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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2024

informativ und recht unterhaltsam

Das kleine Buch der großen Risiken
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Ich muss gestehen, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war, was dieses Buch angeht. Ich meine, dass der Klimawandel oder ein Atomkrieg reale Risiken darstellen, sollte uns allen klar sein. Aber Zombies ...

Ich muss gestehen, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war, was dieses Buch angeht. Ich meine, dass der Klimawandel oder ein Atomkrieg reale Risiken darstellen, sollte uns allen klar sein. Aber Zombies oder Aliens? Das kam mir doch ein bisschen weit hergeholt vor. Trotzdem fand ich das Thema interessant.

Das Buch ist sehr schön gegliedert. Die Risiken werden in alphabetischer Reihenfolge und immer nach dem gleichen Schema abgearbeitet. Zuerst gibt es eine kurze Beschreibung davon, was mit dem jeweiligen Risiko gemeint ist. Dann kommt der Abschnitt: "Müssen wir uns Sorgen machen?", in dem kurz und knapp beantwortet wird, wie real die Gefahr ist. Anschließend geht der Autor dann auf den folgenden Seiten noch ausführlicher auf das Thema ein.

Was mir sehr gut gefallen hat, war der lockere Schreibstil. Der Autor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und schafft es, selbst trockene Fakten unterhaltsam rüberzubringen.

Und was soll ich sagen... Vielleicht ist das mit den Zombies ja doch nicht soo abwegig? Ich bin jetzt jedenfalls gewarnt ;)

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Veröffentlicht am 15.03.2024

Die Schattenseiten des Musikbusiness

If This Gets Out
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Jeder kennt die Geschichten von Boybands, die von ihrem Management ausgebeutet wurden. Gerade das macht diesen Roman so wunderbar realistisch. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass sich die Geschichte ...

Jeder kennt die Geschichten von Boybands, die von ihrem Management ausgebeutet wurden. Gerade das macht diesen Roman so wunderbar realistisch. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass sich die Geschichte wirklich genau so zugetragen haben könnte. Und ich habe wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mit den vier Jungs der Band mitgelitten und mitgefiebert. Denn auch wenn Ruben und Zach zweifellos die Hauptfiguren sind, aus deren Sicht die Geschichte auch geschrieben ist, so dreht sich das Buch doch um die gesamte Band. Und gerade das fand ich so großartig. Dass sich die Autorin nicht nur auf die beiden konzentriert, sondern die Probleme aller vier Jungs thematisiert.

Das Buch befasst sich dabei mit verschiedenen Themen, von Problemen mit den Eltern, über den unweigerlichen Alkohol- und Drogenmissbrauch bis hin zu (natürlich) der Frage nach der eigenen Sexualität. Alles hat auf mich super glaubhaft gewirkt. Und die Jungs sind alle vier total sympathisch. Jeder auf seine eigene Weise. Auch das Team rund um die Band und natürlich das Management fand ich sehr glaubhaft dargestellt. Sympathisch allerdings eher nicht, aber das war ja die Absicht.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ruben und Zach erzählen quasi abwechselnd ihre eigene Geschichte, wodurch man noch näher am Geschehen dran war. Es wurde wirklich keine Sekunde langweilig und das Ende hat mich einfach nur begeistert.

If this gets out ist eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und den Mut, für sich selbst und andere einzustehen. Von mir fünf Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.03.2024

coole Mischung

Magie und allerlei Unfug
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Dieses Buch bietet eine wirklich spannende, bunte Mischung aus verschiedenen Themen.

Da werden zum einen bekannte Zaubertricks wie die zersägte Jungfrau vorgestellt und gut verständlich erläutert, wie ...

Dieses Buch bietet eine wirklich spannende, bunte Mischung aus verschiedenen Themen.

Da werden zum einen bekannte Zaubertricks wie die zersägte Jungfrau vorgestellt und gut verständlich erläutert, wie sie funktionieren. Für kleine Zauberfans bestimmt total interessant.

Weiterhin gibt es allerlei Geschichten über berühmte Trickbetrüger, spektakuläre Aktionen und viel zum Schmunzeln. Auch bekannte und weniger bekannte Mythen finden hier ihren Platz. Da kann man auch als Erwachsener noch etwas dazulernen. Mir war z.B. bisher gar nicht klar, dass es neben Nessie, dem berühmte Monster von Loch Ness, noch ein weiteres Monster in einem anderem schottischen See geben soll.

Wirklich gut gelungen fand ich auch die "Mitmach-Seiten", auf denen die Kinder Tipps für kleine Tricks, aber auch lustige Streiche bekommen.

Ein klares Daumen hoch auch für die kinderfreundliche Gestaltung und die vielen, farbenfrohen Illustrationen. Dieses Buch ist genau das richtige, für kleine Entdecker.

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Veröffentlicht am 13.03.2024

super-sympathische Figuren und viel Spannung

Neue Wirklichkeit
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Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem mir wirklich alle Charaktäre so sympathisch waren wie hier. Die Autorin legt den Fokus vor allem auf die einzelnen Figuren und ihre Beziehungen zueinander, was ...

Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem mir wirklich alle Charaktäre so sympathisch waren wie hier. Die Autorin legt den Fokus vor allem auf die einzelnen Figuren und ihre Beziehungen zueinander, was mir wirklich gut gefallen hat. Ich konnte auch bei jeder und jedem die Handlungen nachvollziehen und mich gut in sie hineinversetzen. Und ich habe sie wirklich alle ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin versteht es sehr gut, Emotionen zu transportieren und Bilder entstehen zu lassen. Spannende Passagen wechseln sich gut mit eher ruhigeren ab. Gerade die Seiten mit den Einsätzen der Hunters habe ich regelrecht verschlungen. An einer gewissen Stelle war es für mich persönlich ein bisschen viel Dystopie, aber das war zum Glück nur eine eher kurze Passage. Das Buch hält so einige überraschende Wendungen parat und wird keine Sekunde langweilig.

Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Es bringt die Geschichte zu einem vorläufigen Abschluss, lässt aber noch genug Fragen offen, um die Neugier auf den nächsten Band zu schüren. Und das ohne einen (allzu) fiesen Cliffhanger. Ich freue mich schon jetzt auf Band zwei.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.03.2024

Spannend, aber mit einigen Schwächen und etwas zu viel Klischee

Die Nacht der Acht
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Ich hatte von diesem Roman einiges erwartet. Leider wurden meine Erwartungen nur teilweise erfüllt.

Das Setting ist gut gewählt und auch der Spannungsbogen bleibt relativ konstant. Gerade im zweiten Drittel ...

Ich hatte von diesem Roman einiges erwartet. Leider wurden meine Erwartungen nur teilweise erfüllt.

Das Setting ist gut gewählt und auch der Spannungsbogen bleibt relativ konstant. Gerade im zweiten Drittel nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird zunehmend interessanter. Das Ende war für mich persönlich aber ein wenig enttäuschend.

Im Grunde bedient der Autor hier das gängige Klischee der Teenie-Slasher-Filme. Eine Gruppe von acht Jugendlichen in einem abgelegenenen Haus. Draußen wütet ein Sturm, die nächsten Nachbarn sind kilometerweit entfernt. Die gelangweilten Kunststudenten haben als Motto des Party-Abends "Wer Angst hat, trinkt" ausgerufen. Was natürlich dazu führt, dass sie ständig versuchen, sich gegenseitig zu erschrecken. Zugegebenermaßen sind sie dabei teilweise ziemlich kreativ.

An einem gewissen Punkt fand ich es relativ ermüdend, dass ständig etwas schockierendes, mysteriöses passiert und sich kurz darauf dann doch herausstellt, dass es nur ein Trick von einem der Teenies war. Erst ab ca. dem zweiten Drittel nehmen dann die unerklärlichen Ereignisse zu und die Geschichte gewinnt an Spannung.

Natürlich kommt aber auch hier wieder das Teenie-Slasher Phänomen zum Einsatz. Den Jugendlichen wird klar, dass es sicherer ist, zusammen zu bleiben. Trotzdem sondert sich immer wieder jemand von der Gruppe ab. Ja, das funktioniert, aber es macht das Ganze auch unglaubwürdig.

Die Auflösung an sich fand ich relativ gut gelungen, wenn auch etwas weit hergeholt. Was danach noch folgt ist für meinen Geschmack einfach nur unnötig und sorgt eher für Stirnrunzeln. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor hier einfach zu viel wollte.

Ein bisschen gestört hat mich auch, dass ich von den Charaktären zum Teil kein richtiges Bild im Kopf hatte. Während die Mädchen aus der Gruppe gleich zu Anfang relativ detailliert beschrieben werden, wird über das Aussehen der Jungs kaum etwas geschrieben.

Alles in allem ein ganz nettes Buch, aber sicher kein Highlight.

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