Fordernd!
Medusa in ParadiseEin Buch, was mich gefordert hat und gleichzeitig durch die einzigartige Schreibweise sehr hängen geblieben ist: „Medusa in Paradise“ von Laura Melina Berling ist am 03.03. beim @leykamverlag erschienen.🐍
Inhaltlich ...
Ein Buch, was mich gefordert hat und gleichzeitig durch die einzigartige Schreibweise sehr hängen geblieben ist: „Medusa in Paradise“ von Laura Melina Berling ist am 03.03. beim @leykamverlag erschienen.🐍
Inhaltlich begleiten wir 20 Frauen, die nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel gestrandet sind - Cara ist eine von ihnen. Allerdings kann sich Cara durch den Absturz an kaum etwas erinnern, weiß weder ihren Namen, noch ihren Heimatort oder Beruf. Das Einzige, an das sie sich halten kann, ist das Abbild einer feministischen Göttin. Schnell errichten die Frauen ihre eigene Struktur auf der Insel, doch geraten dabei nicht selten an ihre Grenzen.
Das Buch hat mich wirklich herausgefordert, da ich ziemlich gebraucht habe, um reinzukommen und mich mit der Fülle an (feministischen) Themen anzufreunden. Jedoch konnte ich es mir schnell als eine Art „Survival Theaterstück“ vorstellen, das hat dann super geklappt. Die Autorin lässt keine feministische Themen aus: Von Abtreibungen bis zu Trad Wives, in diesem Buch findest du alles! Dabei tragen die Figuren mit ihren unterschiedlichen Rollen einen großen Anteil: Die unterschiedlichen Sichtweisen auf verschiedene Themen werden häufig diskutiert. Die Survival-Thematik hat mir insgesamt auch sehr gut gefallen, durch die Schreibweise war die Insel und das Setting sehr gut vorstellbar.🏝️
Ich glaube, dass das Buch viel Bedarf für Diskussionen in sich trägt, da ja schon im Buch extrem viel diskutiert wird. Dabei kann ich mir vorstellen, dass es nicht jede*r Person direkt zusagen wird - doch genau deswegen solltest du es auch mal mit „Medusa in Paradise“ versuchen.🧡