie und ihren großen Bruder Ethan kennen. Der erste Teil las sich wie eine Einleitung, so ganz fesseln konnte es mich noch nicht und auch im zweiten Teil hat mir ein wenig die Magie gefehlt, obwohl mir die Idee mit den Wünschen sehr gut gefallen hat.

Die Geschichte von Lucy und Victoria aus der Feder von Anne Lück hat mir wieder besser gefallen! Lucy rettet ihr quasi das Leben, Victoria zeigt sich erkenntlich und darf dann auch noch zur Hochzeit von Lucys Schwester Molly. Kurzweilig, aber schön!

Die Geschichte von Marius Schaefers konnte mich nicht ganz so stark fesseln, denn Andy und Peter haben mich nicht komplett überzeugt, waren aber ganz niedlich. Peter arbeitet an einem Set, Andy in einem Café und möchte seiner besten Freundin die Taschenuhr ihres Großvaters, die sie in eine Pfandleihe gegeben hat, schenken, doch Peter bekommt die Uhr vor Andy.

Dann die Geschichte von Sarah Saxx, in der New York im Schneechaos versinkt. Destiny wird von ihrem Mitbewohner Connor vom Flughafen abgeholt. Sie machen sich auf den Weg zu ihrer Wohnung, müssen einige Hindernisse überwältigen und kommen sich dabei endlich näher. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen!

Die Geschichte von Nat und Javi, geschrieben von Stefanie Lasthaus, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die beiden haben sich vor acht Jahren zum ersten Mal geküsst, doch Javi zog weg. Nun begegnen sie sich im Zoo wieder und finden zueinander, eine schöne Geschichte!

Weiter ging es mit der Geschichte von Jennifer Alice Jager, in der wir auf Demi und Shane getroffen sind. Demi verliert ihre Wohnung, ihr Nachbar Shane bietet ihr an, bei ihm einzuziehen und sie kommen sich näher. Hier hat mir die weihnachtliche Note gefehlt und auch wenn die Charaktere in den Geschichten oft schnell zueinandergefunden haben, hier ging es mir dann viel zu schnell.

Mit Hazel und Yoshi in der Geschichte von Sandra Grauer geht es an den Broadway, was ich sehr mochte! Sie ist Ballerina, er ihr Choreograf und beide empfinden mehr füreinander, als sie zeigen. Mir hat es gut gefallen, weil die Geschichte eher ruhig und sehr einfühlsam war!

Die Geschichte von Valerie und Lucas aus der Feder von Kim Nina Ocker fand ich ebenfalls sehr schön! Sie arbeitet in einem Call Center, in dem Lucas anruft und es funkt. Zum Schluss ein bisschen komisch, aber hat mir doch gut gefallen!

In der Geschichte von Nina MacKay treffen wir auf den Tik-Tok-Star Boston und Hadley, die sich im Central Park begegnen und beschließen die Drehorte von Kevin allein in New York abzuklappern. Ließ sich gut lesen, konnte mich dennoch nicht komplett fesseln, weil Hadley sich das Leben selbst schwer macht. Sie hätte Boston viel früher die Wahrheit sagen müssen und ich habe auch nicht verstanden, warum sie da so ein Geheimnis draus gemacht hat. Die Idee fand ich eigentlich süß, aber da ich die Kevin-Filme nie gesehen habe, konnten mich die Drehorte jetzt auch nicht begeistern.

Auch die letzte Geschichte um Eliza und Jasper von Alexandra Flint hat mir sehr gut gefallen! Eliza schläft auf der Toilette des Museums ein, nachdem sie mit den Folgen einer Lebensmittelvergiftung gekämpft hat. Mir ging diese Lebensmittelvergiftung nicht aus dem Kopf und deshalb konnten mich die romantischen Vibes dann auch nicht kriegen.

Die letzte Geschichte von Sabine Schoder hat mir tatsächlich am besten gefallen! Ava mag keine Menschenmengen, ist eher introvertiert und hilft dem extrovertierten Jacks dabei, seinen Songtext zu suchen und landet auf der Bühne des großen Silvesterkonzerts mit ihm, wo er ihr seine Liebe gesteht. Eine gelungener Abschluss!

Die Geschichten haben mir in diesem Jahr besser gefallen und ich mochte es, dass wieder queere Geschichten mit dabei waren. Natürlich können die Kurzgeschichten nicht so stark in die Tiefe gehen, wie es richtige Geschichten können, deshalb ging es mir besonders bei den Charakteren, die sich vorher noch nicht gut kannten, oft zu schnell. Bei anderen merkte man, dass die Gefühle schon länger da waren.
Nicht alle Themen haben mir gut gefallen, andere Ideen fand ich wirklich sehr schön, bei manchen konnte man die weihnachtliche Stimmung wirklich spüren, bei anderen habe ich diese ein wenig vermisst. Es war aber wirklich eine gute Mischung und insgesamt hat es mir auch echt gut gefallen!

Fazit:
"Mistletoe Moments" ist ein Adventskalender, der mir richtig gut gefallen hat!
Ich mochte die Mischung der Geschichten, die dieses Mal alle in New York City spielen, echt gerne!
Natürlich gab es auch dieses Mal wieder Geschichten, die mir deutlich besser gefallen haben als andere, aber der Großteil der Geschichten hat mir sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Konnte mich gut unterhalten, auch wenn es ein wenig vorhersehbar war!

Fly & Forget
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Als Josh mit ihr Schluss macht und anschließend aus seiner Wohnung wirft, muss Liv Averill die Scherben ihres Lebens wieder zusammenfegen.
Durch Zufall findet sie eine perfekte Wohnung und versteht sich ...

Als Josh mit ihr Schluss macht und anschließend aus seiner Wohnung wirft, muss Liv Averill die Scherben ihres Lebens wieder zusammenfegen.
Durch Zufall findet sie eine perfekte Wohnung und versteht sich auf Anhieb mit Matilda und Briony, doch dann findet sie heraus, dass ausgerechnet Noah Seymour ihr vierter Mitbewohner wäre.
Noah, der bis vor drei Jahren ihr bester Freund war und der sie nach dem Tod ihres Bruders einfach fallen gelassen hat. Er hat den Kontakt abgebrochen und ist nicht glücklich darüber, dass Liv in seine Wohnung einziehen will.
Zu allem Überfluss soll Liv einen Artikel für das Studentenmagazin schreiben, in dem sie einen Selbstversuch beschreiben soll, wie sie einen Fuckboy bekehrt und mit Noah hat sie die perfekte Testperson gefunden, doch sie hat nicht mit ihren wieder aufflammenden Gefühlen für ihn gerechnet ...

"Fly & Forget" ist der erste Band der Soho-Love-Reihe von Nena Tramountani, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Olivia Averill und des gleichaltrigen Noah Seymour erzählt wird.

Erst die Trennung von Josh, dann die Wohnungssuche und die Drohung, dass sie nicht mehr für das Studentenmagazin arbeiten darf, obwohl sie die Credits dringend braucht. Liv hat es zu Beginn des Buches nicht einfach und dann trifft sie auch noch unverhofft auf Noah, ihrem ehemals besten Freund, doch der empathische und liebevolle Mensch von damals existiert scheinbar nicht mehr.
Noah versteckt sich hinter einer Arschlochfassade und ist zu einem unsensiblen Fuckboy mutiert, den sie im Selbstversuch für ihren Artikel bekehren soll, doch dann entdeckt sie Spuren ihres Noahs und ihre unterdrückten Gefühle von damals flammen wieder auf. Allerdings scheint Noah etwas vor ihr zu verbergen.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich nicht ganz so stark fesseln, wie es die zweite Hälfte dann zum Glück geschafft hat.
Ich mochte Liv echt gerne und auch mit Noah bin ich warm geworden, nachdem wir Einblicke in seine Gedanken bekommen haben.
Auch Noahs besten Freund Anthony und Briony und Matilda, die ebenfalls in der WG wohnen, mochte ich sehr gerne. Es waren vielschichtigen Charaktere, die immer für Noah und Liv da waren, wenn sie gebraucht wurden.
Die Handlung war zum Teil etwas vorhersehbar und besonders der Artikel, den Liv schreiben sollte, hat mich gestört, weil ich mir einfach direkt vorstellen konnte, wie Noah reagieren würde, wenn er herausfindet, dass er als Livs Testobjekt herhalten musste. Aber die Handlung konnte mich dann doch noch richtig gut unterhalten! Die WG ist zu einem kleinen Wohlfühlort geworden und auch die Beziehung von Liv und Noah war tiefgründiger, als ich vermutet hätte.
Auf den zweiten Band freue ich mich schon sehr, weil ich Tony und Tilda schon hier sehr gerne mochte und ich doch sehr gespannt auf ihre Geschichte bin!

Fazit:
"Fly & Forget" von Nena Tramountani ist ein guter Auftakt der Soho-Love-Reihe!
Die erste Hälfte konnte mich noch nicht ganz so stark packen, auch weil die Geschichte doch ein wenig vorhersehbar war, aber die zweite Hälfte konnte mich dann zum Glück doch gut unterhalten und ich konnte mit Liv und Noah mitfiebern!
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Konnte mich nicht komplett mitreißen!

Lakestone Campus of Seattle, Band 2 - What We Lost
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Brynn Leary hat sich auf ein Vollstipendium am Lakestone Campus of Seattle beworben, doch als die Absage kommt, will sie nicht aufgeben. Ihre Hoffnung ist ein Wettbewerb, bei dem pro Fachbereich noch jeweils ...

Brynn Leary hat sich auf ein Vollstipendium am Lakestone Campus of Seattle beworben, doch als die Absage kommt, will sie nicht aufgeben. Ihre Hoffnung ist ein Wettbewerb, bei dem pro Fachbereich noch jeweils ein Vollstipendium vergeben wird und so packt sie ihre Sachen und reist nach Seattle, um sich dort vorzubereiten.
Kace Holloway liebt die Musik, doch diesen Traum verfolgt er nicht, zu groß sind seine anderen Verpflichtungen. Als sein großes Musiktalent entdeckt wird, erhält er eine Einladung, um sich am Lakestone vorzustellen und als sich plötzlich seine Lebensumstände ändern, nimmt er diese Möglichkeit an.

"What We Lost" von Alexandra Flint ist der zweite Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Brynn Leary und des dreiundzwanzig Jahre alten Kace Holloway erzählt wird.

Brynn war schon immer von den Sternen und dem Universum fasziniert und ihr großer Traum ist es, Astrophysik am Lakestone Campus of Seattle zu studieren, um anschließend zur NASA zu gehen und den Kosmos zu erforschen. Doch ihre Eltern halten nichts von dieser Idee, möchten sie doch, dass ihre vier Kinder die Pension, das Leary's Inn in Oxford übernehmen und weiterführen.
Aber Brynn will für ihre Träume kämpfen und reist auch ohne Zusage nach Seattle, um an einem Wettbewerb teilzunehmen, um so doch noch einen Platz am LSC zu bekommen.
Brynn liebt die Mathematik, rechnet gerne Wahrscheinlichkeiten aus und hat eine Schwäche für Wetten und Glücksspiele. Sie ist ehrgeizig und ungeduldig, eine gute Freundin und fürsorglich, sodass ich sie schnell ins Herz geschlossen habe.

Kace hat sein großes Musiktalent von seiner Mutter geerbt, doch geht diesem nur als Hobby nach, da er nicht nur für seine kranke Mutter, sondern auch für seine zwei Jahre alten Tochter Beatrix sorgen muss.
Doch sein Musiktalent bringt ihm die Möglichkeit, am Lakestone Campus of Seattle zu studieren und als seine Lebensumstände sich plötzlich ändern, bricht er seine Zelte in Dublin ab, um in Seattle neu anzufangen.
Kace wirkt auf den ersten Blick eher unnahbar, aber er hat schon viel durchgemacht und so lässt er andere Menschen nicht leichtfertig an sich heran. Er hat eine Mauer hochgezogen, um sich und auch Trix zu schützen. Er hat eine dunkle Vergangenheit, ist mittlerweile aber verantwortungsbewusst und ein liebevoller Vater. Auch Kace mochte ich gerne!

Brynn haben wir schon kurz im ersten Band kennenlernen dürfen, während wir Kace neu kennengelernt haben. Mit Harlow, Lucie, Zack, Mason, Ethan, Chloe und Sue haben wir viele Charaktere aus dem ersten Band wiedergesehen, wobei Brynn sich schnell mit Harlow und Lucie angefreundet hat, sowie mit ihren Mitbewohnerinnen Polina und Bea. Mason und Kace sind ebenfalls schnell Freunde geworden, sodass die beiden Teil eines großen Freundeskreises waren. Mir waren es stellenweise teilweise schon zu viele unterschiedliche Charaktere, hier bin ich oft ein wenig durcheinander gekommen.

Die Handlung konnte mich nicht komplett fesseln. Es war eher ruhig und ging in Richtung Wohlfühlgeschichte, wobei ich mich darauf komischerweise nicht wirklich einlassen konnte.
Es hat mich überrascht, dass Brynn drei Monate vor Beginn des Wettbewerbs schon nach Seattle aufbricht, denn ich hatte irgendwie gehofft, dass dieser vielleicht eine größere Rolle spielen würde, wozu es nicht gekommen ist, und man dann ihr Studium begleiten würde.
So haben wir dann ihre Vorbereitungen auf den Wettbewerb begleitet, die mir ehrlich gesagt zu reibungslos abliefen. Sie findet nicht nur direkt eine bezahlbare Wohnung in der Nähe des Campus, sondern auch noch sofort einen Job im Lakestone Cafè auf dem Campus. Dank ihrer Freunde bekommt sie Zugang zur Universität und selbst als sie an Orten erwischt wird, an denen sie nicht sein darf, hat es keine großartigen Konsequenzen gegeben. Das war für meinen Geschmack etwas zu leicht.
Kace und Brynn haben oft impulsiv gehandelt, was ich irgendwo nachvollziehen konnte, aber gefühlt sind sie mit allem durchgekommen, was mich dann zum Ende hin gestört hat, besonders weil beide ganz genau wussten, dass sie ungeduldig und vorschnell gehandelt haben.
Mir hat dann irgendwie auch der große Knall am Ende gefehlt, den es im ersten Band ja beispielsweise durch Harlows leicht kriminelle Machenschaften gegeben hat.
Die Beziehung von Kace und Brynn hat mir aber gut gefallen. Sie begegnen sich oft zufällig auf dem Campus und verfallen einander immer mehr, wobei sie sich langsam angenähert haben. Vertrauen spielte eine große Rolle und eigentlich auch die Kommunikation, doch am Ende haben sie das einmal kurz vergessen, aber zu viel Drama war es nicht.

Fazit:
"What We Lost" von Alexandra Flint ist ein guter zweiter Band, den ich jedoch schwächer fand als den Auftakt.
Ich mochte Brynn und Kace echt gerne und ihre Beziehung hat mir gut gefallen. Mich hat es aber ein wenig gestört, dass vieles zu reibungslos ablief und die beiden gefühlt mit jedem Fehltritt durchgekommen sind.
Ich konnte mich nicht ganz auf die Wohlfühlatmosphäre einlassen und mir hat es schlussendlich auch ein wenig an Spannung gefehlt.
Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und vergebe sehr gute drei Kleeblätter.

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