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Veröffentlicht am 14.05.2017

Schwacher Abschluss!

Bound to You
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"Eden" ist der dritte und letzte Band von Jamie McGuires Bound to You Trilogie, der, wie bereits die vorherigen Bände, aus der Ich-Perspektive von Nina Grey erzählt wird.

Schon der zweite Band konnte ...

"Eden" ist der dritte und letzte Band von Jamie McGuires Bound to You Trilogie, der, wie bereits die vorherigen Bände, aus der Ich-Perspektive von Nina Grey erzählt wird.

Schon der zweite Band konnte mich nicht nicht wirklich vom Hocker reißen, weil die Geschichte mich einfach nicht packen konnte. Leider änderte sich daran auch beim Abschluss der Trilogie nichts.
Die Geschichte war mir irgendwie zu unspektakulär, die Bedrohungen durch die Dämonen waren zwar nicht harmlos, aber ich fand, dass die Charaktere damit zu leichtes Spiel hatten. Ich habe außerdem das Gefühl, dass man aus der Grundidee viel mehr hätte machen können. So blieben die Dämonen seltsam blass und standen viel zu sehr im Hintergrund, auch weil man nicht allzu viel über diese Gegner erfahren hat.

Auch die Liebesgeschichte von Nina und Jared konnte für mich nichts mehr rausreißen. Die beiden sind nun seit drei Jahren zusammen, verlobt und nun auch verheiratet. Nina erwartet ein Kind von Jared, was sie zum Angriffsziel der Dämonen macht.
Ich hatte schon beim zweiten Band das Gefühl, dass es nichts neues mehr zwischen ihnen gibt. Die beiden sind ein eingespieltes Team und ich habe die großen Gefühle zwischen ihnen vermisst, oder sie konnten mich einfach nicht erreichen. Bis auf ein paar kleine Meinungsverschiedenheiten waren die beiden immer ein Herz und eine Seele, was für mich auf Dauer einfach langweilig war.
Jared ist Ninas Schutzengel, ihr Beschützer und er packt Nina immer in Watte, was natürlich auch verständlich ist, mir aber irgendwo auch auf die Nerven ging. Nina dagegen wird immer stärker, im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihre Schwangerschaft verleiht ihr übermenschliche Fähigkeiten, sodass sie eigentlich keinen Schutz mehr braucht. Höchstens vor sich selbst, denn Nina ist nicht unbedingt dafür bekommt, rationale und kluge Entscheidungen zu treffen.

Man merkt schon, dass mich mehrere Dinge gestört haben, was ich echt schade finde! Die Trilogie hatte mit "Providence" einen vielversprechenden Auftakt, aber danach ging es leider bergab. Weder die Liebesgeschichte von Nina und Jared, noch die beiden Charaktere an sich konnten mich begeistern und auch die Handlung konnte mich nicht mitreißen. Die Kämpfe konnten mich überhaupt nicht packen und ich konnte einfach nicht mit Jared und Nina mitfiebern.
Meine Lichtblicke waren eher die Nebencharaktere, allen voran Claire und Ryan und auch Beth und Bex mochte ich richtig gerne.
Ich hatte mir von den Büchern mehr erhofft, aber ich hoffe natürlich, dass andere Leser mit dieser Trilogie mehr Freude haben!

Fazit:
Von "Eden", dem Abschluss von Jamie McGuires Bound to You Trilogie hätte ich mir deutlich mehr erhofft!
Wie bereits der zweite Band, konnte mich der dritte auch kaum mitreißen und so bin ich schon fast froh, dass die Reihe zu Ende ist. Ich vergebe zwei Kleeblätter für ein schwaches Finale.

Veröffentlicht am 05.05.2017

Konnte mich nicht mitreißen!

Bound to You
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Seit Jared Ryel in Nina Greys Leben getreten ist, hat sich dieses sehr verändert.
Statt eine ganz normale Studentin zu sein, muss Nina sich mit Engeln und Dämonen auseinandersetzen und dann träumt sie ...

Seit Jared Ryel in Nina Greys Leben getreten ist, hat sich dieses sehr verändert.
Statt eine ganz normale Studentin zu sein, muss Nina sich mit Engeln und Dämonen auseinandersetzen und dann träumt sie seit kurzem auch noch jede Nacht von dem gewaltsamen Tod ihres Vaters...

"Requiem" ist der zweite Band von Jamie McGuires Bound to You Trilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive von Nina erzählt wird.

Der erste Band hat mir ja ganz gut gefallen. Mir stand zwar die Liebesgeschichte zu sehr im Fokus und ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über die übernatürlichen Wesen erfahren würde, aber insgesamt konnte mich "Providence" gut unterhalten. Im zweiten Band erfahren wir dann endlich mehr über die Engel und Dämonen, allerdings hatte ich das Problem, das mich die Geschichte einfach nicht mitreißen konnte.

Es gab viele interessante Ansätze, wie Ninas Albträume, in denen sie immer wieder den Tod ihres Vaters miterleben muss. Auch mit einer Prophezeiung bekam man es in diesem Band zu tun und über die Nebencharaktere, allen voran Kim und Ryan hat man mehr erfahren.
Aber trotzdem konnte mich die Geschichte kaum fesseln, wobei ich leider nicht mal sagen kann, woran es im Endeffekt lag. Ich hätte fast gesagt, dass mir die Geschichte zu unspektakulär war, auch wenn es einige Kampfszenen gab und auch Nina und Jared bieten irgendwie nichts neues mehr. Die beiden sind ein eingespieltes Team und es kam mir so vor, als wären die beiden bereits ewig zusammen.

Den dritten Band habe ich bereits hier liegen und ich werde diesen auch definitiv noch lesen! Ich hoffe einfach, dass mich der Abschluss von Ninas und Jareds Geschichte wieder stärker packen kann.

Fazit:
"Requiem" von Jamie McGuire hat zwar einige vielversprechende Ansätze, aber mich konnte die Geschichte leider kaum mitreißen. Ich hoffe, dass der Trilogieabschluss mir wieder besser gefallen wird und vergebe zwei Kleeblätter für einen eher enttäuschenden zweiten Band.

Veröffentlicht am 01.05.2017

Vielversprechender Auftakt, allerdings zu viel Liebeswirrwarr

Bound to You
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Der Tod ihres geliebten Vaters hat Nina Grey schwer getroffen.
In der Zeit nach der Beerdigung kreuzt ihr Weg sich immer wieder mit dem von Jared. Kurze Begegnungen, die Nina aus dem tiefen Loch herausholen, ...

Der Tod ihres geliebten Vaters hat Nina Grey schwer getroffen.
In der Zeit nach der Beerdigung kreuzt ihr Weg sich immer wieder mit dem von Jared. Kurze Begegnungen, die Nina aus dem tiefen Loch herausholen, in das sie durch den Tod ihres Vaters gefallen ist. Schnell wird klar, dass Jared Nina bereits zu kennen scheint. Waren ihre Begegnungen wirklich Zufall?

"Providence" ist der erste Band von Jamie McGuires Bound to You Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der jungen Studentin Nina Grey erzählt wird.

Nina ist die Tochter von Jack Grey, einem erfolgreichen Geschäftsmann, zu dem sie ein sehr inniges Verhältnis hatte. Sein plötzlicher Tod ist aus diesem Grund ein schwerer Schlag für Nina. Die einzigen Lichtblicke in dieser harten Zeit sind die scheinbar zufälligen Begegnungen mit dem attraktiven Jared Ryel, hinter dem mehr steckt, als es auf dem ersten Blick den Anschein hat.
Nina hat mir als Protagonistin ganz gut gefallen, weil sie mir schnell sympathisch war. Sie ist an manchen Stellen zwar etwas weinerlich, aber sie macht in dem Buch eine harte Zeit durch, sodass das völlig in Ordnung war.

Die Geschichte beginnt sehr spannend! Nina verliert nicht nur ihren Vater, sondern muss sich auch noch mit einem finsteren Geschäftspartner herumschlagen, der sie bedroht, weil er noch wichtige Unterlagen von Ninas Vater benötigt. Außerdem taucht der mysteriöse Jared in Ninas Leben auf und man ahnte, dass er kein normaler Mensch ist, sondern mehr hinter seiner übermenschlichen Kraft und Geschwindigkeit steckt.
Der Anfang hat mir also richtig gut gefallen, aber leider zog sich die Geschichte im Mittelteil dann sehr. Der Fokus lag klar auf der Beziehung von Jared und Nina und für meinen Geschmack war da ein wenig zu viel Hin und Her zwischen den beiden. Außerdem passierte lange nichts spannendes mehr und auch das Finale konnte mich nicht komplett überzeugen, denn die Feinde wurden mir zu leicht besiegt.
Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass man mehr über Jareds himmlisches Erbe erfahren hätte, denn die Idee fand ich super und ich hoffe, dass man in den Folgebänden mehr darüber erfahren wird!

Fazit:
"Bound to You - Providence" von Jamie McGuire startet sehr vielversprechend, allerdings stand mir das Liebeswirrwarr zwischen Jared und Nina zu sehr im Fokus. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über Jareds Erbe erfährt, denn hier kratzt man für meinen Geschmack noch zu sehr an der Oberfläche.
Trotz meiner Kritik hat mir dieser Auftakt doch so gut gefallen, dass ich gespannt bin, wie es mit Nina und Jared weitergehen wird und vergebe gute drei Kleeblätter!

Veröffentlicht am 29.04.2017

Etwas schächer, als Band 1

Dark Heroine - Autumn Rose
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Nach dem Tod ihrer Großmutter muss sich Autumn Rose in der Welt der Menschen zurechtfinden, die der jungen Sage das Leben alles andere als leicht machen. Auch das Auftauchen von Prinz Fallon macht Autumns ...

Nach dem Tod ihrer Großmutter muss sich Autumn Rose in der Welt der Menschen zurechtfinden, die der jungen Sage das Leben alles andere als leicht machen. Auch das Auftauchen von Prinz Fallon macht Autumns Leben nicht leichter, denn die Atheneas verheimlichen ihr etwas über den Tod ihrer Großmutter...

"Autumn Rose" ist der zweite Band von Abigail Gibbs Dark Heroine Reihe, bei der noch weitere Bände in Planung sind, aber konkrete Erscheinungsdaten stehen aktuell leider noch nicht fest.
Das Buch wird zum Großteil aus der Ich-Perspektive von Autumn Rose Al-Summers erzählt, aber auch in die Sicht von Fallon Athenea durfte man eintauchen.

Als ich die Geschichte begann, wurde ich gleich überrascht! Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der zweite Band zeitlich nach dem ersten Band ansetzen würde, doch dieser beginnt ebenfalls mit der Entführung von Violet Lee, die die Geschehnisse im ersten Band erst ins Rollen gebracht hat.
Wir lernen nun die Sage Autumn Rose kennen, die noch sehr unter dem Tod ihrer Großmutter leidet und versucht, sich in ihrem neuen Leben bei ihren menschlichen Eltern zurechtzufinden, zu denen sie keinen guten Draht hat. Zu Beginn des neuen Schuljahres taucht mit Fallon Athenea ein Mitglied der Königsfamilie auf, die Autumn die Wahrheit über den Tod ihrer Großmutter verschweigt.

Während der erste Band in der zweiten Dimension spielt, der Welt der Vampire, lernen wir nun die erste Dimension kennen, die der Sage und der Extermino, die sehr starke Kräfte aus ihrem Blut und der Natur ziehen und Zauber wirken können. Ich finde den komplexen Weltentwurf der Dark Heroines Reihe richtig spannend und habe mich sehr darüber gefreut, mehr über die Welten zu erfahren!

Autumn ist eine spannende Heldin, auch wenn bereits ein wenig Spannung vorweg genommen wurde, weil man durch das Lesen des ersten Bandes bereits wusste, dass sie die erste Dunkle Heldin ist. Es hat mir aber gefallen zu verfolgen, wie das unsichere Mädchen, das Autumn zu Beginn der Geschichte war, immer stärker wurde und langsam in ihre Rolle hineinwächst. Fallon hat mir eigentlich auch gut gefallen, allerdings habe ich das Gefühl, dass er ein wenig untergegangen ist, denn ich hätte gerne noch mehr über ihn erfahren!

Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht komplett begeistern. Zwischen Autumn und Fallon herrscht von Anfang an eine tolle Chemie, doch Autumn weiß, dass Fallon und die gesamte Königsfamilie ihr die Wahrheit über den Tod ihrer Großmutter verschweigen und kann sich deshalb nicht komplett auf Fallon einlassen. Dann kam ein Punkt in der Geschichte und die beiden waren auf einmal zusammen. Da bin ich ehrlich gesagt nicht wirklich mitgekommen, weil noch so viel unausgesprochenes zwischen den beiden stand und ihre frische Beziehung auch irgendwie hinter den anderen Geschehnissen zurückstecken musste.

Die Geschichte ließ sich gut lesen, auch wenn die erste Hälfte etwas langatmig war. Wir lernen Autumn und ihre Situation genauer kennen und das war auch völlig in Ordnung so, weil mir Autumn richtig gut gefallen hat.
Ich habe allerdings auf den Moment hingefiebert, wo die Geschichten von Violet und Autumn zusammenlaufen würden. Der erste Band endete ja ziemlich offen und ich war gespannt, wie es mit Violet weitergehen würde. Allerdings bin ich dann etwas enttäuscht wurden, weil ich mehr erwartet hätte!
Wo die Geschichte vorher sehr langatmig war, ging es mir zum Schluss hin viel zu schnell! Eine wichtige Szene aus dem ersten Band wurde im zweiten Band nur kurz zusammengefasst und hat mir echt gefehlt. Es gibt viele spannende Ansätze, doch irgendwie werden nur wenige weiterverfolgt, wie die Bedrohung durch die Extermino und ich habe den Eindruck, dass die Geschichte nicht viel weiter ist, als nach dem ersten Band, denn auch der zweite Band endet mir zu offen.

Fazit:
Der zweite Band von Abigail Gibbs Dark Heroines Reihe begann wirklich vielversprechend, doch "Autumn Rose" war am Anfang etwas langatmig, während mir die Geschehnisse am Ende viel zu schnell gingen. Ich hätte besonders vom Ende viel mehr erwartet und hoffe wirklich, dass die Folgebände nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn die Geschichte um Violet Lee und Autumn Rose gefällt mir eigentlich richtig gut!
Ich möchte gerne mehr über die Dark Heroines lesen und vergebe gute drei Kleeblätter für einen zweiten Band, von dem ich mir ein wenig mehr erhofft habe.

Veröffentlicht am 23.04.2017

Toller Auftakt

Dark Heroine
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Violet Lee wird von Vampiren entführt, nachdem sie gerade bezeugt hat, wie diese mitten in London einen Massenmord begangen haben.
Als Tochter des Verteidigungsministers ist Violet eine wichtige politische ...

Violet Lee wird von Vampiren entführt, nachdem sie gerade bezeugt hat, wie diese mitten in London einen Massenmord begangen haben.
Als Tochter des Verteidigungsministers ist Violet eine wichtige politische Gefangene, die die Vampire nicht so schnell wieder gehen lassen werden...

"Dinner mit einem Vampir" ist der erste Band von Abigail Gibbs Dark Heroine Reihe, der aus den Ich-Perspektiven von Violet Lee und Kaspar Varn erzählt wird.
Ich hatte mal wieder richtig Lust auf eine Vampirgeschichte und da "Dinner mit einem Vampir" schon ewig auf meiner Wunschliste stand, konnte ich nicht widerstehen.

Violet ist eine taffe Protagonistin, die niemals aufhört zu kämpfen. Als sie von den Varns entführt wird, muss sie sich als einziger Mensch an dem Königshof der Vampire zurechtfinden, wobei sie erst mal verarbeiten muss, dass es überhaupt Vampire gibt. Doch Violet setzt sich mit ihrer neuen Situation immer besser auseinander und beginnt sogar sich bei den blutsaugenden Wesen wohlzufühlen. Was nicht zuletzt an Kaspar lag, dem Sohn des Königs.
Kaspar mochte ich eigentlich von Anfang an echt gerne, auch wenn er sich zu Beginn Violet gegenüber wie ein richtiger Idiot benommen hat. Doch man merkte deutlich, dass die Kleine ihm immer wichtiger wurde und das zeigte sich auch in seinem Verhalten ihr gegenüber.
Bei Violet hat es mich ein wenig gestört, dass sie oft sehr unentschlossen wirkte. Mal dachte man, dass ihre Entscheidung endlich feststeht, bis sie wieder ins Zweifeln gekommen ist. Trotzdem mochte ich sie gerne und hoffe, dass wir Kaspar und Violet im zweiten Band wieder sehen werden!

Die Geschichte hat mir, bis auf ein paar Kleinigkeiten, auch richtig gut gefallen, denn diese ist bis auf ein paar Klischees wirklich originell und wurde immer komplexer.
Der Anfang und der Mittelteil waren an manchen Stellen zwar etwas langatmig, aber die Geschichte nahm zum Ende hin immer mehr an Fahrt auf und wurde nochmal richtig spannend!

Fazit:
"Dinner mit einem Vampir" von Abigail Gibbs ist ein toller Auftakt der Dark Heroines Reihe!
An manchen Stellen war mir die Geschichte etwas zu langatmig, aber insgesamt konnte mich diese echt packen, auch weil es zum Ende hin nochmal richtig spannend wurde! Auch Violet und Kaspar haben mir als Protagonisten sehr gut gefallen!
Ich vergebe vier Kleeblätter und werde direkt mit dem zweiten Band weitermachen!