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Veröffentlicht am 09.06.2021

Wohlfühlroman

Sommer im kleinen Glückscafé
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"Sommer im kleinen Glückscafé" ist Teil einer Romanreihe von Autorin Susanne Hanika. Die Story ist im Roman aber abgeschlossen, sodass man die einzelnen Bände alleinstehend lesen kann, ohne das Gefühl ...

"Sommer im kleinen Glückscafé" ist Teil einer Romanreihe von Autorin Susanne Hanika. Die Story ist im Roman aber abgeschlossen, sodass man die einzelnen Bände alleinstehend lesen kann, ohne das Gefühl zu haben, dass einem wichtige Informationen fehlen.

Zum Inhalt: nachdem es Miriam nach einer Jugend im beschaulichen Örtchen Lerchenbach zunächst für ihr Studium und eine Ausbildung in die Großstadt verschlagen hat, kehrt sie in ihre Heimat zurück um sich dort den Traum von einem eigenen Cupcake-Laden zu erfüllen. Die alteingesessenen Lerchenbacher sind dieser Idee gegenüber allerdings weniger aufgeschlossen, sodass sich Miriam schnell auf ein anderes, traditionelleres Konzept verlegt. Allerdings hat sie auch neben dem Café alle Hände voll zu tun, da ein Welpe vor ihrer Tür ausgesetzt wurde und dann auch noch ihre Jugendliebe Leon zurückkehrt.

Dieses Buch ist die perfekte Sommerlektüre- ein Buch bei dem praktisch vorher schon weiß, wie es ausgehen wird und dass man deswegen ganz entspannt genießen kann. Das Buch ist herrlich leicht und witzig geschrieben und die Charaktere sind sehr sympathisch, wenn teils auch sehr schrullig. Aber das macht die Handlung und das Buch so liebenswert.

An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin dem Leser mehr Freiheiten für eigene Theorien/Fantasien lässt, die Handlung war wirklich sehr vorhersehbar und die paar "Geheimnisse" sehr offensichtlich.

Trotzdem haben mich die bunt gemischten Charaktere und der Kleinstadt-Charme voll überzeugen können. Man hatte beim Lesen fast das Gefühl, selbst Teil von Miriams Freundes- und Familienkreis zu sein. Also wirklich richtig heimelig und einladend.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die etwas leichtes für zwischendurch oder eine lockere Urlaubslektüre suchen. Man muss beim Lesen nicht groß darüber nachdenken und wird einfach nett unterhalten. Ein Buch mit Happy End Garantie!

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.06.2021

Mörderische Hochzeit

Sommernacht
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Lucy Foley hat sich als Thrillerautorin bereits einen Namen gemacht. Dass selbst Promis wie Reese Witherspoon sie in den höchsten Tönen loben spricht für sich. Mit „Sommernacht“ ist nun ihr neustes Buch ...

Lucy Foley hat sich als Thrillerautorin bereits einen Namen gemacht. Dass selbst Promis wie Reese Witherspoon sie in den höchsten Tönen loben spricht für sich. Mit „Sommernacht“ ist nun ihr neustes Buch erschienen.

Zum Inhalt: Will und Julia sind das perfekte Paar- sie sind attraktiv, ehrgeizig und erfolgreich. So verwundert es niemanden, dass das Paar schon nach kurzer Zeit beschließt zu heiraten. Die Hochzeit soll auf einer verlassenen Insel vor der Küste Irland stattfinden. Unten den Hochzeitsgästen sind befinden sich alte Freunde, ehemalige Liebhaber, unliebsame Verwandte und alle bringen ihre dunklen Geheimnisse mit auf die Insel. Als ein Sturm aufzieht und die Insel von Festland abschottet gibt es kein Entkommen mehr.

Lucy Foley ist mit diesen Buch ein wirklich packender Thriller gelungen. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben, sodass wir tief in die Gedankenwelt der unterschiedlichen Charaktere vordringen. Schnell wird klar, dass auf dieser einsamen Insel irgendwas vor sich geht. Auch wenn lange nicht greifbar ist, was genau es ist.

Die unterschiedlichen Personen sind gut herausgearbeitet und man erfährt nach und nach immer mehr Geheimnisse, die sich am Ende zu einem schrecklichen Gesamtbild zusammensetzen. Die Spannung wird kontinuierlich zum Ende hin aufgeht und entlädt sich dann ganz abrupt wie bei einen Unwetter.

Die Autorin hat hier ein sehr atmosphärisches Bild geschaffen, das Setting ist perfekt für die Story- rau und ungeschliffen, den Gezeiten ausgesetzt. Das Cover unterstützt das Ganze hervorragend, so hatte ich direkt ein konkretes Bild im Kopf.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, das Ende hat mich wahnsinnig überrascht. Es war sehr raffiniert gelöst und hat perfekt zum Buch gepasst. Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 08.06.2021

Packend bis zum Schluss

Der Bruder
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„Der Bruder“ von Christine Brand ist der dritte Fall für Ermittler Sandro Bandini und Journalistin Milla. Bei den Büchern handelt es sich um abgeschlossene Fälle, die auch einzeln gelesen werden können. ...

„Der Bruder“ von Christine Brand ist der dritte Fall für Ermittler Sandro Bandini und Journalistin Milla. Bei den Büchern handelt es sich um abgeschlossene Fälle, die auch einzeln gelesen werden können. Da die Hauptcharaktere allerdings die selben bleiben, empfiehlt es sich mit dem ersten Band zu starten.

Zum Inhalt: Rechtsmedizinerin Irena kehrt in ihr Heimatdorf zurück, um das Haus ihres verstorbenen Vaters auszuräumen. Sie verbindet allerdings nur schreckliche Erinnerungen mit ihrem Heimatdorf, da dort vor 30 Jahren ihr Bruder verschwand, was Irenas Familie zerstörte.
Gleichzeitig erschüttert der Fall eines vermissten Jungen die Berner Polizei und Sandro und sein Team tun alles, um den kleinen Jungen lebend zu finden. Dabei stoßen sie auf widersprüchliche Hinweise und es wird schnell klar, dass der Fall viel größere Wellen schlägt als bisher angenommen. Und auch Irena beginnt im Falle ihres Bruders erneut nach Hinweisen zu suchen.

Das Cover, eigentlich doch ziemlich schlicht, finde ich total beklemmend. Und genauso hat sich auch dieser Krimi angefühlt. Kindesentführung und Missbrauch sind sowieso furchtbare Themen und dieses Buch greift sie wirklich packend auf. Ich war von Beginn an total gefesselt und habe mitgefiebert, ob sie den kleinen Jungen rechtzeitig finden.
Viel spannender allerdings fand ich den Fall um Irenas Bruder. Das Ende hat mich total geschockt und überrascht. Genauso sollte ein guter Krimi sein.

Das Buch ist gut geschrieben, in den Kapiteln wechseln die Perspektiven, sodass man die unterschiedlichen Protagonisten parallel verfolgt. Die Ermittlung und somit der Fall ist schlüssig aufgebaut und wirkt realistisch. Generell hat man bei diesem Buch das Gefühl, dass sich alles genauso zugetragen haben könnte. Das macht auch das erschreckende an der Geschichte aus.

Die persönlichen Auseinandersetzungen der Personen untereinander kam mir in diesem Buch etwas zu kurz, wo ja doch ein paar Sachen passiert sind, über die man stärker reden müsste z.B (Achtung kleiner Spoiler) Bettinas PTBS, Sandros „Ausrutscher“ und seine Beziehung zu Milla. Auch Irenas Abschluss mit ihrer Vergangenheit kam mir etwas zu kurz, nachdem sie im ganzen Buch ein irres Tempo vorgelegt hat, um den Fall ihres Bruders zu lösen.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall!

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Veröffentlicht am 05.06.2021

Wie gut kennst du deine beste Freundin?

Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du
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Claire Douglas ist eine bekannte Thriller-Autorin und landet mit ihren Büchern regelmäßig auf den Spiegel-Bestseller/Listen. Im Fokus stehen dabei meist starke Frauenfiguren und meistens ist nichts so, ...

Claire Douglas ist eine bekannte Thriller-Autorin und landet mit ihren Büchern regelmäßig auf den Spiegel-Bestseller/Listen. Im Fokus stehen dabei meist starke Frauenfiguren und meistens ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Zum Inhalt: im Alter von 12 bis 14 sind Jess und Heather beste Freundinnen. Jess findet bei Heather und ihrer Familie ein Zuhause, das ihre eigene Mutter ihr nicht bieten kann. Als Heathers Schwester Flora 1994 spurlos verschwindet, zerbricht die Freundschaft der beiden Mädchen. Gute 20 Jahre später erschüttert ein grauenhafter Mord die ehemalige Heimatstadt der Mädchen. Und Tatverdächtig ist ausgerechnet Heather. Jess, die inzwischen Reporterin ist, versucht sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen und alte Wunden werden erneut aufgerissen.

Wer schon einige Bücher von Claire Douglas gelesen hat, wird merken, dass sie immer nach einem gewissen Schema ablaufen. Frühere Freundschaft wird von einem u überschattet, es gehen ereignislose Jahre ins Land, bis etwas passiert, was wieder Staub aufwirbelt und eine düstere Vergangenheit enthüllt. Finde ich nicht schlimm, dass das so ist. Wenn es überzeugend geschrieben ist, bin ich trotzdem bestens unterhalten und rätsel gerne mit, wie es wohl ausgehen wird. Bei diesem Buch, war ich mir schon relativ früh sicher, den Ausgang der Geschichte zu kennen. Und nach Abschluss des Buches muss ich sagen, dass ich mit meiner Vorhersage ziemlich gut lag.

Abgesehen davon, dass Story ziemlich berechenbar war, fand ich das Buch wirklich packend geschrieben. Es wird ab der ersten Seite Spannung aufgebaut. Die Rückblicke ins Jahr 1994 und die wechselnden Perspektiven geben dem Leser genug Hintergrundinformationen und Einblicke in die Gedanken der Figuren, um die Story mit Leben zu füllen. Diese Erzählstruktur verrät allerdings auch sehr viel. Und da wir uns nicht auf einen Hauptcharakter fokussieren, kann ich schwer eine Beziehung zu den Figuren aufbauen.

Claire Douglas hat mich wieder sehr gut unterhalten, auch wenn sie es diesmal nicht geschafft hat, mich zu überraschen. Ein solider Thriller, der nur ein paar kleine Schwachstellen hat.

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Veröffentlicht am 04.06.2021

Denn die erste Liebe ist nie vergessen

Durch die kälteste Nacht
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„Durch die kälteste Nacht“ ist der Auftakt der neuen „Compass“-Reihe von Brittainy C. Cherry. Das Buch enthält direkt zu Beginn eine Triggerwarnung und behandelt Themen wie den Tod eines Familienmitglieds, ...

„Durch die kälteste Nacht“ ist der Auftakt der neuen „Compass“-Reihe von Brittainy C. Cherry. Das Buch enthält direkt zu Beginn eine Triggerwarnung und behandelt Themen wie den Tod eines Familienmitglieds, Panikattacken und sexuelle Belästigung. Zum ersten Mal habe ich auch das Wort „Jagdunfall“ in einer Triggerwarnung gelesen, was mir irgendwie komisch vorkam, da ich das jetzt nicht sonderlich triggernd finde, aber sicherlich wollte man einfach vorsichtshalber alles abdecken.

Zum Inhalt: Jax und Kennedy lernen sich im Ferienlager kennen und obwohl oder vielleicht gerade weil sie nicht unterschiedlicher sein könnten, werden sie beste Freunde. Doch im Laufe der Zeit verlieren sie sich aus den Augen. Bis sie sich, vom Schicksal geführt, nach 15 Jahren wiedertreffen sollen. Beide haben harte Schicksalsschläge wegstecken müssen und schwere Verluste erlitten. Aber beide kämpfen sich zurück ins Leben und finden eine alte Freundschaft wieder und entdecken neue Gefühle.

Das Cover ist farblich wieder ganz toll gestaltet und passt zu den restlichen Büchern, die ich von der Autorin besitze. Brittainy C. Cherry hat hier wieder eine wundervolle Geschichte geschaffen. Die zwei Protagonisten sind wahnsinnig sympathisch und es hat mir in der Seele wehgetan sie leiden zu sehen. Trotzdem muss ich gestehen, dass in diesem Buch mein Herz für die Nebencharaktere schlägt. Die liebe und gütige Joy, die von den anderen Stadtbewohnern so verkannt wird und wie eine Großmutter für Jax ist. Und die witzige Connor, der so zielstrebig ist und Geld verdienen will um seiner Mom zu helfen. Und Yoana, die ebenso einen Verlust erlitten hat wie Kennedy, aber bedingungslos für ihre Schwester da ist.

Das Buch war wieder sehr emotional und hat mich beim Lesen wirklich mitgenommen. Die Zeitsprünge haben mir wirklich gut gefallen und dem Buch eine ganz besondere Dynamik gegeben. Die Spitznamen von Jax und Kennedy füreinander sind einfach nur süß und von so einer Liebe kann jeder nur träumen.

Toll fand ich auch die eingestreuten Fremdwörter wie „Solivagant“ oder „Basorexie“, sie unterstreichen, was für ein faszinierender Charakter Jax ist.

Dieses Buch ist einfach toll, vielleicht sogar mein bisher liebstes von Cherry.

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