Eine Schneise der Verwüstung
JohnYoko war für mich letztes Jahres eines dieser überraschenden Highlight-Bücher und umso neugieriger war ich, wie es wohl mit ihr weitergehen würde. Band 2 spielt circa 5 Jahres später, knüpft aber trotzdem ...
Yoko war für mich letztes Jahres eines dieser überraschenden Highlight-Bücher und umso neugieriger war ich, wie es wohl mit ihr weitergehen würde. Band 2 spielt circa 5 Jahres später, knüpft aber trotzdem unmittelbar an die Ereignisse des vorherigen Bandes an. Insgesamt nicht ganz so mitreißend wie Band 1, aber weiterhin sehr solide.
Yoko war es nicht nur gelungen Rache zu üben, sondern auch ungeschoren mit einer neuen Identität als John davonzukommen. Aber sie ist rastlos und dazu kommt, dass auch die Polizei weiterhin nach ihr sucht. Als ihre Identität droht enttarnt zu werden, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei und Yoko muss erneut zu drastischen Mitteln greifen.
Yoko spielt wie ein Puppenspieler mit den Erwartungen der Menschen, manipuliert sich aus diversen brenzligen Situationen heraus und zieht eine erneute Schneise der Verwüstung und des Todes hinter sich her.
Die Geschichte ist wieder super wendungsreich und voller Überraschungen. Yoko hat noch einige Tricks auf Lager und mogelt sich mal wieder auf fantastische Weise aus den Fängen derer, die sie verfolgen. Teilweise ist das fast schon ein bisschen tot much, stellenweise sehr überzogen, wie sie es auch hier wieder schafft quasi im Alleingang derartig viel Chaos und Unruhe zu stiften. Trotzdem ist es einfach super unterhaltsam.
Das Ende ist wieder mal sehr offen gestaltet, sodass man auf ein weiteres Buch hoffen darf.