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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2026

Eine gelungene Geschichte für jung und alt.

Gebrüder der Bernsteinkette 1
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Ich war wirklich sofort mitten in der Geschichte drin, weil man ohne große Umschweife in diese magische Welt hineingeworfen wird. Genau dieses schnelle Tempo hat mich am Anfang total gepackt!

Die Elementmagie ...

Ich war wirklich sofort mitten in der Geschichte drin, weil man ohne große Umschweife in diese magische Welt hineingeworfen wird. Genau dieses schnelle Tempo hat mich am Anfang total gepackt!

Die Elementmagie fand ich richtig spannend – besonders, weil es neben den bekannten Elementen auch Hinweise auf ein geheimnisvolles fünftes gibt. Das hat bei mir direkt für diesen „Ich muss wissen, was dahinter steckt“-Moment gesorgt.

Allerdings ging mir der Einstieg stellenweise fast zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass die Welt und die Figuren zu Beginn noch etwas mehr Raum bekommen, um wirklich Tiefe zu entwickeln.

Lillian war mir anfangs etwas zu „okay, dann ist das jetzt halt so“, aber je weiter die Story voranschreitet, desto besser konnte ich ihre Gedanken und ihr Handeln nachvollziehen.

Und Lucian… geheimnisvoll, düster und genau der Typ Mentor, der perfekt in eine Romantasy passt. Der Slow Burn Anteil ist zwar eher dezent, sorgt aber trotzdem für dieses angenehme Knistern zwischen den Zeilen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass ständig neue Geheimnisse angedeutet werden und die Spannung wirklich kaum abfällt. Und dann dieses Ende… ich sag’s euch: Cliffhanger-Level gemein.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ich freue mich schon auf die Verfilmung

Only Margo
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Ja, dieses Buch ist keines, zu dem ich normalerweise gegriffen hätte. Doch das Lesen außerhalb meiner Komfortzone hat sich definitiv gelohnt. Only Margo erzählt auf humorvolle und zugleich herzerwärmende ...

Ja, dieses Buch ist keines, zu dem ich normalerweise gegriffen hätte. Doch das Lesen außerhalb meiner Komfortzone hat sich definitiv gelohnt. Only Margo erzählt auf humorvolle und zugleich herzerwärmende Weise eine Geschichte, über die in unserer Gesellschaft nur selten gesprochen wird – und wenn doch, dann meist negativ. Denn Sexarbeit, selbst wenn sie legal ist oder aus finanzieller Not entsteht, wird nach wie vor stigmatisiert und verurteilt.
Rufi Thorpe gelingt es mit diesem Roman auf beeindruckende Weise, genau diese Vorurteile sichtbar zu machen und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen: über gesellschaftliche Doppelmoral, über die zahlreichen Hürden einer jungen alleinerziehenden Mutter und über den Perspektivwechsel, den es oft braucht, um Menschen wirklich zu verstehen.
Während ich diese wichtige Geschichte las und gedanklich kaum zur Ruhe kam, habe ich gelacht, gelitten und vor Wut geschäumt – alles getragen von einem packenden, flotten Schreibstil, der selbst die ernsten Themen erstaunlich zugänglich macht. Nicht zuletzt dank skurriler, aber glaubhafter Figuren, spannender Charakterentwicklungen und einer cleveren Protagonistin, die für ihr Kind über sich selbst hinauswachsen muss.

Eine absolute Leseempfehlung für alle, die eine humorvolle und zugleich bewegende Geschichte aus dem echten Leben suchen.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Eine gelungene Fortsetzung

Fae Isles − Der Herr der Schlangen
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Ich habe mich SO auf Band 2 gefreut, weil ich den ersten Teil sehr mochte – und ja, dieser Band war definitiv ein kleiner Gefühlsritt. Lisette Marshalls Schreibstil ist wieder absolut großartig. Er ist ...

Ich habe mich SO auf Band 2 gefreut, weil ich den ersten Teil sehr mochte – und ja, dieser Band war definitiv ein kleiner Gefühlsritt. Lisette Marshalls Schreibstil ist wieder absolut großartig. Er ist bildhaft, atmosphärisch und emotional. Ich war sofort zurück in dieser dunklen, magischen Fae-Welt.

Allerdings fiel mir der Einstieg schwer. Der Anfang zieht sich, vieles wirkt wiederholend und Creon war für mich lange Zeit überraschend passiv. Seine Schuldgefühle und sein Rückzug sind zwar nachvollziehbar, nahmen aber viel Tempo aus der Handlung. Emelin dagegen hat mich positiv überrascht. Sie ist mutiger, entschlossener und wächst spürbar über sich hinaus.

Ab der Hälfte konnte mich die Geschichte dann wieder komplett packen. Die Spannung zieht an, Intrigen und Wendungen nehmen zu und auch die Dynamik zwischen Emelin und Creon gewinnt wieder an Tiefe. Ihr Zusammenspiel ist intensiv, verletzlich und emotional – genau das, was ich an Band 1 so mochte..

Das Worldbuilding bleibt ein absolutes Highlight: düster, detailreich und mit einem faszinierenden, farbbasierten Magiesystem. Besonders die Rebellen, die neuen Nebencharaktere und das langsam aufgebaute Misstrauen haben mir sehr gefallen. Und dieses Ende? Ein gemeiner Cliffhanger. Gut, dass Band 3 bereits bereit liegt.

Ein stellenweise ruhiger, emotionaler zweiter Band mit Startschwierigkeiten, der ab der Mitte stark aufholt.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Spannungsgeladene Urban Fantasy mit starkem Setting

Der Preis der Magie
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Zugegeben, ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Das geht mir häufiger so, wenn Geschichten in der dritten Erzählperspektive geschrieben sind, da bei mir meist eine gewisse Distanz zu den ...

Zugegeben, ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Das geht mir häufiger so, wenn Geschichten in der dritten Erzählperspektive geschrieben sind, da bei mir meist eine gewisse Distanz zu den Figuren bleibt. Dennoch konnte mich die Story insgesamt gut unterhalten.

Helena ist eine starke, sympathische Protagonistin, die trotz ihrer Verluste ihren Humor nicht verliert. Alastair bleibt lange der klassische mysteriöse Nachbar – charmant und attraktiv, in seiner Entwicklung jedoch etwas blass. Die Romanze mit Helena wirkte auf mich stellenweise zu schnell und oberflächlich, wodurch sein Potenzial als Love Interest nicht vollständig ausgeschöpft wird. Gleichzeitig empfand ich es als erfrischend, dass die Liebesgeschichte – entgegen dem aktuellen Trend – eher im Hintergrund bleibt und der Fokus klar auf der Handlung liegt.

Dafür punktet die Geschichte mit einer stringenten, spannenden Handlung, einer düsteren Atmosphäre und interessanten Nebenfiguren, die mich nur so durch die Seiten fliegen ließen. Besonders gefallen haben mir die logisch handelnden Charaktere sowie das atmosphärische London-Setting – vom Hyde Park bis zum Piccadilly Circus konnte ich mir alle Schauplätze lebhaft vorstellen.

Die Idee des Magiesystems ist spannend und ungewöhnlich: Magie hat ihren Preis und verlangt Opfer. Gerade hier hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht – sowohl beim eigentlichen Prozess als auch bei den langfristigen Konsequenzen, die der stetige Einsatz von Magie mit sich bringt. Doch da spricht wohl mein Fantasyherz, das sich gern in solchen Details verliert.

Spannungsgeladene Urban Fantasy mit starkem Setting und überzeugenden Charakteren, die durch ein ausbaufähiges Magiesystem kleine Abzüge erhält. Trotzdem eine klare Empfehlung für Fantasy-Fans.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein gelungener Genremix

Wave
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Schon nach den ersten Seiten war klar: WAVE wird kein gewöhnlicher Sci-Fi-Roman. Das Worldbuilding der Zitadellenstadt ist spannend, kreativ und überraschend zugänglich – ich habe mich nie überfordert ...

Schon nach den ersten Seiten war klar: WAVE wird kein gewöhnlicher Sci-Fi-Roman. Das Worldbuilding der Zitadellenstadt ist spannend, kreativ und überraschend zugänglich – ich habe mich nie überfordert gefühlt und konnte problemlos der Handlung folgen. Die düstere, futuristische Stadt, umgeben vom Dschungel, wirkt lebendig und durchdacht, genauso wie das Machtgefüge aus Konzernen, Sicherheitskorps und Untergrund.

Wave ist eine starke, toughe Protagonistin, die nicht lange zögert, sondern handelt und sich dabei von einer brenzligen Situation in die nächste manövriert. Besonders gelungen fand ich die Verbindung aus Spannung, Humor, Action und emotionalen Momenten. Die Themen rund um Konzerngier, soziale Ungleichheit, Manipulation und die Frage, ob Maschinen leben können, sind aktuell, clever eingearbeitet und typisch für gutes Cyberpunk-Feeling.

Der Schreibstil ist modern, flüssig und extrem angenehm zu lesen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Kleine Fragezeichen zwischendurch lösen sich später schlüssig auf wobei man genügend Hinweise bekommt, um eigene Schlüsse zu ziehen. Einziger kleiner Kritikpunkt für mich: Dir Nebenfiguren hätten für mich ein klein wenig mehr Tiefe vertragen können, das jedoch Geschmackssache.

Unterm Strich ist WAVE ein spannendes, rasantes Werk mit Suchtfaktor, das Lust auf mehr aus dieser Welt macht. Auch für Leser:innen, die sonst kaum Sci-Fi oder Cyberpunk lesen, absolut einen Blick wert.

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