überraschend großartig
Shatter MeShatter me ist eins dieser Bücher, um die ich mich aufgrund des großen Internethypes lange Zeit gedrückt habe. Denn meistens enttäuschen mich diese Bücher dann. Aber weil ich ja trotzdem neugierig war, ...
Shatter me ist eins dieser Bücher, um die ich mich aufgrund des großen Internethypes lange Zeit gedrückt habe. Denn meistens enttäuschen mich diese Bücher dann. Aber weil ich ja trotzdem neugierig war, hab ichs dann eben doch gelesen. Und ich fands überraschenderweise total genial. Verstehe den Hype um diese Reihe.
An den ungewöhnlichen Erzählstil mit den Durchstreichungen muss man sich vllt am Anfang gewöhnen, aber das trägt massiv zur Stimmung bei. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin, ihr Kampf mit sich selbst und ihren Gedanken wird da sehr anschaulich rübergebracht. Besonders bevor man sie näher kennenlernt wirkt sie destruktiv, verängstigt, teilweise manisch.
Ich fands total interessant, wie durch den ungewöhnlichen Einstieg eine völlig andere Storyline von mir erwartet wurde, als sie sich letztendlich entfaltet hat.
Das Thema selbst fand ich ansprechend und stimmig aufgebaut, hatte so ein bisschen X-Men Feeling für mich. Die dystopischen Züge der Geschichte sind auf jeden Fall spürbar, auch wenn man vom Worldbuilding selbst noch nicht unbedingt viel mitbekommt. Das was geschildert wird betrifft hauptsächlich Juliettes eigene Lebensumstände, von der Außenwelt hat sie wenig mitbekommen. dadurch sieht man als Leser aber zusammen mit der Protagonistin alles zum ersten Mal, was gut gemacht ist.
Es werden verschiedene Bindungen in diesem Band aufgebaut und gibt erstmal eine sehr stereotypische Unterteilung der Figuren in "gut" und "Böse", ich nehme mal an hier gibt es für den Verlauf der Handlung innerhalb der Reihe das meiste Potential.
Mir hats auf jeden Fall gut gefallen