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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2018

Ein traumhaft schönes Kinderbuch!

Sommerby 1. Ein Sommer in Sommerby
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Kirsten Boie zählt seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Auf jedes ihrer neuen Bücher freue ich mich immer schon sehr, auch wenn mich diese vielleicht auf den ersten Blick gar nicht ...

Kirsten Boie zählt seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Auf jedes ihrer neuen Bücher freue ich mich immer schon sehr, auch wenn mich diese vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so ansprechen. Dies war aber bei „Ein Sommer in Sommerby“ überhaupt nicht der Fall. In das wunderschöne Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und als ich mich endlich von diesem losreißen und mir den Klappentext durchlesen konnte, wusste ich sofort, dass mir Kirsten Boies neues Kinderbuch richtig gut gefallen wird.

Dieser Sommer wird für die Geschwister Martha, Mikkel und Mats ganz anders werden als sonst. Sie müssen ihre Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen und dass ohne Mama und Papa. Diese befinden sich nämlich in New York, wo die Mutter nach einem Unfall im Krankenhaus liegt. Der Vater der Kinder hat sofort alles stehen und liegen lassen, um seiner Frau beizustehen und hat Martha, Mikkel und Mats solange bei Oma Inge untergebracht. Diese ist ein wenig seltsam. In den Augen der Kinder sogar mehr als nur ein bisschen. Oma Inge wohnt sehr weit abgelegen in einem kleinen Haus, zu welchem noch nicht einmal ein Weg führt, sie hat kein Telefon, keinen Fernseher und erst recht kein Internet oder WLAN. Das ist ja schon kein Mittelalter mehr, sondern Steinzeit, findet die 12-jährige Martha. Wie soll sie denn jetzt ihrer besten Freundin WhatsApp Nachrichten schreiben? Oder mit ihren Eltern telefonieren? Doch so sehr sie diese ungewohnte Situation auch entsetzt, eines muss Martha zugeben: In Sommerby ist es wunderschön und herrlich idyllisch. Mit der Zeit gewöhnen sich die Kinder auch daran, dass es zum Frühstück nur Brot mit selbstgemachter Marmelade gibt oder man abends, anstatt Fernsehen zu gucken, schön gemütlich eingekuschelt gemeinsam ein Buch liest. Doch dann taucht ein geheimnisvoller Mann auf, der dafür sorgen wird, dass die anfangs so ruhigen Ferien plötzlich richtig spannend und auch gefährlich werden...

Ich habe mich bereits nach den ersten nach paar Seiten in dieses zauberhafte Buch verliebt. Mit „Ein Sommer in Sommerby“ ist Kirsten Boie in meinen Augen ein kleines Meisterwerk gelungen, welches für mich nun auch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern der Autorin gehört.

Wie ich es von Kirsten Boie gewohnt bin, hat sie einen herrlich flüssigen Schreibstil, der sich super angenehm lesen lässt und der auch dazu führte, dass ich das Buch für meinen Geschmack viel zu schnell durchgelesen habe.

Was natürlich auch zu meinen fixen Lesetempo beigetragen hat, ist die großartige Geschichte mitsamt der einzigartigen Kulisse und den liebenswerten Charakteren. Letztere muss man einfach in sein Herz schließen, ganz besonders die drei Kinder Martha, Mikkel und Mats. Aber auch die energische Oma, die bei all ihrer Strenge auch richtig herzensgut sein kann, habe ich auf Anhieb gemocht. Mich hat ihre Art einfach sofort begeistern können, genauso wie das Leben, welches sie führt. Beim Lesen habe ich immerzu den Wunsch verspürt, auch mal nach Sommerby zu reisen und dort den Sommer zu verbringen. Durch die herrlichen Beschreibungen macht die Autorin uns Lesern diesen wunderbar idyllischen Ort wirklich schmackhaft und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch Kinder nach dem Lesen von diesem Buch von Sommerferien in Sommerby träumen.

Allerdings muss man sich darauf einstellen, dass man in dieser Zeit auf Dinge wie Fernsehen, Telefon, Internet und sogar eine Spülmaschine verzichten muss. Zumindest dann, wenn man bei Oma Inge wohnt. Diese führt ein Leben, welches heute vermutlich nur noch die wenigsten führen und welches gerade für die heutige Jugend vollkommen fremd – und vermutlich auch kaum vorstellbar - ist. Kein Surfen im Internet, keine WhatsApp Nachrichten an Freunde, kein Abhängen vor der Glotze – nein, das gibt es bei Oma Inge nicht.

Auch für Martha, Mikkel und Mats hat das Leben bei ihrer Oma eine große Umgewöhnung bedeutet. Die beiden Jungs kamen noch besser damit zurecht, aber Martha hatte anfangs schon ziemlich daran zu knabbern, dass sie auf ein gutes WLAN Netz verzichten musste.

Ohne zu kritisch zu wirken, ist es Kirsten Boie wunderbar gelungen in ihrem Buch deutlich zu machen, wie abhängig viele von uns heute von den Medien sind. Gerade Jugendliche oder auch schon Kinder können sich ein Leben ohne Fernseher oder Internet nicht mehr vorstellen. Es gehört mittlerweile einfach zum Alltag dazu, dabei kann ein Leben ohne dies alles auch richtig schön und durchaus auch möglich sein.

Das stellen auch Martha, Mikkel und Mats in diesen ganz besonderen Ferien fest. Sie lernen in diesem Sommer, was wirklich wichtig ist im Leben.

Neben dieser tollen Botschaft, die das Buch vermittelt, hat mir auch der Zusammenhalt der Geschwister total gut gefallen. Besonders Martha kümmert sich richtig liebevoll um ihre kleinen Brüder, liest ihnen abends etwas vor oder sorgt sich darum, dass der vierjährige Mats ganz alleine draußen spielt, obwohl er noch nicht schwimmen kann und von jeder Menge Wasser umgeben ist.

Wundervoll verpackt in einer humorvollen, spannenden und zum Schmunzeln schönen Geschichte bekommt man hier ein wundervolles Leseerlebnis geboten, bei welchem am Ende vermutlich die meisten laut nach mehr schreien. Zumindest ich würde mich sehr über eine Fortsetzung von „Ein Sommer in Sommerby“ freuen. Vielleicht Herbst oder Winter in Sommerby? Passt vom Titel her natürlich nicht so gut wie Sommer, aber es kommt ja schließlich auf die Geschichten an. Und diese, da bin ich mir hundertprozentig sicher, würden Kirsten Boie auch in den Fortsetzungen erstklassig gelingen. :)

Fazit: Ich bin wirklich restlos begeistert von diesem Buch. Von der wundervollen Story bis hin zu den tollen Bildchen an den Kapitelanfängen, die mir wahnsinnig gut gefallen haben und die diese besondere, idyllische Atmosphäre nur noch verstärken. Ich kann „Ein Sommer in Sommerby“ absolut empfehlen, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Dieses zauberhafte Werk zählt auf jeden Fall zu meinen Jahreshighlights und erhält eine absolute Leseempfehlung und volle 5 von 5 Sternen von mir!

Veröffentlicht am 26.02.2018

Eine richtig schöne und gefühlvolle Liebesgeschichte

Close to you
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Auf dieses Buch bin ich durch eine Leserunde aufmerksam geworden. Vermutlich wäre es mir auch sehr bald woanders, sei es im Internet oder im Buchladen, aufgefallen, da ich das Cover total hübsch finde ...

Auf dieses Buch bin ich durch eine Leserunde aufmerksam geworden. Vermutlich wäre es mir auch sehr bald woanders, sei es im Internet oder im Buchladen, aufgefallen, da ich das Cover total hübsch finde und mich auch der Titel sofort richtig neugierig auf das Buch machen konnte. Das New Adult Genre habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt und da mich der Klappentext von „Close to you“ sehr schnell überzeugen konnte, wanderte das Buch sogleich auf meine Wunschliste.

Violet möchte ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen und beschließt daher, einen Neuanfang zu wagen. Möglichst weit weg von zu Hause, um den Geschehnissen der letzten Zeit endlich entfliehen zu können. So kommt es, dass sie in Maine landet. Dort wird sie in Zukunft am College studieren. Wohnen wird sie bei einer ihr völlig fremden Frau, die ihr ein Zimmer vermietet. Leider ist Violets Start in Maine ziemlich holprig – na, okay, er ist mehr als zu ein bisschen holprig. Am College hat sie zwar schnell Anschluss gefunden, nur erweist sich Jenna, die anfangs so nett erschien, als ein ziemliches Biest und dank ihr und ihrer tollen Idee, bei Violet in der Wohnung eine Party zu schmeißen, fliegt Violet hochkant aus dieser raus. Wohin jetzt? Nach Hause möchte Violet auf gar keinen Fall. Jenna, die dann doch das schlechte Gewissen plagt, bietet ihr an, in der Wohnung ihres Bruders für eine kurze Zeit Unterschlupf zu suchen. Dieser ist gerade nicht da, daher wäre Violet ganz für sich. Nur leider kreuzt besagter Bruder früher auf als erwartet und überrascht Violet in dessen Wohnung. Jennas Bruder, so zeigt sich, ist Aiden, ein Junge, der Violet bereits auf ihrer Anreise im Zug aufgefallen ist und der am selben College studiert wie sie. Aiden ist der totale Bad-Boy, verhält sich gegenüber Violet äußerst kühl und zeigt ihr die kalte Schulter. Allerdings lässt er Violet weiterhin bei sich wohnen. So kommt es, dass sich die beiden immer näher kommen. Violet fühlte sich von Anfang an von diesem distanzierten Jungen angezogen und mit der Zeit kann sie sich nicht mehr gegen ihre Gefühle für ihn wehren. So nach und nach findet sie auch heraus, dass nicht nur sie ein großes Geheimnis mit sich herumträgt, sondern dass auch Aiden etwas zu verbergen hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir wunderbar gelungen. Isabell May hat einen sehr flüssigen und wirklich tollen Schreibstil, welcher sich sehr angenehm und locker-leicht lesen lässt. Die erste Hälfte des Buch war dann auch im Nu gelesen und ich war bis dahin ganz begeistert von der Story.
Man hört es jedoch vielleicht schon heraus, dass da noch ein Aber folgt, aber zu diesem komme ich später.
Zuerst muss ich die Charaktere loben, die der Autorin in meinen Augen sehr gut gelungen sind.

So konnte ich mich in Violet vom ersten Moment an problemlos hineinversetzen. Sie ist ein super sympathische Protagonistin und dadurch, dass wir alles aus ihrer Sicht erfahren, bekommen wir als Leser einen sehr guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Man erfährt bereits ganz am Anfang, dass Violet unter Panikattacken leidet. In ihrer Vergangenheit musste sie etwas Schlimmes durchmachen, was zu dieser Angst geführt hat. Den Grund dafür erfahren wir erst so nach und nach, was ich sehr gelungen von der Autorin fand, da sie gekonnt Spannung aufgebaut wurde.

Auch Aiden, den Violet das erste Mal auf ihrer Hinreise nach Maine im Zug begegnet, empfand ich als tollen Charakter. Wirklich sympathisch war er mir allerdings anfangs nicht. Dafür war er mir zu sehr Bad Boy. Zudem hat er sich Violet gegenüber in der Anfangszeit ziemlich kühl und alles andere als nett verhalten. Wir erfahren aber auch hier so nach und nach, woher dieses Verhalten kommt und nachdem man dies weiß, verzeiht man Aiden auch und leidet mit ihm mit. Mir ging es jedenfalls so und zum Ende hin habe ich ihn dann doch sehr lieb gewonnen.

Besonders gut gefallen haben mir die Nebencharaktere. Da wäre zum einen Dorian, der ein richtig toller Kumpelfreund ist und den ich sofort ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Auch Chloe, mit der sich Violet zuerst am College anfreundet, konnte mich mit ihrer flippigen und lieben Art sofort begeistern.

Mir hat „Close to you“ eigentlich richtig gut gefallen. Nun kommen wir aber zu dem Aber, dass dafür gesorgt hat, dass dieses Buch dann leider doch kein 5-Sterne Buch für mich wurde, wie ich zu Beginn noch gedacht habe.

Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass Violets Angstattacken im Verlaufe des Buches kaum noch thematisiert wurden. Dies hat mich etwas gestört, da ich es als ein wenig unrealistisch empfunden habe, dass Violet nun plötzlich nahezu angstfrei leben kann.
Auch ging es mir zwischen Violet und Aiden manchmal etwas zu schnell. Die Autorin beschreibt zwar wirklich richtig schön, wie die beiden sich näher kommen, nur kamen mir manche Wendungen dann doch einfach zu rasch.

Auch vom Ende bin ich leider ein bisschen enttäuscht. Dieses habe ich als viel zu kurz empfunden. Die Auflösung kam für mich zwar überraschend, was ich wiederum toll fand, da ich diese Aha-Momente am Ende liebe, nur wären ein paar Seiten mehr vielleicht nicht schlecht gewesen, denn so erschien mir der Schluss etwas abrupt.

Ansonsten aber bin ich wirklich begeistert von dem Buch. Vermutlich kommt meine negative Kritik auch gerade negativer rüber, als ich eigentlich wollte. Meiner Meinung nach ist „Close to you“ ein richtig schöner New Adult Roman, der zwar so ein paar Schwächen besitzt, den ich aber trotzdem sehr empfehlen kann.

Fazit: Eine richtig schöne Liebesgeschichte, die ich sehr empfehlen kann, besonders New Adult Lesern. Mir hat der Anfang besonders gut gefallen, zum Ende hin wurde das Buch in meinen Augen leider etwas schwächer, aber durch den wunderbar flüssigen Schreibstil der Autorin lässt sich „Close to you“ herrlich leicht lesen. Ein paar Schwächen sind leider vorhanden, vor allem das Ende stimmte mich nicht so ganz zufrieden, aber da ich ansonsten wirklich begeistert von diesem Buch bin, vergebe ich 4 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Geschichte
Veröffentlicht am 25.02.2018

Ein witzig frecher Lesespaß für Mädchen ab 10 Jahren!

Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade
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Auf das neue Buch von Anja Janotta war ich richtig gespannt. Sowohl ihre Theoretikerclub-Reihe als auch die beiden Bände mit Mira und ihrer Linkslesestärke konnten mich hellauf begeistern. Ihre neue Reihe ...

Auf das neue Buch von Anja Janotta war ich richtig gespannt. Sowohl ihre Theoretikerclub-Reihe als auch die beiden Bände mit Mira und ihrer Linkslesestärke konnten mich hellauf begeistern. Ihre neue Reihe – Die Trabbel-Drillinge – konnte meine Neugier wirklich sofort wecken. Geschichten über Zwillinge habe ich schon immer wahnsinnig gerne gelesen. Hier geht es sogar um Drillinge, das Buch verspricht daher einen Lesespaß hoch drei, auf welchen ich mich schon sehr gefreut habe.

Die Wahrscheinlichkeit, als eineiiger Drilling auf die Welt zu kommen, ist nicht allzu hoch. Aber irgendwann passiert eben auch mal so eine große Unwahrscheinlichkeit, wie bei Franka, Vicky und Bella. Diese sehen haargenau gleich aus, bis nur auf minimale Unterschiede wie etwa einem Muttermal über der linken Augenbraue, welches nur Franka besitzt. Wer das aber nicht weiß, der wird große Schwierigkeiten damit haben, die zwölfjährigen Trablinburg Drillinge auseinander zu halten. Doch das gleiche Aussehen täuscht, denn die drei Mädchen könnten verschiedener nicht sein. So hat jedes der Mädels ihren eigenen Kleidungsstil und auch vom Charakter her unterscheiden sich die Drillinge sehr. Da einiige Drillinge so selten sind, sind unsere lieben Trabbel-Drillinge schon in jungen Jahren eine richtige Berühmtheit. Jeder in der Schule kennt sie und seit sie einen eigenen Instagram Account haben, ist ihr Bekanntheitsgrad noch einmal deutlich gestiegen. Auch Interviews für Zeitschriften geben die Mädchen immer wieder. Allerdings hätten sie auf das letzte sehr gut verzichten können, denn dieses lästert ganz übel über die Drillinge und führt dazu, dass die Mädchen kaum noch einen Schritt vor die Tür machen können, ohne schräg angeguckt zu werden. Um dem allen zu entgehen, schlägt die Mutter Trablinburg einen Neuanfang vor. Klingt ja eigentlich nicht schlecht, oder? Die Sache hat nur einen Haken: Besagter Neuanfang soll mitten auf dem Land sein, in einem kleinen Kaff, in welchem das Einkaufs-Highlight ein kleiner Lebensmittelladen ist. Shoppen fällt hier also definitiv flach. Auch der Schulweg wird für die Mädchen nun deutlich länger sein. Und das Haus, in welches sie ziehen werden, ist zwar eine mega große Villa, nur richtig baufällig und kaum bewohnbar. Was sich allerdings ändern soll, denn Mutter Trablinburg möchte in der Villa ein Bio-Hotel eröffnen. Das wird irgendwann bestimmt ganz nett sein, nur vorher wird monatelang Baustelle herrschen. Dass die Drillinge über ihren neuen Wohnort entsetzt sind, könnt ihr euch vermutlich denken. Kein eigenes Zimmer, zu dritt in einem Doppelbett schlafen, da noch keine Möbel da sind, mieses WLAN – und in der neuen Schule laufen auch nur Idioten rum. Na super. Dass es da nicht lange dauert, bis alle so richtig schlecht gelaunt sind und es nur noch Streit gibt, ist abzusehen. Der Trabbel hoch drei lässt dann auch tatsächlich nicht lange auf sich warten. Da hilft wohl jetzt nur noch Frankas leckerer und herrlich köstlicher Trostkakao. Aber ob dieser wirklich den schlimmsten Trabbel-Schwesternstreit aller Zeiten kitten kann?

Wie ich es von der Autorin gewohnt bin, so ist auch der Auftakt ihrer neuen Reihe richtig witzig und unterhaltsam. Da versprechen Cover, Titel und der Klappentext also nicht zu viel. Mir hat es diese Drillingsidee ja sofort angetan, da ich, soweit ich mich erinnern kann, noch kein Buch gelesen habe, in welchem einiige Drillinge die Protagonisten sind. Und wenn ich schon mal eines gelesen habe, dann war dieses anscheinend nicht so gut, als dass es mir in Erinnerung geblieben wäre.
Was bei Anja Janottas neuem Buch auf jeden Fall anders sein wird. Mir hat die Geschichte total gut gefallen und ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen.

Die Trabbel-Drillinge sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ganz besonders Franka, die auch die eigentliche Protagonistin ist, da wir das meiste aus ihrer Sicht in der dritten Perspektive erfahren. Franka gilt von den Drillingen als die Nette. Ist ja eigentlich keine schlechte Eigenschaft, nett zu sein, nur ist Franka auch diejenige von den dreien, die immer nachgibt und sich selten mal durchsetzen kann.
Dies ist aber auch wirklich nicht leicht, wenn man zwei Ego-Tanten als Schwestern hat. Vicky und Bella sind deutlich selbstbewusster und dominanter als Franka, wobei auch die beiden völlig unterschiedlich ticken. Bella begeistert sich sehr für Sport und Mode, Vicky ist die Intelligenzbestie und trägt sogar eine Brille, um schlauer zu wirken. Die Brille hat sie eigentlich aufgrund ihrer sehr geringen Kurzsichtigkeit nicht nötig, aber neben dem schlauen Aussehen verleiht sie Vicky auch etwas Eigenständiges.

Denn was oft bei einiigen Zwillingen oder hier eben Drillingen der Fall ist, ist, dass diese oft gar nicht als eigenständige Menschen betrachtet werden. Doch nur weil man gleich aussieht, ist man nicht gleich, was man an den Trabbel-Drillingen auch nur zu deutlich sehen kann.

Diese sind wirklich total verschieden. Dennoch könnten sie nicht ohne die jeweils anderen sein. Klar kommt es immer mal wieder zu Auseinandersetzungen oder auch mal zu einem heftigen Schwesternstreit, aber die meiste Zeit über halten die drei Schwestern richtig gut zusammen und helfen einander, so gut sie nur können.

Und da sie alle drei ganz verschiedene Talente besitzen, können sich die Drillinge, wenn sie zusammenarbeiten, meistens aus jedem noch so großen Schlamassel retten.

Die Schwesternpower hoch drei wird dann auch in ihrem neuen Zuhause zum Einsatz kommen. Denn leider verläuft der geplante Neuanfang nicht so gut wie erhofft. Es dauert nicht lange und die drei Mädchen werden von ihren neuen Klassenkameraden richtig fies gemobbt. Um sich dagegen zu wehren, halten die Drillinge prima zusammen und tüfteln gemeinsam auch einen äußerst cleveren Plan aus. Die Beleidigungen tun den Mädchen zwar weh, aber ein Trabbel-Drilling lässt sich auf keinen Fall unterkriegen!
Durch das ernste Thema Mobbing ist dieses Buch dann deutlich tiefgründiger, als ich anfangs erwartet habe. Was ich aber richtig gut gelungen finde. Die Geschichte unterhält einen nicht nur großartig, sie stimmt einen auch sehr nachdenklich. In meinen Augen eine perfekte Mischung.

Was ich auch noch unbedingt erwähnen muss und was auch als eine kleine Vorwarnung gilt: Bei diesem Buch bekommt man mega Heißhunger auf Schokolade, insbesondere auf Kakao. Franka ist eine Meisterköchin, wenn es darum geht, einen herrlich schokoladigen Kakao in den verschiedensten Variationen zu machen. Und das Tolle ist, dass man sich an diesen sogar selbst mal versuchen kann, denn hinten im Buch gibt es Rezepte zu Frankas köstlicher, heißer Schokolade.

Ich kann das Buch wirklich absolut empfehlen. In erste Linie Mädchen ab 10 Jahren, die auch die Zielgruppe für diese Reihe sind, da diese sich vermutlich am besten mit den Drillingen identifizieren können.
Ich schätze mal, dass das Cover die meisten Jungs eher abschrecken wird. Mit den Trabbel-Drillingen ist Anja Janotta aber eine richtig schöne Mädchenbuchreihe gelungen, bei der ich mich schon sehr auf die weiteren Bände freue.

Fazit: Witzig, frech, liebenswert und deutlich tiefgründiger als erwartet. Mit dem ersten Band der Trabbel-Drillinge ist Anja Janotta ein richtig schöner Reihenauftakt gelungen, welcher nicht nur Lust auf weitere Bände macht, sondern auch auf wunderköstliche heiße Schokolade. Naschkatzen sollten sich hier beim Lesen also besser in Acht nehmen. ;)
Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Lesen und bin schon sehr gespannt auf die weiteren Abenteuer mit den Trabbel-Drillingen! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 24.02.2018

Dieses Buch habe ich von den ersten Seiten an geliebt!

Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens
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Dieses Buch konnte meine Neugier sofort wecken. Sowohl Cover und Titel als auch der sehr vielversprechend klingende Klappentext haben dafür gesorgt, dass es zu einem Must-Read für mich wurde. Als ich dann ...

Dieses Buch konnte meine Neugier sofort wecken. Sowohl Cover und Titel als auch der sehr vielversprechend klingende Klappentext haben dafür gesorgt, dass es zu einem Must-Read für mich wurde. Als ich dann noch von anderen Bloggern nur begeisterte Meinungen über das Buch gehört habe, konnte ich es wirklich kaum noch abwarten, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Als ich das Buch dann schließlich in den Händen hielt, habe ich nicht mehr lange gewartet und es mir mit „Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Namen und der Sommer meines Lebens“ auf dem Sofa gemütlich gemacht.


Niemals hätte Aubree gedacht, dass sie, eine Couch-Potato durch und durch, mal ihre gemütliches Zuhause verlassen und nach Europa reisen würde. Noch weniger hätte sie gedacht, dass sie auf diesem ihr völlig fremden Kontinent eine Busreise für Senioren leiten würde. Tja, genau so kommt es aber. Schuld daran ist eine Party, die die 17-jährige bei sich zu Hause gibt, als ihre Eltern nicht da sind. Was eigentlich eine nette kleiner Feier im Kreise ihrer besten Freundinnen werden sollte, entwickelt sich leider zu einer etwas größeren Fete, welche schließlich sogar dafür sorgt, dass die Polizei vor der Tür steht. Elizabeth, Aubrees große Schwester und die Perfektion in Person, öffnet den Polizisten natürlich die Tür. Wäre vielleicht klüger gewesen, wenn sie dies nicht getan hätte, denn plötzlich wird ihr die Schuld für die ausgeuferte Party in die Schuhe geschoben. Wer Elizabteh kennt, der weiß, dass so etwas überhaupt nicht ihr Ding ist, aber es hilft alles nichts. Eliszabteh darf das Land erst einmal nicht verlassen und somit fällt ihre anstehende Europa-Tour flach. Sie bittet nun Aubree darum, für sie einzuspringen und da diese die Schuld an dem ganzen Schlamassel trägt, sagt Aubree zu, sich für Elizabteh auszugeben. Dass das niemals gut gehen kann, ist ihr zwar klar, aber da die Zukunft ihrer großen Schwester von dieser Busreise abhängt, kann Aubree Elizabeth jetzt auf keinen Fall im Stich lassen. Es kommt dann auch so, wie erwartet. Schon der Hinflug nach Amsterdam ist die reinste Katastrophe und auch danach gelingt es Aubree, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Es wird dann auch immer schwieriger, sich als Elizabeth auszugeben. Die beiden sehen sich zwar ähnlich, sind aber vom Typ her komplett verschieden. Doch so katastrophal die Europa-Busreise auch ist, so wundervoll ist sie auch. Die sechs Senioren, die Aubree begleitet, wachsen ihr immer mehr ans Herz. Die sechs sind schon eine etwas skurrile Truppe, das muss man schon sagen, aber lieb sind sie alle. Aubree wird mehr und mehr bewusst, dass ein Leben als Couch-Potato auf Dauer vielleicht doch etwas langweilig ist und dass das Reisen jede Menge Spaß bringen kann. Dann aber stößt ein unerwarteter Gast zu ihnen und wirbelt alles durcheinander. Nicht nur die Reise, auch in Aubree herrscht seitdem das reinste Gefühlschaos. Sie muss sich dann schließlich entscheiden, ob sie die Wahrheit sagen oder ihre Lüge weiterhin aufrecht erhalten soll.

Ich habe dieses Buch von den ersten Seiten an geliebt. Meine Vorfreude darauf war also absolut gerechtfertigt, denn ich habe großartige Lesestunden mit dem Buch verbracht.

Das Buch ist herrlich humorvoll und sorgt durchweg für gute Laune. Dies liegt wohl an erster Stelle an der tollen Protagonistin Aubree. Sie war mir auf Anhieb richtig sympathisch und hat mich stellenweise etwas an mich selbst erinnert. Zumindest der Punkt Couch-Potato, denn auch ich bin der totale Stubenhocker und war noch nie groß auf Reisen. Als chaotisch und planlos würde ich mich zwar nicht bezeichnen, da bin ich wohl doch mehr eine Elizabeth, die jederzeit den Überblick behält, aber ich konnte mich dennoch jederzeit wunderbar in Aubree hineinversetzen.

Zusammen mit ihr erleben wir eine herrlich turbulente und, für uns Leser, eine super unterhaltsame Reise. Ich war eigentlich die ganze Zeit über am Grinsen und Schmunzeln. Ich habe nun schon einige Bücher gelesen, die vom Reisen handeln, da ich besonders Geschichten über Roadtrips total gerne mag, daher kann ich euch versichern, dass dieses Buch mal etwas wunderbar erfrischend Anderes ist.

Dies liegt vor allen an den Charakteren. Aubree habe ich ja bereits genannt, aber auch die Seniorentruppe ist der Autorin erstklassig gelungen. Die sechs Rentner sind allesamt völlig verschieden, aber total liebenswert und sympathisch. Und für Lacher haben sie bei mir auch gesorgt, und wie.
Wenn ihr gerade auf der Suche nach einem richtig humorvollen Buch seid, in dem es vor lauter einmaligen Charakteren nur so wimmelt, dann habt ihr mit Jen Malones Jugendroman genau das Richtige gefunden.

Und falls ihr Sorge habt, dass die Figuren zu übertrieben dargestellt werden, dann kann ich euch beruhigen: Wirklich alle Charaktere wirken absolut realistisch und werden garantiert jedem sofort ans Herz wachsen.

Zusammen mit dieser herrlich schrägen Rentner-Truppe, Aubree, einem richtig netten Busfahrer, der nur Spanisch spricht und, etwas später, noch einem weiteren, sehr überraschenden Gast, geht es mit dem Bus von einer tollen Großstadt in Europa in die nächste. Amsterdam, Salzburg, Wien, Venedig – hier merkt man sehr, dass die Autorin sehr gut und ausführlich recherchiert hat. Ich fand es richtig interessant, diese Reise mitzuverfolgen und jede Menge Neues über die verschiedenen Städte dazuzulernen. Ich bin wirklich überhaupt kein Reise-Typ, mich hat es bisher einfach noch nicht in die Ferne gezogen, da ich finde, dass es zu Hause am schönsten ist. Jen Malone aber ist es mit ihrem Buch gelungen, die Reiselust in mir ein wenig zu entfachen. Wer weiß, vielleicht dauert es ja nicht mehr lange und ich werde noch zu einer richtigen Globetrotterin, wer weiß? Meine Neugier auf die Städte, die unsere verrückte Truppe hier besucht, ist auf jeden Fall geweckt.

Dieses Buch ist auf jeden Fall ein Monatshighlight für mich. Es hat auch sehr gute Chancen darauf, eines Jahreshighlight zu werden. Wenn ich am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte mit dem Lesen und mir wünsche, dass das Buch mehr Seiten hat, was bei mir schon was heißen mag, denn ich mag keine dicken Bücher, dann kann man dieses Buch einfach nur als großartig und perfekt bezeichnen.

Fazit: Herrlich humorvoll und einfach nur grandios. Hier konnte mich schlichtweg alles hellauf begeistern. Von der Gestaltung über die großartige Story bis hin zu den wundervollen und einmaligen Charakteren. Hier wird garantiert jeder beim Lesen ständig am Schmunzeln und Lachen sein und auch die Romantiker werden nicht zu kurz kommen, denn mit dem Überraschungsgast wird hier noch gekonnt eine kleine Liebesgeschichte eingebaut. In meinen Augen ist „Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens“ rundum perfekt. Ich kann das Buch absolut empfehlen und vergebe nur zu gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 23.02.2018

Ein witziger und wunderbar magischer Hörspaß!

Simsalahicks! Die freche Hexe und das Zauberpony
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Von der Autorin Katja Frixe kannte ich bisher nur ihre „Der zauberhafte Wunschbuchladen“-Reihe, welche ich total schön finde. Ich war daher schon sehr gespannt auf ihre neue Kinderbuchreihe „Simsalahicks“. ...

Von der Autorin Katja Frixe kannte ich bisher nur ihre „Der zauberhafte Wunschbuchladen“-Reihe, welche ich total schön finde. Ich war daher schon sehr gespannt auf ihre neue Kinderbuchreihe „Simsalahicks“. Da ich sowohl Hexen- als auch Pferdegeschichten super gerne lese oder bzw. auch höre, war ich mir sehr sicher, dass mir Katja Frixes neue Reihe sehr gut gefallen wird. Da das Hörbuch von Jodie Ahlborn gelesen wird, eine Sprecherin, die ich immer sehr gerne höre, habe ich mir hier für das Hören entschieden.

Kennt ihr schon die kleine Hexe Fritzi? Man kann sie ganz leicht an ihrem Schluckauf erkennen, den sie ständig hat. Das Besondere an dieser Hickserei ist, dass Fritzi sich dadurch immer wieder verhext. Das kann nervig sein, es kann aber auch zu sehr lustigen Verhexereien führen. Und wisst ihr, was noch viel, viel besonderer an Fritzi ist? Das erratet ihr nie! Fritzi besitzt keinen Hexenbesen, der ist ihr leider kaputt gegangen, aber anstatt sich einen neuen zu kaufen (was sie und ihre beste Freundin Luna ja eigentlich vorhatten), ist Fritzi nun die stolze Besitzerin eines ganz anderen, und viel cooleren, Hexentransportmittels! Soll ich es euch verraten? Ihr kommt ja eh nicht drauf. Also: Als Fritzi und Luna einen neuen Besen kaufen wollten, sind sie Prinz begegnet. Prinz ist ein Pony und zwar kein gewöhnliches, oh nein! Prinz kann nicht nur sprechen, was ja schon äußerst außergewöhnlich ist, nein, Prinz kann auch fliegen! Und zudem ist er auch noch super niedlich. Fritzi weiß sofort: Sie braucht gar keinen Hexenbesen. Ein fliegendes Zauberpony ist viel, viel besser! Das findet Prinz übrigens auch. Nur leider gibt es da jemanden, der etwas dagegen hat…

Für meinen Geschmack waren die 40 Minuten Laufzeit viel zu schnell zu Ende gehört. Wie ich mir bereits gedacht habe, hat mir der Auftakt der neuen Reihe von Katja Frixe richtig gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf weitere Abenteuer mit Fritzi, Luna und dem Zauberpony Prinz.

Auch bei diesen werde ich mich wohl wieder für das Hören entscheiden, sofern die weiteren Bände auch so schön als Hörbücher umgesetzt werden. Denn bei diesen handelt es sich nicht nur um einfache Lesungen: Zwischendurch wird immer mal wieder eine schöne, fröhliche Musik eingespielt und, was mir ja ganz besonders gut gefallen hat, auch jede Menge lustige Geräusche begleiten die Geschichte und schaffen so eine richtig tolle Atmosphäre.

Ganz begeistert war ich von dem Gegacker der drei Hühner, die Fritzis Familie besitzt. Was auch sehr nett war und wohl besonders bei Kindern sehr gut ankommen wird, ist der Pups, den Pony Prinz einmal von sich gibt.

Die Geschichte ist zwar recht kurz, aber dafür richtig lustig und sehr fantasievoll. Über die kleinen Verhexer von Fritzi, wenn diese mal wieder einen Schluckauf hat und ständig am Hicksen ist, habe ich mich sehr amüsiert und auch das Pony Prinz hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Es besitzt einen tollen Humor und ist zudem auch ziemlich clever.
Dies ist dann auch seine Rettung, denn eigentlich war Prinz schon für jemand anderen reserviert gewesen. Nämlich für die Hexe Priska, eine ziemlich unhöfliche Frau. Gerade haben Fritzi und Luna also noch von wundervollen Abenteuer mit dem Zauberpony Prinz geträumt, da heißt es auch schon, Prinz wieder zurückzubringen und auf ein neues Pony zu warten, welches in zwei Wochen da sein soll. Ein anderes Zauberpony als Prinz? Das geht ja mal gar nicht, findet Fritzi, für sie muss es Prinz sein. Das findet dieser auch, daher denkt er sich einen raffinierten Plan aus, um wieder von der blöden Priska wegzukommen.

Ihr seht, das erste Abenteuer mit Fritzi, Luna und Prinz ist nicht nur witzig, sondern auch spannend. Kinder ab 6 Jahren werden hier jede Menge Spaß beim Zuhören haben.
Das Cover und auch das Thema wird wohl eher Mädchen ansprechen, aber ich bin mir sicher, dass auch so mancher Jungen viel Freude beim Lauschen dieser lustigen Geschichte haben wird.

Diese wird auch erstklassig von Jodie Ahlborn vorgelesen. Sie verleiht jeder Figur ihre eigene Stimme, sodass man, dank der vielen Geräusche, stellenweise fast den Eindruck gewinnen kann, man höre hier ein Hörspiel.

Fazit: Witzig, spannend und wunderbar magisch! Mit „Simsalahicks! Die freche Hexe und das Zauberpony“ ist der Autorin Katja Frixe ein sehr schöner Reihenauftakt gelungen, welcher richtig klasse zum Hören umgesetzt wurde. Dank der vielen lustigen Geräusche, der Musik und der herrlich wandelbaren Stimme von Jodie Ahlborn wird einem hier ein tolles Hörerlebnis beschert, welches ich besonders Mädchen ab 6 Jahren empfehlen kann. Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Hören und vergebe 5 von 5 verhexten Sternen!