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Veröffentlicht am 14.10.2025

Mal wieder monstermäßig cool!

Mein geheimes Leben als Monsterjäger – Warum du niemals einen Riesenfalter wecken solltest
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Charly und sein bester Kumpel Martin sind in der magischen Parallelwelt Anderlande geblieben, um sich als Monsterjäger auszubilden zu lassen. Die Prüfungen laufen eigentlich ganz gut, doch es dauert natürlich ...

Charly und sein bester Kumpel Martin sind in der magischen Parallelwelt Anderlande geblieben, um sich als Monsterjäger auszubilden zu lassen. Die Prüfungen laufen eigentlich ganz gut, doch es dauert natürlich mal wieder nicht lange und Charly steckt wieder mittendrin im Chaos. Irgendjemand hat die Portale zur Menschenwelt außerhalb der Halloweennacht geöffnet und natürlich fällt der Verdacht sofort auf Charly – schließlich ist er der Einzige, der noch über die Magie der Portalwächter verfügt. Zur Strafe wollen ihn die Götter (für immer!) in das Dunkle Maul sperren. Zum Glück bekommt er dann doch noch eine letzte Chance, puh. Innerhalb drei Tage soll er den wahren Schuldigen ausfindig machen. Kein leichtes Unterfangen, wie sich schnell herausstellt. Zum Glück hat Charly gute Freunde an seiner Seite, auf die er sich immer verlassen kann. Eine abenteuerliche und ziemlich nervenaufreibende Suche durch Anderlande beginnt...

Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe „Mein geheimes Leben als Monsterjäger“. Dank kleiner Rückblicke auf die vorangegangenen Ereignisse kann man dem Geschehen vermutlich auch ohne Vorkenntnisse folgen, allerdings empfiehlt es sich, die chronologische Reihenfolge einzuhalten.
Nach meiner großen Begeisterung für die ersten drei Bände konnte ich das Weiterlesen kaum erwarten. Schon das Cover ist wieder ein echter Hingucker und verspricht jede Menge Action, Spaß und Monster. Ihr mögt Geschichten mit solchen Zutaten? Dann seid ihr hier genau richtig!

Iris Genenz hat uns ein weiteres monstercooles Fantasyabenteuer gezaubert, bei dem Lachen und Mitfiebern garantiert ist. Dies fängt schon beim ersten Kapitel an, das den herrlich passenden Titel „Ach du Scheiße“ trägt. Hauptprotagonist und Ich-Erzähler Charly stolpert auch dieses Mal von einer haarsträubenden Katastrophe in die nächste – eher unschön für ihn, aber sehr unterhaltsam für uns Leser*innen. ;D Charly ist und bleibt ein supersympathischer Typ, dessen humorvolle und locker-lässige Erzählweise man einfach feiern muss. Die Nebencharaktere sind jedoch nicht minder toll ausgearbeitet und sorgen durchweg für richtig gute Stimmung. Man kann/mag mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Auch dieser Band sprüht nur so vor actiongeladenen und witzigen Szenen und hält eine ganze Palette an außergewöhnlichen Monstern bereit. Über den Einfallsreichtum der Autorin kann man mal wieder nur staunen. Allein die Namen der Kreaturen, die sie sich ausgedacht hat, sind äußerst fantasievoll wie Flederflummsel und Knallstinker.
Wie es sich für eine gute Monsterstory gehört, geht es bisweilen auch ein bisschen schaurig zu, Gruselfreunde kommen bei dieser Reihe definitiv auf ihre Kosten. Auch die Themen Freundschaft und Zusammenhalt werden hier wieder groß geschrieben und als Sahnehäubchen obendrauf werden erneut sämtliche Kapitel mit lustigen schwarz-weiß Vignetten eingeläutet, beigesteuert von Corinna Böckmann. Ein mehrseitiges Beastbook im Anschluss, in dem man mehr über die im Text erwähnten Monster erfährt, rundet das Ganze perfekt ab und das Ende lässt auf eine weitere Fortsetzung hoffen.

Fazit: Endlich geht es mit Charly Hartnuss und seinem geheimen Leben als Monsterjäger weiter und auch sein viertes Abenteuer kann sich sehen lassen! „Mein geheimes Leben als Monsterjäger – Warum du niemals einen Riesenfalter wecken solltest“ ist eine wunderbare Mischung aus Spannung, Humor, Magie und Freundschaft. Monströs gute Fantasyunterhaltung vom Feinsten – nicht nur für die Halloweenzeit und Kinder ab 10 Jahren. Ich habe mich beim Lesen mal wieder prächtig amüsiert und hoffe sehr auf ein weiteres Wiedersehen mit Charly und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Ein total verrücktes und lustiges Weltraumabenteuer!

Captain Flop
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In einem Zoo in New York lebt ein kleiner Schimpanse namens Flop. Er ist nicht die hellste Kerze auf der Torte, wurde aber dennoch für eine große Mission ausgewählt: Die NASA möchte ihn ins All schießen, ...

In einem Zoo in New York lebt ein kleiner Schimpanse namens Flop. Er ist nicht die hellste Kerze auf der Torte, wurde aber dennoch für eine große Mission ausgewählt: Die NASA möchte ihn ins All schießen, wo er einmal die Erde umfliegen soll. Absolut begeistert von dieser Aufgabe tritt Flop die Reise an. Doch es kommt, wie es kommen muss. Dank seiner legendären Schusseligkeit drückt der Affe einen roten Knopf, der NIEMALS gedrückt werden darf. Ehe es sich Flop versieht, wird er eingefroren (ganze 50 Jahre!) und schließlich von einem waschechten Weltraumpiraten geweckt. So beginnt ein galaktisch chaotisches Abenteuer, bei dem aggressive Mutanten-Fruchtfliegen, eine unerschrockene Katzen-Superheldin und ein ziemlich langsames Notfallrettungsteam eine große Rolle spielen werden. Und ganz nebenbei muss auch noch die Welt gerettet werden...

Obwohl ich die letzten Bücher von David Walliams um einiges schwächer fand als seine ersten Werke, bin und bleibe ich großer Walliams-Fan und fiebere jedem neuen Buch von ihm ganz vorfreudig entgegen. Da ich zudem eine leidenschaftliche Comicleserin bin, konnte ich „Captain Flop“ kaum erwarten. Ich war sehr gespannt auf Walliams ersten Kindercomic, schon das Cover und der Titel versprechen ein galaktisch tolles Abenteuer. Insgesamt wurde ich auch wieder sehr gut unterhalten, wobei ich jedoch auch diesmal sagen muss, dass die Story bei weitem nicht an meine Lieblingswerke des britischen Bestsellerautors heranreicht. Mir persönlich war sie stellenweise ein bisschen zu abgedreht und albern. Kinder aber werden den Humor garantiert lieben und aus dem Kichern gar nicht mehr herauskommen.

David Walliams stellt zweifellos einmal mehr unter Beweis, dass er weiß, wie man gute (und vor allem witzige!) Kinderbücher schreibt. In gewohnter Manier startet auch dieser Band mit einer Figurenvorstellung und bereits da wird einem sofort klar, dass der Autor mal wieder die skurrilsten Gestalten erschaffen hat. Allein unser Hauptprotagonist Flop ist eine Nummer für sich: Tollpatschig, ein wenig dümmlich, aber durchweg sehr sympathisch. Man muss diesen kleinen naiven Schimpansen einfach gernhaben und kann gar nicht anders, als über seine Fragen und Kommentare zu schmunzeln. Auch die weiteren (ausschließlich tierischen) Charaktere sind ein Garant für gute Laune wie Grummel-Piratenhund Dmitri, die furchtlose Katzonautin Bardot und ein ziemlich betagtes und etwas schwerhöriges Schildkrötenpaar. Gemeinsam mit dieser bunten Truppe erlebt man hier ein (irr)witziges und actionreiches Weltraumabenteuer, das – typisch David Walliams – vor schrägen Ideen und Wendungen nur so sprüht (und eine nette kleine Anspielung auf Roald Dahl bereithält).

Neben den ganzen Albernheiten ist das Buch aber durchaus auch ein bisschen lehrreich. So erfährt man am Ende mehr über die Raumfahrtgeschichte der Tiere und dass alle Figuren in dieser Geschichte reale Vorbilder haben.

Optisch ist dieser Comic ein besonderes Highlight. Adam Stowers Illustrationen sind farbenfroh, amüsant und voller Situationskomik. Sie passen einfach perfekt zu dieser durchgeknallten Story und setzen das Erzählte gekonnt in Szene. Der Textanteil (mal wieder wunderbar von Bettina Münch übersetzt) ist sehr gering gehalten, die Seiten sind übersichtlich und nicht zu überladen. Für Comiceinsteigerinnen, schwache Leserinnen und Lesemuffel ist dieses Buch daher ideal geeignet.

Fazit: „Captain Flop – im Affenzahn ins All“ ist ein völlig verrücktes und rasantes Weltraumabenteuer ab 9 Jahren, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen. Ein tierisch wilder und lustiger Comicspaß zum Lachen und Mitfiebern. Auch wenn ich mir ein wenig mehr erhofft habe, habe ich das Buch sehr gerne gelesen, vor allem von der kunterbunten Gestaltung bin ich begeistert. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Einfach zauberhaft!

Flapp lernt fliegen
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In einem tiefen Dschungel lebt Flapp, die kleine Fledermaus. Hoch oben in den Bäumen hängt er und träumt davon, zu fliegen und am dunklen Himmel wilde Loopings zu drehen. So wie die anderen Fledermäuse. ...

In einem tiefen Dschungel lebt Flapp, die kleine Fledermaus. Hoch oben in den Bäumen hängt er und träumt davon, zu fliegen und am dunklen Himmel wilde Loopings zu drehen. So wie die anderen Fledermäuse. Doch er traut sich einfach nicht. Wie soll er lenken? Und wie anhalten? Und was ist, wenn es nicht klappt und er fällt? Zum Glück hat er Motte, seine beste Freundin. Sie glaubt fest an ihn und ermutigt ihn dazu, die Flügel auszubreiten. Flapp versucht es ängstlich, doch sein erster Flugversuch scheitert. Entmutigt gibt er auf und ist sich sicher, dass er es nicht kann. Doch dann zieht eines Nachts ein schwerer Sturm auf und Motte gerät in große Gefahr. Da vergisst Flapp seine Angst, lässt mutig seinen Ast los und wächst über sich hinaus.

Auf dieses Bilderbuch habe ich mich unheimlich gefreut! Lu Fraser konnte mich nun schon mehrmals mit ihren herrlich gereimten Geschichten begeistern und in die Illustrationen von Sarah Warburton verliebe ich mich ebenfalls stets aufs Neue. Das gemeinsame Werk der beiden konnte ich mir daher natürlich nicht entgehen lassen und was soll ich sagen, das Duo hat bei mir voll ins Schwarze getroffen! Schon das knallig-blaue Cover ist ein zuckersüßer Hingucker und macht richtig Lust auf die Geschichte dahinter.

Lu Fraser und Sarah Warburton präsentieren hier eine bezaubernde Gutenachtgeschichte, die Kinder dazu ermutigt, über ihren Schatten zu springen und niemals aufzugeben. Sich seinen Ängsten zu stellen und etwas Neues zu wagen ist nicht leicht und klappt meist nicht auf Anhieb. Doch mit Mut, Ausdauer und Geduld und guten Freunden, die zu einem halten, kann man so gut wie alles schaffen, man muss nur immer fest an sich glauben. Genau daran erinnern uns die kleine Fledermaus Flapp und ihre beste Freundin Motte. Die Zwei zeigen uns, was wahre Freundschaft ausmacht und dass es sich lohnt, mutig zu sein, aufzustehen und weiterzumachen. Eine wichtige Botschaft, die man gar nicht oft genug hören kann und die hier in stimmig-charmanten Reimen ganz wunderbar vermittelt wird, kongenial von Maria Höck übersetzt. Die Altersempfehlung liegt bei ab 4 Jahren, meinem Empfinden nach ist die Geschichte aber auch schon für etwas jüngere Kinder geeignet. Der gereimte Text ist leicht verständlich, lädt zum Mitsprechen ein und macht beim Vorlesen und Zuhören gleichermaßen viel Spaß.

Optisch ist dieses Buch ein besonderes Highlight. Sarah Warburtons atmosphärische Illustrationen sind farbenfroh, ausdrucksstark und voller niedlicher Details, ohne überladen zu wirken. Sie setzen das Erzählte einfach perfekt in Szene und zaubern einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Fazit: „Flapp lernt fliegen“ ist eine warmherzige und spannende Mutmachgeschichte ab 3 Jahren über die Kraft der Freundschaft und den Mut, an sich selbst zu glauben. Ein wunderschön gereimtes und illustriertes Bilderbuch, das jedes Bücherregal bereichert und nicht nur in der dunklen Jahreszeit begeistert. Ich bin total verliebt in dieses Buch, mein Herz hat es im Sturm erobert! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Ein liebenswert-skurriler Monstercomic mit viel Herz und wohligem Grusel!

Stitch Head – Chaos in der Monsterwerkstatt
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In einem kleinen Ort namens Rafferskaff, auf der finsteren Burg Grottenow, lebt der Professor Erasmus. Er gilt als der verrückteste aller verrückten Professoren. Er ist ständig dabei, neue Monster zu ...


In einem kleinen Ort namens Rafferskaff, auf der finsteren Burg Grottenow, lebt der Professor Erasmus. Er gilt als der verrückteste aller verrückten Professoren. Er ist ständig dabei, neue Monster zu erschaffen. Jedes Mal ist er sich sicher, dass es seine genialste Schöpfung wird, doch er ist nie zufrieden. Schon als Junge hat er Monster zusammengebastelt. Der kleine Stitch Head war seine erste Kreatur, zusammengeschustert und genäht aus verschiedenen Materialien. Eine Zeit lang waren die beiden die beste Freunde und unternahmen alles gemeinsam. Doch dann wurde Stitch Heads Meister erwachsen und vergaß seinen kleinen Freund. Obwohl er ihm seitdem keine Beachtung mehr geschenkt hat, bleibt Stitch Head bei ihm, beschützt die Burg und kümmert sich um die durchgeknallten Schöpfungen seines Meisters. Doch dann kommt eines Tages ein reisender Zirkusdirektor in die Stadt. Als er von Erasmus’ Monstern erfährt, möchte er sie unbedingt für seinen Zirkus haben. Stitch Head verweigert ihm jedoch den Einlass in die Burg, denn dort sind „Besucher unerwünscht!“. So schnell lässt sich der Zirkusdirektor jedoch nicht abwimmeln. Er verspricht Stitch Head, einen Star aus ihm zu machen. Aber kann man ihm wirklich trauen?

Bereits vor über zehn Jahren ist die Originalreihe rund um den kleinen Stitch Head erschienen, damals unter dem Namen Stichkopf. Obwohl mich die Bücher schon immer sehr gereizt haben, haben sie es irgendwie nie auf meine Leseliste geschafft. Als ich nun in der Vorschau des dtv Verlags entdeckte, dass der erste Band als Comic neu aufgelegt wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Dieses Buch musste ich einfach bei mir einziehen lassen und ich habe es nicht bereut!

Das englische Erfolgsteam Guy Bass und Pete Williamson legt mit „Stitch Head – Chaos in der Monsterwerkstatt“ einen entzückenden Kindercomic vor, in dem weitaus mehr steckt als man zunächst vielleicht vermuten würde. Neben monströs schräger Unterhaltung à la Tim Burton erwarten einen hier auch überraschend tiefgründige Themen wie Einsamkeit, das Anderssein, die Kraft der Freundschaft und der Wunsch nach Zugehörigkeit. Die Geschichte lehrt uns, dass man andere nicht nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilen sollte und dass vieles oft anders ist als es auf den ersten Blick scheint. Sie zeigt uns, was wahre Freundschaft ausmacht und dass es sich lohnt, hinter die Fassade zu schauen – auch bei Monstern und Co. Stitch Head ist ein überaus sympathischer Protagonist, den man sofort ins Herz schließt. Seine Verlorenheit und tragische Loyalität zu seinem treulosen Schöpfer gehen richtig zu Herzen und lösen ein tiefes Mitgefühl in einem aus. Man wünscht diesem kleinen Kerlchen nur das Beste – das er gesehen und geliebt wird und endlich erkennt, wer es wirklich gut mit ihm meint.
Bisweilen kommt die Geschichte schon recht düster und traurig daher, zugleich ist sie aber auch voller Witz und Wärme und begeistert mit großartig kuriosen Gestalten. Dieser Comic ist einfach die perfekte Vorlage für einen Tim Burton-Film. Witzigerweise kommt Stitch Head am 16. Oktober sogar ins Kino. Zwar nicht unter der Regie von Tim Burton, aber „Alles voller Monster!“ verspricht dennoch ein großes Filmvergnügen zu werden. Mich jedenfalls hat der Trailer sofort angefixt.

Optisch ist dieser Comic ein besonderes Highlight. Pete Williamsons schaurig-schöne farbige Illustrationen sind genauso humor- und liebevoll wie der Text und so ausdrucksstark, dass Worte oft gar nicht vonnöten sind. An vielen Stellen wird das Buch über mehrere Panels hinweg auch ganz ohne Text erzählt, sodass es für Erstleserinnen und Lesemuffel ideal geeignet ist.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass auch noch der zweite Band als Graphic Novel umgesetzt wird. Und bis es – hoffentlich – soweit ist, können wir uns die Wartezeit ja mit dem Film versüßen.

Fazit: „Stitch Head – Chaos in der Monsterwerkstatt“ ist ein berührender und wunderbar skurriler Gruselcomic ab 8 Jahren voller Herz, Humor und Freundschaft. Wohlfühl-Grusel vom Feinsten und ein echter Leckerbissen für alle Monsterliebhaber
innen und Frankenstein-Fans. Ich kann das erste Abenteuer rund um Stitch Head nur empfehlen, mir hat es großen Spaß gemacht! Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Wunderschön und herzerwärmend!

Der kleine Hase und die alte Weide
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Der kleine Hase verlässt eines Tages seinen geliebten Wald, um ein neues sicheres Zuhause zum Großwerden zu suchen. Als er auf einer Lichtung landet und die große, alte Weide sieht, weiß er, dass er den ...

Der kleine Hase verlässt eines Tages seinen geliebten Wald, um ein neues sicheres Zuhause zum Großwerden zu suchen. Als er auf einer Lichtung landet und die große, alte Weide sieht, weiß er, dass er den richtigen Ort gefunden hat. Unter den weiten Ästen fühlt er sich geborgen, das Gras ist gemütlich und weich. Müde von der langen Reise fragt er den Baum um Erlaubnis, ob er bei ihm bleiben darf, was dieser mit einem zarten Rascheln bejaht. Von da an verbringen die beiden jeden einzelnen Tag zusammen, voller Frieden und Wärme. Doch dann hört der kleine Hase eines Nachts ein seltsames Geräusch, ein bedrohliches Grollen. Ein heftiger Sturm zieht auf und der Hase flüchtet sich ängstlich unter die schützenden Äste der alten Weide. Immer mehr Tiere tauchen auf und die Weide gewährt ihnen alle Unterschlupf und Sicherheit. Während das Unwetter wütet, schützt sie die Waldbewohner, aber niemand schützt sie. Als die Sturmnacht vorbei ist, sind die starken Äste des Baumes gebrochen, gestaucht und für immer verändert. Da weiß der kleine Hase, dass es nun an ihm und den anderen Tieren ist, der alten Weide zu helfen.

Seit der kleinen Rittereule bin ich ein großer Fan von Christopher Denises herrlicher Zeichenkunst und halte immerzu Ausschau nach neuen Werken, die von ihm bebildert sind. Meine Begeisterung war entsprechend groß, als ich das hier vorliegende Bilderbuch in der Verlagsvorschau erspähte. Cover und Klappentext ließen mein Herz direkt höher schlagen und der Verlagsname erhöhte meine Vorfreude auf die Geschichte dahinter. Der von Hacht Verlag hat mir in den letzten Jahren schon so einige echte Schätzchen für meine Kinderbuchsammlung beschert. Und mit „Der kleine Hase und die alte Weide“ ist ein weiteres dazugekommen.

Das US-amerikanische Autorin-Illustrator-Duo Anitra Rowe Schulte und Christopher Denise hat hier ein bezauberndes Bilderbuch geschaffen, welches wir dank der wunderbaren Übersetzung von Kristina Kreuzer auch auf Deutsch genießen dürfen. Auf eine sanfte und poetische Weise erzählt Anitra Rowe Schulte in einfachen Worten von der Magie der Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft sowie der heilenden Kraft der Natur und Hoffnung. Die Geschichte zeigt uns, was wahre Freundschaft und Geborgenheit ausmacht und dass nach jedem Sturm wieder die Sonne scheint. Es ist herzerwärmend zu sehen, wie der kleine Hase und die alte Weide friedlich und leise gemeinsam durchs Leben gehen und wie am Ende alle Tiere zusammen an einem Strang ziehen, um dem verletzten Baum zu helfen. Die Seiten, die über den schweren Sturm berichten, kommen dagegen ein wenig unheimlich daher, Lautmalereien verstärken die Bedrohlichkeit des Unwetters. Das Ganze wird aber keiner Stelle zu beängstigend. Für Kinder ab 4 Jahren ist das Buch durchaus geeignet. Der einfühlsame Text sorgt für eine angenehme Wohlfühlatmopshäre beim (Vor-)Lesen und lädt mit seinen Wiederholungen zum Mitsprechen ein. Die Geschichte kann eine gute Hilfe dabei sein, Kindern die Angst vor Stürmen zu nehmen und bietet tolle Gesprächsanlässe über Wetterkatastrophen. Darüber hinaus lehrt es die kleinen Zuhörer*innen auch, Empathie für all diejenigen zu empfinden, die gerade durch schwere Zeiten gehen und der Natur mit Liebe und Respekt zu begegnen.

Die Illustrationen von Christopher Denise sind mal wieder ein ganz besonderer Genuss. Gekonnt spielt der US-amerikanische Künstler mit Licht und Schatten und fängt den Kontrast zwischen idyllischer Harmonie und stürmischer Gefahr perfekt ein. Seine Bilder sind absolut magisch, erinnern fast schon an Kunstgemälde, und laden zum Verweilen und Träumen ein.

Fazit: „Der kleine Hase und die alte Weide“ ist eine warmherzige und berührende Geschichte über Gemeinschaft und Hoffnung und eine ganz besondere Freundschaft. Ein zauberhaftes Bilderbuch ab 4 Jahren, das mit seiner wunderschönen Gestaltung und zeitlosen Botschaft eine Bereicherung für jedes Bücherregal ist. Ich bin richtig verliebt in dieses Buch und kann es jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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