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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

Starker zweiter Band

Serpent Queen 2. In Love She Falls
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Ich fand ja schon Band 1 super fesselnd und mitreißend, aber dieser zweite Teil hat für mich sogar nochmal einen obendrauf gesetzt. Cahiras Wandlung von der Heldin zur Antiheldin, der Verlust ihrer Selbst ...

Ich fand ja schon Band 1 super fesselnd und mitreißend, aber dieser zweite Teil hat für mich sogar nochmal einen obendrauf gesetzt. Cahiras Wandlung von der Heldin zur Antiheldin, der Verlust ihrer Selbst und der Verrat durch Natrix waren packend und atmosphärisch geplottet und eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle.

Besonders spannend fand ich die Reise nach Nyrestia erzählt, wo neue Verbündete und alte Feinde auf Cahira und Atlas warten. Die Geschichte hatte für mich einfach alles: Freundschaft, Liebe, schwere Entscheidungen, Selbstaufopferung und einen strahlenden Neuanfang. Einfach ein richtig tolles Fantasybuch.

Ich habs sehr gern gelesen und war wieder sehr gebannt von der Story. Für mich ein richtig starker zweiter Teil, der mich wieder absolut gecatcht hat. Die wechselnden Perspektiven fand ich auch hier wieder sehr stimmungsvoll, vor allem auch alles rund um Aruna. Ich hab so mitgefiebert und mitgebangt.

Für mich ein überaus gelungener Abschluss der Dilogie.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Bisschen viel Testosteron und toxische Männlichkeit

Devil's Kitchen
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Candice Fox bedient als Autorin für meine Empfinden eine große Bandbreite an Themen, wodurch ihre Thriller für mich eigentlich immer interessant sind. Das New Yorker Setting rund um eine Feuerwehreinheit ...

Candice Fox bedient als Autorin für meine Empfinden eine große Bandbreite an Themen, wodurch ihre Thriller für mich eigentlich immer interessant sind. Das New Yorker Setting rund um eine Feuerwehreinheit fand ich super spannend und war auch relativ schnell gefesselt von der Dreistigkeit und Perfidität der Truppe. Bis zum Schluss habe ich die Handlung fast schon fassungslos verfolgt. Echt starke geplottet.

Die Gruppe rund um die Feuerwehrmänner war schon schwierig im Handling, da bin ich ganz ehrlich. Ich mag diese zur Schau gestellte Männlichkeit und die ganzen sexuellen Anspielungen überhaupt nicht und die derbe Sprache innerhalb des Trupps war manchmal nicht so meins. Aber es passt natürlich zur Handlung und dem Setting.
Was ich an sich aber von Anfang an total cool fand war der Teamzusammenhalt, auch wenn er zu einen Teil auf den kriminellen Aktivitäten und der damit verbundenen Loyalität beruht.

Super spannend und irgendwann sogar interessant als die Haupthandlung um die kriminelle Einheit fand ich alles rund um Andys eigene Geschichte, ihren Werdegang und ihre Background Story. Ich bin zwar normalerweise kein Fan dieser Superhelden-Protagonisten, die jegliche Fähigkeiten und Spezialkenntnisse in sich vereinen, weil ich das immer irgendwie unauthentisch finde, aber sie ist so eine taffe, coole Protagonistin, dass ich sie trotzdem total mochte und wahnsinnig bewunderte.

Die Story entwickelt sich recht rasant, es tun sich verschiedene Hinweise und Nebenschauplätze auf. Mit der Enthüllung zum Ende hätte ich trotzdem im Leben nicht gerechnet. Das finale fühlte sich fast schon nach Kahlschlag an, passte aber richtig gut zum erst der Story. Das ende lässt außerdem eine Fortsetzung in Form weiterer Fälle vermuten, was mir sehr gefallen würde.

Abgesehen von der toxischen Maskulinität für mich ein sehr gelungener Thriller. Wie glaubwürdig diese Geschichte ist, sei mal dahingestellt, das war schon ganz schön dick aufgetragen. Da ich mich aber gut unterhalten gefühlt habe, kann ich das verzeihen.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Magische Geschichten

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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Akram El-Bahay hat eine Art zu schreiben, die für mich Geschichten wahrhaft lebendig macht. Hier sogar im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine Figuren reisen in die Bücher berühmter Geschichten, treffen ...

Akram El-Bahay hat eine Art zu schreiben, die für mich Geschichten wahrhaft lebendig macht. Hier sogar im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine Figuren reisen in die Bücher berühmter Geschichten, treffen auf Buchfiguren und stellen sich den Gefahren und Schrecken der Geschichten. Eine fabelhafte Idee, die wunderbar umgesetzt wurde und Lust auf mehr macht.

Ich mochte wie diese urbane Fantasy die Realität Londons mit den buchigen Welten und ihren Bewohnern verknüpft. Die Geschichten, die hier im Fokus stehen sind gut gewählt. Nicht nur weil sie bekannt, sondern auch sehr unterschiedlich vom Setting angelegt sind, sodass es viel zu entdecken gibt und man als Leser in verschiedene Stimmungen/Atmosphären eintaucht.

Die Geschichte ist abenteuerlich, spannend zu verfolgen und gespickt mit Figuren, die einem ans Herz wachsen. Und vor allem finden spürbare Entwicklungen im Mindest der Figuren und in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen statt. Es gibt ein Igel interessante Offenbarungen, die die Geschichte zusätzlich spannend und interessant machen. Der konstante Wettlauf gegen eine unbekannte Gefahr und eine andere Interessengruppe geben der Geschichte Tempo.

Für mich ist das ein Buch in dem man geradezu versinken kann und das einen die Realität vergessen lässt. Ich bin so froh, dass diese Geschichte noch nicht auserzählt ist und es definitiv ein Wiedersehen mit den Figuren geben wird. Denn ich habe das Gefühl, dass es noch einiges zu entdecken und ein paar Geheimnisse zu lüften gibt.

Für mich ein ganz wunderbaren Buch über die Liebe zu Büchern, besonderen Fähigkeiten und magischen Geheimnissen. Habs von der ersten Seite an sehr geliebt.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Eine wunderschöne, einfühlsame Geschichte

Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san
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Ich habe das Buch als eBook gelesen und hatte formattechnisch vor allem anfangs Probleme die Abschnitte aus Sanago-Sans Sicht von denen aus Mikiki-Chans Sicht zu unterscheiden. Das liegt darin, dass die ...

Ich habe das Buch als eBook gelesen und hatte formattechnisch vor allem anfangs Probleme die Abschnitte aus Sanago-Sans Sicht von denen aus Mikiki-Chans Sicht zu unterscheiden. Das liegt darin, dass die Perspektive quasi mitten im Fließtext wechselt, ohne dass es einen Absatz oder eine andere Art der Kennzeichnung gibt. Das finde ich eher ungeschickt, aber man gewöhnt sich irgendwann dran.

Jedes der einzelnen Kapitel handelt von einer Begegnung, einer Buchempfehlung und einem bestimmten Gericht. Dieses gleichbleibende Schema X hat mir gut gefallen und mich verlässlich unterhalten. Stückweise lernt Sanago-San mit Verlauf der Handlung auch mehr über ihren verstorbenen Bruder und letztendlich auch über sich selbst.

Ich mag, wie sich in jedem Kapitel auch immer eine Weisheit/ ein Ratschlag zu verschiedenen Lebenslagen und Lebensfragen verbirgt. Und ganz langsam findet Sanago-San nicht nur eine Verbindung zu ihrem Bruder in Tokyo, sondern auch Familie, Freunde und letztendlich sogar die Liebe. Es ist eine sanftmütige, ruhige Geschichte, in der die Figuren einander sein lassen, wie sie sind und auch lernen sich ebenso selbst zu akzeptieren.

Die Geschichte ist vllt leise, aber positiv und bestärkend, voller Begegnungen, die das Leben der beteiligten Personen bereichern und ihnen helfen, ihren Platz und ihre Bestimmung zu finden. Ich fands richtig schön zu verfolgen.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Wieder ein spektakulär sonderlicher Fall

Der Inugami-Fluch
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Ich lese die Reihe rund um den Privatdetektiv Kosuke Kindaichi wahnsinnig gern, weil sie diesen Detektiv Conan Flair hat, den ich super einnehmend finde.
Ich hatte das Gefühl, dass dieser aktuelle Fall ...

Ich lese die Reihe rund um den Privatdetektiv Kosuke Kindaichi wahnsinnig gern, weil sie diesen Detektiv Conan Flair hat, den ich super einnehmend finde.
Ich hatte das Gefühl, dass dieser aktuelle Fall deutlich brutaler ist als die vorangegangenen. Auf jeden Fall waren die Mordfälle wieder wahnsinnig spektakulär und ein bisschen unheimlich. Vor allem das Arrangement der Leichen und der Bezug zu den Familieninsignien- wow das war richtig klasse konstruiert.

Ich fand auch die Familiengeschichte, wie für diese Fälle inzwischen signifikant, sehr packend und vielschichtig geplottet. Durch die immer neuen Enthüllungen ist es durchweg spannend und interessant zu verfolgen. Die ganze Familie ist durchtrieben, selbstsüchtig und selbstgerecht. Dadurch entsteht zunehmend der Eindruck, dass die verdienen, was auf dem Familienanwesen geschieht.

Die Tricks und Täuschungen innerhalb dieser Geschichte fand ich absolut genial. Gemessen daran war mir das Ende dann eigentlich schon zu versöhnlich. Aber dieses Buch hat mich wieder grandios unterhalten und einfach Spaß beim Miträtseln gemacht. Die Atmosphäre war wunderbar makaber und schauerlich und trägt maßgeblich zum Unterhaltungswert der Geschichte bei.

Fands wieder absolut großartig.

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