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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2025

Starker Anfang, der jedoch viel Potenzial verschenkt

The Half King
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Es gibt Bücher, die vielversprechend beginnen, aber leider die Erwartungen nicht erfüllen können. „The Half King“ war für mich eines dieser Bücher. Das Grundkonzept der Flüche und deren Auswirkungen auf ...

Es gibt Bücher, die vielversprechend beginnen, aber leider die Erwartungen nicht erfüllen können. „The Half King“ war für mich eines dieser Bücher. Das Grundkonzept der Flüche und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft fand ich spannend. Auch die magischen Fähigkeiten der Priester und Orakel öffneten viele interessante Perspektiven. Zudem mochte ich Cerys, die anfangs naive Protagonistin, sehr. Sie lernt schnell, stellt sich neuen Herausforderungen und wächst über sich hinaus.

Umso bedauerlicher empfand ich es, dass sich nach etwa 100 Seiten bei mir Langeweile einstellte. Die Handlung wurde zunehmend schleppend, und die Beziehungen zwischen den Figuren blieben für mich blass und uninspiriert. Das Ende war zwar actionreich, jedoch wenig überraschend, und obwohl die Geschichte mit einem Cliffhanger endet, konnte der Spannungsbogen die Enttäuschung über die vorherigen 300 Seiten nicht mehr wettmachen.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

HighFantasy Fans werden es lieben

The Jasad Heir
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Sara Hashem schafft mit „The Jasad Heir“ eine fantasievolle, komplexe Welt, inspiriert von ägyptischer Kultur, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Das Worldbuilding ist herausragend, mit detaillierten ...

Sara Hashem schafft mit „The Jasad Heir“ eine fantasievolle, komplexe Welt, inspiriert von ägyptischer Kultur, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Das Worldbuilding ist herausragend, mit detaillierten Beschreibungen und einem faszinierenden Magiesystem. Sylvia als toughe Ich-Erzählerin und Arin als undurchschaubarer Prinz haben mich durch ihre scharfsinnigen grandiosen Schlagabtausch und ihrer einzigartigen Energie begeistert. Besonders die Enemies-to-Lovers-Dynamik war gelungen, auch wenn die Romanze im Hintergrund bleibt. Ich hätte mir wirklich ein klein wenig mehr Romance gewünscht, um ein Gegengewicht zur doch recht komplexen Handlung zu schaffen. Dass die Story komplett ohne Spice auskommt fand ich zur Abwechlung jedoch auch erfrischend.
Der Schreibstil ist bildgewaltig und anspruchsvoll, was mehr Aufmerksamkeit erfordert. Das machte die Geschichte besonders, auch wenn gelegentlich Längen meiner Meinung nach auftraten – jedoch nicht so, dass es langweilig wurde. Im Gegenteil: Intrigen, Gefahren und eine spannende Handlung hielten mich bis zur letzten Seite gefangen. Und der Cliffhanger lässt mich jetzt schon auf die Fortsetzung „The Jasad Crown“ warten!
Wer komplexe High Fantasy liebt, wird hier auf seine Kosten kommen!

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Tolle Grundidee mit Potenzial für die Fortsetzungen

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
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„How To Catch A Magical Light“ hat mich von der Grundidee und dem wunderschönen Cover sofort angezogen. Lily S. Morgans Schreibstil ist flüssig und leicht, wodurch ich schnell in die magische Welt eintauchen ...

„How To Catch A Magical Light“ hat mich von der Grundidee und dem wunderschönen Cover sofort angezogen. Lily S. Morgans Schreibstil ist flüssig und leicht, wodurch ich schnell in die magische Welt eintauchen konnte und sie auch wirklich gern für mich entdeckte. Generell fand ich die Idee, dass magische Wesen und Menschen zusammenleben und sich die magischen Wesen extrem voneinander unterscheiden können sehr spannen. Liebe geht raus an Libby, die Bibliothek, an dieser Stelle. Auch die Protagonistin Arlyn war mir von Anfang an sehr sympatisch und ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Ihre Vergangenheit und die Tatsache, dass sie ein Irrlicht ist, machten sie als Figur spannend und verliehen ihr eine besondere Tiefe.

Doch trotz all der positiven Aspekte fiel es mir allerdings nicht leicht, das Buch zu lesen. Immer wieder musste ich das Buch beiseitelegen. Die Spannung war für mich nicht durchgehend präsent, und manchmal fehlte mir die Tiefe in der Handlung sowie die Tension in der Beziehung zwischen Arlyn und Marlon. Dennoch hat der Cliffhanger mein Interesse geweckt und lässt mich hoffnungsvoll auf die Fortsetzung blicken.

Es gibt viel Potenzial in dieser kreativen Geschichte, doch das Leseerlebnis war für mich teils etwas herausfordernd.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Eine richtig tolle Geschichte für Musicalliebhaber und NA-Fans

Broadway Lights 1: Broken Shine
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Cassie erhält die Chance, sich am Broadway zu beweisen. Doch als sie in die WG des grumpy Hauptdarstellers Jake zieht, hat sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, sondern auch mit einem Mann, ...

Cassie erhält die Chance, sich am Broadway zu beweisen. Doch als sie in die WG des grumpy Hauptdarstellers Jake zieht, hat sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, sondern auch mit einem Mann, der sie anfangs nicht willentlich an sich heranlässt.

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: „Broken Shine“ fesselte mich von der ersten Seite an mit einem lebhaften Setting im Herzen New Yorks und einer starken Protagonistin, die trotz ihrer verletzlichen Momente für ihren Traum kämpft. Cassies Leidenschaft und die Herausforderungen, die sie überwinden muss, um über sich hinauszuwachsen, machen sie für mich unglaublich nahbar, nicht zuletzt, da ich viele Parallelen zu mir erkennen kann. Jake hingegen war für mich zu Beginn ein schwer zu greifender Charakter, dessen Entwicklung für mich etwas zu abrupt kam, aber die chemische Anziehung zwischen den beiden war für mich sofort spürbar und nachdem ich mehr über seine Vergangenheit erfahren habe, konnte ich sein Handeln besser nachempfinden. Die Dialoge brachten mich oft zum Schmunzeln und die beiden hatten eine wirklich tolle Dynamik miteinander. Die Tension zwischen den beiden hat mir wirklich gut gefallen und passte perfekt zur Geschichte. Aber auch die Nebencharaktere habe ich richtig in mein Herz geschlossen. Die Freunde aus der WG sorgten für eine herzerwärmend familiäre Atmosphäre.

Besonders gut gefiel mir auch die emotionalen Tiefe der Geschichte. Cassies Vergangenheit wird einfühlsam erzählt und hat einige Momente, die mich richtig berührten. Auch wichtige Themen werden angesprochen und auch wenn ich mir hier und da noch ein klein wenig mehr Tiefe gewünscht habe, empfand ich sie als gelungen ausgearbeitet. Der Cliffhanger am Ende war zwar fies aber macht mich schon jetzt neugierig auf die Fortsetzung

Eine richtig tolle Geschichte für Musicalliebhaber und NA-Fans, die ich innerhalb weniger Tage verschlungen habe.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Habe irgendwie etwas ganz anderes erwartet

The Serpent and the Wolf
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Es gibt Bücher, auf die man sich monatelang freut, doch wenn man sie liest, einen doch enttäuschen. So erging es mir leider mit diesem Buch.

Der flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen und auch die ...

Es gibt Bücher, auf die man sich monatelang freut, doch wenn man sie liest, einen doch enttäuschen. So erging es mir leider mit diesem Buch.

Der flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen und auch die Grundgeschichte war vielversprechend. Nach dem gelungenen Einstieg war ich wirklich gespannt auf die Entwicklung der Charaktere Vaasa und Reid doch leider blieben meine Gefühle während des Lesens aus. Vaasas innere Kämpfe, die trotz ihrer Stärke durch Ängste geprägt sind, konnten mich nicht erreichen, und auch Reid blieb mir fremd. Zwar wird sein Talent als Krieger immer wieder betont und es wird erwähnt, dass er in so jungen Jahren bereits die Position eines Hauptmanns bekleidet, jedoch empfand ich diese Aussagen häufig nur als bloße Behauptungen. Er wies für mich keine markanten Eigenschaften auf, die ihn als Charakter interessant gemacht hätten (Ecken & Kanten). Dadurch konnte ich auch die Spannung zwischen den beiden Figuren nicht nachvollziehen.

Das Magiesystem blieb für mich bis zum Ende unklar. Es wird zwar immer wieder thematisiert, dass es verschiedene Arten von Magie gibt und dass Vaasa lernen muss, diese zu meistern, um nicht zu sterben, doch eine klare Vorstellung davon hatte ich nicht. Obwohl ich ein großer Fan von Intrigen und politischen Verwicklungen bin, empfand ich den Fokus auf politische Diskussionen als übermäßig viel. Seitenweise wurden nur politische Strategien, Eventualitäten und Konsequenzen gesprochen, was für mich zu langen und teils ermüdenden Passagen führte.

Handwerklich ist das Buch gut geschrieben und viele werden es sicher lieben, aber mich ließ es leider enttäuscht zurück.

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