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Veröffentlicht am 12.01.2024

Abrechnung

Oxen. Pilgrim
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Die Niels Oxen-Reihe ist für mich so eine Buchreihe, die ich zwar nicht super akribisch verfolge, wo ich aber letztendlich jedes Buch sehr ansprechend und spannend fand und mich freue, wenn ich zufällig ...

Die Niels Oxen-Reihe ist für mich so eine Buchreihe, die ich zwar nicht super akribisch verfolge, wo ich aber letztendlich jedes Buch sehr ansprechend und spannend fand und mich freue, wenn ich zufällig auf einen neuen Band stoße. Man sollte die Bücher schon zusammenhängend lesen, kommt aber auch gut rein, wenn man quereinsteigt oder zwischendurch wie ich mal längere Pausen von der Reihe macht.

Zum Inhalt: Nach seinem letzten Fall, der ihn in den Katakomben fast das Leben gekostet hat, versucht Niels Oxen sein Leben ruhiger angehen zu lassen. Doch dann holt ihn der Fall wieder ein, denn einer der Drahtzieher ist noch auf freiem Fuß. Gemeinsam mit Franck will Oxen dem Ganzen endlich ein Ende setzen.

Was mir hier gefällt sind die vielen kurzen Kapitel und schnell wechselnden Erzählperspektiven, wobei man nicht bei jeder weiß, welchem Charakter sie zuzuordnen ist. Man bekommt aber schnell ein Gespür dafür, welche Perspektiven zusammengehören und wer in welchem „Team spielt“. In diesem Buch wird das Team rund um Oxen ziemlich aufgemischt und jeder könnte ein potentieller Verräter sein, denn der Fall in den das Team verwickelt wird, ist größer als gedacht.

Hier wird viel mit den Interessen und Loyalitäten der einzelnen Figuren gespielt und so wird auch der Leser immer wieder an der Nase herumgeführt. Das hat mir richtig gut gefallen und hatte diese Spionage/Doppelagenten-Vibes, die einfach cool sind. Die Handlung ist toll inszeniert und dadurch wirklich durchweg spannend und sehr undurchsichtig, aber immer mit genau so vielen Erklärungen und Andeutungen, dass man als Leser unbedingt dranbleiben will. Und das Ende des Buches war einfach total Badass!

Ich mag den Schreibstil der Reihe total gern. Jede der Figuren hat so ihre Eigenheiten und Sprechweisen, was dazu beiträgt die unterschiedlichen Perspektiven auseinander zu halten. Und ich mag, dass das Team auch Fehlschläge einstecken oder gute alte Polizeiarbeit à la Klinkenputzen ableisten muss. Das wirkt authentischer und macht die Figuren nahbarer. Inzwischen ist mir das Team auch ein bisschen ans Herz gewachsen und besonders Oxen der Pilger gefällt mir sehr gut.

Gelungene Fortsetzung, wie immer sehr lesenswert

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Veröffentlicht am 12.01.2024

Coole Sci-Fi Fantasy Mischung

Star Bringer
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Tracy Wolff ist als Autorin aktuell ja etwas umstritten, weshalb ich mir unschlüssig war, ob ich das Buch lesen soll. Vor allem weil es vom Klappentext her auch an das Werk eines anderen Autors erinnert. ...

Tracy Wolff ist als Autorin aktuell ja etwas umstritten, weshalb ich mir unschlüssig war, ob ich das Buch lesen soll. Vor allem weil es vom Klappentext her auch an das Werk eines anderen Autors erinnert. Trotzdem war ich neugierig und wollte des Sache eine Chance geben und muss sagen: die Geschichte selbst hat mir erstaunlich gut gefallen. Und ich will gerne wissen, wie es weitergeht.

Zum Inhalt: Kalinda ist die Tochter der Kaiserin der neun Planeten und sich ihrer wichtigen Funktion durchaus bewusst. Umso erfreuter ist sie, als sie die Gelegenheit bekommt, ihre Mutter auf Caelestis bei der Enthüllung lebenswichtiger Forschungsergebnisse zu vertreten. Aber dann wird die Raumstation angegriffen und Kali findet sich auf einem flüchtenden Schiff wieder, als Teil einer ungewöhnlichen Besatzung.

Mit den vielen unterschiedlichen Figuren, ihren Hintergründen und Intentionen muss man anfangs erstmal warm werden. Denn natürlich will sich niemand dem bunt zusammengewürfelten Grüppchen zuerst offenbaren. Die Zusammenstellungen hat was von anderen „Antihelden-Formaten“ wie „Guardians of the Galaxy“, was den Charme und Witz der Geschichte für mich ausgemacht hat.

Die Story selbst bleibt bis zum Schluss eher nebulös und mündet in eine ziemliche erschreckende Enthüllung, die auf mindestens einen Folgeband schließen lässt. Fands aber durchaus interessant und spannend mehr über die neun Planeten, ihren Glauben und die nahende Bedrohung zu erfahren. So setzt sich nach und nach ein größeres Bild zusammen, das über das Schicksal der einzelnen Besatzungsmitglieder hinausgeht.

Neben der Sci-Fi Storyline geht es auch um Freundschaft, Liebe und Loyalität. Die Geschichte ist durch die kurzen Kapitel und die schnellen Perspektivwechsel sehr kurzweilig und temporeich zu lesen. Es passiert relativ viel und gibt sehr viele verschiedene Handlungsschauplätze, wodurch es immer wieder etwas zu entdecken gibt, die Story aber gleichzeitig etwas oberflächlich bleibt.

Bin trotz allem neugierig, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Schon sehr klischeehaft

Things We Never Got Over (Knockemout 1)
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„Things we never got over“ ist eins dieser Bücher, die ich aufgrund ihres Hypes in den sozialen Medien gekauft habe, nur um es dann irgendwie doch nicht zu lesen. Nachdem es jetzt ewig bei mir rum lag, ...

„Things we never got over“ ist eins dieser Bücher, die ich aufgrund ihres Hypes in den sozialen Medien gekauft habe, nur um es dann irgendwie doch nicht zu lesen. Nachdem es jetzt ewig bei mir rum lag, habe ich mich seiner mal erbarmt und muss sagen, dass ich die Story schon sehr klischeehaft finde. Und trotzdem konnte ich das Buch leider nicht weglegen. War total angefixt, was ich nicht erwartet hätte. Unerwartet gut.

Zum Inhalt: Naomi steht vor den Scherben ihres bisherigen Lebens, als sie sich in Knockemout mit ihrer Schwester treffen will, nur um festzustellen, dass diese sie reingelegt und ausgeraubt hat, nur um sich dann aus dem Staub zu machen. Achja, und ihr ihre bisher unbekannte Nichte hinterlassen hat. Und als wäre das nicht schon genug Chaos, fühlt sich Naeomi zu ihren grummligen Nachbarn Know hingezogen, der mehr als klargestellt hat, dass er nicht an Beziehungen interessiert ist.

Was ich richtig, richtig gut fand war, dass die Protagonisten mal nicht erst Anfang Zwanzig waren. Ich weiß nicht wieso, aber in diesem Genre scheinen stürmische Romanzen nur Leuten unter 30 vorbehalten zu sein. Dementsprechend mochte ich es total gern, mal Protas zu haben, die näher an meinem eigenen Alter dran sind und dementsprechend auch Sorgen/Probleme haben, mit denen ich mich mehr identifizieren kann.

Die Story selbst ist die klassische Kleinstadt-Romance mit all ihren Klischees. Sie, die Belle von außerhalb, die gerade emotional viel durchgemacht hat und einen Neuanfang startet, er der unnahbare, sexy Junggeselle und „Junge aus dem Ort“. Sie verdreht natürlich alle Köpfe, er stellt fest, dass ihm das gar nicht passt. Kennt man, hat man alles schon gelesen. Manchmal tut so viel Klischee schon fast weh und ich konnte die Geschichte quasi nach dem ersten Kapitel vorhersagen.

Was mich aber trotzdem hat dranbleiben lassen, sind die vielen coolen und interessanten Nebencharaktere, die für den einen oder anderen Lacher gut sind, für ein paar coole Frauenpower-Momente sorgen und einem mit ihrer Offenheit und Güte das Herz aufgehen lassen. In meinen Augen haben sie den Protas total die Show gestohlen und haben für mich das Buch gerettet. Und auch Knox lässt im Verlauf des Buches tiefer blicken, auch wenn sein Höhlenmensch-Gehabe wirklich gar nicht geht.

Insgesamt hat mich das Buch also nicht umgehauen, hatte aber trotzdem viel schönes.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Nicht ganz so catchy wie seine Vorgänger

WiccaCreed | Rache & Feuer
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Mit Wicca Creed Rache & Feuer ist der dritte und letzte Band der Reihe erschienen und ich hab so wahnsinnig auf dieses Buch hingefiebert. Muss aber sagen, dass er spannungstechnisch hinter seinen Vorgängern ...

Mit Wicca Creed Rache & Feuer ist der dritte und letzte Band der Reihe erschienen und ich hab so wahnsinnig auf dieses Buch hingefiebert. Muss aber sagen, dass er spannungstechnisch hinter seinen Vorgängern zurück bleibt und mich nicht so richtig mitreißen konnte.

Zum Inhalt: Nexor ist zurück und Valea soll für ihn und Königin Celesta die Magiequellen finden, denn die beiden haben ihre Tochter als Druckmittel. Je mehr Valea versucht sich zu erinnern, desto mehr muss sie feststellen, dass dir gefeierte Königin Estea nicht die gutmütige, friedliebende Regentin war, an die sich alle erinnern. Und auch Nexor ist ganz anders, als von Valea erwartet. Beruht ihr ganzes Leben auf einem Irrglauben?

Das Buch ist wieder unfassbar schön und hochwertig gestaltet und auch der Overlay ist wieder richtig toll geworden. Auch der Schreibstil ist wieder gewohnt flüssig, sehr bildhaft und an vielen Stellen auch emotional. In kursiv grenzen sich Valeas Erinnerungen ab, was ich gut gemacht finde. Leider haben sich auch hier, wie schon bei den beiden Vorgängerbänden einige unschöne Rechtschreibfehler und textliche Dopplungen eingeschlichen.

Vom Spannungsaufbau her fand ichs diesmal ein bisschen mau. Prinzipiell stehen Valea drei große Aufgaben in diesem Band bevor, aber bis sie mal richtig loslegt vergeht schonmal wahnsinnig viel Zeit. Auch innerhalb dieser schwierigen Aufgaben, die eigentlich interessant angelegt sind flaut sie Spannung immer wieder zwischendurch ab und es gibt für mein Empfinden viel „Fülltext“.

Am Ende geht dann alles ganz schnell und irgendwie zu einfach. Ich meine, natürlich steuert dieser Reihenabschluss auf ein Happy End hin. Aber dafür wie gefürchtet und gerissen Nexor und Celesta sind, hat es Valea letztendlich doch ziemlich leicht. Finde ich immer ein bisschen unglaubwürdig, wenn vorher so ein riesiger Aufriss drum gemacht wird.

Insgesamt hat mich das Buch nicht so mitgerissen wie seine Vorgänger, ist aber ein solider Abschluss

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Schöne Ergänzung zum Standardprogramm mit simplen Rezepten

Weight Watchers - der neue 4 Wochen Powerplan
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Vielleicht vorab: dieses Buch gibt zwar einen kurzen Überblick über das Weight Watchers Prinzip und ist an das Punktesystem angelehnt, was das Buch aber nicht mitliefert ist die Evaluierung, wie viele ...

Vielleicht vorab: dieses Buch gibt zwar einen kurzen Überblick über das Weight Watchers Prinzip und ist an das Punktesystem angelehnt, was das Buch aber nicht mitliefert ist die Evaluierung, wie viele Punkte man jetzt eigentlich essen darf/soll um seine Abnehmerfolge zu realisieren. Laut Vorwort im Rezeptbuch soll das Programm aber auch funktionieren, wenn man kein WW Mitglied ist.

Das Buch ist eingeteilt in Frühstück/Snacks und Hauptgerichte für jeweils mittags und abends. Dabei ist für mittags/abends eine Kombination vorgeschlagen, man kann diese aber auch alternativ miteinander kombinieren, je nach Geschmack und sollte dabei nur auf gleichwertige Punkte achten. Cool und hilfreich fand ich die Druckvorlage für den Speiseplan, denn mir hilft Visualisieren immer enorm, auch beim Planen von Mahlzeiten. Denn ein bisschen muss man sich da schon reinfuchsen, man bekommt den Plan nicht fertig auf dem Präsentierteller.

Was mir bei den Rezepten besonders gut gefallen hat war, wie schnell und einfach die meisten davon sind. Die Zutatenlisten sind übersichtlich, man braucht keine extravaganten Sachen (zumindest nach meinem Empfinden nicht) und die Gerichte würde ich als „Basic“ bezeichnen (Pasta, Suppen, Salate, Sandwiches). Finde die Gerichte aber schön bunt gemischt und den Großteil davon auch sehr ansprechend. Besonders aus der Kategorie Frühstück habe ich für mich viele Anregungen mitgenommen, die ich ab jetzt so umsetzen werde.

Die Rezepte sind bei den Hauptgerichten immer genau auf eine Person ausgelegt. So kann man ja aber natürlich selten einkaufen. Ich koche dann einfach größere Mengen und esse zwei-dreimal davon, mich stört das nicht und es ist für mich sinnvoller so einzukaufen und zu kochen.

Insgesamt ein nettes Kochbuch, ein richtiges „Programm“ ist es nach meinem Empfinden nicht, man muss schon Eigenleistung einbringen

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