Liebe diese Reihe
Das Buch zieht einen wieder einmal in seinen Bann wie nur wenige andere. Ich musste mich regelrecht dazu zwingen, es gelegentlich aus der Hand zu legen, weil selbst die ersten paar hundert Seiten praktisch ...
Das Buch zieht einen wieder einmal in seinen Bann wie nur wenige andere. Ich musste mich regelrecht dazu zwingen, es gelegentlich aus der Hand zu legen, weil selbst die ersten paar hundert Seiten praktisch keine einzige wirklich langweilige Szene zulassen.
Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber das spielt eigentlich keine große Rolle: Das Buch ist einfach durchweg stark. Besonders das erste Aufeinandertreffen von Tavi (Tavar) und Varg mit Angehörigen seines Volkes zeigt eindrucksvoll, wie Tavi seinen scharfen Verstand nutzt, um Situationen schnell zu erfassen und gezielt zu seinem Vorteil zu beeinflussen. Gleichzeitig wird deutlich, wie sehr er in seiner Rolle als Anführer – und vor allem als Kämpfer – über sich hinauswächst. Seine Entwicklung wirkt dabei fast beängstigend konsequent: vom Umgang mit der Steinschleuder über die Ausbildung als Kursor mit Klingenwaffen bis hin zu den Elementaren.
Schon im Kampf gegen Navaris im vierten Teil hat er sich beachtlich geschlagen, doch inzwischen wirkt er noch einmal deutlich stärker und gefestigter – obwohl kaum Zeit vergangen ist und er zwischendurch eher mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen hatte.
Vor allem aber gewinnt er zunehmend an Selbstvertrauen und wächst spürbar in seine Fähigkeiten hinein. Einem solchen Anführer würde selbst ein einfacher Bauer mit einer Forke ohne Zögern in den Krieg folgen.
Viel Spaß beim Lesen – ich freue mich auch schon darauf, heute Abend weiterzumachen