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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2019

Berührend, tiefgründig, emotional und einfach nur wunderschön!

Und dann kamst du
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Da mich bisher alle Jugendbücher von Heike Abidi, die ich bereits gelesen habe, hellauf begeistern konnten, war meine Neugierde sofort geweckt, als ich beim Durchstöbern der neuen Vorschau des Oetinger ...

Da mich bisher alle Jugendbücher von Heike Abidi, die ich bereits gelesen habe, hellauf begeistern konnten, war meine Neugierde sofort geweckt, als ich beim Durchstöbern der neuen Vorschau des Oetinger Verlags auf ihren neuen Jugendroman gestoßen bin. Der Klappentext konnte mich sofort überzeugen und in das wunderhübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich liebe diese Skyline im Hintergrund! „Und dann kamst du“ musste ich einfach bei mir einziehen lassen.

Für die 19-jährige Claire bricht eine Welt zusammen, als ihr Zwillingsbruder Colin bei einem Unfall ums Leben kommt. Die beiden haben gerade ihr Abi bestanden und wollten demnächst zusammen Medizin studieren. Soll Claire nun alleine das Medizinstudium antreten? Will sie überhaupt noch Medizin studieren? Claire verliert sich immer mehr in ihrer Trauer und ihren Selbstzweifeln. Ohne Colin fühlt sie sich unvollständig, sie weiß gar nicht mehr, wer sie eigentlich ist. Oder hat sie das vielleicht nie so wirklich gewusst? Sie beginnt verschiedene Dinge ausprobieren. Sie zieht in eine fremde Stadt, nimmt einen Job als Kellnerin in einer Bar an und wohnt zusammen mit zwei anderen Studenten in einer WG.
Eine schicksalshafte Begegnung in einem Bus soll Claires Leben komplett verändern. Von dem jungen Mann mit den traurigen Augen und den Wuschelhaaren fühlt sie sich vom ersten Moment an wie magisch angezogen. Er erinnert sie irgendwie an Colin. Doch ehe sie den Mut fassen kann, ihn anzusprechen, steigt er aus dem Bus – und lässt seinen Rucksack liegen. Ein Zeichen? Claire nimmt den Rucksack an sich. Der Inhalt verrät nur leider wenig über dessen Besitzer. Eine Einkaufsliste, ein Sweatshirt, eine Packung Streichhölzer, ein Kugelschreiber und ...ein Notizbuch! Leider befindet sich in dem Notizbuch nur ein einziger Eintrag. Die Worte des mysteriösen Unbekannten sprechen Claire aber direkt aus der Seele. Sie muss den Fremden (Sam) unbedingt finden! Ihre Suche nach ihm wird allerdings mehr sein als nur eine Sache nach ihrem Seelenverwandten. Es wird auch eine Reise zu sich selbst sein.

Ich bin hier eindeutig nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangekommen – mir hat der neue Jugendroman von Heike Abidi unglaublich gut gefallen! Für mich hat sich „Und dann kamst du“ zu einem richtigen Highlight entwickelt. Die Geschichte ist so bewegend, emotional, tiefgründig, warmherzig und wunderschön. Mich hat Claires Geschichte zutiefst berührt und mitfiebern lassen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da ich so gefesselt von der Handlung war. Dank des tollen, flüssigen Schreibstils, der mitreißenden Story und den angenehm kurzen Kapiteln bin ich hier nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch im Nu beendet.

Erfahren tun wir alles aus der Sicht der 19-jährigen Claire in der dritten Person. Claire war mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Dank der einfühlsamen und authentischen Erzählweise ist es mir spielend leicht gelungen mich in sie hineinzuversetzen und ihr Denken und Handeln jederzeit nachzuvollziehen. Ihre große Trauer bezüglich ihres verstorbenen Bruders, ihre Zweifel, ihre Sorgen und Ängste – alles wird so bildhaft und gefühlvoll beschrieben. Als Leser kann man gar nicht anders als mit Claire mitzuleiden. Die Geschichte ist stellenweise schon recht bedrückend, aber keine Sorge, zu beklemmend ist sie nicht. Nein, das Buch ist ein richtiger Mut- und Glücklichmacher!
Claire wird auf ihrer Suche nach dem Jungen Sam über sich selbst hinauswachsen und sich wunderbar weiterentwickeln. Sie wird an Selbstbewusstsein und Lebensfreude gewinnen und alle Hürden, die sich ihr in den Weg stellen werden, in Angriff nehmen. Sie wird öfters über ihren Schatten springen und sich endlich wieder aus ihrem Schneckenhaus hinauswagen. Ich habe Claire für ihre Entschlossenheit und große Stärke zutiefst bewundert. Ich muss gestehen, dass ich so jemand bin, der sich selten aus seiner Komfortzone herausbewegt und sehr davor scheut, Neues auszuprobieren. Claire hat mir jetzt irgendwie richtig Mut gemacht, mich neuen Herausforderungen zu stellen.

Claires Trauerbewältigung und Entwicklung steht hier ganz klar im Vordergrund der Handlung. Die Liebesgeschichte kommt dabei ziemlich zu kurz, was mich aber überhaupt nicht gestört hat, ganz im Gegenteil. Ich fand Claires lange Suche nach Sam wahnsinnig aufregend und spannend und habe die ganze Zeit so gehofft, dass sie ihn endlich finden wird. Ob sie das wird? Tja, das werde ich hier natürlich nicht erzählen, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Ich kann nur sagen, dass mich das Ende doch etwas überrascht hat. Auf eine gute und positive Weise!

Ich habe keinen einzigen negativen Kritikpunkt an das Buch. Neben unserer Protagonistin Claire konnte mich Heike Abidi auch mit den Nebencharakteren komplett überzeugen. So fand ich zum Beispiel Claires WG-Mitbewohner Ben und Jenny große Klasse. Besonders Ben mochte ich sehr gerne. Anfangs konnte ich ihn tatsächlich noch nicht so wirklich leiden, allerdings hat sich dann sehr schnell gezeigt, dass er so ganz anders ist, als zuerst von mir angenommen.
„Und dann kamst du“ steckt wirklich voller Überraschungen, so viel kann ich euch ja schon mal verraten.

Fantastisch fand ich dann auch die Tagebucheinträge von Claire. Sie wird damit beginnen, in Sams Notizbuch ihre Erlebnisse und Gedanken festzuhalten. Zuerst fand ich es irgendwie nicht okay von ihr, dass sie, erstens, einfach so Sams Notizbuch liest und, zweitens, beginnt, darin zu schreiben. Ich habe mich dann aber doch sehr schnell damit angefreundet und Claires emotionale Einträge nur zu gerne gelesen. Dank diesen fühlt man sich Claire noch näher und kann ihr großes Gefühls- und Gedankenchaos noch besser verstehen.

Wovon ich ebenfalls ganz begeistert bin, ist das Setting. Das Buch spielt in einer größeren Stadt in Deutschland, allerdings wurde keine explizite genommen. Mir persönlich hat es total gefallen, dass wir Leser uns selbst vorstellen können, in welcher Stadt wir uns mit Claire auf ihre große Suche und Reise begeben.

Fazit: Was für ein wundervolles Buch, ich bin hellauf begeistert! „Und dann kamst du“ erzählt eine wunderschöne Geschichte über Verlust, Trauer, Freundschaft, Liebe, Mut, Träume und der Reise zu sich selbst. Mitfiebern und mitfühlen, hoffen, schmunzeln, grinsen, nachdenklich, traurig, glücklich und überrascht sein – all das hat das Buch in mir hervorgerufen. Ich habe Claire nur zu gerne auf ihrem Selbstfindungstrip und ihrer großen Suche begleitet. Ich kann das Buch jedem nur ans Herz legen und vergebe volle 5 von 5 Sternen!


Veröffentlicht am 02.11.2019

Witzig, humorvoll und skurril! Ein tolles Kinderbuch!

Bone Buddies
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Als ich das erste Mal von Bone Buddies hörte, war meine Neugierde sofort geweckt. Sieht das Cover nicht richtig witzig aus? Also ich finde es mega cool. Auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen. ...

Als ich das erste Mal von Bone Buddies hörte, war meine Neugierde sofort geweckt. Sieht das Cover nicht richtig witzig aus? Also ich finde es mega cool. Auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen. Für mich stand daher sehr schnell fest: Den Jungen Aldo und seine fünf sprechenden Skelette möchte ich unbedingt kennenlernen.

Da Aldo vor Angeber Florim nicht als der letzte Loser dastehen wollte, hat er ihm eine faustdicke Lüge aufgetischt: Angeblich sei er Mitglied bei den Sea Lions, einer sehr angesehen Eishockeymannschaft. Und um das Ganze noch schlimmer zu machen, hat er Florim und seine Freunde auch noch für das nächste Spiel eingeladen. Tja, und nun? Als ihm Consuelo, die nette Bratwürstchenverkäuferin, die ihre Würstelbude am Friedhof stehen hat, vorschlägt, einen namenlosen Toten zu adoptieren, der ihm seinen Herzenswunsch erfüllen kann, zögert Aldo nicht lange und tut es. Er stößt auf dem Friedhof nur gleich auf fünf anonyme Gräber und fasst kurzerhand den Entschluss, einfach mal gleich fünf Namenlose zu adoptieren. Sicher ist sicher. Einer davon wird ihm doch bestimmt aus seiner hoffnungslosen Lage heraushelfen können. Als er am nächsten Morgen erwacht, stehen plötzlich fünf Skelette in seinem Zimmer. Ab dem Moment geht das verrückte Abenteuer so richtig los. Die fünf Halbtoten reißen sich nun darum, Aldo zu helfen. Dies wird schließlich ihre Eintrittskarte ins Jenseits sein. Die fünf sind nur zuerst keine große Hilfe und stellen Aldos Leben gehörig auf den Kopf.

Mir hat Bone Buddies: Echt nette Skelette ein echt tolles Leseerlebnis beschert. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen und habe mich dabei köstlich amüsiert. Der Humor war definitiv absolut meiner; ich war hier immerzu am Grinsen und Schmunzeln. Einer lustigen Szene folgt hier der nächsten. Es gibt lauter originelle und schräge Ideen, viele überraschende Wendungen und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Langeweile kommt hier beim Lesen garantiert nicht auf. Besonders die Zielgruppe, sprich Mädchen und Jungen ab 10 Jahren, werden hier die reinste Freude beim Durchschmökern haben. Ich kann das Buch aber auch deutlich älteren Bücherwürmern sehr ans Herz legen.

Erzählt wird alles aus der Sicht des 12-jährigen Aldo in der Ich-Perspektive. Mit Aldo ist Annette Roeder ein wundervoller Protagonist gelungen, welchem man einfach vom ersten Moment an lieben muss. Aldo besitzt so eine schön aufgeweckte und humorvolle Art. Allerdings wird auch sehr schnell deutlich, dass er es gerade nicht allzu leicht hat. Sein Vater hat ihn und seine Mutter früh verlassen, in der Klasse findet er keinen Anschluss, er hat keine Freunde und dann wäre da noch Blödmann Florim, der ihm das Leben schwer macht. Da Aldo sich nicht unterkriegen lässt und nicht als Memme dastehen möchte, hat er Florim diese große Lüge mit dem Eishockeyteam aufgetischt. Dies wird der Beginn eines aufregendes und sehr verrückten Abenteuers sein.

Die fünf Skelette, die in Aldos Leben stolpern werden, haben alle so ihre Eigenarten und könnten unterschiedlicher wohl nicht sein. Da wäre zum Beispiel Arturo, ein Möchtegern-Mafisio oder die flippige Pitti. Oder der Baron Leopold von Zitterbach, der immer so ulkig in Reimen spricht.
Die fünf stammen alle aus verschiedenen Zeiten und ergeben zusammen eine ziemlich bunte Truppe. Ich könnte gar nicht sagen, welcher der fünf Halbtoten mir nun am besten gefallen hat. Ich fand sie alle einsame Spitze. Und die Dialoge mit ihnen sind einfach nur herrlich!

Die Skelette waren ganz klar meine Highlights in dem Buch, aber auch die weiteren Charakteren haben mir wahnsinnig gut gefallen. Für das Erschaffen skurriler und liebenswerter Figuren hat Annette Roeder wirklich ein absolutes Händchen.

Was mir richtig gut gefallen hat, ist, dass das Buch öfters auf dem Friedhof spielt. Ich weiß nicht warum, aber ich mag das irgendwie total gerne, wenn Bücher auf Friedhöfen spielen. Klingt das jetzt seltsam? Hm, vielleicht. Ich finde einfach, dass diese Kulisse immer eine ganz eigene Atmosphäre schafft. :D

Etwas schade fand ich nur, dass es gar keine Illustrationen im Buch gibt. Die hätte ich hier irgendwie nicht schlecht gefunden. Coole Zeichnungen von Grabsteinen oder den Skeletten hätten diese besondere Stimmung der Geschichte bestimmt nur noch verstärkt.
Dank es bildhaften Schreibstils kann man sich aber natürlich auch so alles ganz genau vorstellen. Seien es die Schauplätze oder die vielen Figuren – beim Lesen hat man die tollsten Bilder im Kopf. 
Die Erzählweise von Annette Roeder hat mir unheimlich gut gefallen. Ihr Schreibstil ist lebendig, mitreißend und modern und so schön humorvoll. Da er sich echt klasse liest und die Kapitel zudem angenehm kurz sind, kommt ein wunderbarer Lesefluss zustande. Kinder ab 10 Jahren sollten hier keine Probleme mit dem Selberlesen haben.

Großartig fand ich, wie sehr die wichtigen Themen Freundschaft und Zusammenhalt im Vordergrund der Handlung stehen. Aldo und seine fünf adoptieren Halbtoten werden sehr schnell richtig dicke Freunde werden, beziehungsweise eher schon so etwas wie eine Familie. Sie können sich stets aufeinander verlassen und haben jede Menge Spaß zusammen. So gründen sie zum Beispiel noch eine Band. Daher auch die Instrumente auf dem Cover. Mehr dazu werde ich hier aber nicht verraten, Spannung muss schließlich sein. Auch über Aldos Lügenmärchen mit dem Eishockeyteam werde ich hier nichts sagen. Wenn ihr gerne wissen möchtet, ob die Skelette Aldo helfen können und was er alles Abgefahrenes mit ihnen erleben wird, müsst ihr schon selber zum Buch greifen und euch mit Aldo und Co ins Abenteuer stürzen!

Ich kann das Bone Buddies wirklich nur empfehlen. Für volle 5 Sterne hat es mir zwar dann leider doch nicht gereicht, dieser letzte Funke hat mir einfach gefehlt, aber begeistert bin ich natürlich dennoch von dem Buch, was in meiner Rezension auch hoffentlich deutlich wurde. :D
Ich würde mich auch sehr über eine Fortsetzung freuen. Allerdings gehe ich eher nicht davon aus, dass es eine geben wird, da die Geschichte sehr abgeschlossen endet. Potenzial für einen weiteren Band wäre in meinen Augen aber dennoch durchaus vorhanden. Na, lassen wir uns überraschen.

Fazit: Eine super witzige und herrlich schräge Freundschaftsgeschichte für Jung und Alt! Mir hat Bone Buddies: Echt nette Skelette echt gut gefallen. Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Lesen und habe mich besonders über die skurrilen Skelette köstlich amüsiert. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 01.11.2019

Ein super weihnachtliches und wunderwonniges Buch!

Emmi & Einschwein 4. Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe!
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Seit dem Reihenauftakt bin ich ein großer Emmi und Einschwein-Fan und fiebere dem Erscheinen jeder weiteren Fortsetzung immer ganz ungeduldig entgegen. Auf den vierten Band habe ich mich ganz besonders ...

Seit dem Reihenauftakt bin ich ein großer Emmi und Einschwein-Fan und fiebere dem Erscheinen jeder weiteren Fortsetzung immer ganz ungeduldig entgegen. Auf den vierten Band habe ich mich ganz besonders gefreut, da es sich bei diesem um eine Weihnachtsgeschichte handelt. Ich liebe Weihnachtsbücher! Weihnachten mit Familie Brix und Einschwein? Das muss doch einfach toll werden! Hier war ich mir wirklich sehr sicher, dass mich auch das vierte Emmi und Einschwein-Abenteuer hellauf begeistern wird.

Weihnachten steht vor der Tür und da es das erste Weihnachtsfest für Einschwein sein wird, muss es dieses Mal besonders wunderwonnig werden. Einschwein ist schon ganz hibbelig und zählt ungeduldig die Tage bis Heiligabend. Bis es soweit ist, dauert es aber noch ein bisschen und es muss auch noch so einiges erledigt werden. So müssen zum Beispiel noch die Wunschzettel geschrieben und abgeschickt werden. Aber was ist das? Nur wenige Tage später erhalten Emmi und Einschwein eine Antwort vom Wunschzettel-Wichtel Wuschel. Er ist der Meinung, dass ihre Wünsche total unpraktisch seien und sie sich etwas anderes wünschen sollen. Warme Socken zum Beispiel. Und außerdem sollen sie doch bitte das nächste Mal ihre Wunschlisten mit dem Computer schreiben. Hä? Was ist nur in Wuschel gefahren? Er hat bisher noch nie auf die Wunschpost geantwortet! Als Emmi und Einschwein erfahren, dass alle Kinder so merkwürdige Briefe bekommen haben, beschließen sie der Sache auf den Grund zu gehen.

Sieht das Cover nicht absolut bezaubernd aus? Ich liebe natürlich alle Cover der Emmi und Einschwein-Reihe, aber das von Band 4 gefällt mir irgendwie besonders gut. Es ist so schön farbenfroh und weihnachtlich. Die liebevolle Aufmachung verspricht auch eindeutig nicht zu viel - auch das, was einen zwischen den Buchdeckeln erwartet, bringt einen von den ersten Seiten an so richtig in Weihnachtstimmung und beschert einem dieses herrlich prickelnde Weihnachtsbauchkribbeln.

Anna Böhm ist mit dem vierten Emmi und Einschwein-Band nicht nur eine erneute fabelhafte Fortsetzung gelungen, sondern auch ein fantastisches Weihnachtsbuch. Es werden Wunschlisten geschrieben, man geht Schlittenfahren, schlendert über den Weihnachtsmarkt, futtert leckeres Weihnachtsgebäck...hach, so schön! Da bekommt man total Lust auf Weihnachten. :D

Besonders klasse finde ich, dass das Buch in 24 Kapiteln aufgeteilt ist, sodass man es wunderbar als Adventskalender nutzen kann. Da sich auch dieser Band hervorragend zum Vorlesen eignet, ist das vierte Emmi und Einschwein-Abenteuer wirklich das perfekte Adventskalenderbuch für die Vorweihnachtszeit. In meinen Augen sollte es auch kein Problem sein, wenn man mit diesem Teil in die Reihe einsteigt. Besser wäre es natürlich schon, wenn man von Band 1 an aufwärts liest, da die Bände etwas aufeinander aufbauen, allerdings sollte man dem Geschehen in „Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe“ meiner Meinung nach auch gut folgen können, wenn man nicht das Wissen aus den Vorgängern hat. Aber wie gesagt: Um den perfekten Lesespaß zu haben, sollte man die chronologische Reihenfolge der Bände einhalten.

Für mich, als großer Emmi und Einschwein-Fan, hieß es hier auf viele liebgewonnene Charaktere wiederzutreffen: Familie Brix bestehend aus Mama und Papa Brix, Emmi, ihrer großen Schwester Meike, ihr kleiner süßer Bruder Fiete, deren Fabelwesen – alle sind sie wieder mit von der Partie. Vorne im Buch befindet sich übrigens eine große Illustration, die die Familie Brix samt Fabeltiere und deren Namen zeigt – für Neueinsteiger (und große Vielleser wie mich, die bei Charakternamen schnell mal schwächeln) eine super feine Sache!

Familie Brix habe ich schon längst ganz fest in mein Herz geschlossen. Für das Erschaffen liebenswerter und fantasievoller Figuren hat Anna Böhm ein absolutes Händchen. Mein persönlicher Liebling ist natürlich Einschwein. Einschwein ist einmalig und so lustig - man muss es einfach lieben.

Neben bekannten Gesichtern dürfen wir hier aber natürlich auch einige neue kennenlernen. Die Weihnachtswichtel zum Beispiel, eine etwas verrückte, aber total sympathische und witzige Truppe. Ich fand die Weihnachtswichtel einfach nur spitze, allein schon ihre ulkigen Namen sind zum Schmunzeln schön: Deko-Donni zum Beispiel oder Musik-Micha. Die Anna Böhm hat immer so süße und originelle Ideen, hach, einfach nur wunderwonnig, wie Einschwein sagen würde. :D

Ein Wichtel aber wird hier große Rätsel aufgeben: Wunschzettel-Wichtel Wuschel. Was ist nur mit ihm los? Als Emmi und Einschwein versuchen, das Geheimnis um Wuschel zu lüften, bin selbst ich, als Erwachsene, so richtig ins Mitfiebern geraten. Ich wollte unbedingt wissen, warum sich Wuschel so merkwürdig verhält. Was sein Geheimnis ist? Nun, das werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr schon selbst zum Buch greifen und euch mit Emmi und Einschwein ins Weihnachtsabenteuer stürzen. ;)

Für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren bietet sich auch dieser Band prima zum Selberlesen an. Der Schreibstil von Anna Böhm ist altersgerecht und wunderschön, die Kapitel habe eine optimale Länge, die Schrift ist angenehm groß und da es jede Menge schwarz-weiß Illustrationen gibt, befinden sich auf vielen Seiten oft nicht allzu viel Text.

Illustriert wurde das Buch ganz zauberhaft von Susanne Göhlich. Ich liebe ihre Bilder und finde, dass sie für die Emmi und Einschwein-Reihe einfach nur perfekt sind. Ihre Zeichnungen sind so knuffig und süß und stecken stets voller niedlicher Details. Besonders angetan in diesem Band hat es mir ja die Illustration der Wichtelvilla. Die fand ich mega cool. Und dann bin ich natürlich auch von den Einschwein-Bildern wieder hellauf begeistert. Einschwein sieht immer so herzallerliebst aus. Irgendwie hätte ich auch total gerne ein Einschwein. :D

Fazit: Was für ein tolles und wunderwonniges Buch! Anna Böhm ist auch mit dem vierten Emmi und Emmi-Band eine großartige Fortsetzung gelungen, welche einen von den ersten Seiten an so richtig schön in Weihnachtsstimmung versetzt. Die Geschichte ist total süß und warmherzig. Sie ist spannend, witzig, wunderbar weihnachtlich und zauberhaft von Susanne Göhlich illustriert. Ich bin hellauf begeistert von Emmis und Einschweins viertem Abenteuer und freue mich schon riesig auf ihr nächstes. Egal ob Groß oder Klein, Mädchen oder Junge – ich kann diese entzückende Reihe jedem nur ans Herz legen. Band 4 erhält von mir volle weihnachtlichen 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 31.10.2019

Traumhaft schön!

Die unendliche Geschichte
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Klappentext: Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: „Die unendliche Geschichte“. Er liest vom Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise ...

Klappentext: Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: „Die unendliche Geschichte“. Er liest vom Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Schuld daran ist die geheimnisvolle Krankheit der Kindlichen Kaiserin, die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Sollte Bastian selbst jenes Kind sein, das Phantásien zu retten vermag? Zusammen mit dem jungen Krieger Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur begibt er sich auf eine Reise durch Phantásien, in der bald jede Minute zählt.
(Quelle: Thienemann-Esslinger Verlag)

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch aufschlagt, zum ersten Kapitel blättert, die ersten Sätze lest und plötzlich von den herrlichsten Erinnerungen überschwemmt werdet? Ich glaube, jeder, der gerne liest, hat mindestens ein solches Buch, mit dem man etwas ganz Besonderes verbindet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sehr viele Die unendliche Geschichte nennen werden, wenn man sie nach so einem Herzensbuch fragt.

Ich, als jahrelange absolute Vielleserin, besitze mittlerweile viele solcher Herzensbücher. Die unendliche Geschichte zählt auf jeden Fall dazu. Das Witzige bei mir ist aber: Ich habe diesen Klassiker nicht durch das Buch kennengelernt, sondern durch den Film. In der Regel ist es bei mir immer andersrum, da ich kein großer Fan von Buchverfilmungen bin. Natürlich finde ich das Buch von der unendlichen Geschichte viel besser als die Verfilmung, aber ich muss schon sagen, dass ich auch den Film über alles liebe und als Kind zutiefst beeindruckt von ihm war. Natürlich stand für mich damals sofort fest, dass ich unbedingt auch noch das Buch lesen möchte.

Michael Ende ist mit Die unendliche Geschichte ein großartiges Meisterwerk gelungen. Man spürt einfach auf jeder einzelnen Seite, dass er der geborene Erzähler war. Ich liebe seinen wunderbaren Schreibstil. Die Magie seiner Worte kann mich einfach immer wieder aufs Neue vollkommen in ihren Bann ziehen. Ich glaube, ich könnte das Buch immer und immer wieder lesen und jedes Mal würde mich die Geschichte komplett verzaubern und faszinieren. Wobei ich sagen muss, dass mir der erste Teil des Buches schon immer deutlich besser gefallen hat als der zweite. Natürlich ist das gesamte Buch fantastisch, aber meine Lieblingsszenen stammen definitiv aus der ersten Hälfte des Buches. Welche meine liebsten Szenen sind? Ach, das kann ich irgendwie gar nicht sagen, es gibt einfach so viele. Ein Beispiel wäre der Beginn des Buches. Die Stelle, wenn sich Bastian mit dem geheimnisvollen Buch auf den Dachboden der Schule verzieht und zu lesen beginnt, hat mir irgendwie schon immer eine Gänsehaut beschert. Ich weiß noch ganz genau, dass ich damals als Kind, als ich den Film das erste Mal sah, auch unbedingt ein altes, magisches Buch in einem Antiquariat finden wollte und es, schön eingekuschelt in einer Decke, im Kerzenschein auf einem Dachboden lesen wollte. :D

Falls ihr gerne Fantasygeschichten lest und Die unendliche Geschichte tatsächlich noch nicht kennt, kann ich nur sagen: Ändert das! Unbedingt! Ihr werdet es nicht bereuen. Die unendliche Geschichte ist in meinen Augen für jeden Fantasyleser, egal ob Groß oder Klein, ein absolutes Muss. Die Welt, die Michael Ende hier erschaffen hat, das Reich Phanstásien mit seinen vielen fabelhaften und magischen Geschöpfen, ist einfach nur unglaublich.

Wenn ihr wirklich noch keine Ausgabe von Die unendlichen Geschichte besitzen solltet, kann ich euch die farbig illustrierte Schmuckausgabe so, so sehr ans Herz legen!
Der Künstler Sebastian Meschenmoser hat hier einfach Großartiges vollbracht! Die vielen ganz - oder doppelseitigen Ölbilder sind traumhaft. Es ist natürlich immer Geschmackssache, ich jedenfalls bin total verliebt in die vielen Illustrationen und kann mich an ihnen einfach nicht sattsehen. Die Landschaften, die Bauwerke, die Figuren (die uralte Morla zum Beispiel, der Glücksdrache Fuchur, Atréju, die Kindliche Kaiserin...) - als ich beim Durchblättern und Lesen all diese Bilder sah, bin ich richtig nostalgisch geworden und hatte ein wohlig warmes Gefühl im Bauch, weil ich mit diesen Orten und Wesen so tolle Erinnerungen verbinde.

Von den skizzenhaften schwarz-weiß Zeichnungen bin ich ebenfalls hellauf begeistert. Man spürt hier wirklich nur zu sehr, was für eine Arbeit in dieser Ausgabe steckt und mit wie viel Liebe Sebastian Meschenmoser all diese zauberhaften Illustrationen gemalt hat.

Fazit: Ein absoluter Traum, ich bin so verliebt in diese wunderhübsche Schmuckausgabe von Die unendliche Geschichte! Nach zehn Jahren habe ich mich mit dem Jungen Balthasar wieder auf die fantastische Reise in das Land Phantásien begeben. Dieses Mal war mein Leseerlebnis ein ganz besonderes. Künstler Sebastian Meschenmoser hat Michael Endes märchenhaften Kinderbuchklassiker so unfassbar schön illustriert! Ich bin hellauf begeistert und kann euch dieses Schmuckstück echt nur ans Herz legen! In meinem Bücherregal wird dieses Buch auf jeden Fall einen Ehrenplatz erhalten.

Veröffentlicht am 30.10.2019

Eine großartige Fortsetzung!

Khyona (2). Die Macht der Eisdrachen
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Der erste Band von Khyona konnte mich letztes Jahr hellauf begeistern, daher ich mich auf die Fortsetzung schon sehr gefreut. Auch bei dieser war ich richtig schockverliebt, als ich das Cover das erste ...

Der erste Band von Khyona konnte mich letztes Jahr hellauf begeistern, daher ich mich auf die Fortsetzung schon sehr gefreut. Auch bei dieser war ich richtig schockverliebt, als ich das Cover das erste Mal sah. Sieht es nicht traumhaft aus? Also ich liebe das Cover, ich finde es so wunderhübsch! Ich war nun sehr gespannt, ob mir Karis zweites Abenteuer im magischen Reich Isslar wohl genauso gut gefallen wird wie ihr erstes.

Gut ein Jahr ist vergangen, seitdem Kari während ihres Islandurlaubs in das magische Reich Isslar gelangt ist. Da sie die große Ungewissheit ihrer Herkunft einfach nicht mehr loslässt und sie zudem Andrik sehr vermisst, beschließt Kari nach Island zurückkehren. Doch im sagenhaften Isslar angekommen, muss Kari schnell feststellen, dass sich vieles in dieser Welt verändert hat. Andrik ist nun Vorsitzender des Rates, die Sturmbögen funktionieren nicht mehr und und die Angriffe der Eisdrachen häufen sich immer mehr. Doch nicht nur von den Drachen droht Gefahr – die Assassinin Cecily ist ebenfalls durch das Grüne Tor nach Isslar gelangt und verfolgt finstere Pläne. Sie ist auf Rache aus und möchte nicht nur den geheimnisvollen Andrik für sich gewinnen, sondern auch die Macht über ganz Khyona an sich reißen. Ein neues aufregendes (und sehr gefährliches) Abenteuer erwartet Kari...

Da es bei mir nun schon wieder über ein Jahr her ist, dass ich Band 1 gelesen habe, hatte ich hier leider leichte Probleme in die Geschichte reinzukommen. Ich war auch zuerst am überlegen gewesen, den ersten Teil schnell noch mal quer gelesen, ehe ich zur Fortsetzung greife, habe es dann aber doch ohne einen Reread versucht. Meine Startschwierigkeiten waren dann auch recht schnell überwunden. Nachdem ich einmal in das Buch hineingefunden hatte, wollte ich am liebsten gar nicht mehr aus diesem auftauchen. In meinen Augen ist Katja Brandis mit „Die Macht der Eisdrachen“ eine großartige Fortsetzung gelungen! Mich konnte sie genauso begeistern wie der Auftakt, wenn nicht sogar noch ein bisschen mehr.

In Band 1 hatte angemerkt, dass ich so meine Probleme mit der Protagonistin Kari hatte. Sie war mir irgendwie nicht so sympathisch und stellenweise einfach zu tough und lässig drauf. Das war hier zum Glück anders. Ich finde, dass sich Kari prima weiterentwickelt hat. Ich konnte mich viel leichter in sie hineinversetzen und ihr Handeln und Denken deutlich besser nachvollziehen.

Wie schon im Vorgänger, so wird auch dieser Band abwechselnd aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: Kari, John und Cecily. Dass es auch in der Fortsetzung diese Erzählerwechsel gibt, hat mich mega gefreut! Die Handlung wird dadurch nur noch packender und mitreißender. Mir persönlich waren wieder die Kapitel aus Johns Sicht am liebsten gewesen. Karis Patchworkbruder habe ich im ersten Band unheimlich liebgewonnen und auch hier habe ich ihn wieder ganz fest in mein Herz geschlossen. Super fand ich, dass er in diesem Band ebenfalls nach Isslar reisen wird. Im Vorgängerband haben wir ja durch ihn erfahren, was in der normalen Welt so abgeht, hier aber wird er dieses magische Land selbst kennenlernen.
Auch die Assassinin Cecily wird nach Isslar gelangen. Cecily habe ich wieder richtig gehasst, was aber auch so sein soll. Sie ist so eine richtige Bitch. Sie schreckt vor nichts zurück, um an ihr Ziel zu gelangen und handelt stets absolut kalt und skrupellos. Ihre Kapitel haben sich erneut richtig gänsehautmäßig für mich lesen lassen. Das meine ich jetzt aber nicht negativ, ganz im Gegenteil. Obwohl ich Cecily echt überhaupt nicht leiden kann, fand ich ihre Erzählungen super spannend und interessant.

Dank der ständigen Sichtwechsel, dem locker-leichten, jugendlichen Schreibstil und der fesselnden, actionreichen Handlung habe ich das Buch so richtig weggesuchtet. Manche Stellen haben sich mir zwar etwas zu sehr gezogen, aber allzu groß gestört hat mich das nicht. Die etwas langatmigen Passagen halten sich auch sehr in Grenzen. Die Story kann insgesamt mit jeder Menge überraschender Wendungen aufwarten und auch die emotionalen und humorvollen Szenen kommen nicht zu kurz. Und, so viel kann ich hier ja schon mal verraten: Auch Romantiker werden hier auf ihre Kosten kommen. Mich konnte die Liebesgeschichte zwar irgendwie nicht so ganz überzeugen (ich bin mit Andrik leider nicht komplett warm geworden), aber schön fand ich die Lovestory trotzdem.

Womit mich Katja Brandis wieder restlos begeistern konnte, ist das Setting. Die Orte werden alle so bildhaft und atemberaubend beschrieben – pures Kopfkino! Mit Isslar hat Katja Brandis ein fantastisches Reich erschaffen, welches man als Leser nur zu gerne mal selbst bereisen möchte. Die traumhaft schöne Landschaft, die Stadt Khyona, die vielen faszinierenden Geschöpfe, hach, seufz, ich liebe diese Welt. Bei den magischen Wesen stehen hier natürlich die Eisdrachen sehr im Vordergrund der Handlung, da verspricht der Titel eindeutig nicht zu viel. Da ich ein großer Drachenfan bin, fand ich es einfach nur unglaublich cool, was für eine große Rolle sie im zweiten Band spielen. Den Eisdrachen Raventos fand ich so genial! Ich möchte auch einen Raventos haben. :D

Soweit ich weiß, handelt es sich bei Khyona um einen Zweiteiler. Ich habe aber irgendwie dennoch die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch einen dritten Band geben wird. Ich zumindest würde mich sehr über eine weitere Fortsetzung freuen.

Fazit: Eine wunderschöne Fortsetzung, die von den ersten Seiten an zum Träumen und Mitfiebern einlädt! Katja Brandis konnte mich auch mit dem zweiten Band von Khyona hellauf begeistern. Trotz kleiner Längen zwischendurch konnte mich die Story richtig mitreißen und fesseln. Sie ist spannend, märchenhaft schön und auch an humorvollen, romantischen und emotionalen Szenen mangelt es hier nicht. Total verzaubert bin ich wieder von dem Setting. Die Landschaft und die Orte werden so atemberaubend beschrieben und auch von den vielen magischen Geschöpfen bin ich richtig fasziniert. Wenn ihr gerne Fantasybücher lest, ist Khyona definitiv ein großes Muss für euch! Der zweite Teil dieser tollen Dilogie erhält von mir 4,5 von 5 Sternen!