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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2025

Über den Umgang mit Wut

Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?
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Wut ist ein zentrales Thema für Kinder, denn es ist nicht immer leicht, mit Alltagssituationen umzugehen und zu kooperieren, wenn man klein ist, und sich eventuell auch noch nicht so ausdrücken zu können ...

Wut ist ein zentrales Thema für Kinder, denn es ist nicht immer leicht, mit Alltagssituationen umzugehen und zu kooperieren, wenn man klein ist, und sich eventuell auch noch nicht so ausdrücken zu können wie man möchte. Das Buch greift dieses wichtiges Thema auf und zeigt, dass Kinder nicht alleine mit ihren Gefühlen sind.

Tilly der Panda ist liebevoll illustriert. Alltagssituationen werden detailliert und einfühlsam geschildert. Dabei wird deutlich, in welchen Situationen Tilly wütend wird. Kinder können sich hier gut wiederfinden. Die Reime klingen gut und eignen sich wunderbar zum Vorlesen. Die Altersempfehlung ab zwei Jahren passt aus meiner Sicht sehr gut.

Zum Abschluss gibt es auch noch Tipps für die Eltern, um mit diesen Thema verantwortungsvoll umzugehen. Ein wunderbares und hilfreiches Buch sowohl für Kinder als auch Erwachsene.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Spannungs-Highlight

Der Kuckucksjunge
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Nachdem ich die Netflix-Verfilmung von „Der Kastanienmann“ gesehen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss und ich wurde nicht enttäuscht. Eine Frau verschwindet spurlos und die letzte ...

Nachdem ich die Netflix-Verfilmung von „Der Kastanienmann“ gesehen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss und ich wurde nicht enttäuscht. Eine Frau verschwindet spurlos und die letzte Nachricht auf ihrem Handy lautet „Hab dich“. Sie ist nicht die einzige Person, die solche Nachrichten erhalten hat, und die Ermittler begeben sich auf die Suche nach einem perfiden Stalker.

Bereits die ersten Seiten konnten mich fesseln und die Anspannung hat mich bis zur Auflösung nicht mehr losgelassen. Es gibt einige nervenaufreibende, unheimliche Stellen, die nichts für schwache Nerven sind. Trotz des Umfangs des Thrillers gab es keinerlei Längen und die Spannung war stets greifbar.

Die Ermittler Naia Thulin und Mark Hess haben einige Konflikte zu bewältigen, sowohl miteinander als auch in ihrem Privatleben. Dadurch ergibt sich eine weitere Ebene, wodurch die beiden authentisch und nahbar wirken. Dies gilt auch für Marie Holst, die durch Tod der Tochter getrieben wird. Ihre Verzweiflung ist auf jeder Seite spürbar.

Ein Spannungs-Highlight zum Abschluss des Jahres!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Stimmungsvoll

Knochenkälte
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In „Knochenkälte“ ist Dr. David Hunter unterwegs zu einem Fall, als er auf dem Weg dorthin in ein Unwetter gerät und das Dorf, in dem er übernachtet, von der Welt abgeschnitten wird. Der Fund eines menschlichen ...

In „Knochenkälte“ ist Dr. David Hunter unterwegs zu einem Fall, als er auf dem Weg dorthin in ein Unwetter gerät und das Dorf, in dem er übernachtet, von der Welt abgeschnitten wird. Der Fund eines menschlichen Skeletts wirbelt das ruhige Dorfleben auf und lässt die eh angespannte Atmosphäre kippen.

Die Stimmung ist grandios dargestellt. Der Schneesturm, die graue, bedrückende und eintönige Wetterlage erzeugen ein beklemmendes Gefühl. Der dynamische Schreibstil konnte auch Passagen aufleben lassen, die an der Grenze zur Langatmigkeit lagen.

Die Charaktere konnte mich überzeugen. David Hunter ist ganz der etwas melancholische Forensiker. Die Spannungen und feinen Dynamiken innerhalb der Dorfgemeinschaft sind authentisch und nachvollziehbar dargestellt.

Die Auflösung ist stimmig, wenn auch nicht besonders überraschend. Das Thema der forensischen Anthropologie hätte für meinen Geschmack eine größere Rolle spielen dürfen.

Insgesamt ein spannendes Buch, das jedoch leider nicht mit den ersten Teilen der Reihe mithalten kann. Dennoch freue ich mich auf eine mögliche Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Ein rasanter Ritt durch Ort und Zeit

Kälter
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Bereits vor einiger Zeit bin ich auf den Autor Andreas Pflüger und seine Agentengeschichten aufmerksam geworden. Seine Bücher sind insofern besonders, dass der Autor sich nicht wie üblich an FBI oder CIA ...

Bereits vor einiger Zeit bin ich auf den Autor Andreas Pflüger und seine Agentengeschichten aufmerksam geworden. Seine Bücher sind insofern besonders, dass der Autor sich nicht wie üblich an FBI oder CIA Geschichten versucht, sondern seine Agentengeschichten in Deutschland spielen lässt. Auch die Hauptdarsteller sind nie typische Superagenten. Meist handelt es sich um weibliche Personen mit besonderen Fähigkeiten, aber auch mit ausreichend Fehlern. Zudem findet man in all seinen Büchern immer wieder Verbindungen durch gemeinsame Nebenpersonen.

Der Roman „Kälter“ fügt sich nahtlos in das Muster der vorangegangenen Büchern ein. Dem Leser wird einmal mehr ein atemloser, spannender Agententhriller geliefert, welcher mit Zeitsprüngen und rasanten Ortswechseln überzeugt. Indem der Autor seinen Roman hauptsächlich zur Zeit des Mauerfalls spielen lässt, bringt er noch ein zusätzliches spannendes Element in das Buch mit ein.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Ab und zu verzettelt sich der Autor ein wenig in Agentendetails, was das Lesen an der ein oder anderen Stelle ein wenig holprig macht.

Alles in allem ist dieser Agententhriller jedoch absolut zu empfehlen für spannende Stunden an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Ruhige Geschichten

Die Tage im Café Torunka
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Die Romane von Satoshi Yagisawa sind von der ruhigen und nachdenklich machenden Sorte und regen stets zum Nachdenken an. So auch die Geschichten rund um das Café Torunka.

Der Roman erzählt drei Einzelgeschichten, ...

Die Romane von Satoshi Yagisawa sind von der ruhigen und nachdenklich machenden Sorte und regen stets zum Nachdenken an. So auch die Geschichten rund um das Café Torunka.

Der Roman erzählt drei Einzelgeschichten, die sich rund um das Café Torunka und die Menschen dort drehen. Die Perspektiven wechseln jedoch. So werden die Geschichten eines Mitarbeiters, der Tochter des Inhabers und einem Gast erzählt. Diese Geschichten drehen sich im Schwerpunkt um die Themen Liebe und Verlust, aber auch Freundschaft. Das Café wird so schön beschrieben, dass einem der Kaffeeduft beim Lesen in der Nase liegt.

Die Geschichten vermitteln eine tiefgründige Botschaft mit einem Hauch Melancholie, sind aber zugleich leicht zu lesen. Der japanische Schreibstil ist klar und hat eine gelassene Note.

Ein warmherziges Buch, das mich mit einem positiven Gefühl zurücklässt.

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