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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2025

Spannend, mondän, solide!

Juwelenraub im Schneepalast
1

Im November 2025 hat die Autorin Gabriela Kasperski den Regionalkrimi „Juwelenraub im Schneepalast“ gemeinsam mit dem Verlag Dörlemann auf den Büchermarkt gebracht. Das Cover und der Titel passen gut zur ...

Im November 2025 hat die Autorin Gabriela Kasperski den Regionalkrimi „Juwelenraub im Schneepalast“ gemeinsam mit dem Verlag Dörlemann auf den Büchermarkt gebracht. Das Cover und der Titel passen gut zur Geschichte und in das Genre. Es handelt sich um den 3. Fall mit der 83-jährigen Libby Andersch und ihrem Krimiclub. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Von Gabriela Kasperski habe ich schon viele Regionalkrimis gelesen. Sie waren alle super. So habe ich mich sehr gefreut, als mir „Juwelenraub im Schneepalast“ in die Hände gefallen ist. Libby gefällt mir als Heldin unglaublich gut. Sie kommt sehr sympathisch rüber und ich mag ihre knarzende Hüfte ebenso gerne, wie ihre Leidenschaft für das Stricken.
In Gstaad finden die „Britischen Wochen“ statt. Eine Schmuckkollektion des britischen Königshauses soll ausgestellt werden. Zeitgleich findet ein Diplomatentreffen statt. Der Krimiclub mit Libby Andersch ist eingeladen, einen Cold Case aus den achtziger Jahren aufzuklären. Was als Detektivspiel beginnt wird zum blutigen Ernst, als Libby ein geheimes Gespräch belauscht und der Spur nachgeht…
Vom ersten bis zum letzten Buchstaben habe ich diesen Krimi sehr gerne gelesen. Schnell habe ich mich in den lockeren und leichten Schreibstil der Autorin eingelesen. Die ca. 208 Seiten sind wie im Fluge vergangen. Das Buch habe ich kaum aus der Hand gelegt, denn immer wollte ich wissen, wie es denn nun weitergeht. So habe ich die gesamte Erzählung in zwei Abschnitten gelesen.
Alles in allem hat Gabriela Kasperski mit „Juwelenraub im Schneepalast“ einen soliden Cosy-Krimi vor mondäner Kulisse auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf eine Heldin im Sinne von Miss Marple hat, kommt hier auf seine Kosten. Von mir bekommt die Autorin 4 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Mörderisches Lübeck!

Todesflut
1

Die Autorin für Spannungsliteratur Katharina Peters hat im Oktober 2025 gemeinsam mit dem Verlag atb den Regionalkrimi „Todesflut“ herausgebracht. Titel und Cover passen gut zur Geschichte, in die Reihe ...

Die Autorin für Spannungsliteratur Katharina Peters hat im Oktober 2025 gemeinsam mit dem Verlag atb den Regionalkrimi „Todesflut“ herausgebracht. Titel und Cover passen gut zur Geschichte, in die Reihe und in das Genre. Es handelt sich um den 10. Band der Reihe mit der Ermittlerin Emma Klar. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Von Katharina Peters habe ich schon einige Kriminalromane gelesen. Die Reihe mit Emma Klar ist neu für mich. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen. Die Autorin hat an den richtigen Stellen ein wenig aus Emmas Vergangenheit erzählt, so hatte ich immer den Eindruck, gut informiert zu sein.
In Lübeck bricht Karina Pohl aus der Strafvollzugsanstalt aus. Sie wurde verurteilt, ihren Ex-Freund Stefan Mahler umgebracht zu haben. Es gab kein erkennbares Motiv und somit drängt sich der Gedanke auf, Karina war es vielleicht gar nicht. Emma wird als Privatdetektivin gebeten, Karina zu suchen. Sie stößt bei ihren Ermittlungen auf einen alten Fall. Eine Freundin von Karina wurde in einem Wald bei Lübeck ermordet aufgefunden. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Emma kommt das komisch vor und sie fragt sich, ob beide Morde vielleicht miteinander zusammenhängen.
Es hat nur ein paar Sätze gedauert, da bin ich tief in die Geschichte versunken. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist dieser Krimi unglaublich spannend. Die Autorin schafft es spielend leicht, mich in ihren Seiten zu halten. Sie sorgt mit stets neuen Hinweisen für Stoff zum Nachdenken. Mit unerwarteten Wendungen an den richtigen Stellen lässt sie mich alle bisherigen Gedanken verwerfen und neu denken. Am Ende überrascht sie mich mit einem richtig guten Plot, der das i-Tüpfelchen für die ca. 395 Seiten Geschichte ist.
Alles in allem hat Katharina Peters mit „Todesflut“ einen Regionalkrimi aus Lübeck auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein spannender Fall, meisterhaft erzählt, lädt seinen Leser zum Mitdenken ein und sorgt für beste Krimiunterhaltung. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Kies, Kies, Kies!

Jede Menge Kies
1

Ende September 2025 hat Erwin Kohl gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Jede Menge Kies“ herausgebracht. Cover und Titel passen perfekt zur Geschichte. Es handelt sich um den 6. Band mit ...

Ende September 2025 hat Erwin Kohl gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Jede Menge Kies“ herausgebracht. Cover und Titel passen perfekt zur Geschichte. Es handelt sich um den 6. Band mit dem Privatermittler Lukas Born. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Der Bauer Gerd Heitkamp fühlt sich bedroht und bittet Lukas Born um Hilfe. Der will erst nicht und nimmt den Auftrag dann doch an. Als er den Bauern aufsuchen will, findet er diesen ermordet vor. Interessanterweise liegt die Leiche exakt an der Stelle, an der Heitkamp zuvor gegen die Auskiesung von Ackerland demonstriert hat. Ein Zufall? Lukas Born glaubt das nicht und beginnt zu ermitteln.
Dies ist mein erster Kriminalroman mit Erwin Kohl und garantiert nicht der letzte. Er hat nur ein paar Sätze benötigt, damit mein Geist sich tief in die Geschichte versenkt. Besonders hervorzuheben ist der herrliche Humor des Autors, der seine Erzählung begleitet. Erwin Kohl ist am Niederrhein geboren und hat diese Gegend nie verlassen. Treffsicher beschreibt er den Menschenschlag und die Gegend rund um Wesel. Es macht Spaß, seinen Erzählungen zu folgen.
Der Krimi lebt von einem sauberen Spannungsbogen, gut gesetzten unerwarteten Wendungen und endet mit einem gut durchdachten Plot. Meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem hat Erwin Kohl mit „Jede Menge Kies“ eine Regionalkrimi vom Niederrhein auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Humor, Lokalkolorit und eine Prise Gesellschaftskritik peppen die spannende Erzählung zu einer perfekten Lektüre auf, die all jenen gefallen wird, die auf gut gemachte Regionalkrimis stehen. Von mir bekommt der Autor 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Vielschichtig, Komplex, Historisch!

Das schwarze Kreuz
1

Margarete von Schwarzkopf hat im September den Kriminalroman „Das schwarze Kreuz“ gemeinsam mit dem emons: Verlag herausgebracht. Das Cover ist einfach Klasse. Der Titel, die Farben, die Bildgestaltung ...

Margarete von Schwarzkopf hat im September den Kriminalroman „Das schwarze Kreuz“ gemeinsam mit dem emons: Verlag herausgebracht. Das Cover ist einfach Klasse. Der Titel, die Farben, die Bildgestaltung und das Motiv passen gut zur Geschichte und in das Genre. Es handelt sich um den 9. Fall mit der Kunsthistorikerin Anna Bentorp. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.
Anna Bentorp plant eine Reise nach Dublin. Während sie sich auf die Reise vorbereitet, findet sie einen ungeöffneten Brief. Neugierig, wie sie ist, öffnet sie ihn. Der Brief liefert Hinweise auf einen wertvollen Kirchenschatz und auf einen Mord, der im Jahr 1801 passiert sein soll. Anna übergibt den Brief den Diakon der Kirche. Dieser führt tatsächlich Grabungen durch und findet einen Teil des beschriebenen Schatzes. Dabei rückt er in das Visier eines skrupellosen Täters…
Dies ist mein erster Krimi mit Margarete von Schwarzkopf und ihrer Anna Bentorp. Es ist nicht ganz einfach, den Einstieg zu finden und so brauche ich eine Weile, bis ich in der Geschichte Fuß gefasst habe. Zwei Handlungsstränge und ein paar Nebenstränge fordern meine volle Konzentration. Dafür geizt die Autorin nicht mit Spannung. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben genieße ich alle ca. 380 Seiten. Vielschichtig, detailliert, fundiert, historisch und politisch sind die Verben, die den Krimi am besten beschreiben.
Alles in allem hat Margarete von Schwarzkopf mit „Das schwarze Kreuz“ einen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf ein komplexes Rätsel in unterschiedlichen Zeiten hat und sich für Kunst interessiert, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 4 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Humorvoll, Spannend, Weihnachtlich!

Kipferl, Killer, Kerzenschein
1

Ende September 2025 hat Elke Pistor gemeinsam mit dem Verlag emons: den Weihnachtskrimi „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ herausgebracht. Das Cover versetzt mich augenblicklich in gutgelaunte Weihnachtsstimmung ...

Ende September 2025 hat Elke Pistor gemeinsam mit dem Verlag emons: den Weihnachtskrimi „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ herausgebracht. Das Cover versetzt mich augenblicklich in gutgelaunte Weihnachtsstimmung und macht Lust auf Kekse und Krimi. Es passt gut zur Geschichte.
Im Café von Annemarie Engel bricht eine Influencerin tot zusammen. Der Verdacht, Annemaries Gebäck sei vergiftet gewesen macht schnell die Runde. Das kann Annemarie nicht auf sich sitzen lassen und beginnt zu ermitteln. Schnell stellt sie fest: im Haifischbecken der Social-Media-Gesellschaft gibt es nichts, was es nicht gibt…
Ich hatte richtig Lust auf weihnachtliche gute Laune. Da fiel mir dieser Krimi in die Hand und vor lauter Neugier habe ich gleich angefangen zu lesen. Elke Pistor kenne ich noch nicht. Da ich gerne neue Autoren kennen lerne bin ich gespannt auf ihre Geschichte.
Schnell habe ich mich in den lebendigen und humorvollen Schreibstil der Autorin eingelesen. Annemarie Engel ist mir super sympathisch. Eine Konditorin, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. Beim Lesen bekomme ich richtig Lust, ihre Leckereien zu probieren. Und zwar am liebsten einfach alle. Herzlich gelacht habe ich über die Namen der Influencer. Die Autorin hat einfach einen köstlichen Humor! Und einen Sinn für Spannung. Annemaries Ermittlungen verfolge ich mit großem Interesse. Den Krimistrang empfinde ich als spannend und ehe ich mich versehe bin ich bereits nach ca. 256 Seiten am Ende angelangt. Dabei habe ich das Buch gar nicht aus der Hand gelegt, denn es war einfach immer spannend und lustig.
Als besonderes Leckerli finde ich auf den letzten Seiten einen Adventskalender zum Selberbacken mit Rezepten. Das macht Spaß und gute Laune.
Alles in allem hat Elke Pistor mit „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ einen humorvollen Weihnachtskrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Er nimmt die Social-Media-Super-Mamas-und-Papas auf die Schippe und versüßt dem Leser das Warten auf das Christkind. Von mir bekommt sie 5 gezuckerte Lesesterne und eine weihnachtlich geschmückte Leseempfehlung.

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