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Veröffentlicht am 05.12.2019

Mega cooles Buch! Ich liebe diese Reihe!

Gregs Tagebuch 14 - Voll daneben!
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Hurra, endlich gibt es neues Lesefutter für alle Greg-Liebhaber! Da ich definitiv dazu gehöre, habe ich mich schon riesig auf Gregs Tagebuch 14 gefreut. Echt Wahnsinn, dass es schon der 14. Band ist. Normalerweise ...

Hurra, endlich gibt es neues Lesefutter für alle Greg-Liebhaber! Da ich definitiv dazu gehöre, habe ich mich schon riesig auf Gregs Tagebuch 14 gefreut. Echt Wahnsinn, dass es schon der 14. Band ist. Normalerweise bin ich ja nicht so der Fan von Buch-Serien, die kein Ende finden wollen, aber Gregs Tagebuch ist für mich einfach so eine Reihe, bei der es mir gar nicht genug Bände geben kann. :D
Ich war nun sehr gespannt, was mich in „Voll daneben!“ wohl erwarten. Kurz nachdem das Buch bei mir eintraf, habe ich es mir geschnappt und mit dem Lesen (besser gesagt mit dem Verschlingen, grins) losgelegt.

Als Gregs Tante stirbt, vererbt sie den Heffleys überraschend viel Geld. Was aber tun mit der vielen Knete? Greg hätte da ja so einige tolle Idee, nur leider kann er niemanden in seiner Familie für seine Pläne gewinnen. Die Heffleys entscheiden sich schließlich dafür, ihr Haus komplett zu renovieren. Dieses Vorhaben wird nur im totalen Chaos enden. Schimmel und Mäuse in den Wänden und morsche Böden zählen da noch zu den geringsten Problemen. Vielleicht sollten die Heffleys einfach gleich umziehen. Oder gelingt es ihnen vielleicht doch noch, ihr Haus zu retten?

Wie ihr dem, was ich oben in die Klammern geschrieben habe, entnehmen könnt, lese ich die Gregs Tagebücher nicht nur, nein, ich inhaliere sie. Diese Bücher machen einfach total süchtig – man gar nicht anders als sie wegzusuchten. Ich bin mir sehr sicher: Selbst der allergrößte Lesemuffel wird bei dieser Kultreihe zu einem begeisterten Buchverschlinger mutieren. Ich kann daher nur jedem raten: Wer ein lesefaules Kind zum Lesen animieren möchte, sollte sich unbedingt die Gregs Tagebuch-Reihe zulegen! Diese außergewöhnliche Kombi aus Text und Bild ist einfach nur brillant und macht irre viel Spaß. Egal ob Mädchen oder Junge, Jung oder Alt – von Gregs Tagebuch muss man einfach begeistert sein.

Da mich bisher noch kein einziger Greg-Band enttäuscht hat, sind meine Erwartungen an jede weitere neue Fortsetzung natürlich immer ziemlich hoch. Waren sie hier vielleicht zu groß? Nö, absolut nicht! Mir hat auch das 14. Greg-Abenteuer ein mega cooles Leseerlebnis beschert. Jeff Kinney hat es einfach voll drauf, super lustige und so herrlich schräge und urkomische Geschichten zu schreiben. Ich liebe seinen einmaligen Humor – er ist einfach nur einsame Spitze! Wie bei den Vorgängern, so war ich auch hier immerzu am Schmunzeln und Grinsen. Für mich zählt dieser Teil zwar nicht zu den besten Bänden, aber hellauf begeistert bin ich natürlich dennoch von dem Buch. 

Als eingefleischter Greg-Fan hieß es für mich hier auf lauter liebgewonnene Charaktere wiederzutreffen. Greg (logisch), seine verrückte Familie, sein allerbester Freund Rupert (yay!) – alle sind sie wieder mit von der Partie. Mir sind diese Figuren schon längst ganz fest ans Herz gewachsen. Sie sind alle einfach einzigartig und so unfassbar witzig.

Die Geschichte erfahren wir wie immer aus der Sicht von Greg. Macht Sinn, oder? Es handelt sich ja schließlich um sein Tagebuch. ;)
Ich liebe einfach die unnachahmliche Art, wie Greg uns von seinem turbulenten Leben erzählt. Er hat wahrlich ein Händchen dafür, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern. Peinlich und blöd für ihn – super unterhaltsam und genial für uns, hehe.
Diesen Band habe ich als besonders aufregend empfunden. Die Erbschaft, der Anbau ans Haus und dann der eventuelle Umzug - krass, was dabei alles so schiefgehen kann. Ich habe da manchmal nur noch gedacht: Oh nein, schlimmer kann es echt nicht mehr kommen! Und dann: Doch, kann es. Also, mir taten Greg und seine Familie stellenweise unendlich leid. Das Ganze wird aber natürlich sehr überspitzt dargestellt. So manche Dinge könnten zwar schon durchaus auch im echten Leben geschehen, aber das so viele Pannen am laufenden Band passieren, ist dann wohl doch eher unrealistisch. Aber genau das machen die Gregs Tagebücher eben aus: Diese herrlichen Übertreibungen und dieser großartige Humor!
Allerdings war mir persönlich in diesem Band eine Sache irgendwie doch ein bisschen zu abgedreht. Gregs kleiner Bruder Manni, müsst ihr wissen, zeigt hier, dass er ein begnadeter Handwerker ist. Also, was er da zusammenzimmert, fand ich dann doch sehr abgehoben. Aber egal, lustig fand ich es natürlich trotzdem. Manni ist klasse!

Bestens unterhalten haben mich auch wieder Gregs Gedanken über seine Zukunft, wenn er mal reich und berühmt ist. Hach, köstlich, was er sich da immer so ausmalt und vorstellt. Sein späteres Haus, dass er im Kopf bereits fertig entworfen hat, ist schon echt verdammt geil. Allerdings auch wenig realistisch. Greg hat wirklich eine blühende Fantasie und dafür muss ihn einfach lieben!

Grandios fand ich dann natürlich auch wieder die vielen amüsanten Zeichnungen. Schon irgendwie bemerkenswert, dass es Jeff Kinney mit seinen doch sehr einfach gehaltenen Bildern so ausgezeichnet gelungen ist, die Greg-Bücher lebendig werden zu lassen. Bild und Text ergänzen sich auch hier wieder perfekt und erzählen gemeinsam eine großartige Story.

Für Greg-Fans ist „Voll daneben!“ auf jeden Fall ein absolutes Muss! Neueinsteigern empfehle ich, zumindest den Reihenauftakt zu lesen, ehe man zum 14. Band greift. Man kann die Bände zwar gut unabhängig voneinander lesen, nur sollte man in meinen Augen schon ein bisschen Vorwissen haben, ehe man sich mit Greg in sein 14. Abenteuer stürzt.

Fazit: Erneut eine super tolle Fortsetzung, die uns Lesern ein breites Dauergrinsen auf die Lippen zaubert! „Voll daneben!“ ist alles andere als voll daneben: Der 14. Band ist total cool und unglaublich witzig! Einer humorvollen, unterhaltsamen und mitreißenden Idee folgt der nächsten. Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Lesen und freue mich schon riesig auf den nächsten Teil. „Gregs Tagebuch 14“ erhält von mir volle 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2019

Ein bezaubernd schönes Weihnachtsbuch!

Jule und das Winter-Weihnachtswunder
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Als ich das erste Mal von „Jule und das Winter-Weihnachtswunder“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme für das Buch. Der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen und in das hübsche Cover habe ich ...

Als ich das erste Mal von „Jule und das Winter-Weihnachtswunder“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme für das Buch. Der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen und in das hübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich liebe Weihnachtsbücher, vor allem welche für Kinder. Da mir zudem meine bisherigen Werke von Annette Moser sehr gut gefallen haben und ich die Bilder von Jennifer Coulmann unheimlich gerne mag, ließ ich „Jule und das Winter-Weihnachtswunder“ nur zu gerne bei mir einziehen.

Die sechsjährige Jule zieht zusammen mit ihren Eltern am 1. Dezember in eine neue Siedlung: In das Haus Nummer 1 in Weihnachtsdorf. Weihnachtsdorf – ist das nicht ein entzückender Name? Bestimmt werden die Bewohner alle riesengroße Weihnachtsfans sein. Aber Pustekuchen! Jule fällt bereits an ihrem Einzugstag auf, dass das Dorf überhaupt nicht weihnachtlich geschmückt ist. Kein einziges Haus verströmt Weihnachtsstimmung, nirgendwo ist auch nur eine Spur von Weihnachten zu sehen. Komisch. Und warum sehen alle Menschen so miesepetrig und traurig aus? Kein einziger aus Weihnachtsdorf macht einen glücklichen Eindruck, niemand scheint sich auf Weihnachten zu freuen. Hat vielleicht die unfreundliche und total gruselige Frau Kratzborst aus der Nummer 24 etwas damit zu tun? Jule traut dieser Frau irgendwie nicht.
Als Jule ein nettes älteres Ehepaar in der Nachbarschaft besucht und in deren Haus auf den kleinen Engel namens Bengel trifft, erfährt sie, was es mit all diesen Merkwürdigkeiten auf sich hat: Auf Weihnachtsdorf liegt ein Fluch! Jule beschließt sofort, ihn zu brechen. Sie muss dafür alle 24 Häuser im Ort aufsuchen und nach besonderen Gegenständen suchen. Ob es ihr wohl mit Bengels Hilfe gelingen wird, den Weihnachtszauber in die Siedlung zurückzubringen?

Was für ein zauberhaft schönes Weihnachtsbuch! Mir haben Cover und Klappentext nicht zu viel versprochen: In meinen Augen ist Annette Moser mit „Jule und das Winter-Weihnachtswunder“ ein tolles Kinderbuch gelungen, welches sich einfach nur perfekt für die Adventszeit eignet.
Ich habe das Buch für mich alleine gelesen, bin mir aber ziemlich sicher, dass es für wunderbare Vorlesestunden in der Vorweihnachtszeit sorgen wird.
Annette Moser hat einen mitreißenden und sehr leichten Schreibstil, der sich super angenehm lesen lässt. Da die Schrift zudem sehr groß ist, bietet sich das Buch auch zum Selberlesen für Kinder ab etwa 8 Jahren prima an.

Bei den Kapiteln hat mich sehr gefreut, dass es 24 sind. Man kann also, wenn man mag, das Buch als Adventskalender nutzen. Ich persönlich habe einige Kapitel nur als sehr kurz empfunden. Die meisten umfassen gerade mal 2-3 Seiten und da diese dann auch noch illustriert sind, ist das (Vor-) Lesevergnügen pro Tag leider nicht allzu lang. Da wird es wohl Geschmackssache sein. Ich jedenfalls hätte es besser gefunden, wenn die Kapitel ein bisschen länger gewesen wären.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt meinerseits bezieht sich auf unsere Protagonistin Jule. Sie kam mir irgendwie deutlich älter vor als sechs Jahre. Ich persönlich hätte sie vom Verhalten her eher auf 8 oder 9 geschätzt. Mich hat das beim Lesen leider etwas gestört. Zudem bin ich über zwei Dinge gestolpert, die ich als etwas unlogisch empfunden habe.

Jule fand ich aber natürlich dennoch großartig. Sie ist ein superliebes, mutiges und aufgewecktes Mädchen. Sie muss man einfach sofort ins Herz schließen.

Auch mit den weiteren Charakteren konnte mich Annette Moser komplett überzeugen. Jules Eltern waren mir ebenfalls auf Anhieb sympathisch und den Jungen Lars, mit welchem sich Jule noch anfreunden wird, habe ich auch richtig liebgewonnen.
Klasse fand ich auch den Engel Bengel. Er ist ein total witziger Kerl – ich musste so einige Male über ihn schmunzeln.
Weniger gemocht habe ich Frau Kratzborst. Ich glaube, ihr Name sagt schon alles, oder? Oder allein schon, wenn man die Illustrationen von ihr sieht:
Grimmige Miene, strähnige Haare, klein und hunzelig – wie so eine richtige böse Hexe eben. Aber ist sie wirklich so fies, wie sie aussieht und wie Jule denkt? Hat sie etwas mit diesem Fluch zu tun, der dazu führt, dass der Zauber von Weihnachten nicht in die Siedlung gelangen kann und alle Bewohner so mies drauf sind?
Nun, all das werde ich euch hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Nur so viel: Die Geschichte steckt voller Überraschungen, Magie und Wunder. Vor allem der Schluss kommt unerwartet, zumindest ich hätte mit so einer Auflösung nicht gerechnet. Mich konnte das Ende vollkommen zufriedenstellen. Es ist so herzerwärmend und schön.

Unglaublich gut gefallen haben mir auch die vielen farbigen Illustrationen von Jennifer Coulmann! Sie sind total süß und liebevoll gezeichnet. Schon wenn man das Buch aufschlägt, wird man von einer traumhaften Einbandillustration empfangen und dieser werden noch viele weitere wundervolle Bilder folgen.

Meine Favoriten sind ganz klar die Zeichnungen von den Häusern und dem Weihnachtsdorf - die Bilder haben es mir irgendwie richtig angetan.
Bemerkenswert finde ich, dass die Illustrationen, obwohl in Weihnachtsdorf so wenig Weihnachtsfreude herrscht und nichts geschmückt ist, dennoch etwas wunderbar Weihnachtliches an sich haben. Die Bilder schaffen eine fantastische Atmosphäre und bringen einen, wie die Geschichte, total in Weihnachtsstimmung.

Fazit: Ein wundervolles Weihnachtsbuch für die ganze Familie! „Jule und das Winter-Weihnachtswunder“ erzählt eine super niedliche und warmherzige Adventsgeschichte voller spannender, fantasievoller und magischer Momente. Das Buch wurde absolut bezaubernd illustriert und beschert Groß und Klein ein herrliches weihnachtliches (Vor-) Leseerlebnis. Ich kann „Jule und das Winter-Weihnachtswunder“ wärmstens empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 04.12.2019

Wunderschön!

Schneetänzer
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Endlich ist ein neuer Jugendroman von Antje Babendererde erschienen! Ich lese ihre Bücher leidenschaftlich gerne - sie sind stets absolute Must-Reads für mich und landen immer sofort auf meiner Wunschliste, ...

Endlich ist ein neuer Jugendroman von Antje Babendererde erschienen! Ich lese ihre Bücher leidenschaftlich gerne - sie sind stets absolute Must-Reads für mich und landen immer sofort auf meiner Wunschliste, sogar ehe ich mir überhaupt die Klappentexte durchgelesen habe. Bei ihren Werken weiß ich einfach, dass sie mich hellauf begeistern werden. Auch bei „Schneetänzer“ war ich mir sehr sicher, dass ich unvergessliche Lesestunden mit dem Buch verbringen werde.

Kurz vor seinen Abiprüfungen bricht der 18-jährige Jacob von Deutschland in den verschneiten Norden Kanadas auf. In dem kleinen Städtchen Moosonee, welches inmitten der wilden Natur Kanadas liegt, erhofft sich Jacob seinen Vater zu finden und endlich das Rätsel seiner Herkunft zu lüften. Jahrelang hat ihn seine Mutter belogen und behauptet, dass er die Folge eines One-Night-Stands sei. Ausgerechnet von seinem verhassten Stiefväter erfährt Jakob, dass sein Vater keineswegs ein One-Night-Stand war, sondern ein Indianer. Seine Mutter und Jakob haben sogar vier Jahre mit ihm zusammen in Kanada gelebt, nur kann er sich daran nicht mehr erinnern.
Jakob will endlich wissen, wer er wirklich ist. Von Wut und Enttäuschung getrieben, macht er sich also auf die Suche nach seinem Vater. Mitten in der eisig kalten Natur Kanadas wird er kurz nach seiner Ankunft von einem Bären lebensgefährlich verletzt. Jakob kämpft ums Leben und wird zum Glück noch rechtzeitig gefunden. Die junge Cree-Indianerin Kimi und ihr Großvater, die zusammen in einem Häuschen in der rauen Wildnis leben, nehmen Jakob bei sich auf und pflegen ihn gesund. Während dieser Zeit kommen sich Jakob und Kimi immer näher. Sie verlieben sich ineinander, allerdings ist Jakob nicht der Einzige der beiden, der sein Päckchen zu tragen hat – auch Kimi hat eine schwere Vergangenheit hinter sich...

Ich lag mit meiner Vermutung absolut richtig: Mir hat „Schneetänzer“ ein fabelhaftes Leseerlebnis beschert. Antje Babendererde hat mir mit ihrem neuen Roman nur noch mal vor Augen geführt, dass sie zurecht zu meinen liebsten deutschsprachigen Autorinnen zählt. „Schneetänzer“ zählt für mich zwar nicht zu ihren besten Büchern, aber wundervoll finde ich das Buch natürlich dennoch, sehr sogar. Mir persönlich hat sich leider der Anfang etwas zu sehr gezogen. Ich kann noch nicht mal genau sagen, woran es lag, aber mich konnte die Story leider nicht sofort packen. Zum Glück änderte sich das aber sehr schnell. Nachdem mich die Handlung einmal völlig mitgerissen hatte, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Den Schreibstil von Antje Babendererde kann ich gar nicht oft genug loben. Er ist unfassbar bildhaft und so wunderschön und einfühlsam. Hach, ich liebe diese sanfte und anschauliche Erzählweise von Antje Babendererde. Ihre Bücher lesen sich immer so toll!

Erfahren tun wir den größten Teil der Geschichte aus der Sicht des 18-jährigen Jacob in der Ich-Form, allerdings gibt es auch immer mal wieder Passagen, die aus der Perspektive von Kimi in der dritten Person erzählt werden. Mir haben die Perspektivwechsel total gut gefallen. Ich bin generell ein großer Fan von so einem Erzählstil und finde, dass er hier ausgezeichnet gewählt ist.

Ebenfalls ganz begeistert bin ich von den Charakteren. Jacob habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er ist so jemand, den man einfach gernhaben muss. Er ist super sympathisch und wirkt stets absolut authentisch. Ich konnte mich auf Anhieb problemlos in ihn hineinversetzen und sein Denken, Handeln und Fühlen jederzeit vollkommen nachvollziehen.
Bei Kimi sah es etwas anders aus. Sie gibt sich anfangs sehr distanziert und wortkarg. Als Leser merkt man aber sehr schnell, dass Kimis unnahbares Verhalten nur Fassade ist. Bei Kimi habe ich etwas länger gebraucht, ehe ich komplett mit ihr warmgeworden bin, aber fasziniert von ihr war ich vom ersten Moment an. Ich finde, dass Kimi ein unheimlich interessanter Charakter ist.
Auch mit den weiteren Figuren konnte mich Antje Babendererde vollends überzeugen. Allesamt wurden sie hervorragend ausgearbeitet.

Wovon ich euch endlos etwas vorschwärmen könnte, ist das Setting! Ich liebe Bücher, die in Kanada spielen! Mich hat es daher riesig gefreut, dass uns der neue Roman von Antje Babendererde in die kanadischen Wildnis entführt. Und dann auch noch im Winter! Die wilde Natur Kanadas, Schnee, Eis und Kälte – einfach nur mega, sag ich euch! Da alle Orte und die winterliche Kulisse so atemberaubend und atmosphärisch beschrieben werden, hat man beim Lesen die herrlichsten Bilder im Kopf.

Antje Babendererde weiß auf jeden Fall, wovon sie schreibt. Das spürt man in jedem einzelnen ihrer Bücher immer nur zu deutlich. So auch hier. Nicht nur die Beschreibungen der Landschaft sind brillant – auch das, was wir über die Kultur der Cree-Indianer erfahren, ist beeindruckend und unglaublich faszinierend.

Zur Story kann ich nur sagen: Traumhaft! „Schneetänzer“ enthält in meinen Augen den perfekten Mix aus verschiedenen Genres. Neben einem fesselnden Abenteuer-Survival-Roman beinhaltet das Buch auch noch eine gefühlvolle Liebesgeschichte, die einfach nur wunderschön und in keinster Weise kitschig ist.
Was ebenfalls Teil der Handlung ist, ist eine emotionale Vater-Sohn-Beziehung bzw. eine Familiengeschichte. Bei dieser wird sehr schnell klar, dass Jakob und Kimi deutlich mehr verbindet als zunächst gedacht. Auch Kimi hat eine schwere Vergangenheit hinter sich, welche sie am liebsten vergessen möchte. Was genau Kimi durchmachen musste und welchen Weg Jakob einschlagen wird, ob er nach Deutschland zurückkehren oder in Kanada bei seinem Vater und seiner großen Liebe Kimi bleiben wird – nun, all das werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr schon selbst zum Buch greifen und euch in die raue Wildnis Kanadas stürzen. :D

Zu guter Letzt, ehe ich zu meinem Fazit komme, möchte ich unbedingt noch kurz auf die Gestaltung des Buches eingehen. Das Cover finde ich wunderhübsch, da war es bei mir Coverliebe auf den ersten Blick. Auch von den zauberhaften kleinen Zeichnungen an den Kapitelanfängen bin ich ganz begeistert.
Was ich einfach nur genial finde, ist, dass das Buch umweltfreundlich und ressourcenschonend hergestellt wurde, die Seiten überwiegend aus Altpapier bestehen und auf die Verpackungsfolie verzichtet wurde. Finde ich wirklich großartig, meiner Meinung nach sollten viel mehr Bücher auf eine so wunderbare Weise produziert werden.

Fazit: Spannend, emotional, bewegend, magisch schön – ein fantastisch erzählter Jugendroman, der einen auf ein einzigartiges Abenteuer mitnimmt. Mir hat „Schneetänzer“ wahnsinnig gut gefallen. Ich liebe die Indianer-Romane von Antje Babendererde einfach über alles. Ich fand es super interessant mehr über die Kultur der Cree-Indiander zu erfahren und habe Jacob zu gerne auf der Suche nach seiner Herkunft begleitet. Wenn ihr gerne Bücher lest, die euch berühren, schockieren und mitfiebern lassen und euch in den verschneiten Norden Kanadas mitnehmen, kann ich euch diesen tollen Winterroman wirklich nur ans Herz legen. Vor allem für die kalte Jahreszeit eignet sich „Schneetänzer“ perfekt! Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 02.12.2019

Spannend, lustig, fantasievoll - ein schokoladig süßes Kinderbuch für Jung und Alt!

Spukalarm in der Schokofabrik
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Bei dem Kinderbuch „Spukalarm in der Schokofabrik“ wusste ich einfach sofort, das ich es lesen muss. Das Cover gefällt mir unheimlich gut – es hat so etwas herrlich Geheimnisvolles und Gruseliges an sich, ...

Bei dem Kinderbuch „Spukalarm in der Schokofabrik“ wusste ich einfach sofort, das ich es lesen muss. Das Cover gefällt mir unheimlich gut – es hat so etwas herrlich Geheimnisvolles und Gruseliges an sich, finde ich. Auch der Klappentext machte mich super neugierig auf die Geschichte. Von der Autorin Mascha Matysiak hatte ich bisher noch nichts gelesen – „Spukalarm in der Schokofabrik“ sollte also mein erstes Buch von ihr werden.

Klara ist mit ihrer Mutter gerade umgezogen, worüber sie alles andere als begeistert ist. Ihre Freunde wohnen nun ziemlich weit weg und sie selbst lebt jetzt neben so einer komischen alten Schokofabrik, die seit langer Zeit stillgelegt ist. Aber ist sie das wirklich? Klara sieht eines Nachts so ein merkwürdiges Licht hinter den Fenstern der Fabrik. Wer oder was ist das nur? Zusammen mit den Jungen Matti und Theo aus der Nachbarschaft versucht Klara der Sache auf den Grund zu gehen. Heimlich steigen die drei Kinder in die Fabrik ein und werden dort auf etwas ganz Unglaubliches stoßen, etwas, womit sie im Leben nicht gerechnet haben...

Mascha Matysiak ist mit „Spukalarm in der Schokofabrik“ ein wunderschönes Kinderbuch für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren gelungen. In meinen Augen ist es aber auch für deutlich ältere Leser absolut lesenswert. Die Story lässt an keiner Stelle aufkommen – sie ist super mitreißend und lustig geschrieben. Ich, als Erwachsene, habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgeschmökert. Es liest sich fabelhaft, Mascha Matysiak hat einen sehr lebendigen und locker-leichten Schreibstil. Da zudem die Schrift angenehm groß ist, die Kapitel eine optimale Länge haben und es viele Illustrationen gibt, kommt ein herrlicher Lesefluss zustande. Kinder ab 8 Jahren sollten hier keine Probleme mit dem Selberlesen haben.

Erfahren tun wir alles aus der Sicht von Klara in der dritten Person. Klara war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist ein total liebes und aufgewecktes Mädel und wirkt stets vollkommen authentisch. Mit Klara wird sich die Zielgruppe prima identifizieren können, allerdings ist es auch mir, als Erwachsene, problemlos gelungen, mich in sie hineinversetzen.
Dass Klara zuerst wenig begeistert über den Umzug ist, konnte ich nur zu gut nachvollziehen. Mir tat sie richtig leid, dass sie sich anfangs so unwohl mit der neuen Situation fühlt und ihre Freunde so vermisst. Umzüge sind in der Regel immer hart, vor allem für Kinder. In Klara werden sich ganz bestimmt so einige Leserinnen und Leser wiederfinden.
Zum Glück ist unsere Protagonistin aber so jemand, der sich nicht unterkriegen lässt. Sie wird schnell neue Freunde finden und das aufregende Abenteuer, dass sie gemeinsam mit ihnen erleben wird, wird sie wunderbar von ihrem großen Kummer ablenken.

Was genau Klara und die beiden Jungen Matti und Theo in der mysteriösen Schokofabrik erleben werden, werde ich euch nur nicht verraten. Ich traue mich irgendwie gar nicht, euch groß was darüber zu erzählen, da ich ansonsten vermutlich zu viel von der Handlung erzählen würde. Ich möchte ja schließlich niemanden die Spannung nehmen. Nur so viel: Ich persönlich hatte aufgrund des Covers mit deutlich mehr Grusel gerechnet. Dass dieser, zumindest für mich, nun etwas ausblieb, hat mich aber nicht gestört. Die Story kann dafür mit anderen fantastischen Dingen punkten – magische und überraschende Dinge. Für mich hat sich die Geschichte irgendwie in eine etwas andere Richtung entwickelt als von mir erwartet. Das meine ich aber nicht negativ, ganz im Gegenteil. Ich finde das Abenteuer, das wir zusammen mit den drei Freunden hier erleben dürfen, große Klasse und absolut bezaubernd.

Hellauf begeistert bin ich auch von den weiteren Charakteren. Matti und Theo habe ich wie Klara sofort in mein Herz geschlossen. Besonders Theo mochte ich richtig gerne.
Zu meinen persönlichen Figurenhighlights kann ich euch leider nichts erzählen, da ich euch sonst, siehe oben, zu sehr spoilern würde. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass ihr es mit ein paar sehr außergewöhnlichen und fantasievollen Figuren zu tun bekommen werdet. :D

Wahnsinnig gut gefallen hat mir dann auch das Setting. Ich meine: Eine alte geheimnisvolle Schokofabrik? Klingt doch mega cool, oder? Nun, das ist es auch! Ich hatte von der Fabrik die tollsten Bilder im Kopf und habe irgendwie richtig Bock auf Schokolade bekommen. Die Fabrik mag stillgelegt sein, aber allein zu wissen, dass dort früher leckere Schokolade hergestellt wurde, hat mir irgendwie total Appetit auf Schoki gemacht. ;)

Zu guter Letzt muss ich unbedingt noch die großartige Aufmachung des Buches erwähnen. Wie bereits erwähnt befinden sich im Innenteil sehr viele Illustrationen, die, yay, sogar farbig sind! Ich liebe farbig illustrierte Bücher! Mir haben die bunten und liebevollen Bilder von Monika Parciak total gut gefallen. Sie passen perfekt zur Geschichte und machen das Leseerlebnis zu einem ganz besonderen.

Fazit: Spannend, lustig, fantasievoll – ein tolles Kinderbuch für Groß und Klein! Mir hat „Spukalarm in der Schokofabrik“ ein zauberhaftes Lesevergnügen beschert. Das Buch erzählt eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft. Sie lädt durchweg zum Mitfiebern ein und steckt voller Überraschungen und süßer Ideen. Ich bin ganz begeistert von dieser schönen Abenteuergeschichte und den vielen farbenfrohen Illustrationen. Ich kann „Spukalarm in der Schokofabrik“ wärmstens empfehlen und vergebe 5 von 5 schokoladigen Sternen!

Veröffentlicht am 01.12.2019

Ein fantastischer und unglaublich süßer Weihnachtsschmöker für Jung und Alt!

Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe
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Hurra, endlich ist der Weihnachtosaurus wieder da! Was war meine Freude groß, als ich hörte, dass dieses Jahr der zweite Teil vom Weihnachtosaurus erscheinen wird. Den ersten Band liebe ich abgöttisch ...

Hurra, endlich ist der Weihnachtosaurus wieder da! Was war meine Freude groß, als ich hörte, dass dieses Jahr der zweite Teil vom Weihnachtosaurus erscheinen wird. Den ersten Band liebe ich abgöttisch – für mich zählt er definitiv zu meinen allerliebsten Weihnachtsbüchern. Auf das zweite Weihnachtosaurus-Abenteuer habe ich mich daher schon riesig gefreut!



Nicht mehr lange, dann ist Weihnachten und William Trudel wird endlich seinen geliebten Weihnachtosaurus wiedersehen! Seit ihrer Begegnung vor einem Jahr hat sich so einiges verändert. So sind Brenda und deren Mutter Pamela bei den Trudels in deren schiefes kleines Häuschen eingezogen und Brenda hat es geschafft von der Liste der unartigen Kinder gestrichen zu werden.

Als William eine Einladung vom Weihnachtsmann erhält, ihn zusammen mit seiner Familie am Nordpol zu besuchen, ist der Junge überglücklich. Die Trudels erhalten eine exklusive Sightseeing-Tour durch die magische Weihnachtswelt und William bekommt sogar noch ein ganz besonderes Geschenk: Eine Weihnachtsbohne, die Wünsche erfüllen kann.

Mit der glücklichen Zeit soll es dann nur leider sehr schnell vorbei sein. Weihnachten schwebt in großer Gefahr! William und der Weihnachtosaurus setzen alles daran, um das Weihnachtsfest zu retten. Ob ihnen wohl die unheimliche Winterhexe dabei helfen kann? Sie ist schließlich die Herrscherin über die Zeit. Ein aufregendes Abenteuer beginnt...


Bei mir ist es nun tatsächlich schon wieder relativ genau zwei Jahre her, dass ich den ersten Band gelesen und kurz davor das Hörbuch gehört habe. Obwohl ich eine absolute Vielleserin bin und leider viel schnell wieder Dinge aus Büchern vergesse, hatte ich hier überhaupt keine Einstiegsprobleme. Meinem Empfinden nach muss man den ersten Band auch gar nicht unbedingt kennen, um dem Geschehen im zweiten Teil folgen zu können. Besser wäre es natürlich schon, da die Bücher aufeinander aufbauen, aber fürs Verständnis ist das Einhalten der chronologischen Reihenfolge meiner Ansicht nach nicht notwendig.


Ich habe hervorragend in das Buch hineingefunden und es quasi in einem Rutsch durchgelesen. Es liest sich so, so schön! Hach, ich bin so verliebt in dieses Buch. Ich glaube, ich sollte besser mal vorwarnen, dass diese Rezension ab jetzt sehr schwärmerisch werden wird. ;)


Den Schreibstil von Tom Fletcher kann ich gar nicht oft genug loben. Er ist mitreißend, humorvoll, bildhaft und so herrlich locker-leicht. Total cool finde ich, dass der Autor uns Leser immer wieder direkt anspricht. So etwas liebe ich über alles.

Sehr gefreut hat mich, dass die Kapitel wieder so angenehm kurz sind. Da die Story zudem super packend ist und es viele, viele Illustrationen gibt, fliegt man hier nur so durch die Seiten. Mann kann wirklich gar nicht anders, als das Buch so richtig wegzusuchten.


Hauptprotagonist ist erneut der Junge William Trudel. William muss man einfach sofort ins Herz schließen – er ist so ein süßer, sympathischer und mutiger Junge. Mit ihm ist Tom Fletcher ein außergewöhnlicher Buchheld gelungen. Nicht nur, weil er so ein lieber Kerl ist – William ist auch anders und einzigartig aufgrund seiner Behinderung und wie er mit dieser umgeht. William sitzt im Rollstuhl, was man beim Lesen stellenweise aber tatsächlich vergessen kann. Hut ab, wie prima der Junge damit zurecht kommt, dass er nicht laufen kann. An William kann man wunderbar sehen, dass man trotz einer Behinderung die größten Abenteuer erleben und im Leben ganz viel schaffen und erreichen kann - man muss es nur noch wollen. Dass dieses Thema in den Weihnachtosaurus-Büchern zur Sprache kommt, fand ich bereits in Band 1 grandios und auch hier bin ich erneut ganz begeistert davon.


Neben William treffen wir noch auf viele weitere bekannte Gesichter und liebgewonnene Charaktere, dürfen aber natürlich auch so einige neue Figuren kennenlernen.

Wer mir erneut wahnsinnig gut gefallen hat, ist Williams Dad Bob. Er ist nach wie vor der wohl allergrößte Weihnachtsfan, den es auf der Welt gibt. Ich finde Bob wundervoll. Seine große Weihnachtsbegeisterung ist so lustig und herzerwärmend schön.

Toll finde ich auch Brenda. Sie ist zum Glück inzwischen deutlich netter und sehr stolz darauf, nicht mehr auf der Liste der unartigen Kinder zu stehen. Ab und an kann sie aber nicht anders und lässt ihr altes freches Wesen aufblitzen. Ich finde Brenda irgendwie faszinierend und mag sie mittlerweile total gerne. Richtig mitgelitten habe ich mit ihr, als sie über Weihnachten zu ihrem Vater muss. Ihr Vater ist...ähm, nun, ja, nicht nett. Nein, ganz im Gegenteil, er ist ein schrecklicher Mensch! Warum genau, werde ich hier aber nicht verraten, Spannung muss schließlich sein. ;)


Wer hier selbstverständlich auch wieder seinen Auftritt haben wird, ist der Weihnachtsmann. Ich finde den Weihnachtsmann so einsame Spitze! Er zählt definitiv zu meinen absoluten Lieblingen aus den Weihnachtosaurus-Büchern.

Apropos Weihnachtosaurus – dieser unfassbar niedliche Dino ist natürlich ebenfalls wieder mit von der Partie. Mit ihm hat Tom Fletcher ein einzigartiges Wesen erschaffen, das man einfach lieben muss.


Natürlich treffen wir hier auch noch auf so einige weitere fabelhafte Charaktere. Die Weihnachtswichtel zu Beispiel mit ihren ulkigen Namen oder die geheimnisvolle Winterhexe. Zur Winterhexe werde ich hier aber nichts erzählen. Wenn ihr mehr über sie wissen möchtet, müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet!


Mega klasse fand ich auch das Setting. Der Nordpol wird so genial beschrieben! Ich hatte beim Durchschmökern die fantastischsten Bilder im Kopf und wäre am liebsten in das Buch hinein gekrabbelt, um den Weihnachtsmann selbst mal zu besuchen und mich von ihm in der Wichtelstadt herumführen zu lassen.


Hellauf begeistert bin ich auch wieder von den vielen wunderschönen Illustrationen von Shane Devries. Das Buch ist so genial und liebevoll aufgemacht. Die schwarz-weiß Zeichnungen sind so super niedlich, lustig und bezaubernd. Sie harmonieren perfekt zum Geschehen im Text und machen das Leseerlebnis zu einem ganz besonderen. Auch die vielen Schriftspielereien tragen dazu bei, dass man unvergessliche Lesestunden mit dem Buch verbringt.


Für mich hat sich auch der zweite Band vom Weihnachtosaurus zu einem absoluten Jahreshighlight entwickelt. Die Geschichte ist so zuckersüß und wunderbar weihnachtlich. Sie bringt einen so richtig schön in Weihnachtsstimmung und beschert einem dieses besondere, wohlig warme Weihnachtsbauchkribbeln.

Mich hat die Handlung von den ersten Seiten an in ihren Bann gezogen und komplett verzaubert. Sie handelt von Familie, Freundschaft, Liebe, Mut, Zusammenhalt, der Zeit und den Glauben an Weihnachten. Sie steckt voller spannender, actionreicher, lustiger, warmherziger, fantasievoller und magisch schöner Momente.

Ich kann nur sagen: Lest dieses Buch! Kauft es, verschlingt es und habt es genauso gerne wie ich. Ich bin mir sehr sicher, dass es den meisten so ergehen wird wie mir und sie einfach nicht genug vom Weihnachtosaurus bekommen können. :D


Fazit: Was für ein supersüßes, unglaublich tolles und zauberhaft schönes Weihnachtsbuch! Nach dem ersten Band vom Weihnachtosaurus konnte mich nun auch der zweite Teil restlos begeistern. Mir hat die Fortsetzung genauso gut gefallen wie der Auftakt. Ich bin total verliebt in diese Reihe und hoffe so sehr, dass es noch weitere Bände geben wird. Der Weihnachtosaurus wird ganz bestimmt zu einem Weihnachtsklassiker werden – das Zeug dazu haben die Bücher in meinen Augen definitiv! Egal ob Groß oder Klein, Jung oder Alt, ob zum Vor- oder zum Selberlesen – ich kann „Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe“ absolut empfehlen! Von mir gibt es nur zu gerne volle 5 von 5 Sternen!