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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2020

Tolle Idee, schwache Umsetzung

The School for Good and Evil, Band 1 - Es kann nur eine geben
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Das Cover finde ich echt schön. Optisch sieht es nach einer tollen Fantasystory aus. Das Buch enthält eine Karte, so dass der Leser eine Vorstellung der zwei Schulen ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Das Cover finde ich echt schön. Optisch sieht es nach einer tollen Fantasystory aus. Das Buch enthält eine Karte, so dass der Leser eine Vorstellung der zwei Schulen erhalten kann. Das Buch ist in mehreren Abschnitten eingeteilt, mit einem sogenannten Inhaltsverzeichnis. Diese enthalten Überschriften, und dem dazugehörigen Seitenbeginn. Somit kann der Leser ein bestimmtes Kapitel schnell finden. Gut für sogenannte Buddyreads oder Leserunden. Mit der sprachlichen Ausdrucksweise in dem Buch kam ich nur schwer zurecht. Ich brauchte lange um mich einigermaßen an den Schreibstil zu gewöhnen. Diese machte dem flüssigen Lesevergnügen ein gewaltigen Strich durch die Rechnung. Wirklich schade!

Fazit:
Den ersten Band von "The School for Good and Evil" habe ich in einer Leserunde, gemeinsam mit einigen anderen Lesern, gelesen. Wahrscheinlich hat mir diese Runde insofern geholfen, dass ich das Buch nicht abbrechen musste. Denn ich quälte mich zwischendurch wirklich durch das Buch. Unabhängig von dem Schreibstil, welches mich durch das Buch hinweg genervt und angestrengt hat, begann die Story interessant und ansprechend. Die Idee, eine Schule für "Gute und Böse" Kinder, in Verbindung mit Märchen zu bringen, ist einfach genial. Es verschwinden immer 2 Kinder, die von dem "schwarzen Mann" mitgenommen werden und in ihrer jeweilige Schule ausgebildet werden. Um dann später in ihrer Geschichte in Form eines Märchens wieder aufzutauchen. Die Handlungen werden aus der Sicht von Agatha und Sophie geschildert. Natürlich sind die Handlungen vorhersehbar, dennoch war ich von den Protagonisten enttäuscht. Es war oberflächlich und unlogisch in vielen Handlungen. Ich habe noch nie soviel Egoismus und durcheinander in einer Beziehung zwischen zwei Protagonisten erlebt. So schnell wie sie gemeinsam zusammenhielten, so schnell arbeiteten sie plötzlich gegeneinander. Für mich mehr als unverständlich. Die Protagonisten waren für mich ohne viel Farbe. Lediglich die Oberflächlichkeiten, die sich aus "gut" und "böse" ergeben, waren hier gegeben. Somit fing mich, insbesondere Sophie, irgendwann an zu nerven. Dennoch hatte mich das Buch ab der hälfte mehr eingefangen. Denn was ich dem Buch echt positiv anrechnen muss ist die Tatsache, dass hier sehr viel Action passiert. Wenn nun auch noch die nervigen Protagonisten weniger unlogische Handlungen tätigen würden und einige unnötige Seiten gekürzt, wäre dass Buch von Anfang an etwas besser gewesen.
Gelinde gesagt, steht hier ein tolles Cover gegen eine durchschnittliche Umsetzung der Story. Schade eigentlich. Denn Potential hat die Idee in jedem Fall. Dennoch werde ich den nächsten Band weiterlesen, da ich hoffe, dass die Geschichte hier von Anfang an so geschrieben ist, wie der erste Band ab der Hälfte.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Ein toller Auftakt zum ersten Teil von Kalkbrenner

Kommissar Kalkbrenner / Zornesblind
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Die Cover bei Martin sind alle eine Augenweide. Super auch, wie seine Bücher eine Einheit bilden. Jeder der schon ein Buch von ihm gelesen hat, wird einen "Martin" unter ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Die Cover bei Martin sind alle eine Augenweide. Super auch, wie seine Bücher eine Einheit bilden. Jeder der schon ein Buch von ihm gelesen hat, wird einen "Martin" unter 1000 Büchern finden. Er bleibt sich treu und das liebe ich. Die Schreibweise ist in dem ersten Kalkbrenner noch eine völlig andere als seine späteren. Auf keinen Fall schlechter! Hier findet der Leser eher längere Sätze, mit Erklärungen und Hintergrundinformationen. Die Schnelligkeit wie in seinen "neuen" Werken ist hier noch nicht ausgeprägt. Der Leser merkt, dass es hierbei um einen "älteren" Martin handelt. Toll die Entwicklung sehen zu können.



Fazit:

"Zornesblind" ist der erste Band der Kalkbrenner-Serie. Unter dem damaligen Titel "Wut" war dieses Buch vertreten und wurde nun neu überarbeitet. Der Leser wird von der ersten Seite an in die Welt des Kommissaren Kalkbrenner geworfen. Man erfährt neben seinen "Fällen" immer wieder Häppchenweise etwas über sein verschrobenes Leben. Sein Verhältnis zu seiner Tochter und wie Kalkbrenner eigentlich denkt. Das Besondere hierbei ist die Tatsache, dass Martin den Protagonisten Kalkbrenner nicht einfach mit Beschreibungen in die Story einflechtet, sondern den Leser oft direkt in den Denkprozessen einbindet. Somit erfährt dieser einiges über die Emotionen, die Problemlagen, die Aussichtslosigkeit und das Hin-und-Her geworfen sein von Paul. Ich liebe diesen ruhigen, mürrischen und komplizierten Charakter.

In dieser Geschichte stellt der Thriller für mich eine eher untergeordnete Rolle dar. Ja, es gibt Tote. Ja, es wird ermittelt. Ja, es ist spannend. Jedoch war dieses Buch doch eher als eine Art Roman...Nein eher als eine Krimi zu sehen. Denn was der Leser hier viel mehr an Erfahrung gewinnt, ist Hintergrundwissen über die "Unterwelt" von Berlin. Ich fand die Reise in den tiefsten Löchern der Hauptstadt echt spannend. Hier merke ich eine wahnsinnig detaillierte Recherche, die über Jahre gedauert haben muss. Martin muss sich hier sehr akribisch mit beschäftigt haben. Denn die Liebe zu dieser Szene ist mehr als zu spüren. Die Untergrundszene zu beschreiben und darauf aufmerksam zu machen, verbunden mit einer Story ist wirklich gut gelungen. Ich brauchte eigentlich keinen Mord! Die Ermittlungen verliefen für mich eher in den Hintergrund. Ich verlor mich in dem Romanteil, der für mich schon Horror genug war. Denn allein die Vorstellung, dass es real ist und dazu in einer Stadt, in der ich schon so oft unterwegs war, macht mein Spannungsbogen perfekt.

Insgesamt ist es ein solider erster Teil von Kalkbrenner. Hier und da hätte ich mir etwas zügige Kapitel gewünscht. Auch war der Täter und das Profil, relativ frühzeitig bekannt bzw. durchschaubar, so dass die Aufklärung am Ende für mich eher unnötig war. Ich finde es jedoch Mega, anhand dieses Werkes zu sehen, wie sich ein Autor entwickeln kann. Von einem Undergrounderzähler zum Thrillerautor der höheren Klasse. Wahnsinn!

Einmal Martin immer Martin!

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Eine Zuckersüße Geschichte

Irmelina Geisterkind - Das Geheimnis der Dorfeiche (Band 1)
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Das Cover ist so niedlich und frech gestaltet, was schnell auf eine Abenteuerliche Geschichte schließen lässt. Die kleine Irmi sitzt auf ihrem Lieblingsast und wirkt ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Das Cover ist so niedlich und frech gestaltet, was schnell auf eine Abenteuerliche Geschichte schließen lässt. Die kleine Irmi sitzt auf ihrem Lieblingsast und wirkt durch ihren Lockenkopf wie ein taffes und aufgewecktes Mädchen. Das Buch verfügt über ein Inhaltsverzeichnis, welches für Kinder gut zu überblicken ist. Die Kapitel sind nicht zu lang, so dass ein Lesevergnügen für die jüngeren Kinder vorprogrammiert ist. Die Schriftart ist etwas größer und gut leserlich gehalten. Der Schreibstil erscheint für Kinder leicht verständlich und flüssig. Das Besondere an dem Buch sind zudem die Zeichnungen von Julia Bierkandt. Sie beleben das Buch und ließ mich das ein oder andere Mal schmunzeln. Zuckersüß in Comicform gehalten und sehr ansprechend.



Fazit:

Meine Meinung zu diesem Buch ist rein aus der Erwachsenen Sicht gehalten. Ich finde das Buch mit allen Facetten ansprechend! Sei es das Cover, die Geschichte, die Zeichnung, der Schreibstil oder die Dicke des Buches. Ich bin von Beginn an sofort in eine Geschichte voller Kindlicher Fantasy hineingerutscht. Denn wer kennt es nicht? Kinder die z.B. Imaginäre Freunde haben oder sich als Kinder vorgestellt hatten, dass es Feen oder Zauberer gäbe. Dieses kindliche Phänomen in eine Geschichte verpackt, ergibt ein Herz-Erwärmendes Buch. Hier begegnen sich zwei Protagonisten fast im selben Alter. Die eine (Juna) hat Ferien und die andere (Irmelina) hat ihr neues Geisterreich bezogen, auf welches sie gut achten muss. Nur hat die kleine Irmi ganz andere Flausen im Kopf als auf ein Baum aufzupassen! Hier beginnt nun ein Abenteuer zweier Mädchen. Wichtige Themen, wie Freundschaft, Neid, Elternprobleme, Verantwortung, Umweltaspekte und Zusammenhalt finden hier Rücksicht. Für Kinder gut verständlich geschrieben, so dass die Reaktionen nachvollziehbar sind. Kinder können mitfiebern und mit träumen. Denn dieses Buch bietet viel Spaß und spannende Aspekte. Ein schönes Buch für das Grundschulalter und natürlich auch für große Menschen mit einem nie vergessenem inneren Kind-Ich.

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Veröffentlicht am 23.03.2020

Ein wenig mehr Schwung wäre toll!

Die Dunkelheit der Drachen
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Das Cover ist für mich ein absoluter Blickfang. Es verspricht eine tolle Fantasygeschichte zu werden. Da ich Drachen in Geschichten liebe, war ich umso glücklicher diese mit meinem Sohn rezensieren zu ...

Das Cover ist für mich ein absoluter Blickfang. Es verspricht eine tolle Fantasygeschichte zu werden. Da ich Drachen in Geschichten liebe, war ich umso glücklicher diese mit meinem Sohn rezensieren zu dürfen. Das Buch ist in mehreren Kapiteln unterteilt und Endet meist mit einem Cliffhanger. Somit ist die Lust am Weiterlesen gegeben. Der Schreibstil war gut aber Gewöhnungsbedürftigt. Ich kann nicht genau beschreiben was mich daran störte. Auf jedenfall plätscherte es Oberflächlich so dahin und zeigte wenig Tiefgang. Was recht Schade ist. Denn das Buch hatte mitunter sehr tolle und spannende Momente. Mir fehlte die Ausarbeitung der Protagonisten. Ich habe kein Gefühl für Flick, Barver oder Rena aufbauen können. Es sind sehr sympathische Charaktere, wo ich mir wirklich mehr inneres gewünscht hätte. Zu der Geschichte kann ich sagen, dass diese gerade zu Beginn sehr schleppend geschrieben ist. Bis etwas passiert dauert es fast 40% des Buches. Alles davor sind eher viele Beschreibungen. Zudem störten mich die vielen Dopplungen bzw. Wiederholungen. Ich weiß nicht wie oft bestimmte Themen angesprochen worden sind, aber Stellenweise hat es mich richtig genervt. Etwas weniger hätten zwar weniger Seiten bedeutet, allerdings wäre es dadurch nicht schlechter gewesen, weil die Grundstory echt schön ist.
Mein Fazit lautet demnach: Etwas mehr Schwung, weniger Wiederholungen, mehr Tiefgang und schon wäre es ein 5 Sterne Buch, da die Grundstory wirklich zu empfehlen ist.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Ein Fantasy und die Sucht nach mehr!

Das Ende der siebten Ära
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Als ich das Buch sah, musste ich sofort wissen, worum es sich in diesen Buch handelt. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher und zieht einen Fantasy-Liebhaber magisch ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Als ich das Buch sah, musste ich sofort wissen, worum es sich in diesen Buch handelt. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher und zieht einen Fantasy-Liebhaber magisch an. Dieses Buch könnte sogar noch Erhebungen vertragen. Aber dennoch ist dieses düstere und schwer wirkende Buch echt wunderschön. Durch das Bild wird der Leser auf den Inhalt der Geschichte aufmerksam gemacht ohne viel zu verraten. Dennoch sind diese zwei Dinge von riesiger Bedeutung. Wirklich sehr gut umgesetzt. Der Schreibstil ist flüssig aber dennoch hochwertig. Die sprachlichen Elemente, die hier Verwendung finden, lassen einen sofort in eine Fantasiegeschichte eintauen. Selten habe ich eine solch ruhige Art des Schreibens in Büchern gefunden, die dennoch Spannung erzeugen. Sehr schön sind zudem die eigenen Zeichnungen oder Symbole der Autorin. Eine schöne Art die Kapitel zu untermauern.

Fazit:

WoW! Was für ein Beginn einer Reihe! Es ist das erste Band einer Selfpublisherin, die hier wirklich große Meilensteine setzt. Von Beginn der Geschichte, bis zum Ende wurde ich in eine magische Welt von Drachen, Burgen, Feen, Zauberer, Menschen und Monstern hineingeworfen. In der Mystischen Fantasiegeschichte findet der Leser viel Spannung, etwas Liebe, ausgearbeitete Charaktere, ein wenig Humor und die eigene Wut. Denn es gibt den ein oder anderen Charakter, den ich hätte erwürgen können. Aber so müssen Bücher sein. Denn mitfiebern gehört einfach dazu.
Karten über die Länder der Protagonisten sowie eine zeitliche Auflistung der wichtigsten geschichtlichen Aspekte und ein Anhang mit den Protagonisten sind in diesem Buch mit enthalten. Denn es sind einige Familien und Länder, die in der Geschichte wichtige Rollen spielen. Trotz der sehr umfangreichen Geschichte, gelingt es der Autorin dieses kurz und knapp und dennoch logisch zu verpacken. Auf kleinste Details wird hier Wert gelegt, wie z.B. eigene Wappen der Königreiche.
Das Buch hat einen unglaublich guten und hochwertigen Schreibstil, welcher trotz der Spannungsbögen eine beruhigende Wirkung hat. Der Leser erfährt viel über die Ländereien und über den späteren herannahenden Krieg. Natürlich im Zusammenhang zweier Königinnen, Alarya und Ileya. Der Leser liest jeweils aus deren Perspektiven, welches evtl. anfänglich etwas Verwirrend erscheinen mag. Jedoch hat die Autorin es hier clever gelöst, indem jede Protagonistin ihr eigenes Symbol am Kapitelanfang erhält. Somit kann sich der Leser schnell auf die jeweilige Perspektive einstellen. Mir sind fast alle Protagonisten sympathisch und haben ihre Vorzüge. Jedoch gibt es auch Protagonisten, die mir sehr unsympathisch waren. Dies gehört jedoch zu Gut und Böse dazu! Ich konnte mich in fast jeden Protagonisten gut einfinden und deren Denken und Lebensweise verstehen. Ileya war mir manchmal ein wenig zu naiv und auch das beide Hauptcharaktere so Problematisch mit dem Thema Männer umgingen war mir ab und an etwas unklar. Dennoch hat es mich nicht gestört. Trotz der nicht ausufernden Beschreibungen der Figuren, habe ich bei jedem ein Bild vor Augen gehabt und das lässt die Geschichte im Kopf lebendig werden.
Anders als bei vielen anderen Fantasyromanen beginnt hier schon relativ zeitnah die ersten Hürden und bösartigen Wendungen. Das lässt den Leser an den Seiten "kleben" und das Buch wird garantiert selten aus der Hand gelegt. Es ist eine gute proportionale Mischung aus Höhen und Tiefen. Sehr schön finde ich die Erfindung der eigene Sprache, die hier einfließt. Das erinnert stark an "Herr der Ringe" und wirkt mystisch. Vielleicht wird im zweiten Band auch ein wenig mehr Fokus auf die Sprache und deren Bedeutung gelegt.
Wer also in eine Traumhafte Fantasy-Geschichte eintauchen möchte, die das Herz mehr als einmal aus den Takt bringt ist hier mehr als gut aufgehoben.

Ich freue mich so Mega auf den zweiten Band!

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