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CynthiaM94

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2025

Perfide Psycho-Spielchen

Don't Let Her Stay
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Ich lese mittlerweile ganz gerne Psychothriller, vor allem wenn sie vor allem auf psychologischer Manipulation basieren und ansonsten komplett ohne Gewalt und Brutalität auskommen. Dieses Buch war ein ...

Ich lese mittlerweile ganz gerne Psychothriller, vor allem wenn sie vor allem auf psychologischer Manipulation basieren und ansonsten komplett ohne Gewalt und Brutalität auskommen. Dieses Buch war ein echtes Katz-und-Maus Spiel und zwischendurch hat mir ganz schön der Kopf geschwirrt bei all den Täuschungen und falschen Anschuldigungen.

Die Geschichte wird komplette aus Joannes Sicht erzählt, diese wirkt aber zunehmend wie eine unzuverlässige Protagonistin und ich habe immer sehr geschwankt, ob sie wirklich so massiv von Chloe gegaslightet wird, oder tatsächlich langsam aber sicher den Verstand verliert. Dadurch ist das Buch wirklich fesselnd und man versucht konstant mitzurätseln, was da eigentlich vor sich geht. Die Bedrohungslage scheint sich kontinuierlich zuzuspitzen, aber ist sie auch real? Auf jeden Fall ist die Story super temporeich und nervenaufreibend erzählt.

Die Auflösung fand ich dann aber fast einen Ticken too much und wirkt auch ein bisschen übers Knie gebrochen. Zumindest geht am Ende alles wirklich super schnell, sodass es einem vorkommt, als würden sich die Ereignisse plötzlich überschlagen. Das kam mir aus einem anderen Buch tatsächlich auch etwas bekannt vor, sodass die Überraschung am Ende bei mir nicht ganz so groß war.

Insgesamt aber einfach sehr solide und ein richtiger Pageturner.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Ich hab geheult wie lange nicht mehr

Pack Up the Moon
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Das Buch erinnert von der Grundidee ein bisschen an „P.S. Ich liebe dich“. Da es aber lange nichts ähnliches unter den von mir gelesenen Büchern gab, fand ich das überhaupt nicht schlimm. Und abgesehen ...

Das Buch erinnert von der Grundidee ein bisschen an „P.S. Ich liebe dich“. Da es aber lange nichts ähnliches unter den von mir gelesenen Büchern gab, fand ich das überhaupt nicht schlimm. Und abgesehen von der Grundidee, gab es auch sonst eher wenig Parallelen. Die Geschichte ist auch einfach superschön, unfassbar herzlich und emotional ergreifend. Ich hab dieses Buch sehr gemocht.

Super spannend fand ich die Erzählweise. Lauren und Joshs Handlungsstränge werden zeitlich gegenläufig erzählt, Laurens Perspektive ist zudem teilweise in Briefform verfasst, was ich sehr besonders finde. Ich finde dadurch bekommt man vor allem zu Lauren schnell einen intensiven Draht und tiefe Einblicke darin, was sie bewegt. Aber auch Josh wächst einem schnell ans Herz, wie er sich mit Babysteps vorwärts kämpft, weitermacht und sich ein neues Leben aufbaut.

Ich hatte erst ein bisschen Angst, dass die Geschichte kitschig und vorhersehbar sein könnte, aber das fand ich überhaupt nicht. Es ist einfach die Geschichte einer richtig großen Liebe, von Seelenverwandtschaft und tiefer Verbundenheit. Das Buch erzählt die Geschichte einer Liebe, wie sie sich jeder wünscht. Und davon, was passiert, wenn diese Liebe plötzlich weg ist. Josh Weg wirkte sehr nahbar und realistisch und ist emotional verwundbar erzählt.

Meine Güte, dieses Buch hat mich so fertig gemacht, ich hab quasi ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund. Dieses Buch ist so traurig, aber gleichzeitig so unendlich schön und voller Liebe, die man durch die Seiten spürt. Dieses Buch kann einem echt das Herz brechen, aber es ist auch eine ganz wundervolle Geschichte über Familie, Freundschaft und darüber, nach einem Schicksalsschlag weiterzumachen.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Richtig heftig

Die Schwester des Serienkillers
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Ich mag die Reihe von Alice Hunter super gerne, vor allem weil die Bücher immer einen überraschenden psychologischen Twist an sich haben und ich jedes Mal versuche diesen vorherzusehen. Bis jetzt scheitere ...

Ich mag die Reihe von Alice Hunter super gerne, vor allem weil die Bücher immer einen überraschenden psychologischen Twist an sich haben und ich jedes Mal versuche diesen vorherzusehen. Bis jetzt scheitere ich aber jedes Mal kläglich- und ich liebe es. Das gibt den Büchern in meinen Augen nochmal einen besonderen Kick.

Ich finde von allen bisherigen Bänden ist dieser bisher für mich der brutalste und auch der gruseligste, bin aber auch überhaupt kein Fan dieser Art fieser Kinderreime- da bekomm ich echt Gänsehaut. Es gibt drei Erzählperspektiven: Anna in der Gegenwart, Anna in der Vergangenheit und die Täterperspektive. Mir war super lange überhaupt nicht klar, wie die Ereignisse zusammenhängen könnten, aber die Auflösung war einfach super.

Das Ende kommt sehr überraschend, die Ereignisse überschlagen sich dann recht schnell und tatsächlich habe ich da auch noch ein paar wenige offene Fragen. Aber insgesamt fand ichs wieder großartig konstruiert und die Enthüllung am Ende super unerwartet. Generell fand ich das Buch wieder spannend und wendungsreich. Es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Ich finde die Reihe wird von Buch zu Buch besser, hier gab es aus meiner Sicht keine Längen und kaum was zu meckern. Echt top

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein ungewöhnliches Leben

Pearly Everlasting
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Ich liebe Geschichten über ungewöhnliche, besondere Freundschaften und was könnte da besser passen als die Freundschaft und tiefe Verbundenheit zwischen einem Mädchen und einem Bären. Ich hab am Anfang ...

Ich liebe Geschichten über ungewöhnliche, besondere Freundschaften und was könnte da besser passen als die Freundschaft und tiefe Verbundenheit zwischen einem Mädchen und einem Bären. Ich hab am Anfang noch gedacht, die Geschichte gibt so Dschungelbuch-Vibes- ein wilder, ungezähmtes Leben, endlose Freiheit und ein unkonventioneller Lebensstil. Teilweise trifft das auch zu, aber die Geschichte ist ernster, tiefgründiger und ein Stück weit auch eher melancholisch angelegt. Es ist auch eine Geschichte von Entbehrung und Verlust, von der Unbarmherzigkeit der Natur und der Menschen.

Das Setting fand ich interessant angelegt: ein Holzfällercamp in Kanada, wo Pearly und ihre Schwester mit den Eltern leben. Der Vater selbst arbeitet als Koch im Camp und die Mutter hat sich einen Status als Heilerin/ weise Frau erarbeitet. Die Lebensbedingungen werden plastisch geschildert, man bekommt ein gutes Gespür davon, wie reich und arm zugleich diese Art zu Leben ist.

Es ist eine ruhige Geschichte von nicht greifbarer Schönheit. Die Verbindung zwischen Pearly und Bruno lässt einem das Herz schwer werden, vor allem als die beiden, abgeschnitten von ihrer Heimat, auf sich allein gestellt sind. Es geht viel auch um die Weggefährten, die Pearly begleiten, die Menschen, die nicht wegsehen und ihr beistehen und die alle auf ihre Art auch besonders sind. Vor allem die Gegensätze zwischen dem zivilisierten Leben und dem Camp fand ich sehr eindrücklich dargestellt, was sich auch in Pearly und ihrer Schwester widerspiegelt. Die eine träumt von Modekatalogen und die andere vom Durchstreifen des Waldes mit ihrem Bärenbruder.

Der Geschichte wohnt eine zarte Melancholie inne und hat mich stellenweise wirklich ergriffen. Natürlich sollte man derartige Geschichten nicht verklären und romantisieren, denn ein Bär gehört genauso wenig in ein Holzfällercamp, wie ein kleines Mädchen ein Maskottchen ist. Aber für einen fiktiven historischen Roman fands ich sehr gelungen und man kann sich gut vorstellen, dass die Geschichte so ähnlich irgendwo zugetragen haben könnte.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

süße Romcom, teilweise bisschen überdramatisch

Maybe Meant To Be
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"What Happens After Midnight" war letztes Jahr eines der Bücher, die mir besonders positiv im Gedächtnis geblieben sind und daher war ich super neugierig auf den neuen Roman der Autorin. Und ich fand diese ...

"What Happens After Midnight" war letztes Jahr eines der Bücher, die mir besonders positiv im Gedächtnis geblieben sind und daher war ich super neugierig auf den neuen Roman der Autorin. Und ich fand diese twistet Lovestory rund um das "my best Friends brother"-Trope richtig schön. Auch wie hier Themen wie Freundschaft, Familie und Coming Out thematisiert wurden, hat mich sehr angesprochen. Teilweise fand ich die Story, gemessen am Alter der Protagonisten, aber etwas überdramatisiert und auch ein bisschen zu konstruiert.

Was ich super geliebt habe und auch einfach wahnsinnig cute fand, dass war diese bedingungslose Liebe zwischen Charlie und Sage, aber auch zwischen Charlie und Nick. Ich hab den Vibe zwischen ihnen und diese ganzen wundervollen Erinnerungen, die sie teilen, total genossen und ich fand, dass hat eine schöne emotionale Basis für die Story geschaffen. Generell war das gesamte Campus-Leben auch einfach super cool und ich fand das Setting sehr ansprechend.

Teilweise fand ich das Datingverhalten von Charlie etwas überzogen und fand generell dieses ganze Gerede am Campus, und welcher Wert diesem Beigemessen wurde, etwas überzogen. Dafür mochte ich dann aber, wie gelassen Lukes Coming Out aufgenommen wurde und generell wie verständnisvoll und aufgeschlossen alle waren. Generell- wie cute war bitte Luke?!

Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, ein bisschen drehte sich die Story zwischenzeitlich für mich im Kreis, das hätte es gar nicht gebraucht, trotzdem war die Geschichte sehr kurzweilig. Es gab schöne Schmunzeln-Momente und ein paar sehr herzerwärmende Zeilen. Fand schon, dass das eine süße Romcom war.

Mir hats wieder gut gefallen und ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der eine süße Campus-Lovestory und eine starke Freundschaftsgeschichte sucht.

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