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Veröffentlicht am 07.12.2023

Ein wundervolles weihnachtliches Kinderbuch

Unser Weihnachtswunderhaus
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Pia und ihre Mutter verbringen Weihnachten immer irgendwo im Ausland, das ist ihre Tradition. Doch dieses Jahr hat das Mädchen gar keine Lust zu verreisen. Sie möchte statt Dubai, Strand und Palmen viel ...

Pia und ihre Mutter verbringen Weihnachten immer irgendwo im Ausland, das ist ihre Tradition. Doch dieses Jahr hat das Mädchen gar keine Lust zu verreisen. Sie möchte statt Dubai, Strand und Palmen viel lieber mal ein ganz normales Weihnachtsfest zu Hause feiern. Schön gemütlich in ihrer kleinen Wohnung, mit allem was dazugehört wie ein eigener Tannenbaum, Kerzen und ganz viel Schnee. Vor allem nach weiße Weihnachten sehnt sich Pia und zwar so sehr, dass sie sich seit Wochen nichts anderes wünscht. Doch die Wettervorhersagen machen nur wenig Hoffnung, dass ihr großer Weihnachtswunsch wahr werden wird. Doch dann, pünktlich am 24. Dezember, beginnt es tatsächlich endlich zu schneien. Dicke weiße Flocken fallen vom Himmel und es werden immer mehr und mehr. Es dauert nicht lange und ihr Mietshaus versinkt unter einer dichten Schneedecke, der Verkehr ist lahmgelegt und dann fällt auch noch der Strom aus. Pia bekommt ein richtig schlechtes Gewissen. Wegen ihr kann nun niemand zu seinen Verwandten fahren und statt warmen Gänsebraten und festlichem Lichterglanz wird es kalte Käsebrote und Notbeleuchtung geben. Die Stimmung im Mehrfamilienhaus sinkt unter den Gefrierpunkt. Pia muss Weihnachten unbedingt retten! Gemeinsam mit den anderen Kinder aus dem Haus setzt sie alles daran, dass es trotz allem noch ein schönes Fest werden wird.

Ein wundervolles weihnachtliches Kinderbuch ab 8 Jahren hat uns die Annette Moser hier gezaubert. Voller Wärme und in 24 Kapiteln erzählt die deutsche Autorin aus der Ich-Perspektive der jungen Pia von Zusammenhalt, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Herzenswünschen. Also all das, was Weihnachten ausmacht.

„Unser Weihnachtswunderhaus“ ist einfach der perfekte Begleiter für die Adventszeit. Mit seiner herrlich witzig-turbulenten und vielfältigen Geschichte, den sympathischen Charakteren und den liebevollen schwarz-weiß Illustrationen von Stefanie Klaßen begeistert das Buch Jung und Alt und sorgt für einen wunderbaren, winterlich-weihnachtlichen Lesespaß. Und trotz des vielen kalten Schnees hat man die ganze Zeit ein wohlig-warmes Gefühl beim Lesen. Denn dem schneereichen Chaos gelingt das, was vorher kaum denkbar war: Die Bewohner*innen des Mehrparteienhauses werden zu einer Hausgemeinschaft, sie grüßen sich nicht nur flüchtig wie sonst, sondern reden richtig miteinander, lernen sich näher kennen und begraben dabei so manches Vorurteil. Dies mitzuerleben ist einfach nur schön und erwärmt das Herz.

Fazit: „Unser Weihnachtswunderhaus“ ist eine warmherzige, lustige und stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte, die zeigt, was an Weihnachten wirklich zählt. Ein wirklich ganz tolles Adventskalenderbuch für die gesamte Familie, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Mich hat es völlig verzaubert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 04.12.2023

Eine zauberhafte, berührende und wundervoll illusrtierte Weihnachtsgeschichte.

Warum Weihnachtswunder manchmal ganz klein sind
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In einem ruhigen, tief verschneiten Winterwald hat es sich ein junger Waldkauz in der höchsten und schönsten Tanne gemütlich gemacht. Hoch oben, gut versteckt zwischen den Zweigen, sitzt er da, fühlt sich ...

In einem ruhigen, tief verschneiten Winterwald hat es sich ein junger Waldkauz in der höchsten und schönsten Tanne gemütlich gemacht. Hoch oben, gut versteckt zwischen den Zweigen, sitzt er da, fühlt sich sicher und geborgen und beobachtet neugierig die schneebedeckte Landschaft unter ihm. Bis zum zugefrorenen Weiher kann er sehen, in dem sich abends das Mondlicht spiegelt. Aber was ist das? Auf einmal durchbricht lautes Motorengeräusch die Stille, dem kurz darauf das Kreischen einer Motorsäge folgt. Das Käuzchen ist völlig verschreckt und kann sich vor Angst gar nicht mehr rühren. Mehrere Waldarbeiter sind gekommen und beginnen seine Tanne zu fällen. Als sie auf einen Lastwagen verladen wird, bemerken die Männer nicht, dass ein kleiner Waldkauz im Dickicht der Zweige hockt. Eine lange Reise in die Stadt beginnt, wo die Tanne festlich geschmückt auf dem Weihnachtsmarkt aufgestellt werden soll. Dort angekommen, entdeckt der Forstarbeiter Mario das entkräftete und verängstigtste Käuzchen. Ohne zu zögern nimmt er es mit nach Hause und gibt es seiner Tochter Emilia, die sich gut mit Tieren auskennt. Rührend kümmert sich das Mädchen um das kleine Vögelchen, füttert und wärmt es und päppelt es wieder auf. Ihr kleiner Gast erholt sich schnell und fühlt sich sichtlich wohl bei ihnen. Doch Emilia und Mario spüren, dass das Käuzchen Heimweh hat und beschließen, es am nächsten Tag zurück in seinen Wald zu bringen.

Was für eine zauberhafte Geschichte. Sie berührt, erwärmt das Herz und sorgt für ein wohliges Weihnachtsgefühl, stimmt aber auch nachdenklich. Sie ist allerdings nicht frei erfunden, sondern basiert auf einer wahren Begebenheit. 2020 wurde in dem großen Weihnachtsbaum, der vor dem Rockefeller Center in New York aufgestellt wurde, eine kleine verängstigte Eule gefunden und gerettet. Daran angelehnt haben Erhard Dietl und Andrea Stegmaier dieses Weihnachtsbilderbuch erschaffen, in dem sie von Not und Angst erzählen, aber auch von Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Zuversicht und vom Nach-Hause-kommen. Dies tun sie auf eine sehr liebevolle Art und Weise. Einfühlsam und verständlich beschreibt Erhard Dietl das aufregende Abenteuer des kleinen Waldkauzes, den beängstigenden Beginn, die ergreifende und Hoffnung schenkende Rettung und das wunderschöne Ende. Man fühlt und fiebert mit dem Käuzchen mit und freut sich am Schluss richtig darüber, dass es an Weihnachten wieder in seinem Wald ist.

Andrea Stegmaier hat die Geschichte mit ihrem unverkennbaren Stil zum Leben erweckt. Ihre bunten Illustrationen greifen die winterlich-weihnachtliche Atmosphäre perfekt auf, laden zum Wohlfühlen und Verweilen ein und sind genauso herzerwärmend und ausdrucksstark wie der Text.

Hinten im Buch gibt es dann noch ein paar hilfreiche Tipps, wie man sich verhalten sollte, wenn man ein Wildtier findet. Eine ganz tolle Idee!

Fazit: „Warum Weihnachtswunder manchmal ganz klein sind“ ist ein stimmungsvoll erzähltes und wunderbar illustriertes Bilderbuch ab 4 Jahren, das Jung und Alt gleichermaßen bewegt und verzaubert. Es erzählt eine berührende und warmherzige Weihnachtsgeschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht und die zeigt, dass es Weihnachtswunder wirklich gibt, mögen sie auch noch so klein sein. Ich bin begeistert von diesem Buch und kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 30.11.2023

Eine tolle Fortsetzung! Spannend, geheimnisvoll und wunderbar magisch.

Die Duftakademie (2). Gefährliches Geflüster
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Ella Fredericks freut sich riesig darauf, in die Duftakademie zurückzukehren und an dem Herbstcamp teilzunehmen. Endlich wird sie mehr über ihr Sentifleurtalent erfahren und ihre neuen Freunde Ben und ...

Ella Fredericks freut sich riesig darauf, in die Duftakademie zurückzukehren und an dem Herbstcamp teilzunehmen. Endlich wird sie mehr über ihr Sentifleurtalent erfahren und ihre neuen Freunde Ben und Polly wiedersehen. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft zeigt sich, dass den dreien auch dieses Mal eine alles andere als ruhige Zeit an der Duftakademie vergönnt ist. Raffael ist spurlos verschwunden und ihre Mitschülerin Theresa hat immer wieder seltsame Visionen über den Patron. Wo steckt Raffael nur? Und kann man Theresas Visionen Glauben schenken, verraten sie wirklich mehr über die furchtbaren Pläne des Patrons? Ella, Polly und Ben versuchen hinter die ganzen Rätsel zu kommen und begeben sich dabei in große Gefahr.

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band von „Die Duftakademie“, der Nachfolger-Serie zu „Die Duftapotheke“. Den ersten Teil sollte man gelesen haben und es wäre auch empfehlenswert, die Duftapotheke zu kennen. Letzteres ist allerdings nicht erforderlich, die beiden Reihen sind problemlos unabhängig voneinander lesbar.

Nachdem ich die Duftapotheke so geliebt habe und mir auch der Auftakt des Spin-offs sehr gut gefallen hat, war ich auf diesen Band äußerst gespannt. Und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht. Für die volle Sternenzahl hat es mir letztendlich zwar dann doch nicht gereicht, irgendwie hat mir diesmal das gewisse Etwas gefehlt, aber ich habe trotz allem wunderbare Lesestunden mit dem Buch verbracht und es innerhalb kurzer Zeit verschlungen. Es hat einfach nur wieder großen Spaß gemacht, in mein geliebtes Duftapotheke-Universum einzutauchen und ein neues aufregendes Abenteuer darin zu erleben.

Als Leserin kehrt man gleich zu Beginn mit der 13-jährigen Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin Ella an die Duftakademie zurück, wo man auf viele weitere bekannte Gesichter trifft wie Luzie Alvenstein, Leon und Ellas neue Freunde Polly und Ben. Die Gastauftritte der Duftapotheke-Figuren fand ich dabei ganz besonders schön, aber auch über mein Wiedersehen mit den Duftakademie-Charakteren habe ich mich sehr gefreut. Ella, Polly und Ben sind mir schon jetzt fest ans Herz gewachsen. Es ist wieder richtig toll zu sehen, was für ein großartiges Team die drei Kinder ergeben und wie sie sich gemeinsam den vielen Herausforderungen und Gefahren stellen.
Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Vertrauen werden auch dieses Mal groß geschrieben, es wird erneut spannend, geheimnisvoll, emotional und magisch und zum Ende hin sogar noch eine klitzekleines bisschen romantisch. Zusammen mit unserem Trio verschlägt es uns zudem noch an einen ganz besonderen Ort, den vielen Leser
innen sehr vertraut sein wird. Mehr dazu und zur weiteren Handlung werde ich hier jedoch nicht verraten, das gilt es schon selbst herauszufinden.

Neben der Anna Ruhe hat auch die Claudia Carls wie gewohnt eine fabelhafte Arbeit geleistet. Das Cover, das sie uns gezaubert hat, ist ein absoluter Hingucker, ich liebe es. Und ihre stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen, die die Geschichte begleiten, sind ebenfalls einfach traumhaft und machen das Lesen zu einem einzigartigen Erlebnis.

Fazit: Mit „Die Duftakademie. Gefährliches Geflüster“ entführt uns Anna Ruhe erneut in ihre wundervolle magische Welt der Düfte und beschert uns ein packendes Abenteuer voller Spannung, Geheimnisse und Magie. Ich persönlich finde diesen Band ein kleines bisschen schwächer als den Vorgänger, bin aber dennoch begeistert und kann den dritten Teil kaum erwarten. Eine wirklich gelungene Fortsetzung und das perfekte Lesefutter für alle Fantasy-Fans ab 10 Jahren. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 29.11.2023

Eine warmherzige, magische und wunderschön illustrierte Weihnachtsgeschichte

Der Zauber der Worte
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Der sechsjährige William lebt mit seinen Eltern und Familienhund Racker in der winzigen Wohnung über ihrer Buchhandlung, dem Wortewunderland. William liebt den kleinen Laden mit seinen deckenhohen Regalen ...

Der sechsjährige William lebt mit seinen Eltern und Familienhund Racker in der winzigen Wohnung über ihrer Buchhandlung, dem Wortewunderland. William liebt den kleinen Laden mit seinen deckenhohen Regalen voller Büchern und dem gemütlichen Lesesofa über alles, für ihn ist es der schönste Buchladen der Welt. Als William kurz vor Weihnachten mitbekommt, dass seine Eltern sein geliebtes Wortewunderland sehr wahrscheinlich bald schließen müssen, weil immer weniger Kund*innen zu ihnen kommen, ist er entsetzt. Das kann er auf gar keinen Fall zulassen! Um mehr Leute anzulocken und das Geschäft zu retten, bastelt er ein großes Rentier mit einem bunt bemalten Weihnachtsschlitten und macht damit das Schaufenster zu einem funkel-glitzer-strahlenden Winterwunderfenster. In der darauffolgenden Nacht passiert etwas ganz Unglaubliches: Das Rentier erwacht zum Leben und nimmt William in seinem Schlitten auf einen Flug durch die Nacht mit. Zusammen sausen sie unter den Sternen und über die Stadt dahin und rufen dabei die allerleuchtendsten Worte, damit die Menschen in Festtagsstimmung kommen, und bewirken damit ein magisches Weihnachtswunder.

Bei diesem Schätzchen war es bei mir nicht nur Coverliebe auf den ersten Blick, auch von dem, was zwischen den Buchdeckeln schlummert, war ich sofort ganz verzückt.
„Der Zauber der Worte“ ist ein wundervolles und herzerwärmendes Abenteuer voller Weihnachtszauber, Bücherliebe und Magie. Eine traumhaft illustrierte Geschichte für Kinder ab 4 Jahren, die einen trotz ernster Themen wie Existenzängste und Geldsorgen in eine winterlich-weihnachtliche Stimmung versetzt und sich perfekt zum kuscheligen Vorlesen in der Adventszeit eignet. Man fühlt sich einfach direkt wohl beim Lesen und würde es sich am liebsten selbst mal auf dem Lesesofa im urigen Wortewunderland gemütlich machen, ausgiebig in Büchern schmökern und dabei leckeren Lebkuchen knabbern.
Auch die Charaktere werden liebevoll beschrieben, allen voran der kleine buchverrückte William. Er ist ein total süßer, aufgeweckter und sympathischer Junge, den man sofort ins Herz schließt und nur zu gerne begleitet.

Die farbenfrohen Illustrationen von Rachael Dean untermalen Helen Mortimers Text gekonnt. Ihre stimmungsvollen und detailverliebten Bilder verströmen eine wohlig-warme, heimelige Weihnachtsatmosphäre und laden zum Verweilen und Bestaunen ein.

Fazit: „Der Zauber der Worte“ ist eine warmherzige, fantasievolle und magische Weihnachtsgeschichte, die an die wahren Werte von Weihnachten erinnert und zeigt, was für herrliche Orte kleine Buchläden sind. Ein zauberhafter Bilderbuchschatz mit wunderschönen Illustrationen. Für alle, die Bücher und Buchhandlungen lieben und an Weihnachtswunder glauben. Mich hat dieses Buch völlig verzaubert, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.11.2023

Ein wundervolles Weihnachtsbilderbuch. Warmherzig, magisch und zauberhaft illustriert.

Das Weihnachtswuschel
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Die Waldtiere sind ganz aufgeregt. Morgen ist schon Heiligabend und es gibt noch so viel vorzubereiten! Schon seit Tagen tönt lautes Gezänk durch den Wald. Der Dachs beschwert sich, weil keines der Tiere ...

Die Waldtiere sind ganz aufgeregt. Morgen ist schon Heiligabend und es gibt noch so viel vorzubereiten! Schon seit Tagen tönt lautes Gezänk durch den Wald. Der Dachs beschwert sich, weil keines der Tiere Nüsse für den gemeinsamen Weihnachtsschmaus beizusteuern möchte, der Hase schmückt seit Stunden den Baum, aber die anderen haben ständig was zu meckern, die Meisen streiten darüber, wer bei der Bescherung singen darf und die Eule sucht den Honig für den Weihnachtspunsch. Die Tiere zanken einfach ununterbrochen, der kleine Fuchs Fiete hält es kaum noch aus und würde sich am liebsten davonschleichen. Doch da hört er plötzlich ein seltsames Geräusch, ein leises Weinen. Schnell macht er die anderen darauf aufmerksam und tatsächlich wird es endlich still im Wald. Gemeinsam folgen sie dem Fiepen und finden einen kleinen zotteligen Hund im verschneiten Unterholz, der vor Kälte am ganzen Körper zittert. Niemand weiß, wo der Welpe herkommt, aber alle sind sich einig, dass sie ihm helfen müssen. Sofort ist jeder bereit, etwas von seinen Vorräten abzugeben und es wird Brennholz für ein Feuer gesammelt. Am nächsten Morgen geht es dem Kleinen schon wieder besser, doch er hat Heimweh. Ob er wohl rechtzeitig zum Fest wieder zu Hause sein wird? Und kann es vielleicht sein, dass er gar nicht zufällig bei den Waldtieren aufgetaucht ist?

Wie die Geschichte ausgeht, werde ich hier nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Es wird am Ende jedenfalls wunderbar weihnachtlich und magisch und auch ein bisschen geheimnisvoll. Mit „Das Weihnachtswuschel“ haben Katja Reider und Jennifer Coulmann einfach das perfekte Bilderbuch für die Adventszeit erschaffen. Trotz der zankenden und gestressten Tiere zu Beginn bringt einen die Erzählung richtig in Weihnachtsstimmung und erwärmt das Herz.
Es ist so schön und rührend zu sehen, wie die Waldtiere damit beginnen zusammenzuarbeiten und sich alle gemeinsam, ganz ohne Zankerei, um den kleinen Hund kümmern. Wuschel ist wirklich gerade zur rechten Zeit erschienen (als wäre Magie im Spiel, wer weiß). Durch ihn denkt plötzlich niemand mehr ans Streiten, die Aufgabe, dem Welpen zu helfen ist jetzt viel wichtiger. Die Erzählung erinnert uns also liebevoll daran, was an Weihnachten zählt: Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Frieden, Ruhe, Freundlichkeit und Mitgefühl. Und sie zeigt: Weihnachtswunder gibt es wirklich.

Die farbenfrohen und ausdrucksstarken Illustrationen von Jennifer Coulmann, die die Geschichte begleiten, erwecken den verschneiten Winterwald und seine Bewohner zum Leben und fangen die winterlich-weihnachtliche Atmosphäre hervorragend ein. Sie sind wie gewohnt total niedlich gezeichnet, vor allem Wuschel sieht superknuffig aus, und ergeben gemeinsam mit dem Text ein rundum gelungenes Zusammenspiel.

Fazit: „Das Weihnachtswuschel“ ist eine bezaubernd-wuschelige, weihnachtliche Tiergeschichte mit viel Herz, Magie und Weihnachtszauber und wunderschönen Illustrationen. Ein ganz tolles Weihnachtsbilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab 3 Jahren. Aufregend, stimmungsvoll, zum Knuddeln süß und warmherzig. Ich kann es nur empfehlen, mein Herz hat das Weihnachtswuschel im Sturm erobert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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