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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2024

Ein Must-Have

Okaye Tage
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Wow wow wow!
Ein Must-Have für Menschen, die - wie ich - großer Fan von Normal People sind. Dieses Buch hat einen ähnlichen Vibe, ohne zu kopieren oder weiteres.

Die ersten Seiten haben mich sofort abgeholt ...

Wow wow wow!
Ein Must-Have für Menschen, die - wie ich - großer Fan von Normal People sind. Dieses Buch hat einen ähnlichen Vibe, ohne zu kopieren oder weiteres.

Die ersten Seiten haben mich sofort abgeholt und ich konnte es nicht weglegen. Ich finde es super, wenn eine Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, und noch besser, wenn man schon anhand des Erzählstils die Perspektive (Sam oder Luc) erkennen kann - das ist hier perfekt gelungen.

Generell zeichnet das Buch eine realistische Darstellung einer Beziehung. Es wird nichts überromantisiert, aber trotzdem gehofft, dass es funktioniert. Man merkt, welche Auswirkungen Probleme einzelner auf die Beziehung haben können. Gerade das Thema Kommunikation spielt hier eine wichtige Rolle.

Die Geschichte basiert natürlich auf ihrer Beziehung. Auch wenn sich die Erzählung zwischenzeitlich nur auf den jeweiligen Protagonist*in beschränkt, findet man immer wieder einen Rückkehrpunkt zur Beziehung und Verbindung der beiden.

Ich habe Sam und Luc als realistisch und menschlich wahrgenommen - beide waren nicht perfekt und das ist auch total gut so. Beim Lesen konnte ich mich vor allem in Sam hineinversetzen. Aber auch die Nebencharaktere fand ich super in die Geschichte einbezogen, sie waren fast durchgängig vertreten und haben somit nicht fehl am Platz gewirkt.

Zusammenfassend gibt es an diesem Buch wirklich nichts auszusetzen, ich würde es sogar zu einem meiner Lieblingsbücher zählen. Ich habe die Charaktere, Geschichte und den Vine so geliebt - wow!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Mitreißend!

Sing, wilder Vogel, sing
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Ein historischer Roman aus weiblicher Perspektive - Honora, die ihre Geschichte erzählt.

Die Tragödie von Doolough in Irland, zahlreiche Menschen, die an Hungersnot litten und ihre Heimat verlassen mussten. ...

Ein historischer Roman aus weiblicher Perspektive - Honora, die ihre Geschichte erzählt.

Die Tragödie von Doolough in Irland, zahlreiche Menschen, die an Hungersnot litten und ihre Heimat verlassen mussten. Und zwischen drin Honora, eine besondere Frau, die viele Schicksalsschläge erleiden muss.

Zuvor war mir selbst nichts über die Tragödie bekannt, doch durch die Erzählung habe ich einiges gelernt - die Geschichte hat das Grauen sehr verdeutlicht.

Besonders stark finde ich, dass der Roman sehr deutlich macht, wie es ist, Frau zu sein. Von Frauenbildern bis Schwangerschaft und den Zusammenhalt von Frauen untereinander - es wird viel abgedeckt, das ist sehr schön.

Der Schreibstil ist leicht, verständlich, mit einigen irischen Ausdrücken, was ihn sehr authentisch macht. Das Cover ist sehr ansprechend.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Geschichte manchmal zu sprunghaft war oder einige Teile sehr ausgedehnt waren. Gerne hätte ich noch mehr über die Figur der Mary erfahren!

Zudem sollte angemerkt werden, dass ein diskriminierender Begriff (I-Wort) in der Erzählung verwendet wird. Auch wenn dieser damals zeitgemäß war, finde ich es immer passend, eine Anmerkung zum Kontext dieses Wortes zu geben. (Das Wort wurde aber glücklicherweise nicht in dem Bonusmaterial verwendet.)

Alles in allem ein toller historischer (Frauen-)Roman!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Hat mich nicht ganz abgeholt

Die vorletzte Frau
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Zunächst möchte ich anmerken, dass das Buch und die Geschichte keinesfalls schlecht ist - aber es hat einfach nicht meinen persönlichen Geschmack und meine Erwartungen getroffen.

Das Cover ist sehr ansprechend ...

Zunächst möchte ich anmerken, dass das Buch und die Geschichte keinesfalls schlecht ist - aber es hat einfach nicht meinen persönlichen Geschmack und meine Erwartungen getroffen.

Das Cover ist sehr ansprechend und sowohl die Katze, als auch der Titel finden im Inhalt wieder Anknüpfungspunkte, sowas gefällt mir ja sehr, da diese dadurch nicht wahllos wirken, sondern einen Sinn erfüllen.

Außerdem sind die Kapitel relativ kurz und mit passenden Überschriften versehen, das mochte ich. Jedoch haben diese sich manchmal sehr sprunghaft angefühlt.

Des Weiteren hat mir das Thema rund um Liebe, Muttersein, Erwachsen-werden und Krankheit sehr zugesprochen, nur die Umsetzung nicht. Teilweise haben sich einige Stellen sehr gezogen, thematisch ging es hin und her, und manchmal ist einfach nicht viel passiert.
Natürlich muss nicht immer viel passieren - aber dadurch hat es mir persönlich einfach nicht ganz abgeholt.

Durch den Ich-Erzähler konnte man nur die Gedanken der Protagonistin nachvollziehen, gerne hätte ich beispielsweise Gedanken aus der Perspektive ihrer Tochter gehabt.

Alles in allem ist es ein gutes Buch, der Schreibstil ist angenehm, aber es hat einfach meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen.

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