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Veröffentlicht am 05.05.2021

Berührend, emotional, tragisch-schön!

All This Time – Lieben heißt unendlich sein
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Da mir Rachel Lippincott und Mikki Daughtry mit „Drei Schritte zu dir“ ein absolutes Highlight geschenkt haben, war ich auf ihr euer zweites gemeinsames Werk wahnsinnig gespannt. Da stand für mich natürlich ...

Da mir Rachel Lippincott und Mikki Daughtry mit „Drei Schritte zu dir“ ein absolutes Highlight geschenkt haben, war ich auf ihr euer zweites gemeinsames Werk wahnsinnig gespannt. Da stand für mich natürlich sofort fest, dass ich es unbedingt lesen muss.

Der 18-jährige Kyle ist sich sicher, dass seine Freundin Kimberly die Liebe seines Lebens ist. Seit der 9. Klasse sind sie zusammen und gelten an ihrer Schule als das absolute Traumpaar. Doch dann erfährt Kyle am Abend der Abschlussfeier, dass Kimberly gar nicht vorhat, gemeinsam mit ihm auf die UCLA zu gehen, sondern ganz andere Pläne hat – Pläne, von denen Kyle nichts wusste, sein bester Freund Sam allerdings schon. Kurz danach eröffnet ihm Kim, dass sie die Beziehung beenden will. Kyle ist am Boden zerstört. Es soll aber noch schlimmer kommen. Nachdem Kim Schluss gemacht hat, haben die beiden auf dem Heimweg einen schrecklichen Autounfall, bei dem Kim ums Leben kommen wird. Für Kyle ist von da an nichts mehr wie zuvor. Er versinkt in Trauer, große Schuldgefühle plagen ihn. Doch dann lernt er eines Tages Marley kennen, die ebenfalls einen schweren Verlust erlitten hat. Dank ihr wird Kyles Schmerz erträglicher, von ihr fühlt er sich verstanden wie von niemanden sonst. Die beiden kommen sich allmählich immer näher. Hat ihre Liebe angesichts ihrer Vergangenheit aber überhaupt eine Chance?

Da mir „Drei Schritte zu dir“ so gut gefallen hat, ließ es sich bei mir nun natürlich nicht vermeiden, dass ich mit ziemlich hohen Erwartungen an das neue Buch des amerikanischen Autorinnenduos herangegangen bin. Hinzu kommt, dass der Klappentext von „All This Time“ einfach so gut klang und beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick; ich finde es traumhaft schön.
Leider muss ich sagen, dass das Buch nicht das von mir erhoffte Lesehighlight wurde. Mir hat es sehr gut gefallen, das schon, aber an das vorherige Werk der beiden Autorinnen reicht es in meinen Augen nicht heran.

Erfahren tun wir alles aus der Sicht von Kyle in der Ich-Form. Dass wir es dieses Mal ausschließlich mit einem Erzähler zu tun bekommen und nicht, wie im Vorgänger der Autorinnen, mit Sichtwechseln zwischen dem männlichen und der weiblichen Hauptfigur, hat mich etwas überrascht. Normalerweise mag ich Perspektivwechsel bei Liebesgeschichten lieber, hier aber finde ich die gewählte Erzählform absolut passend.
Mir war Kyle auf Anhieb sympathisch und da seine Gefühlswelt, insbesondere sein Trauerprozess, überaus einfühlsam und beeindruckend echt dargestellt wird, habe ich mich jederzeit mühelos in ihn hineinversetzen können. Als Leserin ist man stets hautnah dran an Kyles Empfinden und Gedanken und fühlt und leidet richtig mit ihm mit.

Neben Kyle lernen wir noch eine weitere Figur kennen, die ebenfalls gerade einen schlimmen Verlust erlitten hat und daher Ähnliches durchmacht wie unser Ich-Erzähler: Marley, ein sehr ruhiges und nachdenkliches Mädchen. Marley umgibt eine längere Zeit etwas ziemlich Unnahbares und Geheimnisvolles und ist längst nicht so greifbar für uns Leser
innen wie Kyle. Ich muss gestehen, dass ich Marley zunächst ein wenig merkwürdig fand, aber je mehr wir über sie erfahren, desto lieber habe ich sie gewonnen und desto besser konnte ich sie verstehen. Mit ihr haben die Autorinnen auf jeden Fall eine ganz besondere Figur erschaffen, bei der ich es nur zu gut nachvollziehen konnte, dass Kyle von ihr fasziniert und ganz angetan ist. Wie die Annäherung und Liebesgeschichte der beiden beschrieben wird, fand ich großartig. Es ist wundervoll und bewegend zu sehen, wie sich die beiden gegenseitig Halt geben und ihr Schmerz dank des jeweils anderen langsam erträglicher wird.

Dass Rachel Lippincott und Mikki Daughtry echte Könnerinnen darin sind, sehr emotionale und traurige Geschichten zu erzählen, haben sie bereits mit „Drei Schritte zu dir“ unter Beweis gestellt und mit „All This Time“ bescheren sie uns nun erneut ein Buch, das einen ein wahres Wechselbad der Gefühle erleben lässt. Verlust, Trauerbewältigung, Schuldgefühle – auf dieser schweren Thematik liegt eindeutig der Fokus der Handlung und da sie mit ganz viel Feingefühl und Authentizität von den Autorinnen behandelt wird, kann man die Gefühle der Charaktere jederzeit vollkommen nachempfinden.

Mit unsere beiden Hauptprotagonisten und auch den Nebenfiguren konnten mich die Autorinnen eindeutig vollends überzeugen – bezüglich der Handlung kann ich mich jedoch nicht gänzlich positiv äußern. Mir persönlich war sie stellenweise etwas zu wirr. Manche Szenen haben mich zunächst mit einem Fragezeichen im Kopf zurückgelassen und insgesamt hat es mir zudem ein bisschen an Spannung gefehlt. Als langatmig habe ich die Geschichte an keiner Stelle empfunden, aber irgendwie konnte sie mich nicht so an die Seiten fesseln, wie ich es gerne gehabt hätte.
Nichtsdestotrotz hat mir das Buch aber tolle Lesestunden bereiten können. Rachel Lippincott und Mikki Daughtry haben mit „All This Time“ zweifellos eine sehr außergewöhnliche und bittersüße Liebesgeschichte über eine äußerst ernste Thematik geschrieben, die einen auf die reinste emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt und so einige höchst überraschende Wendungen enthält. Vor allem ein bestimmter Twist haut so richtig ein. Für mich zumindest kam diese große Wende völlig unerwartet. Ab diesem Moment ergeben die Geschehnisse mehr und mehr Sinn und man erkennt endlich, wie alles zusammenhängt.

Und zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Schreibstil. Von diesem bin ich richtig begeistert. Er ist gefühlvoll, mitreißend und wie aus einem Guss. Man merkt wirklich überhaupt nicht, dass hier zwei Personen am Werk waren, was ich echt beeindruckend finde. Rachel Lippincott und Mikki Daughtry haben definitiv mal wieder eine wunderbare Teamarbeit geleistet und auch wenn sie mich mit ihrem neuen Buch nicht so vom Hocker konnten wie mit dem Vorgänger, haben sie mir mit „All This Time“ dennoch ein Leseerlebnis bescheren können, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde.

Fazit: Mikki Daughtry und Rachel Lippincott haben mit „All This Time“ ein weiteres tief berührendes Jugendbuch geschrieben, das voller Emotionen und Herzschmerz steckt und auf eine ungemein feinfühlige Weise eine sehr schwere Thematik behandelt. „All This Time“ erzählt eine tragisch-schöne Geschichte über Liebe, Verlust und Trauerbewältigung. Die Story ist herzergreifend, authentisch und romantisch und kann mit lauter überraschenden Wendungen aufwarten. Ich persönlich hatte mir ein bisschen mehr erhofft, bin aber dennoch begeistert von dem Buch. Ich kann es sehr empfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 04.05.2021

Wunderbar witzig und schräg und perfekt für die Halloweenzeit!

Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten
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Da mir die ersten beiden Bände der Rupert-Reihe total gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den dritten Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf das neue Rupert-Lesefutter habe ich mich tierisch ...

Da mir die ersten beiden Bände der Rupert-Reihe total gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den dritten Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf das neue Rupert-Lesefutter habe ich mich tierisch gefreut!

Fürchtet ihr euch schnell? Ängstigst ihr euch vor Zombies, Skeletten oder abgehauenen Köpfen? Ja? Also wenn dem so sein sollte, lasst besser die Finger von diesem Buch, denn in diesem treiben lauter unheimliche Kreaturen ihr Unwesen. Wenn ihr aber gerne Bücher über Monster, Vampire, Werwölfe und Co. lesen solltet, solltet ihr unbedingt in die fantasievollen, schaurigen und superlustigen Gruselgeschichten von Rupert Jefferson eintauchen. Beschwert euch hinterher aber nicht bei mir, weil das Buch zu gruselig für euch war und ihr deswegen nachts nicht schlafen konntet. Ich habe euch schließlich gewarnt...

Nachdem wir im Auftakt der Rupert-Serie einen genaueren Einblick in Ruperts Leben erhalten und mit Teil 2 eine äußerst fantasievolle Geschichte aus der Feder von Rupert zu lesen bekommen haben, präsentiert uns Gregs bester Freund mit dem dritten Band nun eine Sammlung an schaurigen Gruselgeschichten.
Anders als in den beiden Vorgängern hat Rupert dieses Mal nur zu Beginn im Vorwort und am Ende des Buches seinen Auftritt und auch Greg kommt nur sehr kurz vor. Fand ich persönlich ein wenig schade, aber da wir dafür in den Genuss von 14 originellen Kurzgeschichten kommen, hat mich dieser Aspekt letztendlich eigentlich nicht gestört. Die Figuren in den Erzählungen tragen zudem teilweise recht ähnliche Namen wie Rupert und ähneln ihm vom Wesen und Aussehen her ein bisschen, sodass das Buch also dennoch viel einmaligen Rupert-Charme verströmt. Ich persönlich finde es irgendwie auch gar nicht so schlecht, dass sich Ruperts Reihe mit jedem weiteren Band ein bisschen mehr von „Gregs Tagebuch“ abgrenzt. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Greg-Bände nach wie vor besser gefallen. Bei der „Rupert präsentiert“-Reihe hat es mir persönlich bisher bei keinem Band für volle 5 Sterne gereicht, anders als bei Greg, dessen Tagebücher ich bislang alle gefeiert habe. Klasse finde ich die Rupert-Serie aber natürlich trotzdem, bitte nicht falsch verstehen. Nachdem ich mit den ersten beiden Bänden eine tolle Lesezeit verbracht habe, hat mich Jeff Kinney nun auch mit dem dritten Teil richtig begeistern können.

Mir haben die 14 Gruselgeschichten echt gut gefallen. Als unheimlich habe ich sie zwar nun nicht empfunden, um ehrlich zu sein, dafür aber als äußerst unterhaltsam. Auch dieser Band steckt voller unnachahmlichen Jeff Kinney-Humor und witzig-abstruser Momente. Einfach nur herrlich, auf was für Ideen der Jeff Kinney mal wieder so gekommen ist. „Der Menschenkopf“ beispielsweise, fand ich sehr amüsant und „Die Beißerin“ hat mich auch besonders viel schmunzeln lassen.

Neben dem Witz kommen die typischen Gruselelemente aber natürlich nicht zu kurz. Fürchten wird sich hier wohl keiner, aber Halloween-Fans werden dennoch großen Grund zur Freude haben. Vampire, Monster, Zombies, Mumien, Geister... – all diese Kreaturen treiben in diesem Band ihr Unwesen. Für die Halloweenzeit ist das Buch daher ganz besonders zu empfehlen.

Sehr positiv überrascht hat mich, dass die Erzählungen neben der Komik und dem „Horror-Feeling“ oft auch noch eine schöne Moral enthalten. Erstklassig verpackt in hinreißend grotesken Gruselstories haben so einige wichtige Botschaften und Werte ihren Platz in dem Buch gefunden, was mir ungemein gut gefallen hat.

Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die Aufmachung. Diese ist wie gewohnt einfach nur brillant. Auch dieser Band ist selbstverständlich im typischen Gregs Tagebuch-Stil gestaltet, allerdings wurde natürlich auch dieses Mal der Zeichenstil etwas verändert. Wer schon einen Rupert-Band gelesen hat, der weiß, dass Rupert diese merkwürdige Angewohnheit hat, seine Menschen nasenlos zu zeichnen. Sieht zwar etwas seltsam aus, aber dieses leicht dümmliche (und zugleich supersüße) Aussehen, dass die Figuren dadurch erhalten, passt wahrlich einfach nur perfekt zu Rupert.
Durch die einzigartige Bild-Text-Kombi ist auch dieser Band das ideale Buch für Lesemuffel. Da zudem der Schreibstil von Jeff Kinney erneut sehr einfach gehalten ist, sollten Kinder ab etwa 9 Jahren bei „Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten“ keinerlei Probleme mit dem Selberlesen haben.

Fazit: Ein herrliches Lesevergnügen voller Witz, Charme und verrücktem Gruselspaß!
Jeff Kinney ist mit dem dritten Rupert-Band mal wieder ein richtig cooler Comicroman geglückt, der wunderbar schräg und lustig ist, einfach nur gute Laune macht, genial aufgemacht ist und die Herzen aller Halloween-Fans höherschlagen lässt. Ich kann „Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten“ nur empfehlen und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Emotional, berührend, tiefgründig, wunderschön!

So leise wie ein Sommerregen
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Von Leonie Lastella hatte ich im vergangenen zwei Bücher gelesen („Das Licht von tausend Sternen“ und „Wenn Liebe eine Farbe hätte“) und von beiden war ich hellauf begeistert. Als ich nun hörte, dass ...

Von Leonie Lastella hatte ich im vergangenen zwei Bücher gelesen („Das Licht von tausend Sternen“ und „Wenn Liebe eine Farbe hätte“) und von beiden war ich hellauf begeistert. Als ich nun hörte, dass dieses Frühjahr ein neuer Jugendroman von ihr erscheinen wird, stand für mich natürlich sofort, dass ich ihn lesen muss. Auf „So leise wie ein Sommerregen“ habe ich mich riesig gefreut!

Für die 18-jährige Hope bricht eine Welt zusammen, als sie von dem Tod ihres Vaters erfährt. Als sie kurz danach auch noch herausfindet, dass ihre Mutter eine Affäre hat, kommt zu ihrer großen Trauer eine immense Wut hinzu. Erst am Tag der Trauerfeier wird wieder ein bisschen Licht in ihr dunkles Leben dringen. Sie wird dem charmanten und hilfsbereiten Cooper begegnen und dank ihm kann sie ihre Sorgen zumindest für kurze Zeit vergessen. Ihrem ersten Zusammentreffen, das mit einer schallenden Ohrfeige begann, werden viele wunderschöne gemeinsame Momente folgen, während dieser sich die beiden immer näherkommen und ineinander verlieben werden. Doch dann findet Cooper etwas Schockierendes heraus. Aus Angst, dass sich Hope von ihm abwenden wird, wenn er ihr die Wahrheit erzählt, behält er sie für sich. Allerdings wird ihm schnell klar, dass auch sein Schweigen seine Beziehung zu Hope zerstören kann.

Dies war mein drittes Werk aus der Feder von Leonie Lastella und tja, was soll ich sagen, auch von diesem bin ich ganz hin und weg. Leonie Lastella ist mit „So leise wie ein Sommerregen“ ein weiterer wundervoller Liebesroman geglückt, der voller Emotionen, Tiefe und magischer Momente steckt, eine herrlich sommerliche Wohlfühlstimmung enthält und leise und kraftvoll zugleich ist. Ich habe prima in die Geschichte hineingefunden und einmal in ihr versunken, wollte ich am liebsten gar nicht mehr aus ihr auftauchen. Die Handlung konnte mich von Beginn an mitreißen und in den locker-leichten und bildlichen Schreibstil von Leonie Lastella habe ich mich mal wieder sofort verliebt.

Erzählt wird die Handlung im Wechsel von Hope und Cooper, jeweils in der Ich-Perspektive. Mir hat die gewählte Erzählform ungemein gut gefallen, da man dank ihr zu beiden Hauptprotagonisten einen erstklassigen Zugang erhält und an ihrem Gefühlsleben hautnah teilhaben kann. Da die Zwei von der Autorin mit viel Liebe und Authentizität ausgearbeitet wurden, habe ich mich vom ersten Moment an mühelos in sie hineinversetzen.
Mich haben Hope und Cooper auf die reinste emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen. Ich habe mit den beiden mitgefühlt, mitgefiebert und mitgelacht, ich habe zusammen mit ihnen Wut, Trauer, Enttäuschung und Verzweiflung empfunden und ihre romantischen Augenblicke haben mich tief berührt und richtig dahinschmelzen lassen.

Mir waren Hope und Cooper auf Anhieb sympathisch. Vor allem Cooper mit seiner fürsorglichen, witzigen und offenherzigen Art habe ich wahnsinnig liebgewonnen. Ich fand es so rührend und süß zu sehen, wie liebevoll er sich um Hope kümmert. So einen tollen Freund wie Cooper, der in schwierigen Zeiten ganz viel Licht ins Dunkle bringt und immer für mich da ist, hätte ich auch gerne.
Wer mein Herz ebenfalls im Sturm erobert hat, ist Quentin, ein Mitstudent von Hope und Cooper. Diesen niedlichen und Star Wars- und Star Trek-verehrenden schrägen Vogel muss man einfach lieben. Genauso schaut es mit Hopes bester Freundin Ivy aus. Sie ist ebenfalls ein recht eigenwilliger, aber super liebenswerter Typ, den man sofort gernhaben muss. Wie die innige Freundschaft von ihr und Hope dargestellt wird, hat mir beim Lesen richtig das Herz erwärmt.

Mit den Figuren hat mich Leonie Lastella wirklich vollends überzeugen können. Sie sind allesamt lebensnah und authentisch und machen das Leseerlebnis mit ihren einzigartigen Besonderheiten absolut perfekt.

Bezüglich des Settings kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern. Leonie Lastella nimmt uns dieses Mal in den US-Bundesstaat North Carolina mit und da sie alles sehr bildhaft und stimmungsvoll beschreibt, kann man sich alle Schauplätze ganz genau vorstellen und kommt zudem in den Genuss einer wunderbaren sommerlichen Atmosphäre.

Was die Handlung angeht, habe ich euch ja bereits berichtet, dass sie mich durchweg packen und an die Seiten fesseln konnte. Obwohl die Story recht ruhig erzählt wird, entwickelt sie von Beginn an einen mitreißenden Lesesog, den man sich kaum mehr entziehen kann. Bei mir zumindest war es so. Für mich traten beim Lesen an keiner Stelle Längen oder Langeweile auf und da überdies die Kapitel angenehm kurz sind, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch so richtig weggeatmet.
Besonders gut gefallen hat mir die Liebesgeschichte. Sie ist zauberhaft schön und herzergreifend und hat auf mich jederzeit vollkommen realistisch und glaubhaft gewirkt.

In „So leise wie ein Sommerregen“ steckt allerdings noch so viel mehr als nur eine feinfühlige Romanze. Leonie Lastella setzt sich in ihrem neuen Jugendroman mit zahlreichen tiefgehenden und teils auch sehr schweren Themen auseinander wie Verlust, Trauerbewältigung, Familienprobleme und Missverständnisse. Trotz der tragischen Thematik und der recht traurigen Grundstimmung ist die Erzählung aber dennoch voller Hoffnung und versprüht eine angenehme Leichtigkeit. Für mich war „So leise wie ein Sommerregen“ ein echtes Wohlfühlbuch, das ich am Ende mit einem rundum glücklichen und zufriedenen Gefühl wieder zuklappen konnte.

Und zu guter Letzt, ehe ich zu meinem Fazit komme, muss ich unbedingt noch ein paar Worte zum Cover loswerden. Sieht es nicht wunderhübsch aus? Schon an den Einbänden der ersten beiden dtv-Bücher von Leonie Lastella konnte ich mich gar nicht sattsehen und auch bei der Gestaltung von „So leise wie ein Sommerregen“ war es bei mir Liebe auf den ersten Blick. Ich mag diese zarten bunten Farbverläufe unglaublich gerne und der golden schimmernde Schriftzug macht das Cover wahrhaft zu einem absoluten Hingucker.

Fazit: Berührend, fesselnd, authentisch und romantisch. Eine wunderschöne Liebesgeschichte voller Emotionen, Herzschmerz und Tiefgang.
Mich hat Leonie Lastella mit „So leise wie ein Sommerregen“ auf ganzer Linie überzeugen können. Ich bin total begeistert von ihrem neuen Jugendroman, der sanft und intensiv zugleich ist, der neben Traurigkeit auch ganz viel Glück und Hoffnung enthält und voller gefühlvoller Momente steckt. Ich habe eine unvergessliche Zeit mit Hope und Cooper verbracht und kann jedem nur ans Herz legen, die bewegende Geschichte der beiden kennenzulernen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 01.05.2021

Sommerlich, romantisch, unterhaltsam, wunderschön!

Die Spur führt zu dir
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Als ich das erste Mal von „Die Spur führt zu dir“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb, bei dem wunderhübschen Cover war es bei mir Liebe auf ersten Blick ...

Als ich das erste Mal von „Die Spur führt zu dir“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb, bei dem wunderhübschen Cover war es bei mir Liebe auf ersten Blick und da ich die Bücher von der Susanne Fülscher, die sich hinter dem Pseudonym Amy Stern verbirgt, immer wahnsinnig gerne lese, zögerte ich keine Sekunde lang und ließ das Buch nur zu gerne bei mir einziehen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man auf einer Zugfahrt gleich zwei Blitzeinschläge erlebt, ist nicht allzu hoch. Ella aber wird genau das während ihre Zugreise von München nach Venedig widerfahren. Blitz Nummer eins stammt von einem Sommergewitter und wird in einen Baum einschlagen. Dieser wiederum wird mit seinem Fall den gesamten Zugverkehr zum Stillstand bringen. Der andere Blitz wird noch vor dem Unfall volle Kanne Ella treffen. Dessen Ursache ist ein super schnuckeliger Typ mit Wuschellocken und herrlich verträumten Augen. Fabio heißt dieser Traumprinz und Ella wird sich Hals über Kopf in ihn verlieben, als er sich im Zug neben sie setzt. Leider wird sie ihn nach ihrer Ankunft aus den Augen verlieren und da sie ihn nicht nach seiner Telefonnummer gefragt hat, wird sie ihre neue große Liebe wohl nie mehr wiedersehen...oder vielleicht doch? Was für ein Glück, dass Ella so eine tolle Cousine wie Matilde hat, die sich bestens in Venedig auskennt und sofort bereit ist, zusammen mit ihr nach Fabio zu suchen. Ella muss ihn unbedingt wiederfinden, Fabio will ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Eine abenteuerliche Schnitzeljagd durch die Gassen Venedigs beginnt. Ob die Suche der beiden Mädchen wohl erfolgreich sein wird?

Sieht das Cover nicht toll aus? Also ich mag diese wunderbare Sommerstimmung und Leichtigkeit, die es versprüht, unglaublich gerne. Das Cover macht einfach total gute Sommerlaune und Lust auf Urlaub in Venedig. Was ich nur etwas schade finde: Das strahlende Paar passt so gar nicht zur Story. Ich gehe mal stark davon aus, dass die Zwei unsere beiden Hauptprotagonisten Ella und Fabio darstellen sollen. Da frage ich mich nun aber, warum man beim Entwerfen des Covers nicht darauf geachtet hat, dass das Pärchen auch wie Ella und Fabio ausschaut, sprich, das man ein Mädel mit Bob und einen Jungen mit braunen Wuschellocken genommen hat. Ich werde deswegen aber keinen Stern abziehen. Ich wollte es nur mal erwähnt haben, dass ich nun, nachdem ich das Buch gelesen habe, nicht mehr ganz so happy mit der äußeren Gestaltung bin.

Mit dem, was zwischen den Buchdeckeln schlummert, schaut das aber zum Glück ganz anders aus. Ich habe hier genau das zu lesen bekommen, was ich mir erhofft habe: Eine unterhaltsame Sommerromanze voller Herz, Feel-Good-Feeling und Venedigzauber. „Die Spur führt zu dir“ erzählt eine zuckersüße Liebesgeschichte, die von Beginn an zum Wohlfühlen einlädt und uns Leserinnen einen wunderschönen buchigen Venedigurlaub mit ganz viel Sonne, gutem Essen und einer aufregenden Schnitzeljagd beschert.

Ich hatte einen fabelhaften Einstieg in die Geschichte. Von dem jugendlichen und bildhaften Schreibstil war ich sofort ganz angetan und unsere Buchheldin Ella war mir auf Anhieb sympathisch. Wir erfahren alles aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive und da ihre Gefühlswelt sehr anschaulich und authentisch beschrieben wird, ist es mir jederzeit mühelos geglückt, mich in Ella hineinzuversetzen. Ellas Missmut, weil sie in den Sommerferien eigentlich auch noch ihren Vater in Berlin besuchen wollte, woraus wohl aber wahrscheinlich nichts werden wird; ihre Enttäuschung bezüglich ihres Ex-Freundes Elias, der ihr so plötzlich den Rücken gekehrt hat; ihre große Vorfreude auf ihre Cousine Matilde, die zugleich auch ihre beste Freundin ist; ihr Gefühlschaos hinsichtlich Fabio, in den sie sich auf den ersten Blick hoffnungslos verliebt hat – all dies wird vollkommen glaubhaft dargestellt. Als Leser
in fühlt, freut und fiebert man richtig mit Ella mit und erlebt gemeinsam mit ihr eine höchst turbulente und unvergessliche Zeit in der einzigartigen Stadt Venedig.

Mit dem Setting konnte das Buch ebenfalls auf ganzer Linie bei mir punkten. Leider war ich im Reallife noch nie in Venedig, aber dank der detaillierten und atmosphärischen Beschreibungen der Autorin ist es mir spielend leicht gelungen, mich über das Lesen an diesen Sehnsuchtsort zu träumen und mir alles ganz genau vorzustellen. Venedig wird wirklich fantastisch beschrieben, sag ich euch. Man hat richtiggehend das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Die abenteuerliche Schnitzeljagd, auf die wir uns gemeinsam mit Ella und Matilde begeben werden, wird uns quer durch Venedig führen und eine regelrechte Sightseeingtour mit ganz viel Kopfkino bescheren.
Man bekommt beim Lesen einfach total Bock auf Urlaub in Venedig und, kleine Vorwarnung: Das Buch macht mega Appetit auf italienisches Essen. Ella wird während ihrer Zeit in der Kanalstadt die leckersten Gerichte verzehren und die Autorin versteht sich wahrlich bestens darin, uns diese schmackhaft zu machen. Mein Tipp daher: Lest das Buch vielleicht besser nicht, wenn ihr gerade hungrig seid. ;)

Neben der Kulisse konnte mich die Autorin auch mit den Nebencharakteren vollends überzeugen. Besonders liebgewonnen habe ich Matilde, Ellas äußert romantisch veranlagte und beste Cousine der Welt. Mir hat es richtig das Herz erwärmt zu sehen, was für ein tolles und inniges Verhältnis die beiden haben.
Auch die Szenen mit Fabio und Ella haben mir immerzu ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Liebesgeschichte und gemeinsamen Momente der beiden werden sehr gefühlvoll und zauberhaft schön beschrieben, sodass Romantiker ganz klar völlig auf ihre Kosten kommen werden.

Sehr positiv überrascht hat mich, dass auch so einige wichtige Themen ihren Platz in der Geschichte gefunden haben. Sich für seine Ziele einsetzen und für sie kämpfen, Scheidung der Eltern, Diversität – dies und noch so manches mehr hat die Autorin in die Handlung mit einfließen lassen, was mir wirklich außerordentlich gut gefallen hat. Und da mich auch das Ende vollkommen zufriedenstellen konnte, habe ich das Buch mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen wieder zuklappen können.

Fazit: Eine sommerlich-leichte Liebesgeschichte mit Wohlfühlgarantie und ganz viel Herz, Humor und traumhaftem Venedigflair! Perfekt für den Sommer und ein großes Muss für alle Venedigfans und Romantikliebhaber.
Mir hat Amy Stern alias Susanne Fülscher mit „Die Spur führt zu dir“ wundervolle Lesestunden bereiten können. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mich dabei pudelwohl gefühlt. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 01.05.2021

Ein großes Muss für alle Fans von "Die Schöne und das Biest"!

Disney. Twisted Tales: Die Schöne und ihr Geheimnis (Die Schöne und das Biest)
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Ich bin ein großer Disney-Fan, ich liebe das Märchen „Die Schöne und das Biest“ und meine drei bisherigen Twisted-Tales-Bände konnten mich hellauf begeistern. Mir stellte sich daher gar nicht erst die ...

Ich bin ein großer Disney-Fan, ich liebe das Märchen „Die Schöne und das Biest“ und meine drei bisherigen Twisted-Tales-Bände konnten mich hellauf begeistern. Mir stellte sich daher gar nicht erst die Frage, ob ich Liz Braswells Neuinterpretation des Disneyfilms „Die Schöne und das Biest“ lesen möchte. Natürlich ließ ich das Buch nur zu gerne bei mir einziehen.

Belle ist in einem langweiligen Dorf in Frankreich aufgewachsen und wurde von ihrem Vater Maurice alleine großgezogen. Die Mutter hat die kleine Familie vor vielen Jahren urplötzlich verlassen und ist niemals zurückgekehrt. Was mit ihr geschehen ist und wer ihre Mutter eigentlich genau war, weiß Belle nicht und auch Maurice scheint jegliche Erinnerungen an seine Frau verloren zu haben.
Als Maurice, der Erfinder ist, bei einem seiner Ausflüge vom Weg abkommt und sich im Wald verirrt, soll sich das Leben von ihm und seiner Tochter schlagartig ändern. Maurice findet Zuflucht in einem finsteren Schloss, muss nur sehr rasch feststellen, dass in diesem ein furchterregendes Biest haust. Ehe er sich versieht, sitzt er als Gefangener in einem dunklen Kerker.
Belle wird schnell merken, dass ihr Vater verschwunden ist und begibt sich auf die Suche nach ihm. Auch sie findet schließlich das Schloss des Biestes und geht mit dem Monster einen Handel ein. Das Biest soll ihren Vater freilassen und sie selbst wird dafür für immer im Schloss bleiben.
Die abstoßende Kreatur stimmt dem Tauschangebot zu. Kurz danach wird Belle eine verzauberte Rose finden und als sie sie berührt, kommen auf einmal merkwürdige Erinnerungen in ihr hoch – Erinnerungen an ihre Mutter. Belle muss schockiert feststellen, dass es niemand anderes als Rosalind war, die das Schloss mit all seinen Bewohnern verflucht hat. Das Biest ist in Wahrheit ein Prinz und die lebendigen Gegenstände seine Angestellten. Um den Zauber zu brechen, müssen Belle und das Biest die Geheimnisse ihrer Familien aufdecken. Ob ihnen das gelingen wird? Wird es für alle ein Happy End geben?

Dies war mein vierter Band der Twisted-Tales-Serie und auch mit diesem habe ich wunderschöne Lesestunden verbracht. Mich hat zwischen den Buchdeckeln einfach genau das erwartet, was ich mir erhofft habe: Eine einfallsreiche Adaption von Disney‘s „Die Schöne und das Biest“, die einen gelungenen Mix aus Altbekannt und Neu enthält und voller fantasievoller Ideen steckt. Bis auf den Punkt, dass ich anfangs ganz leichte Startschwierigkeiten hatte, habe ich überhaupt nichts an dem Buch auszusetzen und kann es jedem, der mal eine ziemlich andere Version von „Die Schöne und das Biest“ kennenzulernen möchte, nur wärmstens ans Herz legen.

Im Vergleich zum Original weist die Neuerzählung von Liz Braswell schon eine recht starke Handlungsänderung auf. Wir erhalten komplett neue Einblicke in die Familiengeschichten von Belle und dem Biest, die Story ist um einiges düsterer, brutaler und erwachsener als die Disneyfassung und auch das Ende weicht sehr vom Klassiker ab. Parallelen sind aber zweifellos vorhanden und natürlich begegnet man lauter vertrauten Gesichtern, was mich riesig gefreut hat. Vor allem der Aspekt, dass die bekannten Figuren in keinster Weise ihren besonderen Charme aus dem Disneyfilm verloren haben, konnte mich in helle Verzückung versetzen.

Auch die Art und Weise, wie die Handlung erzählt wird, unterscheidet sich vom Disneyklassiker. Die Geschichte wird zunächst im Wechsel von Belle und ihrem Vater Maurice erzählt, jeweils in der dritten Person, und auch aus dem Blickwinkel des Biestes und von Belles Mutter bekommen wir im Verlauf des Buches ein paar Passagen zu lesen. Während uns Belles Kapitel in die Gegenwart mitnehmen, entführen uns die von Maurice anfangs in die Vergangenheit. Mir haben diese Zeitsprünge überaus gut gefallen, allerdings muss ich gestehen, dass ich anfangs ein kleines bisschen gebraucht habe, bis ich mich komplett zurechtgefunden habe. Die Perspektivwechsel sind an den Kapitelanfängen nicht gekennzeichnet, was ich mich zu Beginn ein bisschen verwirrt hat. Zum Glück habe ich mich aber sehr schnell reingefuchst, sodass ich mit der Erzählweise schließlich keinerlei Probleme mehr hatte und das Buch in vollen Zügen genießen konnte.

Bezüglich der Handlung kann ich mich nur positiv und begeistert äußern. Ich fand es ungemein spannend, wie Liz Braswell die Familiengeschichten von Belle und dem Biest miteinander verknüpft und der Erzählung somit einen völlig neuen Ansatz verliehen hat. Der Untertitel des Buches und der Klappentext verraten ja bereits, dass in Liz Braswells Version Belles Mutter die böse Zauberin war, die das Biest und dessen Königreich verflucht hat. Eine echt geniale Idee, wie ich finde, und in meinen Augen großartig umgesetzt.
Auch sonst bin ich ganz hingerissen von der Story. Sie kann mit jeder Menge Spannung, Überraschungen und unvorhersehbaren Twists aufwarten, die Geheimnisse und Intrigen können sich wahrhaft sehen lassen und die finstere Atmosphäre, die größtenteils herrscht, sorgt für ein angenehmes Gänsehautfeeling. Ich bin aus dem Mitfiebern stellenweise gar nicht mehr herausgekommen, die bildhaften Beschreibungen haben mir das reinste Kopfkino beschert und zu sehen, wie sich bekannte Momente aus der Disneygeschichte in eine recht andere Richtung entwickeln, hat mich ungeheuer fasziniert.

Das Ende hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es war zwar anders als von mir erwartet, aber keineswegs schlecht anders. Mich hat es auf jeden Fall absolut zufriedenstellen können, sodass ich das Buch mit einem rundum glücklichen Gefühl wieder zuklappen konnte.

Fazit: Liz Braswell hat mit „Die Schöne und ihr Geheimnis“ eine zauberhafte Adaption des Disneyklassikers „Die Schöne und das Biest“ aufs Papier gebracht, mit welcher sie mir ein märchenhaft schönes Lesevergnügen bescheren konnte. Die Handlung ist so herrlich anders, enthält zugleich aber auch wunderbar viel Vertrautes. Sie ist düsterer und spannender als das Original und kann mit lauter originellen Ideen und Wendungen aufwarten. Ich kann das Buch nur empfehlen und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

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