Profilbild von CynthiaM94

CynthiaM94

Lesejury Star
offline

CynthiaM94 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit CynthiaM94 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

Wie gut war das bitte?

Heir of Illusion
0

Dieses Buch hat echt mit meinen Gefühlen und Erwartungen gespielt, denn hier ist nichts wie es scheint. Das Magiekonzept hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich mir mehr Kontext zum Worldbuilding und ...

Dieses Buch hat echt mit meinen Gefühlen und Erwartungen gespielt, denn hier ist nichts wie es scheint. Das Magiekonzept hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich mir mehr Kontext zum Worldbuilding und den sieben Inseln erhofft hätte. Das Setting der Handlung ist relativ eng gefasst, nicht zuletzt weil Ivy immer mehr gefangene und Spielball, als Herrin ihres eigenen Lebens ist.

Nicht nur das Worldbuilding ist recht dünn, auch die Charaktere bleiben größtenteils eher blass und hüten auch zum Ende dieses ersten Bandes noch etliche Geheimnisse. Im Fokus steht ganz klar Ivy, die den Leser als Ich-Erzählerin in ihren Kopf lässt. Ihre Macht, ihre Stärke und unerschütterliche Art sind schon absolut imposant und es macht Spaß ihr durch die Handlung zu folgen. Vom männlichen Gegenpart hätte ich mir dagegen ein bisschen mehr Persönlichkeit erwartet als nur süße Gesten und Ritterlichkeit. Die Lovestory ist daher in meinen Augen ausbaufähig

Was ich aber grandios und durchweg fesselnd fand, das war die allgemeine Atmosphäre des Misstrauens und der Bedrängnis. Auch Ivys Freiheitsdrang kam großartig raus. Ich war einfach absolut gefangen in der Stimmung und dem Sog rund um das mystische Artefakt.

Ich hab während des Lesens immer wieder versucht die Handlung vorauszusagen, aber die unterschiedlichen Enthüllungen haben mich dann doch jedes Mal wieder völlig kalt erwischt. Nicht eine meiner Vermutungen hat sich bewahrheitet. Absolut mindblowing, also das Leseerlebnis war grandios.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2025

Unglaublich packend

The Second Death of Locke
0

„The Second Death of Locke“ hatte für mich alles was eine erstklassige Fantasygeschichte braucht und was für mich ein zusätzlicher Pluspunkt war ist, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Kein nerviger ...

„The Second Death of Locke“ hatte für mich alles was eine erstklassige Fantasygeschichte braucht und was für mich ein zusätzlicher Pluspunkt war ist, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Kein nerviger Cliffhanger, kein offenes Ende. Ein Traum.

Ich mochte das Magiekonzept mit der Dualität aus Magier und Quelle total gern, das war mal was anderes. Die einzelnen Fähigkeiten wurden nicht groß erklärt, aber man bekommt genug Einblicke um eine Vorstellung davon zu haben. Das vom Krieg geplagte Setting schafft dazu noch eine dunkle, angespannte Atmosphäre, sodass allein schon der Handlungsrahmen ziemlich cool gesteckt ist.

Das Thema Hidden Identity ist ja voll mein Ding. Ich fand alles rund um die Insel, die Familiengeschichte und den Untergang so interessant und spannend.

Und dann der kleine Kampftrupp- mein Gott, nichts schreit mehr Found Family als son paar Dudes zusammenzupferchen und ihre Leben und Schicksale aneinander zu binden. Hatte so Spaß an den Interaktionen zwischen den Charakteren, die plastisch genug ausgestaltet waren, dass die einem nahe gehen und ich gehofft habe, dass sie alle irgendwie heil aus dieser Nummer rauskommen. Liebs.

Und zuletzt: die Lovestory war ne 10/10. wär kitschig wenns nicht so brutal, blutig und nervenaufreibend wäre. Aber mein Gott, von so einer Liebe kann man ja nur träumen.

Hab nichts zu meckern, fands genial geschrieben und geplottet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2025

Ok wow, wahnsinnig unerwartet

Body Number One
0

Ich mag diese Reihe von Helen Fields super gern, nicht zuletzt weil Connie Woolworth so eine faszinierende Persönlichkeit ist und ich ihre unkonventionell Arbeitsweise super interessant finde. Diese neue ...

Ich mag diese Reihe von Helen Fields super gern, nicht zuletzt weil Connie Woolworth so eine faszinierende Persönlichkeit ist und ich ihre unkonventionell Arbeitsweise super interessant finde. Diese neue Fall ist sehr Temporeich, aber über weite Strecken glaubte ich mich in sicherer Gewissheit, was hier vor sich geht, nur um dann völlig aus den Socken gehauen zu werden.

Ich fand den Fall durchaus sehr interessant, gleichzeitig aber auch ein bisschen
Distanziert. Es passiert generell richtig viel innerhalb der Handlung, was rückblickend wie eine Verwirrtaktik wirkt.

Der Fall selbst geht eigentlich runter wie Öl und auch wenn die Polizei lange im Dunkeln tappt, so entwickelt sich die Geschichte doch kontinuierlich weiter. Ich fands wahnsinnig gut gemacht, wie hier mit Wahrnehmungen gearbeitet und so der Leser beeinflusst wird.

Hat mir wieder richtig gut gefallen und war auf jeden Fall vielschichtig angelegt. Hätte gerne mehr Einsatz von Connie selbst sein dürfen, aber da dürfen wir uns vllt im nächsten Band drauf freuen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2025

Zwischen Ehrgeiz und Selbstbestimmung

The Night Ends With Fire
0

Die Geschichte hat ein bisschen was von einer etwas düstereren Version der Mulan-Geschichte. Nur das Meilin ein weniger behütetes Leben führte und weniger rosige Zukunftsaussichten hatte. Aber die Grundprämisse ...

Die Geschichte hat ein bisschen was von einer etwas düstereren Version der Mulan-Geschichte. Nur das Meilin ein weniger behütetes Leben führte und weniger rosige Zukunftsaussichten hatte. Aber die Grundprämisse ist eine ziemlich ähnliche.
Die Geschichte wird dann aber schnell fantasievoller, ausschweifender und dunkler, was mir gut gefallen hat. Quasi Mulan für erwachsene Leser

Die Geschichte ist stellenweise schon brutal, es ist eine Geschichte von Krieg, Machtgier und Erbarmungslosigkeit. Und inmitten all dieser Kämpfe eine junge Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sie nicht bloß dem Willen von Männern fügen will. Ich fand ihren inneren Zwist und ihr Streben nach Mehr sehr nachvollziehbar. Das macht sie nahbar und sympathisch.

Und dann ist da noch der Drache mit all seiner Macht, der immer mal wieder durchbricht und es zunehmend unklarer wird, welche Gedanken noch allein Meilin gehören. Die Geschichte ist aufbrausend, das Ende lasst mich fassungslos zurück.
Mit hat einfach auch der Erzählstil richtig gut gefallen und die Geschichte macht Lust auf mehr, denn dass es da noch einige Geheimnisse und Offenbarungen zu enträtseln gilt, ist mit Ende dieses Bandes klar.
Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2025

Gelungener Mix aus cosy und düster

A Dark and Secret Magic
0

Ich liebe ja Lektüre, die zu den Jahreszeiten passt und dieses Buch wer eines meiner Herbst-Highlights. Ich hab einfach alles daran geliebt: die Aufmachung, den Vibe, die Geschichte an sich und die Figuren, ...

Ich liebe ja Lektüre, die zu den Jahreszeiten passt und dieses Buch wer eines meiner Herbst-Highlights. Ich hab einfach alles daran geliebt: die Aufmachung, den Vibe, die Geschichte an sich und die Figuren, die nicht nur wunderbar nahbar und liebeswert waren, sondern mich auch konstant überrascht haben. Hecates Zuhause, das Cottage im Wald, ihre Kräuter- und Küchen-Fähigkeiten und ihr Kater Merlin geben ein wunderbar einladendes, warmes Setting für die Geschichte ab. Schon allein das war absolut gelungen. Und mit den Herbstvibes kurz vor Samhain ist die Stimmung wunderbar gemütlich und gleichzeitig aber auch ein bisschen schauerlich.

Die Magie innerhalb der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die Hintergrundgeschichte um die Zirkel und den Dunklen König war gut und verständlich angelegt und bildet einen interessanten Rahmen für die Geschichte. Ich fands total spannend herauszufinden, worin die einzelnen Hexenkräfte bestanden. Vor allem Hecates Fähigkeiten sind sehr nahbar ausgelegt und bilden einen wunderbaren Kontrast zu Matthews düsterer Magie.
Auch das Rätsel rund um die Vorbestimmen ihrer Magieausprägung und die Geheimnisse, die ihre Mutter bewahrte, waren spannend und faszinierend angelegt, sodass ich komplett in den Bann der Geschichte geschlagen war. ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Es ist eine Geschichte von innerer Stärke, Familienbanden und der Kraft der Gemeinschaft. Hecate ist mutig, schlau, selbstlos und die Heldin ihrer eigenen Geschichte, was ich immer besonders toll finde. Ich mochte die lichten und düsteren Seiten der Geschichte, das Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist und sich an seinen Platz fügen wird. Und die sich vorsichtig anbahnende Liebesgeschichte war das perfekte Add-On um die Geschichte emotional ergreifend zu machen.

Die Auszüge aus Hecates Herbarium sind die Sahnekirsche auf diesem Buch und runden das Leseerlebnis perfekt ab. Für mich ein absolutes Highlight Buch in diesem Jahr

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere