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Chianti

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.12.2017

Habe deutlich mehr erwartet!

Magonia
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Aza Ray Boyle leidet seit ihrem ersten Lebensjahr an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr das Atmen fast unmöglich macht. Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag sieht sie am Himmel ein Luftschiff, das ...

Aza Ray Boyle leidet seit ihrem ersten Lebensjahr an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr das Atmen fast unmöglich macht. Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag sieht sie am Himmel ein Luftschiff, das sonst keiner sieht und wenig später findet sie sich in der magischen Welt von Magonia wieder.

"Magonia" ist der erste Band einer Dilogie von Maria D. Headley, der überwiegend aus der Ich-Perspektive von Aza erzählt wird, aber auch in die Sicht ihres besten Freundes Jason durften wir hin und wieder eintauchen.

Mit den beiden Protagonisten habe ich mich sehr schwer getan und so bin ich leider mit keinen der beiden wirklich warm geworden.
Aza weiß, dass sie an ihrer seltsamen Krankheit irgendwann sterben wird. Die Ärzte halten es für ein Wunder, dass sie überhaupt älter als fünfzehn Jahre geworden ist. Aza ist sehr sarkastisch und versucht immer stark zu sein. Sie hat eine spezielle Art an sich, mit der ich besonders am Anfang des Buches einfach nicht klargekommen bin.
Auch der hochintelligente Jason machte es mir nicht leicht. Er und Aza sind seit Jahren die besten Freunde und er würde alles für sie tun, denn er ist heimlich in Aza verliebt. Jason war mir fast schon zu speziell. In Stresssituationen sagt er die Nachkommastellen von Pi auf und für seine sechzehn Jahre hat er bereits einen Haufen von wichtigen Kontakten, die ihm alle möglichen Informationen besorgen.

Die Handlung hat sehr lange gebraucht, bis sie mich packen konnte, dabei gefällt mir die Idee von Magonia wirklich gut!
Kurz, nachdem Aza ein Luftschiff am Himmel gesehen hat, erleidet sie einen Anfall, bei dem sie keine Luft mehr bekommt. Sie erwacht an Bord der Amina Pennarum, einem Schiff aus Magonia, umgeben von Rostrae, einer Mischung aus Menschen und Vögeln. Gemeinsam mit Milekt, ihrem Canwr, der sich in ihrer Lunge eingenistet hat, kann sie mit ihrem Gesang besondere Dinge bewirken, was sie zu einer wichtigen Schachfigur macht.

Die Idee von Magonia und seinen vogelähnlichen Bewohnern fand ich super, aber ich habe das Gefühl, dass Maria D. Headley viel mehr aus dieser hätte herausholen können! Bei vielen Dingen hatte ich außerdem den Eindruck nur an der Oberfläche gekratzt zu haben, was ich wirklich schade fand! Viele Entwicklungen gingen mir dann auch noch zu schnell, da hätte sich die Autorin gerne mehr Zeit nehmen dürfen, auch um ihrer Welt etwas Tiefe zu geben.
Lange konnte mich die Geschichte auch nicht wirklich fesseln. Die letzten hundert Seiten haben mir deutlich besser gefallen, denn es gab ein spannendes Finale! Allerdings sind dann die letzten zwanzig Seiten angebrochen und wieder gab es eine Entwicklung, die mir nicht ganz so gut gefallen hat.
Man merkt, dass bei "Magonia" viele Dinge für mich nicht gepasst haben, schade, denn die Idee war wirklich gut!

Fazit:
Von Maria D. Headleys "Magonia" habe ich deutlich mehr erwartet!
Ich habe mich leider sehr schwer getan, was die Charaktere und die Geschichte anging. Weder mit Aza, noch mit Jason bin ich wirklich warm geworden und die Handlung konnte mich lange Zeit nicht mitreißen. Die Idee von Magonia fand ich spannend, aber auch hier hatte ich den Eindruck, dass Maria D. Headley mehr hätte herausholen können.
Schade, für mich hat hier vieles nicht gepasst und so vergebe ich leider nur zwei Kleeblätter.

Veröffentlicht am 29.12.2017

Sehr guter zweiter Band!

Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor
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Thor hat wieder mal seinen Hammer verloren, doch dieses Mal ist er in die Hände des Feindes gefallen. Magnus und seine Freunde Samirah, Blitzen und Hearthstone machen sich auf die Suche danach, denn ein ...

Thor hat wieder mal seinen Hammer verloren, doch dieses Mal ist er in die Hände des Feindes gefallen. Magnus und seine Freunde Samirah, Blitzen und Hearthstone machen sich auf die Suche danach, denn ein Angriff der Riesen bedroht Midgard. Und auch der Gott Loki verfolgt wieder üble Pläne.

"Der Hammer des Thor" ist der zweite Band von Rick Riordans Magnus Chase Trilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive von Magnus erzählt wird.

Magnus ist seit gut zwei Monaten einer von Odins Einherjerkrieger und lebt im Hotel Walhalla. Seine neuen Kräfte hat er mittlerweile gut im Griff und sich auch schon mehr oder weniger mit seinem neuen Leben angefreundet. In diesem Band machen er und seine Freunde sich auf die Suche nach Thors Hammer, der mal wieder verloren gegangen ist, doch sie müssen sich beeilen, denn die Riesen ahnen Thors Schwäche und bereiten einen Angriff auf Midgard vor.

Magnus hat mir in diesem Band wieder sehr gut gefallen und auch seine vielen Freunde und Verbündete mochte ich sehr! Die Walküre Samirah, der Zwerg Blitzen und der Elf Hearthstone lernen wir besser kennen, aber auch Magnus Flurgenossen Halbgeboren Gunderson, Mallory Keen und Thomas Jefferson jr. sind wieder mit dabei! Am spannendsten fand ich Alex Fiero, die wir in diesem zweiten Band neu kennenlernen durften. Wie Sam ist sie ein Kind des Gottes Loki und sie spielt eine wichtige Rolle!

Der Schreibstil von Rick Riordan ließ sich, wie gewohnt, richtig gut lesen und seinen Humor liebe ich ja wirklich! Wir lernen die Charaktere, aber auch die Neun Welten und ihre Bewohner besser kennen. Ich hätte mir im Nachhinein vielleicht gewünscht, dass wir noch ein wenig mehr über die nordischen Götter erfahren hätten, aber die Geschichte konnte mich gut unterhalten und das Ende macht viel Lust auf den dritten und abschließenden Band!

Fazit:
"Der Hammer des Thor" von Rick Riordan ist ein sehr guter zweiter Band der Magnus Chase Trilogie!
Besonders die vielen spannenden Charaktere mochte ich gerne und auch die Geschichte konnte mich sehr gut unterhalten. Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den finalen Band!

Veröffentlicht am 28.12.2017

Mireißender dritter Band!

Die Gabe der Auserwählten
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Lia und Rafe konnten aus dem Sanctum fliehen, doch beide sind verletzt und die Gefahr aus Venda ist nicht lange nicht abgewendet. Während es Rafe nach Dalbreck, in sein Königreich zieht, spürt Lia den ...

Lia und Rafe konnten aus dem Sanctum fliehen, doch beide sind verletzt und die Gefahr aus Venda ist nicht lange nicht abgewendet. Während es Rafe nach Dalbreck, in sein Königreich zieht, spürt Lia den Drang nach Morrighan zurückzukehren, um ihre Heimat vor der Bedrohung aus Venda zu warnen.

"Die Gabe der Auserwählten" ist der erste Teil des dritten Bandes von Mary E. Pearsons Chroniken der Verbliebenen. Im Deutschen wird der finale Band in zwei Teile aufgeteilt und "Der Glanz der Dunkelheit" wird die Geschichte von Lia, Rafe und Kaden beenden.
Auch in diesem Band durften wir wieder aus wechselnden Ich-Perspektiven lesen und so in die Sichten von Lia, Rafe, Kaden und Pauline schlüpfen.

Die Geschichte geht sofort spannend los und konnte mich von der ersten Seite an mitreißen! Lia, Rafe und seine Kameraden ist die scheinbar unmögliche Flucht aus dem Sanctum gelungen, doch in Sicherheit sind sie noch lange nicht! Lia hat die riesige Armee des Komizars gesehen und ein möglicher Krieg bedroht die Königreiche Morrighan und Dalbreck.

Man merkte deutlich, dass die Geschichte auf ihr Finale hinsteuert, denn die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag und die Lage spitzt sich immer weiter zu. Auch über die Vergangenheit erfahren wir wieder einiges, sodass sich das Bild von Morrighan und Venda langsam zusammensetzt. Das hohe Tempo hat mir richtig gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie die Geschichte im letzten Band ausgehen wird!

Auch Lias Entwicklung gefällt mir wirklich gut! Ich habe sie schon am Anfang für ihren Mut bewundert, als sie vor ihrer eigenen Hochzeit geflohen ist, um sich ein eigenes Leben aufzubauen. Sie hat es in den letzten Bänden nicht leicht gehabt, doch sie ist durch die Geschehnisse immer stärker geworden und geht auch mit ihrer Gabe selbstbewusster um. Lia macht eine tolle Entwicklung durch und ich bin gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird!

Auch Rafe und Kaden sind wieder mit von der Partie. Ich mag die beiden sehr gerne, wobei Rafe sich in diesem ersten Teil nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat und bei mir, durch seine Handlungen, einiges an Sympathie verloren hat. Aber vielleicht kann die im nächsten Band zurückgewinnen, ich hoffe es auf jeden Fall! Bei Kaden weiß ich immer noch nicht so genau, wie sehr man ihm vertrauen kann.

Ich bin definitiv gespannt, wie die Charaktere sich im letzten Band noch entwickeln werden und freue mich schon sehr auf den Abschluss! Am liebsten würde ich sofort weiterlesen, denn die Geschichte endet an einer sehr spannenden, aber auch passenden Stelle!

Fazit:
"Die Gabe der Auserwählten" von Mary E. Pearson konnte mich von der ersten Seite an wieder komplett mitreißen und begeistern! Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter und auch Lias Entwicklung finde ich großartig! Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Lia, Rafe, Kaden und Pauline weitergehen und die Geschichte enden wird. Ich vergebe fünf Kleeblätter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.12.2017

Genial!

Illuminae. Die Illuminae Akten_01
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Als Kady sich am Morgen von Ezra trennt, dachte sie, das wäre das Schlimmste, was an diesem Tag passieren könnte. Am Nachmittag wird allerdings ihr Heimatplanet Kerenza angegriffen und Kady und Ezra müssen ...

Als Kady sich am Morgen von Ezra trennt, dachte sie, das wäre das Schlimmste, was an diesem Tag passieren könnte. Am Nachmittag wird allerdings ihr Heimatplanet Kerenza angegriffen und Kady und Ezra müssen zusammen fliehen.
Doch es spielen sich merkwürdige Dinge sowohl an Bord der Alexander als auch der Hypatia ab, den Schiffen, die die Bevölkerung von Kerenza gerettet haben und Kady will unbedingt wissen, was dahintersteckt, auch wenn sie dafür auf die Hilfe ihres Exfreundes angewiesen ist.

"Illuminae" ist der erste Band von Amie Kaufmans und Jay Kristoffs Die Illuminae Akten Trilogie.
Wir begleiten die siebzehn Jahre alten Kady Grant und Ezra Mason, doch das Buch hat eine ganz besondere Erzählweise.

Es gibt Befragungen, Chatverläufe, offizielle Mitteilungen, Tagebucheinträge, E-Mails, Einsatzberichte, Zusammenfassungen von Überwachungsvideos und vieles mehr. "Illuminae" erzählt durch diese Medien die Geschichte von Kady und Ezra und es war, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, ein ganz besonderes Erlebnis!
Ich finde es großartig, wie detailreich die Dokumente sind und auch, wie echt sie wirken. Die Autoren haben da viel Mühe reingesteckt, das merkt man und ich finde, das ist den beiden sehr gut gelungen!

Nach dem Angriff auf den Planeten Kerenza können die beiden zwar gemeinsam fliehen, doch Kady wird auf der Hypatia, einem Forschungsschiff untergebracht, während Ezra an Bord der Alexander, einem Schlachtkreuzer gebracht wird. Die Flotte hat schwere Schäden erlitten und ist auf der Flucht, denn die Lincoln, ein Schiff der Angreifer, ist immer noch hinter ihnen her.

Ich war gespannt, wie mir die Charaktere gefallen würden und auch, ob es mir gelingen würde mit ihnen warm zu werden, weil die Erzählweise ja doch sehr anders ist, als bei anderen Büchern. Aber Kady und Ezra haben mir schon nach kurzer Zeit wirklich sehr gut gefallen! Besonders der liebe, romantische, aber auch mutige Ezra, der immer noch viel für Kady empfindet, hat es mir angetan! Kady ist irgendwie härter, als Ezra und hat schon viele Verluste hinnehmen müssen. Sie ist eine geniale Hackerin, die sehr neugierig ist und viele Dinge hinterfragt. Ich mochte die beiden wirklich gerne und hoffe, dass wir sie im zweiten Band wiedersehen werden!

Kady hat die Vermutung, dass die Führungsstäbe auf beiden Schiffen wichtige Informationen zurückhalten. Kadys Neugier ist geweckt und was sie herausfindet, ist kaum zu glauben, denn die künstliche Intelligenz der Alexander, AIDAN, wurde schwer beschädigt und gerät immer mehr außer Kontrolle.
Die Geschichte nimmt schon nach wenigen Seiten richtig an Fahrt auf und macht wirklich süchtig! Am Anfang war es noch ein wenig verwirrend, zu viele Informationen auf einmal, aber nach und nach bin ich immer besser zurechtgekommen und die Geschichte konnte mich wirklich mitreißen. Ich bin begeistert und freue mich schon riesig auf den zweiten Band!

Fazit:
"Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff macht wirklich süchtig!
Nach kurzer Eingewöhnungsphase in die ungewöhnliche, aber unglaublich geniale Erzählweise des Buches, konnte mich die Geschichte komplett in ihren Bann ziehen! Ich bin begeistert und vergebe verdiente fünf Kleeblätter!

Veröffentlicht am 25.12.2017

Habe mir etwas mehr erhofft

Glanz der Dämmerung
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Der Kampf gegen die Titanen geht weiter, doch Josie hat ganz andere Sorgen, denn nachdem Seth ungeahnte Kräfte gezeigt hat, hat er sie und ihre Freunde zurückgelassen. Doch die Titanen ruhen nicht und ...

Der Kampf gegen die Titanen geht weiter, doch Josie hat ganz andere Sorgen, denn nachdem Seth ungeahnte Kräfte gezeigt hat, hat er sie und ihre Freunde zurückgelassen. Doch die Titanen ruhen nicht und nutzen ihre Chance zum Angriff.

"Glanz der Dämmerung" ist der dritte Band von Jennifer L. Armentrouts Götterleuchten Reihe, der aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Josie Bethel und Seth Diodoros erzählt wird.

Im zweiten Band lag mir der Fokus ein Stück zu sehr auf der Liebesgeschichte und zu wenig auf der eigentlichen Handlung. Das wurde im dritten Band wieder besser, denn Seth hat Josie und ihre Freunde verlassen, nachdem er zum Göttermörder geworden ist. Die Pause hat der Beziehung gut getan und diese hat mir in diesem Band deutlich besser gefallen!

Jennifer L. Armentrout besitzt einfach einen tollen Schreibstil und so ließ sich die Geschichte sehr gut lesen und konnte mich auch mitreißen! Allerdings hat mir besonders zum Ende hin ein wenig die Spannung und das Überraschungsmoment gefehlt. Dadurch, dass Seth neue Kräfte gezeigt hat, haben Josie und ihre Freunde einen deutlichen Vorteil im Kampf gegen die Titanen bekommen. Den Charakteren sind viele Dinge für meinen Geschmack zu leicht gelungen und die Geschichte hat dadurch ein wenig an Spannung verloren.
Nach dem spannenden Auftakt hätte ich mir vom weiteren Verlauf der Handlung doch etwas mehr erwartet, aber der vierte und abschließende Band kommt ja noch und kann der Reihe hoffentlich einen verdienten Abschluss geben. Ich mag Josie und ihre Freunde wirklich sehr und so möchte ich dem vierten Band auf jeden Fall eine Chance geben!

Fazit:
"Glanz der Dämmerung" von Jennifer L. Armentrout ist ein dritter Band, von dem ich mir etwas mehr erhofft habe. Ich bin nicht komplett unzufrieden, dafür ließ sich das Buch zu gut lesen und ich mochte die Charaktere auch sehr gerne. Aber mir hat es etwas an Spannung gefehlt und die Geschichte konnte mich zu selten überraschen. Deshalb vergebe ich schwache vier Kleeblätter und hoffe darauf, dass der abschließende vierte Band mir wieder besser gefallen wird!