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Veröffentlicht am 28.01.2022

Eine Story die wirklich fesselnd ist

Projekt DreamWalker
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Christoph Zachariae ist für mich ein Autor, der noch zu sehr im Verborgenen liegt. Das ist wirklich schade, denn ihr verpasst hier wirklich einen Autor, der seine Arbeit versteht. Neben seiner unglaublich ...

Christoph Zachariae ist für mich ein Autor, der noch zu sehr im Verborgenen liegt. Das ist wirklich schade, denn ihr verpasst hier wirklich einen Autor, der seine Arbeit versteht. Neben seiner unglaublich fantastischen Ödlandreihe hat er hier ein neues interessantes Werk geschaffen. Dreamalker ist ein absolutes Muss für jeden, der eine gut recherchierte, fundierte, interessante und fesselnde Story erleben möchte. Dabei schreibt Christoph wirklich gut und hat einen wahnsinnig tollen und großartigen Schreibstil. Seine Protagonisten sind jeder für sich exzellent und authentisch ausgearbeitet und du erlebst als Leser eine tiefe Liebe zu den Charakteren. Isa zb., lebt in ihrer eigenen Welt (Asperger Autist beschreibt es ziemlich gut) und wird dabei so nachvollziehbar belebt, dass sich ein Leser auch ohne Kenntnisse über dieses Störungsbild super hineinversetzen kann. Wie Christoph das geschafft hat, ist wirklich sehr gut gelungen. Es sind Worte und gute Autorenarbeit, die dieses so einzigartig machen. Sicher gib es für mich hier einen Protagonisten, der negativ besetzt ist, welches aber für die Geschichte von Bedeutung ist. Es ist eine Story um Isa, ihrem Vater Dr. Jakob Lem und einer Welt rund um luzides Träumen. Es geht sogar noch ein Schritt weiter…Die Frage, ob man mit Komapatienten schlafend interagieren kann, um diese wieder an die Oberfläche zu holen. Was ich besonders bewundernswert empfinde, ist die Tatsache, dass selbst Wissenschaft nicht trocken und stupide sein muss. Christoph versteht es, sehr gut recherchierte und ausgearbeitete Tatsachen innerhalb einer Geschichte zu verpacken, ohne dass du das Gefühl eines Lexikons hast. Nein! Hier ist eine SciFi Story mit Fantasyanteilen und einer Prise Myhstik entstanden, die mich echt super unterhalten hat. Das Ende lässt dich traurig zurück und hoffnungsvoll auf den nächsten Band warten.

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Veröffentlicht am 27.01.2022

Ein guter Abschluss

NEBEL
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Das dritte Buch und somit das Ende einer Triologie ist eingeläutet. Ich kann soviel dazu sagen, dass mich der Schreibstil gut durch die Seiten begleitet hat. Allerdings muss ich sagen, dass mich die Schriftgröße ...

Das dritte Buch und somit das Ende einer Triologie ist eingeläutet. Ich kann soviel dazu sagen, dass mich der Schreibstil gut durch die Seiten begleitet hat. Allerdings muss ich sagen, dass mich die Schriftgröße etwas störte und ich das Gefühl habe, dass hier die Anzahl der Seiten gestreckt werden sollten. Denn Inhaltlich passiert nicht sonderlich viel, welches man auf 300 Seiten erfährt. Letztendlich ist diese Geschichte eher auf das Familiendrama dreier Familien aus. Ein bisschen Mord und Spannung wurde noch drum herum gebastelt, so dass Hulda was zum ermitteln hat. Jedoch steht die Ermittlerposition eher im Hintergrund. Eigentlich löst sich die Geschichte völlig alleinstehend, ein ich es im Nachgang betrachte. Denn Hulda ist nur da und schaut sich die Gegebenheiten an. Aber gelöst wird der Fall einzig und allein durch einen Brief. Vielmehr liegt der Fokus in diesem Buch auf das Drama zwischen Hulda und ihrer kleinen Familie. Das was im ersten Band schon passiert war und in der Vergangenheit spielte ist hier aktuell und als Leser bist du mitten drin in dem Geschehen vor vielen Jahren. Dabei kommt die Dramatik und die Verzweiflung von Hulda gegenüber ihrer Tochter sehr gut zum Tragen. Auch wenn ich die Handlung als Mutter nicht ganz nachvollziehen kann, sehe ich hier eine große Machtlosigkeit und Überforderung, welches zum viel zu spätem Handeln von Hulda führt. Somit nimmt das Drama ihren Lauf. Nebst Hulda geht es hier prinzipiell um den Verlust von Kindern. Schicksale, die zu Ausnahmesituationen führen und letztendlich in einem Strudel von Begebenheiten, die hätten verhindert werden können. Thriller wäre hier für mich unangebracht zu sagen. Für mich ist es ein Drama mit Krimianteilen. Vielleicht auch eher ein Psychodrama. Neben dem ersten Band war dieser recht ok und schnell zu lesen. Auf jeden Fall hat der dritte Band mir mehr Unterhaltung geschenkt, als der zweite. Den fand ich am schwächsten.

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Veröffentlicht am 20.01.2022

Das erste letzte Buch

Der erste letzte Tag
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Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch („kein Thriller“) schreiben soll ohne es ins absolute Minus zu katapultieren. Wer kennt ihn nicht. Sebastian Fitzek ein Schriftsteller, der unsere Welt mit Thrillern ...

Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch („kein Thriller“) schreiben soll ohne es ins absolute Minus zu katapultieren. Wer kennt ihn nicht. Sebastian Fitzek ein Schriftsteller, der unsere Welt mit Thrillern beglückt. Ich habe wirklich fast jedes Buch bereits gelesen und dachte mir, warum nicht auch mal „kein Thriller“. Gespannt auf die Geschichte, las ich es (Gott sei Dank) in einer Leserunde. Ich glaube ohne die Motivation von außen hätte ich dieses Buch abgebrochen. Die Motivation war jedoch nicht auf das gute im Buch, sondern auf das Leid eines jeden Lesers in der Runde zu verdanken. Denn gutes habe ich leider nicht finden können. Ich habe sehr sehr selten schlechte Bücher gelesen, doch leider gehört dieses dazu. Gern hätte ich Sebastian Fitzek in einer neuen Rolle als Romanautor erlebt. Doch was ich hier erleben musste war lediglich ein gut gemeinter Aufsatz eines Jugendlichen, in seiner Findungsphase. Die gepressten witzigen Stellen, waren leider absolut nicht lustig. Es wirkte wie eine Torte, die statt Zucker, Salz enthält und dennoch angeboten werden muss. Was bei raus kommt, sind Gesichter die mitleidig dreinschauen. Denn das schwierigste auf der Welt ist die Komik. Denn entweder man hat es und die Menge tobt vor lachen oder es bleibt so still, dass selbst die Grille verstummt. Es ist so schade, dass ich nichts positives schreiben kann, denn der Autor hat sich auch hier Arbeit gemacht. Aber es ist weder witzig, noch unterhaltsam, noch ansprechend, noch tiefgründig, noch bewegend. Die Protagonisten sind schwache Schauspieler in einer langweiligen Story. Ach, sagte ich bereits das dies „kein Thriller“ ist? Ja, auch die Wiederholungen in und um das Buch nerven nach der Zeit. Schade! Ich hoffe das dies nur ein Ausrutscher war und nicht wieder vor kommt.

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Veröffentlicht am 09.01.2022

Mega schade! Aber leider nur eine Kopie

Das Therapiezimmer
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„Wahrscheinlich der spannendste Roman, den Sie dieses Jahr lesen werden.“ A. J. Finn
Wenn das wirklich so ist, dann sollte ich genau jetzt mit diesem Buch enden und kein neues mehr lesen. Denn dieses Werk ...

„Wahrscheinlich der spannendste Roman, den Sie dieses Jahr lesen werden.“ A. J. Finn
Wenn das wirklich so ist, dann sollte ich genau jetzt mit diesem Buch enden und kein neues mehr lesen. Denn dieses Werk ist leider sehr schnell zu übertreffen. Du merkst, es war für mich keine Freude.
Der Schreibstil war gut und als Leser fliegst du gut durch die Seiten. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und hat schöne Längen eines Kapitels. Leider war dies auch schon fast alles an positiven Dingen. Die Protagonisten waren leider ziemlich farblos. Obwohl es wenige Charaktere gab, haben die wenigen für mich kaum Ausstrahlung gehabt. Annie war irgendwie nur da und es ging nur um das eine. Sam hatte hier die Geschichte etwas mehr tragen können, jedoch ist mir sein Wesen komplett fern. Beschreiben könnte ich es gut mit einem Schauspieler, dessen Mensch dahinter mir fern bleibt. Für einen Thriller ist die Geschichte wahnsinnig ruhig. Den Anfang empfand ich sehr verwirrend und war froh es nicht nach 60 Seiten schon abgebrochen zu haben. Denn danach dröselt sich der große Knoten im Kopf auf und es ergibt eine Einheit. Muss dazu sagen, dass ich durch eine andere Leserin darauf gebracht wurde weiter zu lesen. Spannung blieb für mich völlig aus. Es gab für mich auch keine „WoW“ Effekte, da die Geschichte und die Auflösung sehr schnell klar sind. Ich hatte quasi nach der Hälfte schon das Ende gewusst und das ist ziemlich schade. Denn leider ist die Story nicht neu erfunden worden. Jeder der Stephen King´s Buch „Sie“ kennt…. Und genau hier liegt das Problem. Diese Geschichte ist ein billiges, liebloses Remake. Und genau das Ärgert mich wahnsinnig. Es gibt immer mal Bücher die sich ähneln etc. Aber hier wurde das Rad nicht neu erfunden. Klever ist natürlich, das die Autorin in dem Buch, das Buch „Sie“ genannt hat. Somit ist es kein „Plagiat“. Also meine nächsten Bücher werden um einen Zauberer handeln, der das Buch „Harry Potter“ liest. Ich nenne es „Larry Snotter und der Keller des Grauens“. Wirklich schade!

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Veröffentlicht am 11.12.2021

Was für ein toller Auftakt für eine Triologie

Geheimnis der Schattenwanderer
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Geheimnis der Schattenwanderer? Nicht nur der Titel macht neugierig. Für mich steht das Cover als mega Eyecatcher als erstes im Fokus. Dieser macht so Lust auf die Geschichte. Der erste Band einer neuen ...

Geheimnis der Schattenwanderer? Nicht nur der Titel macht neugierig. Für mich steht das Cover als mega Eyecatcher als erstes im Fokus. Dieser macht so Lust auf die Geschichte. Der erste Band einer neuen Triologie steht eher für die Einleitung in eine Fantasywelt mit tollen ausgearbeiteten Protagonisten. Jessica M. Rhodes schafft es mit einem faszinierend guten Schreibstil den Leser zu fesseln. Dabei versteht sie es, die Protagonisten gut herausstechen zu lassen. Diese sind wahnsinnig gut ausgearbeitet und besitzen Charakter. Das Buch ist aus der Sicht von Ava geschrieben, die durch ihre Neugierde und ihrem mutigen Charakter sich für die neue Welt entscheidet, ohne zu wissen was sie erwartet. Ben ist anfänglich sehr mysteriös und der Schlüssel zu der anderen Welt. Alle Charaktere sind wahnsinnig authentisch und bewegen sich stetig logisch in ihren Handlungen.
Die Handlung ist ruhig gehalten. Jedoch sind auch in dem ersten Band schon einige spannende und fesselnde Szenen vorhanden. Der Leser bekommt viele Hintergrundinformationen von der Schattenwelt und deren Intentionen. Hier herrscht eine Gewalt die noch in sich schlummert und zum Leben erweckt werden möchte. Viele Fragezeichen, die sich beim Lesen auftun, werden nach und nach aufgeklärt. Jessica hat eine in sich logische und gut nachvollziehbare Welt geschaffen. Der rote Faden bleibt stetig erhalten. Dabei sind soviel tragische Einzelschicksale vorhanden. Die Bedrohung die durch den „Chef“ der Schattenwelt herrscht schleicht sich durch die Geschichte und hängt schwer im Hintergrund. Ein Schatten der skrupellos über Leichen geht. Zudem eine Liebe die nicht sein kann. Diese Story ist ein absolutes muss für Fantasy-Fans, die eine völlig andere Welt kennenlernen wollen, die es so noch nicht gab. Auch der Cliffhanger am Ende lässt die Herzen höher schlagen.

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