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Veröffentlicht am 29.07.2019

Spannend, warmherzig, magisch schön! Eine zauberhafte Fortsetzung!

Kiesel, die Elfe - Libellenreiten für Anfänger
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Da mich das erste Abenteuer der kleinen Steinelfe Kiesel hellauf begeistern konnte, habe ich mich auf ihr zweites schon sehr gefreut. Ich war schon so gespannt, was Kiesel und ihre Freunde wohl als nächstes ...


Da mich das erste Abenteuer der kleinen Steinelfe Kiesel hellauf begeistern konnte, habe ich mich auf ihr zweites schon sehr gefreut. Ich war schon so gespannt, was Kiesel und ihre Freunde wohl als nächstes Aufregendes im Veilchental erleben werden!

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst kündigt sich an. Die kleine Steinelfe Kiesel ist schon ganz hibbelig, denn für sie wird es ihr erster Herbst im Veilchental sein. Weswegen sie auch ganz aufgeregt ist, ist das Libellenreiten. Ihre neue Freundin Unda, die Flusselfe, hat versprochen es ihr beizubringen. Leider wird die erste Flugrunde nicht so glatt verlaufen wie erhofft. Ehe es sich Kiesel versieht, steckt sie im finsteren Nachtberg fest. Oje, nicht gut! Der Nachtberg ist kein sicherer Ort für eine kleine Steinelfe wie sie. Hier leben die Finsterlinge, die größten Feinde der Tagelfen!

Mich konnte auch der zweite Band von Kiesel, die Elfe, von den ersten Seiten an verzaubern. Nina Blazon ist hier in meinen Augen eine ganz wundervolle Fortsetzung gelungen, welche genauso toll ist wie der Reihenauftakt. Auf den dritten Band freue ich mich jetzt schon sehr. Dieser wird bereits hinten im Buch angekündigt und schon der Titel verspricht eine sehr spannende und märchenhaft schöne Geschichte.

Kennt ihr denn überhaupt schon die kleine Steinelfe Kiesel? Wenn eure Antwort Nein lautet, rate ich euch, dies im ersten Band nachzuholen. Ich halte hier das Einhalten der chronologischen Reihenfolge schon für sinnvoller, da die Bände etwas aufeinander aufbauen. Es mag vielleicht auch so gehen, allerdings ist der Lesespaß definitiv deutlich höher, wenn man den ersten Teil vor dem zweiten liest.

Mein Lesevergnügen war hier jedenfalls rundum perfekt. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen und habe mich dabei nur noch mehr in das zauberhafte Veilchental und seine Bewohner verliebt.
Unsere Buchheldin ist, natürlich, wieder die Steinelfe Kiesel. Sie habe ich bereits im ersten Band ganz fest in mein Her geschlossen. Sie ist eine so liebe junge Elfe, sie ist mutig, aufgeweckt, abenteuerlustig und super sympathisch. Bei ihr kann man wirklich gar nicht anders, man muss sie einfach gernhaben.

Auch die weiteren Charaktere, auf die wir hier im Verlaufe der Geschichte treffen werden, wurden wieder wunderbar ausgearbeitet und sind allesamt total liebenswert. Kiesels beste Freundin Lilana, die Blumenelfe, die Flusselfe Unda, der quirlige Kolibri Kri, mein geliebtes Mini-Monster Mino, der so putzig und niedlich ist… Diese Figuren durften wir alle schon im Auftakt kennenlernen und alle werden sie hier wieder ihren Auftritt haben. Es werden aber auch neue Charaktere dazustoßen. Zum Beispiel die Nachtelfe Nox, mit der Kiesel im Nachberg zusammenprallen wird. Über Nox werde ich hier aber nichts erzählen. Wenn ihr gerne wissen möchtet, wer genau das Nachtelfenmädchen ist, ob sie eine nette oder eine weniger nette Nachtelfe ist, müsst ihr das Buch schon selber lesen.

Was ich euch aber noch verraten werde, ist, dass Kiesels zweites Abenteuer durchweg spannend und mitreißend ist. Langeweile kommt an keiner Stelle auf. Einer aufregenden Szene folgt der nächsten, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.
Fantasievoll geht es hier natürlich auch zu, sehr sogar. Libellenreiten, der geheimnisvolle Nachtberg, der Wasserplatsch...und Elfen selbstverständlich, von denen gibt es in dieser wundervollen Reihe natürlich jede Menge. Sehr gut gefallen hat mir da, dass Nina Blazon erneut das wichtige Thema Vorurteile zur Sprache bringt. Schon im ersten Band erfahren wir, dass nicht alle Elfenarten gut miteinander auskommen oder sogar in Feindschaft leben. Kiesel hält nichts von Vorurteilen, glaubt aber dennoch daran, was man sich über die Nachtelfen erzählt, nämlich dass sie böse und gefährlich sind. Ob das stimmt? Nun, ich kann euch ja schon mal verraten, dass wir zusammen mit Kiesel so einige Überraschungen im zweiten Band erleben werden.

Neben den überraschenden Szenen enthält auch dieses Kiesel-Abenteuer viele tolle Werte und Botschaften. Das Buch handelt von Freundschaft, Mut und Zusammenhalt und es zeigt auf, dass man Vorurteilen nicht glauben sollte, sondern sich immer besser selbst ein Bild machen sollte.

Was mir auch wieder unheimlich gut gefallen hat, sind die wunderhübschen Illustrationen von Billy Bock. Ob die kleinen süßen Zeichnungen, die größeren Illustrationen oder die ganzseitigen – allesamt sind sie traumhaft schön und lassen das Buch so herrlich lebendig und fröhlich werden. Die Bilder geben das Geschehen im Text fantastisch wieder und verstärken nur noch diese magische Atmosphäre, die hier durchweg herrscht. Ich kann mich an den vielen farbigen Illustrationen in der Kiesel, die Elfe-Reihe einfach nie sattsehen. Mein persönliches Highlight war wieder die Karte vorne im Buch, die das Veilchental zeigt. Ich liebe Karten in Büchern! Ihr auch? Nun, dann wird euer Buchkartenliebhaberherz garantiert einen genauso großen Hüpfer vor Freude machen wie meines. :D

Zum Vorlesen kann ich auch den zweiten Band ganz besonders empfehlen. Die Kiesel-Geschichten sind einfach die perfekten Vorlesebücher. Zum Selberlesen eignet sich die Reihe aber auch wunderbar. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, die Sätze und Kapitel sind angenehm kurz und dadurch, dass es so viele Illustrationen gibt, befindet sich auf vielen Seiten oft nur wenig Text. Mädchen und Jungen ab 8 Jahren sollten hier keine Probleme mit dem Selberlesen haben.

Fazit: Spannend, warmherzig, fantasievoll, magisch schön! Mit dem zweiten Band ihrer wundervollen Elfen-Reihe ist Nina Blazon eine absolut bezaubernde Fortsetzung gelungen, welche von den ersten Seiten an zum Träumen und Mitfiebern einlädt. Mir hat das Buch ein herrliches Leseerlebnis beschert. Ich bin ganz verliebt in die süße Geschichte und die wunderschönen Illustrationen von Billy Bock. Ob zum Vor- oder zum Selberlesen, ob Groß und Klein – ich kann auch das zweite Abenteuer der kleinen Steinelfe Kiesel wärmstens empfehlen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 28.07.2019

Ein herrlich humorvolles, ziemlich verrücktes, total lustiges und wunderbar warmherziges Buch!

Immer kommt mir das Leben dazwischen
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Bei einem Blick in die neue Programmvorschau des Mixtvision Verlags ist mir „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ sofort ins Auge gesprungen. Das Cover finde ich okay. Nicht unbedingt hübsch, aber irgendwie ...

Bei einem Blick in die neue Programmvorschau des Mixtvision Verlags ist mir „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ sofort ins Auge gesprungen. Das Cover finde ich okay. Nicht unbedingt hübsch, aber irgendwie hat es was. Meine Neugierde konnte es jedenfalls sofort wecken. Noch viel mehr aber sprach mich der Klappentext an. Dies schien mir ein Buch ganz nach meinem Geschmack zu sein. Für mich stand daher sehr schnell fest, dass ich Kathrin Schrockes neuen Jugendroman unbedingt lesen muss.

Seit sein Großvater überraschend während eines Fußballspiels verstorben ist, erscheint er immer wieder in Karls Träumen. Ob das was zu bedeuten hat? Soll er den Rat seines Großvaters, die Schule zu schmeißen und ein YouTube-Star zu werden, vielleicht befolgen? Karl fasst den Entschluss, genau das zu tun! Allerdings sollte er sich vielleicht einen anderen Namen zulegen. Wer will sich schon die Videos eines 13-jährigen angucken, der den langweiligen Namen Karl Schmitz trägt? Als er seinen Eltern eröffnet, dass er vorhat, sich einen YouTube-Kanal einzurichten und dafür dringend eine Namensänderung benötigt, hält sich die Begeisterung der beiden sehr in Grenzen. Tja, was soll man auch anderes erwarten, bei so überschlauen, Avocados vergötternden Wissenschaftler-Eltern? Es wird aber vorerst eh nichts mit seiner erfolgreichen YouTube-Karriere, da Karl irgendwie ständig was dazwischenkommt. Seine Oma möchte unbedingt in das Mehrgenerationenhaus Fidibus ziehen, sehr zum Entsetzen von Karls Eltern. Das Fidibus ist in ihren Augen die reinste Hippie-WG. Karl und seine beiden Cousins beschließen kurzerhand, ihrer Oma bei dem Umzug helfen. Die Aktion wird nur etwas anders verlaufen als geplant…
Nachdem dies überstanden ist, bringt die Trennung seiner Eltern Karls Leben ganz durcheinander. Und als wäre das nicht schon alles mehr als genug, was man einem 13-jährigen Teenager zumuten kann, wäre da dann noch Irina, das wunderhübsche Mädchen von gegenüber. Puh, komplizierter geht echt nicht. Wie soll man da denn vernünftig an seiner YouTube-Karriere arbeiten?

Ich lag mit meiner Vermutung, dass mir „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ gefallen wird, goldrichtig. Einmal begonnen mit dem Lesen, wollte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Schon die ersten Seiten haben mich richtig mitgerissen und bestens unterhalten. Der Humor in dem Buch war definitiv absolut meiner. Ich fand die Story so witzig und so schön verrückt – ich habe sie quasi mit einem Dauergrinsen gelesen und leider viel zu schnell wieder beendet.

Erfahren tun wir hier alles aus der Sicht des 13-jährigen Karls in der Ich-Perspektive. Mir war Karl auf Anhieb super sympathisch, er ist ein total lieber, aufgeweckter und richtig lustiger Junge. Wie er uns von seinen turbulenten Erlebnissen erzählt, ist einfach nur herrlich und so wunderbar komisch. Ich liebe solche Art von Büchern, die etwas übergezogen und schräg, zugleich aber auch sehr warmherzig und tiefgründig sind.

Wie es Kathrin Schrocke gelungen ist, auf nur gut 180 Seiten mehrere verschiedene Themen unter einen Hut zu bekommen, ohne dass die Handlung dabei überladen wirkt, ist einfach nur große Klasse. Verlust, Trauer, Familienprobleme, erste große Liebe, Pubertät (sowohl bei Teenagern als auch bei den Eltern) – das und noch so einiges mehr behandelt die Autorin in ihrem Roman. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, dass vor allem die Zielgruppe ganz begeistert von diesem Mix aus Themen sein wird und sich prima mit Karl identifizieren kann. Manches wird hier zwar etwas überspitzt dargestellt, aber irgendwie wirkt die Story dennoch so schön aus dem Leben gegriffen. Zumindest ich habe es so empfunden.

Womit mich Kathrin Schrocke ganz besonders begeistern konnte, sind die Charaktere. Neben Karl begegnen wir hier im Verlaufe des Buches noch so einigen weiteren liebenswerten Figuren. Wen ich richtig spitze fand, waren Karls Cousins, Master und Desaster. Die beiden sind einfach nur genial. Sie sind Zwillinge, aber komplett verschieden. Master ist ein absolutes Genie und Desaster...nun, er irgendwie nicht so. Um es mal sehr krass zu formulieren: Desaster ist dumm wie ein Stück Brot. Hach, ich musste so über ihn schmunzeln. :D

Karls Eltern haben mir auch unheimlich gut gefallen und mich mit ihren Eigenarten bestens unterhalten. Die Charaktere sind allesamt einfach einzigartig. Etwas sonderbar zwar, zumindest einige, aber total klasse!

Das Einzige, was mir zuerst nicht so gut gefallen hat, sind die fehlenden Kapitel. Ich mag das irgendwie gar nicht, wenn Bücher keine Kapitel haben. Ich habe mich hier aber sehr schnell daran gewöhnt und einen Stern werde ich deswegen natürlich nicht abziehen. Nein, „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ hat auf jeden Fall die volle Sternenzahl verdient!

Was genau Karl alles erleben wird, ob er schließlich noch zu einem erfolgreichen YouTube-Star werden wird oder nicht und ob er seine große Liebe für sich gewinnen kann, all das werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet! Ich kann es jedem, egal ob Teenie oder Nicht-mehr-Teenie, sehr ans Herz legen.

Fazit: Irre komisch, herrlich humorvoll, ziemlich verrückt und wunderbar warmherzig! So lässt sich dieses schöne Büchlein meiner Meinung nach perfekt beschreiben. Ein toller Schreibstil, eine total coole Story, wundervolle Charaktere, ein großartiger Humor – ich bin ganz begeistert von „Immer kommt mir das Leben dazwischen“. Es war mein erstes Buch von der Autorin und es wird garantiert nicht mein letztes gewesen sein! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 28.07.2019

Ein zauberhaft schönes und wunderbar magisches Buch!

Faye - Herz aus Licht und Lava
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Als ich das erste Mal von „Faye“ hörte, war meine Neugierde sofort geweckt. Das Cover finde ich wunderhübsch, es schimmert so herrlich, wenn man es ins Licht hält. Der Klappentext überzeugte mich ebenfalls ...

Als ich das erste Mal von „Faye“ hörte, war meine Neugierde sofort geweckt. Das Cover finde ich wunderhübsch, es schimmert so herrlich, wenn man es ins Licht hält. Der Klappentext überzeugte mich ebenfalls auf Anhieb. Elfen? Island? Hach, das klang einfach so gut; ich lese wahnsinnig gerne Bücher, die in Island spielen! Das Buch wanderte daher schleunigst auf meine Wunschliste.

Die 17-jährige Faye ist alles andere als begeistert, als ihre Mutter ihr eröffnet, dass sie sie nach Island begleiten muss. Ihre Mutter wird dort als Architektin den Bau eines neuen Wellnesshotels betreuen. Island, warum nur gerade dieses Land? Da ist doch nichts los! Faye reist nur sehr widerwillig mit. Ihr anfänglicher Unmut wird aber sehr schnell von einer großer Faszination abgelöst werden. Faye fühlt sich in Island vom ersten Moment an richtig zu Hause und das, obwohl sie dort noch nie war. Vor allem zu dem uralten Holunderbaum, der auf der Lichtung steht, auf der das Hotel gebaut werden soll, fühlt sie sich wie magisch angezogen. Faye erfährt, dass der Holunder der Eingang zur Elfenwelt sein soll, allerdings wurde ihm vor vielen Jahren sein Herz gestohlen. Und dieser besondere Baum soll nun für den Bau gefällt werden. Nicht nur die Isländer sind schockiert und setzen alles daran, um dies zu verhindern – auch Faye möchte den Baum unbedingt retten. Leider kein leichtes Unterfangen, wie sich noch herausstellen wird. Niemals hätte Faye für möglich gehalten, was für ein großes Abenteuer ihre Islandreise werden wird. Sie wird außergewöhnliche Kräfte in sich entdecken, sie wird sich verlieben, auf lauter Geheimnisse stoßen und auf magische Wesen treffen.

Ich bin hier eindeutig nicht mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, mir hat „Faye“ richtig gut gefallen. Einmal begonnen mit dem Lesen, fiel es mir sehr schwer, wieder damit aufhören. Das Buch liest sich einfach toll! Die mitreißende Handlung konnte mich von den ersten Seiten an in ihren Bann ziehen und durchweg fesseln. Längen habe ich hier keine empfunden. Ich habe das Buch richtig weggesuchtet und für meinen Geschmack viel zu schnell wieder beendet.

Erfahren tun wir alles aus der Sicht von Faye in der Ich-Perspektive. Faye habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sie ist ein super sympathisches und total witziges Mädchen. Ich muss nur gestehen, dass mir Faye manchmal etwas zu kindlich-naiv drauf war. Auf mich hat sie irgendwie nicht den Eindruck einer 17-jährigen gemacht, auf mich wirkte sie durch ihr Verhalten eher wie 14. Manchmal war es mir persönlich einfach etwas too much, aber allzu schlimm fand ich es letztendlich nicht. Mich hat Faye mit ihrer quirligen und humorvollen Art bestens unterhalten.

Die weiteren Charaktere fand ich ebenfalls klasse. Wen ich besonders gerne mochte, war Gunther. Warum, werde ich hier aber nicht erzählen, den lieben Gunther sollte man ohne jegliche Vorkenntnisse kennenlernen, finde ich. Gunther ist einfach einmalig, ich musste so über ihn schmunzeln!

Wen ich anfangs irgendwie so gar nicht einschätzen konnte, war Aron. Mal war er gegenüber Faye total nett und im nächsten Moment gab er sich wieder richtig mürrisch und abweisend. Auch Faye weiß zuerst nicht, woran sie bei Aron ist, fühlt sich aber dennoch von der ersten Begegnung an zu ihm hingezogen. Die leichte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, hat mir persönlich sehr gut gefallen. Sie wirkte auf mich überhaupt nicht kitschig und fügte sich in meinen Augen wunderbar in die Handlung ein.

Neben den Charakteren konnte mich Katharina Herzog auch mit dem Setting hellauf begeistern. Wie ich es mir erhofft habe, wird die Schönheit und Natur Islands so traumhaft und atemberaubend beschrieben! Ich hatte hier beim Lesen die tollsten Bilder im Kopf und wurde komplett von der magischen Atmosphäre Islands verzaubert. Hier merkt man wirklich sehr, dass die Autorin selbst vor Ort war und weiß, wovon sie schreibt. Ich träume ja schon lange davon, selbst mal in dieses eindrucksvolle Land zu reisen. Durch die wunderschönen Beschreibungen von Katharina Herzog ist mein Fernweh nur noch größer geworden.
Wenn ihr meine große Schauplatz-Island-Liebe mit mir teilen solltet, kann ich euch versichern, dass ihr settingmäßig ganz auf eure Kosten kommen werdet. :D

Was die Story betrifft, kann ich ebenfalls nur sagen: Daumen hoch! Sie ist zwar schon sehr vorhersehbar, aber gestört hat mich das nicht. Wie oben bereits erwähnt, habe ich die Handlung von den ersten Seiten an als richtig packend und fesselnd empfunden.

Was genau Faye alles in Island erleben wird und auf was für magische Wesen sie treffen wird, werde ich hier nicht erzählen. Und ob es ihr gelingen wird, hinter die ganzen Geheimnisse zu kommen, auf die sie während ihres Islandaufenthalts stoßen wird und ob sie den uralten Holunder retten kann, nun, auch darüber werde ich natürlich schweigen. Wenn ihr all das wissen möchtet, müsst ihr das Buch schon selber lesen. Ich kann es euch wirklich sehr ans Herz legen. Die fantastische Reise, auf die uns das Buch mitnimmt, ist zauberhaft schön und macht einfach so viel Spaß!

Fazit: Spannend, mystisch, traumhaft schön und wunderbar magisch! Ein toller Fantasyschmöker für Jung und Alt, der von den ersten Seiten an zum Träumen und Mitfiebern einlädt! Das Buch erzählt eine wundervolle Geschichte über Abenteuer, Liebe, Magie, Geheimnisse, Mythen und Legenden und weckt garantiert in jedem eine große Reisesehnsucht nach Island. Ein locker-leichter Schreibstil, liebenswerte Charaktere, eine mitreißende, fantasievolle und sehr humorvolle Story, ein grandioses Setting (von dem Setting könnte ich wirklich ohne Ende schwärmen, seufz) – ich bin richtig begeistert und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 25.07.2019

Ein toller Auftakt!

Heaven's End – Wen die Geister lieben
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Als mir der Trilogieauftakt von Heaven‘s End auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde, war ich sofort Feuer und Flamme für das Buch. Das Cover finde wunderschön, ich liebe diesen schimmernden Schriftzug ...

Als mir der Trilogieauftakt von Heaven‘s End auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde, war ich sofort Feuer und Flamme für das Buch. Das Cover finde wunderschön, ich liebe diesen schimmernden Schriftzug und die feuerroten Haare des Mädchens. Der Klappentext überzeugte mich ebenfalls auf Anhieb. Schottland? Geister? Spannung pur und jede Menge Romantik? Hach, das klang einfach so gut! Ich ließ das Buch daher nur zu gerne bei mir einziehen.

Heaven‘ End, ein kleines idyllisches Küstenstädtchen in Schottland – hier lebt die 15-jährige Jojo zusammen mit ihrer lebenden – und toten - Familie. Jojo kann, wie ihre Mutter, die Geister ihrer verstorbenen Vorfahren sehen und mit ihnen sprechen. Von dieser außergewöhnlichen Fähigkeit darf aber niemand wissen! Und das Jojo stets von zwei toten Wieseln begleitet wird, muss natürlich auch unbedingt ein Geheimnis bleiben. Noch nicht einmal ihrem besten Kumpelfreund Benny vertraut Jojo sich an. Und ihr heimlicher Schwarm Zack, dessen Nähe sie immer ganz hibbelig macht, darf erst recht nichts von dem großen Familiengeheimnis erfahren. Als sich aber auf einmal sehr mysteriöse Dinge in Heaven‘s End ereignen, wird es für Jojo immer schwieriger ihre besondere Gabe geheim zu halten.

Ich hatte bisher noch kein Buch von Kim Kestner gelesen, der erste Band ihrer neuen Ghostfantasy-Trilogie war also mein erstes Werk von ihr. In meinen Augen ist Kim Kestner hier ein wirklich guter Trilogie-Auftakt gelungen. Das von mir erhoffte Highlight wurde das Buch dann zwar leider nicht, aber viel Spaß beim Lesen hatte ich dennoch.

Erfahren tun wir hier alles aus der Sicht der 15-jähirgen Jojo in der Ich-Perspektive. Mit ihr ist Kim Kestner eine wundervolle Protagonistin gelungen. Jojo ist ein super sympathisches 15-jähriges Mädchen. Sie wirkt absolut authentisch, sie ist mutig, tough und ehrlich und besitzt so eine schön sarkastische Art. Für ihren Humor habe ich die liebe Jojo richtig gefeiert!

Die weiteren Charaktere, auf die wir hier stoßen werden, haben mir ebenfalls unheimlich gut gefallen. Es sind zwar einige Klischees vertreten, aber gestört hat mich das eigentlich nicht, nein, eher im Gegenteil. Benny, Jojos schwuler Freund, war sogar einer meiner Lieblinge. Benny ist total witzig und eine absolute Dramaqueen. Ihn fand ich einfach nur Zucker.
Wer mich ebenfalls sofort für sich gewinnen konnte, ist Big Kate, die neue Mitschülerin. Sie ist ein herzensguter und so offener Mensch, sie muss man einfach gernhaben. Big Kate wird noch eine sehr gute Freundin für Jojo werden und ihr bei ihrem gefährlichen Abenteuer eine große Hilfe sein.

Total cool fand ich auch Jojos Familie, sowohl die lebende als auch die tote, wobei mir die verstorbenen Verwandten deutlich besser gefallen haben. Hach, einfach herrlich, auf was für schräge Figuren wir hier zum Teil stoßen. Besonders Jojos zwei tote Wiesel Scoot und Scrooge haben es mir richtig angetan.
Die Geister fand ich allesamt einfach großartig. Mit ihren schrulligen Eigenarten haben sie mich bestens unterhalten, ich bin da stellenweise aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herausgekommen.

Bei wem ich ein bisschen gebraucht habe, ehe ich mit ihm warm geworden bin, ist Zack. Er war mir anfangs irgendwie dann doch etwas zu sehr Klischee. Gutaussehend, reich, beliebt...und dann noch die Tatsache, dass sich Jojo natürlich in ihn verlieben muss. Mit der Lovestory, muss ich gestehen, konnte mich Kim Kestner nicht komplett überzeugen. Mir war sie irgendwie zu kitschig. Da hat mir der Fantasyanteil im Buch deutlich besser gefallen. Von dem Einfallsreichtum und den vielen fantasievollen Ideen bin ich wirklich hellauf begeistert.

Super fand ich auch das Setting. Wie oben bereits erwähnt konnte mich die Erwähnung des Schauplatzes im Klappentext sofort reizen. Ich liebe Bücher, die in Schottland spielen. Ich selbst war leider noch nie in Schottland, möchte aber wahnsinnig gerne mal dorthin. Mein großes Fernweh wurde hier auch nur noch gesteigert, denn Kim Kestner beschreibt Heaven‘s End einfach klasse.

Den Schreibstil vom Kim Kestner kann ich generell nur loben. Er ist sehr bildhaft und lebendig und so schön locker-leicht und humorvoll. Dank des tollen Schreibstils (und der angenehm kurzen Kapitel) haben sich für mich auch die etwas zähen Passagen sehr gut lesen lassen, denn ja, die gab es für mich zwischendurch leider immer mal wieder. Besonders zu Beginn habe ich das Buch leider als etwas langweilig empfunden. So richtig packen konnte mich die Story erst nach gut 100 Seiten. Dann aber konnte mich die Handlung richtig fesseln. Dass manche Szenen für meinen Geschmack etwas zu langatmig waren, hat mich letztendlich aber gar nicht so sehr gestört. Etwas mehr Spannung, Grusel und Gänsehaut-Feeling hätte ich zwar sehr schön gefunden, aber dafür bin ich humormäßig ganz auf meine Kosten gekommen und auch an unvorhersehbaren Wendungen mangelt es hier nicht. Besonders das Ende kam für mich sehr überraschend. Das Buch endet - natürlich - mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, sodass man am liebsten sofort weiterlesen möchte. Leider erscheint Band 2 nur erst im Frühjahr 2020, da heißt es also noch ein Weilchen warten. Auf die Fortsetzung freue ich mich schon sehr!

Fazit: Ein toller Trilogieauftakt, der große Lust auf mehr macht! „Heaven‘s End – Wen die Geister lieben“ enthält einen richtig schönen Mix aus Fantasy, Abenteuer, Humor, Spannung und Romantik, welcher nicht nur Teenies ab 12 Jahren begeistern wird, sonder auch für deutlich ältere Leser absolut lesenswert ist. Großartige Charaktere, schlagfertige Dialoge, eine mitreißende, unvorhersehbare Handlung, ein wundervolles Setting – klingt gut? Nun, das ist es auch! Ein paar kleine Schwächen hat das Buch zwar für mich, aber begeistert bin ich dennoch. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 24.07.2019

Witzig-turbulent, zuckersüß, traumhaft schön! Eine weitere wundervolle Fortsetzung!

Ich bin dann mal Prinzessin – Wie küsst man einen Prinzen?
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Da mich die ersten beiden Bände der neuen Prinzessin-Reihe von Meg Cabot hellauf begeistert konnten, war meine Freude groß, als ich entdeckte, dass dieses Jahr endlich der dritte Band erscheinen wird. ...

Da mich die ersten beiden Bände der neuen Prinzessin-Reihe von Meg Cabot hellauf begeistert konnten, war meine Freude groß, als ich entdeckte, dass dieses Jahr endlich der dritte Band erscheinen wird. Auf das Buch habe ich mich wirklich schon riesig gefreut, ich war schon so gespannt auf die weiteren Erlebnisse von Prinzessin Olivia.

Mittlerweile hat sich Olivia sehr gut in Genovien eingelebt, allerdings musste sie feststellen, dass so ein Prinzessinnenleben doch deutlich anstrengender ist als erwartet. Um nichts in der Welt würde Olivia aber ihr neues Leben wieder hergeben wollen. Schließlich hat sie nun endlich eine Familie um sich herum, die sie liebt und unterstützt. Und ihr neues Zuhause, der Palast von Genovien, lässt Mädchenträume wahr werden. Fehlt ja eigentlich nur noch ein Prinz, oder? Was wäre eine Prinzessin ohne ihre Prinzen? Wie wäre es mit Prinz Khalil? Dieser ist ja schon ziemlich süß und so nett. Olivia hat eine ganze Weile versucht die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, aber schließlich hat sie es sich doch eingestanden: Khalil ist definitiv mehr für sie als nur ein guter Freund. Was sie jetzt braucht, ist Hilfe! Was tut eine Prinzessin nur, wenn sie verliebt ist?
Als wäre dieses Gefühlschaos nicht schon mehr als genug, was man einer 12-jährigen zumuten kann, kommt dann auch noch hinzu, dass Olivias Halbschwester Mia Zwillinge erwartet. Olivia wird also bald Tante! Das ist so aufregend! Warum nur muss ihre Klasse ausgerechnet jetzt diese blöde Skireise in die Alpen machen? Olivia möchte viel lieber zu Hause in Genovien bleiben. Und außerdem kann sie doch gar nicht Skifahren! Puh, ja, das Leben einer Prinzessin wird echt nie langweilig.

Meg Cabot ist auch mit dem dritten Band ihrer „Ich bin dann mal Prinzessin“ - Reihe eine wunderschöne Fortsetzung gelungen. Wie die beiden vorherigen Bände, so habe ich auch diesen Teil förmlich verschlungen. Das Buch liest sich einfach toll, ich liebe den Schreibstil von Meg Cabot. Er ist locker-leicht und jugendlich und so herrlich humorvoll. Bei mir herrscht bei den Werken von Meg Cabot jedes Mal ein absoluter Schmunzel-Alarm. Auch hier war mein Lesespaß rundum perfekt. Bei der Reihe hoffe ich wirklich sehr, dass es noch mindestens einen weiteren Band geben wird. Ich mag mich einfach noch nicht von Prinzessin Olivia und ihrer königlichen Familie verabschieden.

Ich rate bei dieser Reihe sehr, mit Band 1 zu beginnen und dann chronologisch weiterzulesen. Da die Bände sehr aufeinander aufbauen, halte ich das Einhalten der richtigen Reihenfolge hier für deutlich sinnvoller. Was ich zudem auch sehr empfehle, ist, vor dieser Reihe die „Plötzlich Prinzessin“ - Bücher zu lesen. Für das Verständnis ist dies nicht notwendig, aber in meinen Augen ist der Lesespaß etwas höher, wenn man zuerst die Bekanntschaft von Mia und ihrer Reihe macht und sich dann erst mit Olivia in ihr turbulentes Prinzessinnenleben stürzt. Aber wie gesagt, das ist nur ein Tipp meinerseits als eingefleischter „Plötzlich Prinzessin“ - Fan. Man kann die Reihen wirklich problemlos unabhängig voneinander lesen.

Obwohl es bei mir nun schon wieder ein Jahr her war, dass ich den zweiten Band gelesen habe, hatte ich hier einen wundervollen Einstieg. Ich habe mich sofort pudelwohl gefühlt und es zutiefst genossen auf lauter liebgewonnene Charaktere wiederzutreffen.
Olivia, unsere Protagonistin, habe ich seit dem Auftakt ganz fest in mein Herz geschlossen. Sie ist ein super sympathisches und total liebes Mädchen. Sie ist witzig, tollpatschig und wirkt absolut authentisch. Mit ihr wird sich die Zielgruppe wunderbar identifizieren können.

Da auch dieser Band wieder im Tagebuchform erzählt wird, bekommen wir erneut einen großartigen Einblick in Olivias Gefühls- und Gedankenwelt. Diesen Tagebuchstil hat Meg Cabot einfach voll drauf. Schon in der Mia Thermopolis-Reihe ist er so klasse gelungen und auch hier ist er absolut spitze.

Womit mich Meg Cabot ebenfalls wieder hellauf begeistern konnte, sind die Charaktere. Neben Olivia stoßen wir noch auf viele weitere liebenswerte Figuren. Prinzessin Mia, die einmalige Grandmère, Rocky, Olivias Vater...alle haben sie hier zu meiner großen Freude wieder ihren Auftritt. Einer meiner persönlichen Lieblinge ist Clarisse Grimaldi Renaldo, besser gekannt als Grandmère. Hach, ich liebe einfach ihre unnachahmliche Art!

Wen ich überhaupt nicht leiden kann, ist die blöde Luisa Ferrari. Sie ist so eine richtige Zicke und macht Olivia auch in diesem Band das Leben schwer. Zum Glück lässt sich Olivia aber nicht unterkriegen und hat zudem Mitschülerinnen an ihrer Seite, die deutlich netter sind als die doofe Luisa und zu Olivia halten.

Wer in diesem Band eine sehr große Rolle spielen wird, ist Prinz Khalil. Ihn durften wir bereits in Band 2 kennenlernen und schon da war es sehr eindeutig, dass die liebe Olivia mehr als nur Freundschaft für den Prinzen empfindet. Würde mir an Olivias Stelle aber ganz bestimmt genauso gehen, Khalil ist wirklich ein prima Kerl.
Wie das Thema erste große Liebe hier behandelt wird, ist so süß und herzerwärmend! Da wünscht man sich als Erwachsene richtig, noch einmal wieder Teenager sein dürfen. Meiner Meinung nach ist diese Reihe nicht nur was für Mädels ab 10 Jahren. Auch deutlich ältere Leser werden hier reinste Freude beim Durchschmökern haben.

Was das Lesevergnügen dann nur noch perfekter macht, sind die tollen Illustrationen, die erneut von Meg Cabot selbst stammen. Sie hat so ihren ganz eigenen Stil, mir gefällt er total gut. Er ist irgendwie leicht skizzenhaft und passt in meinen Augen hervorragend zu dieser schönen Reihe.
Ebenfalls ganz begeistert bin ich von den Textnachrichten. Olivia ist natürlich weiterhin mit ihrer allerbesten Freundin Nishi in Kontakt. Ihre Chatgespräche sind einfach herrlich, mir zaubern sie stets ein breites Grinsen auf die Lippen.

Ich kann euch versichern, Langeweile kommt hier an keiner Stelle auf. Die Story ist durchweg mitreißend und steckt voller Überraschungen. Sie ist total witzig, höchst amüsant und traumhaft schön. Ich warne lieber mal vor, diese Reihe hat definitiv Suchtpotential! :D

Fazit: Witzig-turbulent, zuckersüß, herrlich humorvoll und einfach nur schön! Auch mit dem dritten Band ihrer „Ich bin dann mal mit Prinzessin“ - Reihe ist Meg Cabot ein wundervolle Fortsetzung gelungen, welche uns Lesern ein absolut bezauberndes, königliches Lesevergnügen beschert. Wer noch nicht die Bekanntschaft von Prinzessin Olivia gemacht hat, sollte das in meinen Augen schleunigst ändern. Ihre Geschichten machen einfach total gute Laune und bringen so viel Spaß! Von mir gibt es sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!