Ein feministischer Roman mit wichtigen Themen
Die Rebellinnen von Oxford - VerwegenAnnabelle ist überglücklich, dass sie als eine der ersten Frauen in Oxford studieren darf. Als Gegenleistung für ihr Stipendium soll sie die Frauenbewegung unterstützen indem sie Sebastian Devereux für ...
Annabelle ist überglücklich, dass sie als eine der ersten Frauen in Oxford studieren darf. Als Gegenleistung für ihr Stipendium soll sie die Frauenbewegung unterstützen indem sie Sebastian Devereux für ihre Sache gewinnt. Von Anfang an fliegen die Funken doch für Annabelle wird die Anziehung zu Sebastian zur Zerreißprobe, denn er steht für alles, wogegen sie kämpft.
_
Beide Protagonisten überzeugten mich durch ihren starken und klugen Charakter, der stets zum Einsatz kommt, wobei bei Sebastian mehr (wie überraschend) die Charakterentwicklung im Vordergrund stand.
Des Weiteren hat die Autorin meiner Meinung nach viel Wert auf die Recherche gelegt, denn die Geschichte macht einen fundierten und lebendigen Eindruck, man fühlt sich tatsächlich in die viktorianische Epoche zurückversetzt.
_
So wichtig und lehrreich die Thematik auch ist, ich fand ich die Story manchmal etwas langweilig. Natürlich weiß ich zu schätzen, dass es damals Menschen gab, die damals für Gleichberechtigung gekämpft haben, mein Herz war dennoch leider nicht ganz so gerührt wie erhofft. Wer aber gern Romane dieser Art ließt, ist bei den Oxord-Rebellinnen meiner Meinung nach gut aufgehoben.