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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2018

Großartiger Auftakt mit spannenden und wichtigen Themen!

Spinster Girls – Was ist schon normal?
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Evie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich normal zu sein.
Die letzten drei Jahre waren sehr hart für Evie, doch nun werden ihre Medikamente reduziert und sie startet an einem neuen College, wo sie ...

Evie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich normal zu sein.
Die letzten drei Jahre waren sehr hart für Evie, doch nun werden ihre Medikamente reduziert und sie startet an einem neuen College, wo sie Lottie und Amber kennenlernt, mit denen sie sich von Anfang an wunderbar versteht. Doch würden die beiden weiterhin mit Evie befreundet bleiben, wenn sie ihr Geheimnis kennen?

"Was ist schon normal?" ist der erste Band von Holly Bournes Spinster Girls Trilogie.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der sechzehn Jahre alten Evelyn Crane erzählt.

Evie hat sehr schwere drei Jahre hinter sich, denn sie leidet unter Zwangsstörungen und die Angst sich Bakterien einzufangen und krank zu werden ist Evies ständiger Begleiter. Nun ist sie auf dem Weg zurück in ein normales Leben: Sie beginnt am College, ihre Medikation wird reduziert und sie findet mit Amber und Lottie zwei tolle neue Freundinnen, die immer für sie da sind. Doch Evie hat große Angst mit ihnen über ihre Krankheit zu sprechen und möchte einfach nur normal sein. Und würde es sie nicht endlich normal machen, wenn sie einen festen Freund finden würde?

Evie mochte ich als Protagonistin von Anfang an total gerne und konnte mit ihr mitfiebern! Sie hat viel durchgemacht, denn ihre Krankheit lässt sich nicht so einfach heilen. Wir dürfen Evie auf ihrem Weg zurück in ein normales Leben begleiten, nehmen an ihrer Therapie teil und bekommen Einblick in ihr Genesungstagebuch. Evies Art zu erzählen fand ich ebenfalls klasse! Sie hat ungute und noch üblere Gedanken, aber auch gute und vernünftige, die sich vom normalen Schreibfluss abgehoben haben, ebenso wie viele kurze Rückblicke, was es noch spannender gemacht hat die Geschichte zu lesen! Diese ließ sich sowieso richtig gut lesen, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass der Mittelteil sich etwas gezogen hat. Dafür konnte mich das Ende noch mal richtig packen!
Das Thema Zwangsstörungen finde ich sehr interessant und Holly Bourne hat das Thema sehr gut in ihre Geschichte integriert und umgesetzt, soweit ich das als Laie beurteilen kann.

Gemeinsam mit ihren neuen Freundinnen Lottie und Amber gründet Evie die Spinster Girls, deren Leben nicht nur um Jungs kreisen soll, sondern die immer für ihre Freundinnen da sind und die sich auch mit feministischen Themen beschäftigen.
Das Thema Feminismus und Zusammenhalt unter Frauen hätte für meinen Geschmack gerne noch mehr im Fokus stehen können, denn Evies Jungsgeschichten und ihre Suche nach ihrem ersten Freund ist mir doch ein wenig zu sehr in den Vordergrund gerutscht.

Amber und Lottie mochte ich ebenfalls sehr gerne, weil sie interessante Charaktere sind und immer für Evie da waren, wenn sie ihre Freundinnen gebraucht hat!
Der zweite Band wird Ambers Geschichte erzählen, während sich der dritte Band um Lottie drehen wird und ich bin schon ganz gespannt darauf, die beiden noch besser kennenzulernen!

Fazit:
"Spinster Girls - Was ist schon normal?" von Holly Bourne ist ein großartiger Auftakt!
Evies Geschichte konnte mich von der ersten Seite an packen, weil ich sie und ihre Freundinnen total gerne mochte, aber auch die ernsten und vielschichtigen Themen Zwangsstörung und Feminismus fand ich sehr spannend und gut umgesetzt!
Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter und kann es jetzt schon kaum erwarten zu erfahren, wie es im zweiten Band mit den Spinster Girls weitergehen wird!

Veröffentlicht am 19.07.2018

Düsterer und immer komplexer!

Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
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Auch Harrys viertes Jahr in Hogwarts wird nicht langweilig, denn dieses Jahr findet in Hogwarts das legendäre Trimagische Turnier statt. Doch es passieren auch merkwürdige Dinge und die dunkle Seite beginnt ...

Auch Harrys viertes Jahr in Hogwarts wird nicht langweilig, denn dieses Jahr findet in Hogwarts das legendäre Trimagische Turnier statt. Doch es passieren auch merkwürdige Dinge und die dunkle Seite beginnt sich zu regen.

"Harry Potter und der Feuerkelch" ist der vierte Band von Joanne K. Rowlings siebenteiliger Harry Potter Reihe, der wieder aus der Sicht des mittlerweile vierzehn Jahre alten Harry erzählt wird.

Auch der vierte Band hat mir wieder richtig gut gefallen, denn ich liebe es, wie die Geschichte immer komplexer wird! Mit der Quidditch Weltmeisterschaft und dem Trimagischen Turnier lernen wir Zauberer und Hexen aus anderen Ländern kennen. Auch die Schulen Beauxbatons und Durmstrang und deren Schüler bringen Spannung und Abwechslung in die Geschichte!

Die Handlung wird langsam düsterer, die dunkle Seite beginnt sich zu regen und die Gefahr, die durch Voldemort und seine Todesser ausgeht, nimmt immer weiter zu.
Harry muss sich wieder vielen Gefahren stellen und beweisen, dass er mutig und willensstark ist. Wie immer sind seine Freunde Hermine und Ron an seiner Seite, auch wenn ihre Freundschaft in diesem Band auf die Probe gestellt wird.
Mir gefällt die Entwicklung der Handlung und der Charaktere richtig gut und ich freue mich schon auf den fünften Band, auch wenn ich schon wieder Angst vor den Geschehnissen am Ende des Buches habe!

Fazit:
"Harry Potter und der Feuerkelch" von Joanne K. Rowling konnte mich wieder von der ersten Seite an packen! Die Geschichte wird düsterer, aber auch immer komplexer, was ich wirklich liebe und so hat mir der vierte Band wieder richtig gut gefallen!

Veröffentlicht am 15.07.2018

Hat mir wieder super gut gefallen!

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Sein erstes aufregendes Jahr an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei hat Harry Potter hinter sich und er kann es kaum erwarten, dass die Sommerferien endlich vorbei sind und er wieder zurück nach ...

Sein erstes aufregendes Jahr an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei hat Harry Potter hinter sich und er kann es kaum erwarten, dass die Sommerferien endlich vorbei sind und er wieder zurück nach Hogwarts kann!
Doch dieses Jahr lauern wieder dunkle Gefahren im Schloss, denen sich Harry und seine Freunde Ron und Hermine stellen müssen.

"Harry Potter und die Kammer des Schreckens" ist der zweite Band von Joanne K. Rowlings siebenteiliger Harry Potter Reihe, der wieder aus der personalen Erzählperspektive des zwölf Jahre alten Harry erzählt wird.

Sein erstes Jahr hat Harry erfolgreich hinter sich gebracht und hat sich vielen Gefahren stellen müssen, denen wahrscheinlich kein anderer Erstklässler gewachsen gewesen wäre. Auch in seinem zweiten Jahr geht es spannend weiter, denn es gibt Angriffe auf Muggelstämmige und niemand weiß, wer dahinter steckt.

Auch der zweite Band der Reihe hat mir wieder einmal super gut gefallen, denn ich liebe es, wie die Geschichte und die Charaktere sich entwickeln! Den zweiten Band finde ich ja eh richtig spannend, wenn man weiß, wie die Geschichte in den Folgebänden weitergehen wird. Da achtet man noch mal ganz anders auf Details!
Auf jeden Fall hatte ich wieder viel Spaß mit Harry, Hermine und Ron das zweite Jahr in Hogwarts zu erleben.

Fazit:
Auch "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" von Joanne K. Rowling hat mir wieder einmal richtig gut gefallen, denn ich liebe die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere!

Veröffentlicht am 14.07.2018

Kann immer wieder begeistern!

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
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Harry Potter dachte immer, dass er ein ganz normaler Junge sei, doch an seinem elften Geburtstag findet er heraus, dass er ein Zauberer ist, und gelangt in eine Welt voller Magie.
In Hogwarts erlebt er ...

Harry Potter dachte immer, dass er ein ganz normaler Junge sei, doch an seinem elften Geburtstag findet er heraus, dass er ein Zauberer ist, und gelangt in eine Welt voller Magie.
In Hogwarts erlebt er ein spannendes erstes Jahr und muss sich so mancher Herausforderung stellen.

"Harry Potter und der Stein der Weisen" ist der Auftakt von Joanne K. Rowlings siebenteiliger Harry Potter Reihe, der zum Großteil aus der personalen Erzählperspektive des elf Jahre alten Harry Potter erzählt wird.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Reihe und insbesondere den ersten Band schon gelesen habe, aber die Geschichte kann mich einfach jedes Mal wieder in seinen Bann nehmen!
Und auch dieses Mal hatte ich das Gefühl wieder nach Hause zu kommen und nicht umsonst ist die Harry Potter Reihe meine liebste Buchreihe und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben!

Der Anfang des Buches ist noch ruhiger, aber die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf und ich finde es immer spannend, wie Harry herausfindet, dass er kein normaler Junge ist, sondern ein Zauberer. Ich kann mit ihm mitfiebern, wenn er nach Hogwarts kommt und dort sein wahres Zuhause und seine Freunde Ron und Hermine findet und seine ersten Abenteuer erlebt!
Die Geschichte ließ sich richtig gut lesen und war, wie immer, viel zu schnell vorbei!

Fazit:
Egal, wie oft ich "Harry Potter und der Stein der Weisen" von Joanne K. Rowling schon gelesen habe, die Geschichte kann mich immer noch absolut fesseln und begeistern!

Veröffentlicht am 11.07.2018

Anders als erwartet

Spider. Die große Reise eines kleinen Hundes
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Als der Welpe Spider in Toms Leben kommt, könnte Tom nicht glücklicher sein, denn er macht gerade eine schwere Zeit durch.
Doch Spider bringt auch viel Durcheinander in Toms Leben und die beiden brauchen ...

Als der Welpe Spider in Toms Leben kommt, könnte Tom nicht glücklicher sein, denn er macht gerade eine schwere Zeit durch.
Doch Spider bringt auch viel Durcheinander in Toms Leben und die beiden brauchen ein wenig Zeit um zueinanderzufinden.

"Spider - Die große Reise eines kleinen Hundes" ist ein Einzelband von Andy Mulligan, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven des elf Jahre alten Tom Lipman und seinem Hund Spider erzählt wird.

Tom macht gerade eine schwere Zeit durch: seine Eltern haben sich scheiden lassen, er ist an einer neuen Schule, wo er von seinen Mitschülern gemobbt wird und sein Vater ist durch die Schichtarbeit immer gestresst. Mit Spider kommt der erste Lichtblick seit langen in Toms Leben, doch der Welpe stiftet viel Unheil, doch Tom liebt den Welpen über alles!
Spider ist noch jung, muss viel lernen und ihm werden sowohl von der Spinne Faden und der Katze Mondschein Zweifel eingeredet, denn er bringt sein Herrchen Tom immer wieder in Schwierigkeiten.
Die beiden müssen einen langen und steinigen Weg gehen, um zu begreifen, dass sie zueinander gehören.
Ich fand es toll, dass die Geschichte auch aus der Sicht von Spider erzählt wird, denn so konnte man nachvollziehen, was in ihm vorgeht, als er die Welt kennenlernt. Er freundet sich auf seiner Reise mit vielen Tieren an, doch sein Herrchen Tom liebt er von Herzen und deshalb hat er große Schuldgefühle, dass er Toms Leben so durcheinanderbringt. Tom hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, auch weil er für seinen Hund kämpft! Ihre Geschichte konnte mich besonders zum Ende hin sehr berühren.

Ich bin mit der Erwartung an das Buch herangegangen, dass ich eine leichte und niedliche Kindergeschichte lesen werde, doch in dem Buch greift Andy Mulligan auch viele ernste Themen auf, was ich überhaupt nicht schlecht fand, womit ich aber so absolut nicht gerechnet hätte. An manchen Stellen fand ich das Buch sogar ziemlich brutal, wenn man bedenkt, dass es für Kinder ab 11 Jahren empfohlen wird!
Mir hat die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, besonders der Anfang mit dem Kennenlernen von Tom und Spider fand ich richtig klasse! Die eigentliche Reise von Spider konnte mich dann nicht mehr so packen und berühren, vielleicht auch, weil ich von der Handlung etwas völlig anderes erwartet habe.

Fazit:
"Spider - Die große Reise eines kleinen Hundes" von Andy Mulligan konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft habe.
Ich habe von der Handlung etwas völlig anderes erwartet - eine leichte und niedliche Geschichte für Kinder, aber es werden auch viele ernste Themen aufgegriffen, was mir eigentlich ganz gut gefallen hat, aber ich fand das Buch an manchen Stellen auch ziemlich brutal.
Von mir gibt es deshalb leider nur drei Kleeblätter.