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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2025

eine humorvolle Wintergeschichte!

Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen / Für dich strick ich bunte Zeiten
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Im Oktober 2025 hat Mira Frey den Liebesroman „Für dich strick ich bunte Zeiten“ herausgebracht. Er ist Bestandteil der Reihe „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen ...

Im Oktober 2025 hat Mira Frey den Liebesroman „Für dich strick ich bunte Zeiten“ herausgebracht. Er ist Bestandteil der Reihe „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Titel und das Cover passt gut in die Reihe, in das Genre und zur Geschichte.
Mira Frey kenne ich unter dem Namen Heidi Troy. Ich habe schon jede Menge Krimis und Liebesgeschichten von ihr gelesen. So habe ich ohne zu Zögern zugegriffen und mich auf eine neue Geschichte gefreut, die mir den regnerischen Herbsttag versüßt.
Das imaginäre Dorf Sternmoos, das auf 1200 Metern liegt, erinnert mich an ein Weihnachtsmärchen. Es ist idyllisch und übersichtlich. Geschmunzelt habe ich über den Satz der Autorin „Du kannst ein Mädchen aus Sternmoos bekommen, jedoch nie Sternmoos aus einem Mädchen.“
Es hat nur ein paar Sätze gedauert und schon bin ich gedanklich in Sternmoos angekommen. Die Hauptpersonen André und Gitti haben es nicht leicht miteinander. Während Gitti vor Leben nur so blüht und den Strickclub „Flotte Maschen“ führt, hat André mit einer Depression zu tun. Zu viele Menschen auf einem Haufen machen ihm Angst. Zum Glück gibt es noch Max, den besten Freund von André und Lena, die beste Freundin von Gitti. Alle vier Protagonisten sind herrlich sympathisch. Die Autorin macht es ihnen nicht ganz einfach. Auch wenn es in der Mitte des Romanes zum ersten Kuss kommt, ist das hin und her zwischen André und Gitti amüsant zu lesen. Besonders hervorheben möchte ich hier Andrés Strickversuche. Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, doch André gehört Respekt gezollt für seinen Versuch, einen Schal zu stricken.
Mira Frey hat mit „Für dich strick ich bunte Zeiten“ einen Liebesroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Mit viel Wortwitz, einer guten Portion Romantik und weihnachtlichem Flair im imaginären Bergdorf Sternmoos sorgt die Autorin für unvergessliche Lesestunden bei Kerzenschein und Tee. Von mir bekommt sie wohlverdiente 5 Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Amüsant, Humorvoll, Weihnachtlich!

Zimtsternküsse verboten
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Im September 2025 hat Mira Frey den Liebesroman Zimtsternküsse verboten herausgebracht. Er gehört in die Reihe „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“.

In Sternmoos ist die Welt noch in Ordnung, habe ...

Im September 2025 hat Mira Frey den Liebesroman Zimtsternküsse verboten herausgebracht. Er gehört in die Reihe „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“.

In Sternmoos ist die Welt noch in Ordnung, habe ich gedacht, als ich angefangen habe zu lesen. Schnell stellt sich heraus, dass es nicht ganz so ist. Sylvie liebt ihre kleine Bäckerei und ihre Freundinnen. Und des Beste-Freundinnen-Kodex. Doch da ist auch noch Simon. Ihr Herz schlägt für ihn, doch sie darf ihn nicht. Schließlich hat er ihre beste Freundin schlecht behandelt und verlassen. Dafür sollte sie ihn hassen…

Es hat nur ein paar Sätze gedauert und schon bin ich in Sternmoos angekommen. Die romantische und weihnachtliche Geschichte liest sich leicht und locker. Sie hat mich schmunzeln lassen. Der Beste-Freundinnen-Kodex vom Mädchenklo der Rosegger Mädchenschule führt mich durch das Buch. Mich erinnert er an meine Jugendzeit und das ist schon eine Weile her.

Sylvie und Simon finde ich toll. Nicht so toll finde ich die Freundinnen von Sylvie, besonders nicht die Ex vom Simon. Da muss Sylvie sich mal fragen, was das denn für Freundinnen sind. Ich bin mir sicher, dass sie das auch tut, denn Sylvie ist nicht auf den Kopf gefallen.

Alles in allem hat Mira Frey mit „Zimtsternküsse verboten“ einen Liebesroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Er hat mir amüsante und unterhaltsame Lesestunden beschert. Gerne empfehle ich ihn allen weiter, die Lust auf ein verliebtes Paar zur Weihnachtszeit haben. Von mir bekommt die Autorin 4 verdiente Lesesterne mit Zimt garniert.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Mörderisches Bardolino!

Salute - Das letzte Gebet
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Im Oktober 2025 hat Friedrich Kalpenstein gemeinsam mit dem Verlag M den Regionalkrimi „Salute, Das letzte Gebet“ herausgebracht. Es handelt sich um den 3. Teil der Salute-Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse ...

Im Oktober 2025 hat Friedrich Kalpenstein gemeinsam mit dem Verlag M den Regionalkrimi „Salute, Das letzte Gebet“ herausgebracht. Es handelt sich um den 3. Teil der Salute-Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.
Das Cover passt gut in die Reihe, zur Geschichte und in das Genre.
Sofia Barone stirbt. Sie ist die Vermieterin von Paul Zeitler, dem Inhaber des Cafés Monaco. Paul möchte zu Ihrer Beerdigung. Davor möchte er noch in die Kirche und eine Kerze anzünden. Dort angekommen ist Paul überrascht. Die Kirchentür ist aufgebrochen und er findet einen Toten. Paul verlässt die Kirche, wird dabei jedoch von Commissario Lanza gesehen. Das gefällt Lanza nicht.
Für mich ist das der dritte Fall in dem der ehemalige Kriminalkommissar und stolzer Café-Besitzer Paul Zeitler gemeinsam ermitteln. Das Schöne an diesem Teil ist, dass die beiden sich aneinander gewöhnen und sich dennoch anfrotzeln. Das ist nett zu lesen. Ebenfalls sehr gut gefällt mir das Lokalkolorit, denn Friedrich Kalpenstein versetzt mich mühelos nach Bardolino. Die Gegend, die Menschen und die Atmosphäre sind so wunderbar beschrieben, dass ich mir ohne mit der Wimper zu zucken einen Rotwein aus dem Keller hole und denke, ich bin in Bardolino. Ebenfalls gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit Lisa aus der Boutique von nebenan. Sie und Paul flirten immer ein wenig miteinander und finden dennoch nicht zusammen. Principessa, Lisas Hündin, hat einen Auftritt, der mich lauthals lachen lässt. Vermisst habe ich Pauls Ex-Frau Kerstin, die im letzten Band über einen Umzug von München nach Bardolino nachgedacht hat.
Der Kriminalfall ist am Ende sauber aufgelöst. Paul Zeitler und Lanza finden den Täter vor mir. Das überrascht mich in einem Kalpenstein-Krimi nicht mehr, denn der Autor zeigt mir regelmäßig, dass ich noch ein wenig sorgfältiger Lesen könnte.
Alles in allem hat Friedrich Kalpenstein mit „Salute, Das letzte Gebet“ einen Regionalkrimi vom Gardasee auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein spannender Kriminalfall, ein humorvoller Schreibstil und viel Lokalkolorit sind das Fundament für intensive Lesestunden. Der Autor bekommt von mir 4 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Spannend, Unterhaltsam, Historisch!

Die Psychoanalytikerin
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Im Oktober 2025 hat Melanie Metzenthin gemeinsam mit dem Verlag Heyne das Werk „Die Psychoanalytikerin“ herausgebracht. Es handelt sich um einen historischen Kriminalroman. Das Cover und der Titel passen ...

Im Oktober 2025 hat Melanie Metzenthin gemeinsam mit dem Verlag Heyne das Werk „Die Psychoanalytikerin“ herausgebracht. Es handelt sich um einen historischen Kriminalroman. Das Cover und der Titel passen gut in das Genre und zur Geschichte.
Es ist das Jahr 1920. Die Psychoanalytikerin Vera hat die Praxis ihres Mannes in Hamburg übernommen, nachdem er im ersten Weltkrieg gefallen ist. Die meisten ihrer Patienten haben mit Kriegstraumata zu tun. Dann kommt es zu einer Todeswelle unter ihren Patienten. Der Kommissar Bender bitte Vera um Unterstützung. Diese tut sich schwer, denn die Schweigepflicht ist ihr heilig. Was wiegt höher? Das Vertrauen der Patienten? Die Aufdeckung und Verhinderung von Morden? Als der gesichtsverletzte Patient Willi Schuster verschwindet, wird klar, das alles irgendwie miteinander zu tun hat und Vera beschließt, tief in der Seele ihrer Patienten zu suchen.
Melanie Metzenthin hat schon einige historische Romane geschrieben. Die meisten kennen Sie sicher als Autorin der „Hafenschwester“. Für mich ist „Die Psychoanalytikerin“ das erste Werk was ich von ihr lese. So bin ich gespannt und starte mit der Geschichte.
Schnell lese ich mich in den flüssigen Schreibstil der Autorin ein. Es dauert nur ein paar Sätze und ich finde mich gedanklich an der Seite von Vera, die mir auf Anhieb sympathisch ist. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben lässt mein Leseinteresse nicht nach und es gelingt Melanie Metzenthin über knapp 384 Seiten mich bei bester Leselaune zu halten. Diese Geschichte ist so spannend, dass ich sie in drei Abschnitten gelesen habe. Immer wollte ich wissen, wie es denn nun weitergeht. Zwischendurch ist mir der Atem gestockt, denn das Geheimnis, das hier aufgedeckt wird, ist schier unglaublich.
Mit „Die Psychoanalytikerin“ hat Melanie Metzenthin einen historischen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein spannender Ausflug in das Hamburg um 1920. Ein fesselnder Erzählstil und ein ungewöhnlicher Plot runden das Leseerlebnis ab. Jeder, der ein Krimiherz und Sinn für die Vergangenheit hat, kommt hier auf seine Kosten. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Spannend, Überzeugend, Lesenswert!

Monbijou
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Im August 2025 hat Peter Beutler gemeinsam mit dem Verlag emons: den Kriminalroman „Monbijou“ auf den Büchermarkt gebracht. Er basiert auf einer wahren Geschichte. Cover und Titel passen gut in das Genre ...

Im August 2025 hat Peter Beutler gemeinsam mit dem Verlag emons: den Kriminalroman „Monbijou“ auf den Büchermarkt gebracht. Er basiert auf einer wahren Geschichte. Cover und Titel passen gut in das Genre und zur Geschichte.
Dr. Markus Walker wird gefilmt, wie er einen Mordschauplatz verlässt. Das ist an sich schon verdächtig. Doch Dr. Markus Walker ist ein bekannter Gynäkologe und ein hoher Milizoffizier der Schweizer Armee. Er ist in einem regelmäßigen Kontakt mit namhaften Politikern und Justizangestellten. Die Ermittlungen werden eingestellt. Aus Mangel an Beweisen. Der Kriminalkommissar Leibundgut arbeitet auf eigene Faust weiter. Nach und nach kommen immer mehr Ungereimtheiten an das Tageslicht und Leibundgut fragt sich, ob Dr. Markus Walker vielleicht ein Serienkiller ist.
Es hat nur ein paar Seiten gedauert bis ich Zugang in die Geschichte gefunden habe. Den Schreibstil von Peter Beutler möchte ich als locker und flockig beschreiben. Er hat einen Wiedererkennungswert. Besonders interessant fand ich die Mischung aus erzählter Geschichte und den Verhörprotokollen. Dadurch gewinnt die Geschichte noch an Brisanz.
Recht früh bin ich der Meinung gewesen, dass Dr. Markus Walker Dreck am Stecken hat. Die Art und Weise, wie der Autor mich durch die Geschichte führt, hat mich jedoch schaudern lassen. Dieser Kriminalroman ist nichts für Leser mit zarten Nerven. Dafür geizt der Autor nicht mit Spannung und löst dank Kriminalkommissar Leibundgut sauber auf. Meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem hat Peter Beutler mit „Monbijou“ einen spannenden Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein aufsehenerregendes Verbrechen aus dem Genre True-Crime bildet will an das Licht. Wer darauf Lust hat, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor vier verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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