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Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine zauberhafte Fortsetzung!

Lily Halbmond – Zauberhaft vereint (Lily Halbmond, Bd. 2)
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Bis vor kurzem war Lily Halbmond ein ganz normales Mädchen. Doch dann hat sich ihre neue Schule als eine Zauberschule entpuppt und sie selbst als eine echte Hexe! Lily liebt ihr neues magisches Leben. ...

Bis vor kurzem war Lily Halbmond ein ganz normales Mädchen. Doch dann hat sich ihre neue Schule als eine Zauberschule entpuppt und sie selbst als eine echte Hexe! Lily liebt ihr neues magisches Leben. Zusammen mit ihren neuen besten Freundinnen Gigi und Mai wird sie in der versteckten Schule der Königlichen Bibliothek in Magie unterrichtet, fliegt auf Besen (oder Staubsaugern) und lernt ihren Stein der Macht zu kontrollieren. Als Halloween näher rückt, steht gleichzeitig auch das traditionelle Samhain-Fest an, bei dem alle Hexen gemeinsam den Ende des Sommers feiern. Dieses Jahr darf Steintal das Fest abhalten und die Aufregung ist natürlich groß. Endlich lernen sie Schülerinnen aus anderen Zauberschulen kennen. Anfangs haben noch alle Spaß, aber dann wird Lily zur jährlichen Ratssitzung der Hexengilde berufen. Ihr magischer Mondstein soll beschlagnahmt werden! Ob Lily es wohl gelingen wird, dies zu verhindern?

Endlich geht es mit Lily Halbmond weiter! Nach meiner großen Begeisterung für den Reihenauftakt, konnte ich die Fortsetzung kaum erwarten. Diese kann auch ohne Vorwissen gelesen werden, allerdings macht es erheblich mehr Freude, wenn man mit dem ersten Band startet.

Mit viel Witz und Herz entführt uns der spanische Künstler Xavier Bonet zurück in die magische Welt von Junghexe Lily Halbmond und schafft es erneut, bekannte Fantasymotive so erfrischend umzusetzen, dass es zu keiner Zeit langweilig wird. Man kann wieder richtig schön beim Lesen mitfiebern, muss öfters auch mal breit schmunzeln und hofft bei jedem Seitenumblättern, dass es nicht so schnell vorbei ist. Durch das Comicformat mit seinem geringen Textanteil ist die Geschichte natürlich flott gelesen, allerdings ist dies auch der einzige kleine Wermutstropfen (der natürlich kein Grund für einen Stern Abzug ist). Es macht einfach wieder großen Spaß, Lily und ihre Freund
innen zu begleiten, die uns einmal mehr zeigen, was wahre Freundschaft ausmacht und dass es sich lohnt, an sich selbst zu glauben. Die Figuren sind allesamt liebevoll und charmant gezeichnet. Ob alte Bekannte oder neue Gesichter – man muss sie einfach alle gernhaben (Lilys kleine Schwester ist so süß!). Durchweg wohlfühlen ist hier garantiert, was auch dem harmonischen Zeichenstil zu verdanken ist.

Optisch ist auch dieser Band ein echtes Highlight. Xavier Bonets Illustrationen sind leuchtend bunt, lebendig und stimmungsvoll und so ausdrucksstark, dass viele Worte meist gar nicht vonnöten sind. Man könnte sich erneut stundenlang in seinen Bildern verlieren, um sich an den vielen Details und der warmen, magischen Atmosphäre zu erfreuen.

Sehr gelungen sind auch wieder die Lehrbuchseiten, die die Handlung an den passenden Stellen unterbrechen und interessantes Wissen aus der Hexenwelt enthalten wie ein Verzeichnis über die magischen Kreaturen oder eine Weltkarte mit den verschiedenen Zauberschulen.

Das Ende verschont uns erfreulicherweise vor einem fiesen Cliffhanger, macht aber dennoch neugierig auf mehr. Auf Französisch soll der dritte Teil dieses Jahr erscheinen, die deutsche Übersetzung wird hoffentlich möglichst schnell folgen. Meine Daumen sind auf jeden Fall fest gedrückt!

Fazit: Fast zwei Jahre haben wir uns auf Lily Halbmonds zweites Abenteuer gedulden müssen und das Warten hat sich gelohnt! „Lily Halbmond – Zauberhaft vereint“ ist ein spannendes und unterhaltsames Hexenabenteuer ab 8 Jahren voller Magie und Freundschaft, liebenswerter Charaktere und wunderschönen Illustrationen zum Hineinträumen. Ein zauberhafter Wohlfühlcomic – warmherzig, modern und farbenfroh und nicht nur für junge weibliche Hexen-Fans ein großes Vergnügen. Ich bin auch von diesem Band begeistert, mir hat er genauso gut gefallen wie der Vorgänger. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine gelungene Comic-Adaption von Shakespeares weltberühmter Liebesgeschichte!

Romeo und Julia
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4,5 Sterne

Verona, Italien, fünfzehntes Jahrhundert. Die reichen und mächtigen Familien Montague und Capulet hassen einander – sobald sie aufeinander treffen, kommt es zu wüsten Beschimpfungen und blutigen ...

4,5 Sterne

Verona, Italien, fünfzehntes Jahrhundert. Die reichen und mächtigen Familien Montague und Capulet hassen einander – sobald sie aufeinander treffen, kommt es zu wüsten Beschimpfungen und blutigen Fechtkämpfen. Freundschaft oder gar Liebe ist zwischen den beiden Clans undenkbar. Und doch verlieben sich Romeo Montague und Julia Capulet unsterblich ineinander, als sie sich zum ersten Mal auf einem Maskenball begegnen. Aufgrund ihrer Familienfehde halten sie ihre Beziehung vor ihren Eltern geheim und wollen ohne deren Wissen heiraten. Doch dann kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem Romeo einen Cousin von Julia ersticht und daraufhin aus Verona verbannt wird. Julia erfährt währenddessen, dass ihre Eltern sie gegen ihren Willen mit dem Grafen Paris vermählen wollen. In ihrer Verzweiflung bittet Julia einen befreundeten Pater um Hilfe und lässt sich auf einen riskanten Plan ein. Ein Plan, der tödlich endet...

Auf dieses Buch war ich richtig gespannt! „Romeo und Julia“ oder generell William Shakespeare ist zwar eigentlich nicht so ganz mein Fall, aber als großer Comic-Fan war ich dennoch sofort Feuer und Flamme. Das Cover hat mich direkt angelacht und ein Blick dahinter konnte mich ebenfalls schnell begeistern. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wurde nicht enttäuscht. Dem Autorenduo Steve Barlow und Steve Skidmore ist es gemeinsam mit der Illustratorin Wendy Tan Shiau Wei sehr gut gelungen, das wohl bekannteste Theaterstück aller Zeiten als Graphic Novel neu zu interpretieren und für junge Leser*innen zugänglich zu machen.

In moderner Sprache (übersetzt von Katharina Hartwell) und wunderbaren Bildern erzählt das Künstlerteam die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia, die auch nach Jahrhunderten nichts von ihrer Relevanz verloren hat. Verbotene Liebe, Familie, Hass, Loyalität, Schuld, Auflehnung, Schicksal und Tod – die Themen dieses Dramas sind universal und ziehen uns auch heute noch in den Bann. Man taucht ein in eine Welt voller Intrigen und Leidenschaft und obwohl das Ganze sehr vereinfacht wurde, hat man nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. So bekommt man unter anderen die berühmtesten Zitate zu lesen wie „Oh, Romeo! Warum denn, Romeo?“ oder „Doch still, was schimmert durch das Fenster dort?“.

Ein besonderer Pluspunkt sind die Zusatzinfos, die es sowohl zu Beginn als auch im Anschluss gibt. Neben einer Einführung in die Handlung erfährt man auch eine Menge über den Aufbau des Theaterstücks und über William Shakespeares Leben und die damalige Zeit. Für den Schulunterricht ist diese Neuerzählung in meinen Augen ideal geeignet.

Auch in Sachen Innengestaltung vermag das Buch zu überzeugen, angefangen bei dem übersichtlichen Layout bis hin zu Wendy Tan Shiau Weis stimmungsvollen und ausdrucksstarken Zeichnungen, die den Text perfekt ergänzen. Die farbenfrohe und warme Kolorierung rundet das Leseerlebnis perfekt ab, sodass es einfach Spaß macht, in diesen Comic einzutauchen.

Fazit: Eine gelungene Comic-Adaption von Shakespeares weltberühmter Liebesgeschichte haben Steve Barlow, Steve Skidmore und Wendy Tan Shiau Wei hier geschaffen. Eine fesselnde, zeitlose und romantisch-tragische Graphic Novel ab 12 Jahren, die durch ihr wunderschönes Artwork und ihre interessanten Zusatzinformationen besticht. Also ich bin begeistert von dieser Neuinterpretation von „Romeo und Julia“, vor allem optisch ist sie für mich ein Highlight. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

So schön!

Ein Sommer auf Kullerö
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Die neunjährige Tilla, ihr Bruder Björn und dessen Freund Oscar wohnen auf Kullerö – eine kleine schwedische Insel mitten in den Schärengarten. Die drei können sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen. ...

Die neunjährige Tilla, ihr Bruder Björn und dessen Freund Oscar wohnen auf Kullerö – eine kleine schwedische Insel mitten in den Schärengarten. Die drei können sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen. Vor allem im Sommer ist ihre Insel das reinste Paradies. Keine Schule, dafür wunderbare lange Ferientage voller Spaß und Abenteuer. Doch dieses Jahr ist etwas anders als sonst: Eine neue Familie zieht auf die Insel ein, um das alte Hotel zu renovieren und neu zu eröffnen. Zuerst sind Tilla, Björn und Oscar begeistert, denn es sind auch zwei Kinder dabei. Ob Tilla in der gleichaltrigen Kari wohl endlich ihre beste Freundin finden wird? Das wünscht sie sich nämlich schon so lange. Sogar dem Troll, den es auf Kullerö geben soll und der angeblich Herzenswünsche erfüllt, hat sie ihren großen Wunsch verraten. Kari wirkt zunächst aber nicht wirklich freundlich und dass sie eigentlich gar nicht auf der Insel sein möchte, macht sie nicht sympathischer. Tilla ist sich sicher: Dieses Stadtmädchen wird garantiert nicht ihre beste Freundin...oder?

Bei diesem Buch war sofort klar, dass es bei mir Einzug halten muss. In das wunderhübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und die Geschichte dahinter klang genau nach meinem Geschmack. Als ich dann sah, wer sich hinter dem Pseudonym Greta Svensson verbirgt, ist meine Vorfreude nur noch größer geworden. Ich liebe die Bücher von Barbara Rose, mich hat noch kein Werk aus ihrer Feder enttäuschen können. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch und was soll ich sagen, sie wurden mehr als erfüllt. Das neue Jahr ist gerade mal einen halben Monat alt und ich habe schon jetzt ein echtes Sommerhighlight gefunden.

Greta Svensson alias Barbara Rose hat hier einen ganz zauberhaften Kinderroman geschrieben, der direkt Fernweh und Erinnerungen an endlos erscheinende Kindheitssommer weckt. Die kleine schwedische Insel Kullerö wird einfach herrlich beschrieben – am liebsten würde man sofort seine Koffer packen und Urlaub an diesem idyllischen Ort machen. Absolut verständlich, dass Tilla, Björn und Oscar ihre langen Sommerferien kaum erwarten können. Schwimmausflüge, Bootsfahrten, Ponykutschfahrten, leckere Waldblaubeeren pflücken und die weltbesten Pfannkuchen bei Jenne mampfen – was kann es Schöneres geben?
In diesem Buch steckt jedoch weitaus mehr als nur ein sommerleichtes Ferienabenteuer – die Geschichte erzählt auch von Misstrauen, Vorurteilen, Freundschaft und Zusammenhalt und davon, dass vieles oft nicht so ist wie es scheint und es sich lohnt, an Wunder zu glauben. Es macht richtig Freude mitzuerleben, wie Tilla mit der Zeit zu erkennen beginnt, dass sie sich in Kari geirrt hat und wie es schließlich doch noch für alle ein unvergesslich toller Sommer wird. Beim Lesen hat man durchweg ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch und da es zum Ende hin auch noch ziemlich aufregend wird, kann/mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell heißt es auch schon Abschied nehmen von Kullerö und seinen ganzen liebenswerten Bewohner*innen (Karis kleiner Bruder Benka ist so süß!). Aber wer weiß, vielleicht wird es ja noch ein Wiedersehen geben? In der Winter-Weihnachtszeit zum Beispiel? Ich würde mich sehr darüber freuen.

Zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren und zum Selberlesen ab 8 Jahren ist das Buch sehr gut geeignet. Die Geschichte wird lebendig erzählt, die Charaktere bieten ein hohes Identifikationspotenzial und zahlreiche, meist ganzseitige Illustrationen lockern den Text gekonnt auf. Die Bilder von Verena Wugeditsch sind – wie der Inhalt – ein wahrer Genuss! Warm, freundlich und farbenfroh erwecken sie das Erzählte zum Leben und schaffen eine sommerliche Atmosphäre voller Geborgenheit. Ein Rezept von Jennes Blaubeerpfannkuchen im Anschluss ist das Sahnehäubchen obendrauf und rundet das Ganze perfekt ab.

Fazit: „Ein Sommer auf Kullerö“ ist eine wunderbar warmherzige, hyggelige Sommergeschichte voller Marmeladenglasmomente, schwedischer Inselidylle und kindlicher Unbeschwertheit. Das perfekte Wohlfühlbuch für den Sommer – zum Wegträumen schön! Ich bin begeistert von diesem Schätzchen und kann es jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Witzig, warmherzig, zum Wiehern schön!

Ronny, das Pony, (Bd. 2)
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Inmitten idyllischer Landschaft liegt ein Bauernhof voller Tiere. Hier leben Ronny, das Pony, und Gerd, das Pferd. Die beiden sind die allerbesten Freunde und lieben ihr ruhiges Landleben. Mit diesem ist ...

Inmitten idyllischer Landschaft liegt ein Bauernhof voller Tiere. Hier leben Ronny, das Pony, und Gerd, das Pferd. Die beiden sind die allerbesten Freunde und lieben ihr ruhiges Landleben. Mit diesem ist es aber eines Tages schlagartig vorbei, als Bente, die Ente, auf dem Hof auftaucht. In einem Paket kommt sie an und wirbelt den Stall gehörig durcheinander. Sie schnattert, faucht und schnappt, klaut Ronnys Futter und Schlafplatz und beansprucht Gerd ganz allein für sich. Ronny ist verwirrt, was ist hier nur los? Er flüchtet schließlich an den See, wo es still und friedlich ist. Mit der Zeit vermisst er aber seinen Freund Gerd. Und dieser auch ihn. Ob am Ende wohl alles wieder gut werden wird?

Was war meine Freude als ich hörte, dass es dieses Jahr mit Ronny und Gerd weitergehen wird! Das erste Bilderbuch mit den beiden habe ich geliebt - wenn ihr es noch nicht kennt, schaut’s euch unbedingt an! Meine Erwartungen an die Fortsetzung (die problemlos ohne Vorwissen gelesen werden kann) waren entsprechend hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Schon allein das Cover verspricht wieder tierisch gute Unterhaltung und genau das bekommt man hier auch.

Das Furzipups-Erfolgsteam Kai Lüftner und Wiebke Rauers ist einfach immer ein Garant für originelle Bilderbücher. Mit einer gewohnt perfekten Symbiose aus Text und Bild entführen uns die beiden zurück in die Welt von Minipony Ronny und Gerd, das Pferd. Diese sind mittlerweile die besten Freunde und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Ihre Freundschaft kann so leicht nichts erschüttern – auch nicht die freche Ente Bente, die eines Tages plötzlich aufkreuzt und das beschauliche Bauernhofleben gehörig auf den Kopf stellt. Ein Sympathieträger ist diese Grummel-Ente zunächst wahrlich nicht. Doch es zeigt sich wieder einmal, dass vieles oft anders ist als es auf den ersten Blick scheint und sich auch ein scheinbarer Unruhestifter nach Liebe und Geborgenheit sehnt.
Erzählt wird das Ganze in Reimform und wie nicht anders zu erwarten, hat Kai Lüftner mal wieder Wortakrobatik vom Feinsten abgeliefert. Seine Verse kommen wunderbar schwungvoll und melodisch daher und stecken voller Witz und Charme. Bisweilen sind auch ein bisschen anspruchsvoller, aber niemals zu herausfordernd. Für Kinder ab 3 Jahren ist dieses Buch sehr gut geeignet. Kai Lüfterns Texte lesen sich rundum stimmig und sind sowohl für die Zuhörenden als auch Vorlesenden ein großer Spaß.

Auch die Illustrationen von Wiebke Rauers sind mal wieder ein wahrer Genuss. Mit ihrem unverwechselbaren Stil erweckt die deutsche Künstlerin das Erzählte zum Leben und zaubert einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Jede Seite ist einfach herrlich anzuschauen – lustig, farbenfroh und mit lauter süßen Details. Vor allem Zottelpony Ronny ist unheimlich knuffig gezeichnet, ein absoluter Herzeroberer. Ob es mit ihm und Gerd wohl noch ein weiteres Wiedersehen geben wird? Das letzte Bild am Ende der Geschichte macht jedenfalls definitiv neugierig auf mehr. Na, lassen wir uns überraschen.

Fazit: „Ronny, das Pony, und Gerd, das Pferd, und Bente, die Ente“ ist eine witzige und warmherzige Geschichte ab 3 Jahren über wahre Freundschaft und den Wunsch nach Zugehörigkeit. Ein großartig gereimtes und illustriertes Bilderbuch für Jung und Alt zum Schmunzeln, Mitfühlen und immer wieder Angucken und Vorlesen. Ich kann auch diesen Band nur empfehlen, Kai Lüfters und Wiebke Rauers haben es mal wieder geschafft mich zu begeistern. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Ein zauberhaftes Bilderbuch, das die Liebe zu Büchern weckt und zum Vorlesen ermutigt!

Das Lesefest
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Seit Hase, Dachs und Eichhörnchen beim weisen Uhu alle Buchstaben gelernt haben, haben die drei ständig ein Buch vor der Nase. Doch da gemeinsam lesen am meisten Spaß macht, treffen sie sich eines Tages ...

Seit Hase, Dachs und Eichhörnchen beim weisen Uhu alle Buchstaben gelernt haben, haben die drei ständig ein Buch vor der Nase. Doch da gemeinsam lesen am meisten Spaß macht, treffen sie sich eines Tages bei Hase, um zusammen bei Nüssen und Möhrentorte in Geschichten einzutauchen. Doch als sie sich gegenseitig vorlesen wollen, merken sie, dass das gar nicht so leicht ist. Dachs liest in einem Affenzahn, ohne Punkt und Komma. Hase wiederum spricht zittrig und viel zu leise und Eichhörnchen bringt nur ein Stottern hervor. Als sie abends wie gewohnt zur Vorlesestunde von Uhuwe gehen, erzählen sie ihm von ihrem Vorlesedesaster. Dieser ist natürlich sofort bereit, ihnen zu helfen und versorgt sie mit guten Tipps. Am Ende trauen sich die drei Freunde sogar, beim großen Lesefest mitzumachen. Es wird ein unvergesslich schöner Tag.

Was habe ich mich gefreut als ich in der Verlagsvorschau entdeckte, dass es ein Wiedersehen mit Uhuwe und den anderen Waldtieren geben wird! Den ersten Band „Uhuwe liest vor“ habe ich geliebt – wenn ihr ihn noch nicht kennt, solltet ihr das unbedingt nachholen. Fürs Verständnis ist es jedoch nicht notwendig, ihn vor der Fortsetzung zu lesen. Die beiden Bücher können problemlos unabhängig voneinander genossen werden.

Ein weiteres Mal entführt uns das Autorin-Illustratorin-Duo Christelle Saquet und Tatjana Mai-Wyss in den idyllischen Wald, zu dem weisen Uhuwe und seinen buchverrückten Freundinnen. Schon das Cover lässt wohl das Herz eines jeden Bibliophilen höher schlagen und dahinter geht es ganz genauso weiter. Christelle Saquet hat eine weitere bezaubernde Tiergeschichte geschaffen, die die Freude am (Vor-)Lesen weckt und daran erinnert, dass es sich lohnt, an sich selbst zu glauben. Vieles klappt nicht auf Anhieb – vor allem das (Vor-)Lesen will gelernt sein. Dies merken auch Hase, Dachs und Eichhörnchen. Still für sich schmökern klappt schon sehr gut, aber laut und deutlich vorlesen erweist als kniffliger als gedacht. Es ist einfach wieder herrlich zu sehen, wie sehr die drei für Bücher brennen – besonders die Szene, als sie Uhuwe in seinem Baumhaus besuchen, ist herzallerliebst (bei Uhuwe würde ich auch liebend gerne mal stöbern!). Ihre Scheu vor dem Vorlesen dagegen lässt einen ziemlich mitfühlen. Was für ein Glück, dass sie Uhuwe zum Freund haben. Diesem gelingt es einmal mehr ihnen zu zeigen, wie bereichernd es ist, etwas Neues zu lernen und dass es nichts Schöneres gibt, als gemeinsam in Geschichten einzutauchen.

Genauso sanft und wundervoll wie der Text sind auch die atmosphärischen Illustrationen von Tatjana Mai-Wyss. Mit zarten Wasserfarben und kleinen Details erwecken sie den Wald zum Leben und schaffen eine Atmosphäre voller Geborgenheit. Man würde sich am liebsten sofort wieder zu den Waldbewohner
innen dazugesellen, um zusammen mit ihnen in trauter Runde zu schmökern.

Fazit: Ein weiteres wunderschönes Bilderbuch haben uns Christelle Saquet und Tatjana Mai-Wyss hier gezaubert. „Das Lesefest mit Uhuwe“ ist eine warmherzige und charmante Tiergeschichte ab 3 Jahren, die die Liebe zu Büchern weckt und zum Vorlesen ermutigt. Ein liebevolles Plädoyer für das (Vor-)Lesen und großes Muss für alle Bücherwürmer und die, die es noch werden wollen. Ich bin auch von diesem Band ganz hin und weg und kann ihn jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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