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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2025

Ein würdiger Abschlussband

Arc & Ruin
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Schon das Cover von „Arc & Ruin“ zieht einen direkt wieder in diese düstere, geheimnisvolle Welt, die Marie Graßhoff so bildgewaltig erschafft. Ein echter Blickfang und zusammen mit dem praktischen „Was ...

Schon das Cover von „Arc & Ruin“ zieht einen direkt wieder in diese düstere, geheimnisvolle Welt, die Marie Graßhoff so bildgewaltig erschafft. Ein echter Blickfang und zusammen mit dem praktischen „Was bisher geschah“-Abschnitt ein gelungener Einstieg in diesen Abschlussband.
Die Geschichte knüpft fast nahtlos an „Heart & Shadow“ an und bringt direkt mehr Tempo rein. Während der erste Band für mich eher eine Einführung war, startet „Arc & Ruin“ ohne Umschweife mit spannenden Enthüllungen und ordentlich Action. Besonders spannend fand ich die Kapitel aus Irins (bzw. Arax’) Perspektive, die einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit geben. Auch Rah bleibt mit ihrer düsteren Reise eine der spannendsten Figuren. Shina und Mae hingegen wirkten diesmal ein wenig blass, ich hätte mir mehr Tiefe bei den beiden gewünscht, vor allem weil Mae keine eigene Perspektive hatte und dadurch etwas auf der Strecke blieb.
Marie Graßhoffs Schreibstil bleibt gewohnt bildhaft und atmosphärisch, gerade die Action-Szenen laufen wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Gleichzeitig schafft sie es, komplexe Fragen zu stellen und emotionale Themen einzubauen, ohne dass es jemals zu überladen wirkt.
Insgesamt hat mir „Arc & Ruin“ richtig gut gefallen. Es ist ein würdiger Abschlussband, der mit seiner dichten Atmosphäre, den starken Charakteren und einem cleveren Finale überzeugt, auch wenn mir persönlich das Ende fast schon zu „Happy End“-mäßig geraten ist. Wer düstere, komplexe Fantasy mag, wird hier auf jeden Fall fündig. Und ich für meinen Teil kann nur sagen: Marie Graßhoff hat mich wieder einmal begeistert!

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 10.06.2025

Ein vielversprechender Auftakt mit kleinen Schwächen

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Beginnen wir mit dem Äußeren: Das Cover ist ein absoluter Blickfang, der Farbschnitt ein hübsches Extra. Auch die Gestaltung im Inneren mit der Weltkarte und den Drachenkapiteln verdient ein Plus. Der ...

Beginnen wir mit dem Äußeren: Das Cover ist ein absoluter Blickfang, der Farbschnitt ein hübsches Extra. Auch die Gestaltung im Inneren mit der Weltkarte und den Drachenkapiteln verdient ein Plus. Der Umschlag an sich ist nicht ganz mein Fall, aber das ist Geschmackssache.
Zum Inhalt: Aemyra, die Thronerbin eines matriarchalen Reiches, muss sich in einer Welt voller politischer Intrigen und unterdrückerischer Religion zurechtfinden. Sie ist von Drachen und Magie umgeben, aber leider gibt es nicht so viele Drachen, wie ich gehofft hatte. Die Geschichte ist spannend, aber an einigen Stellen auch etwas vorhersehbar. Besonders zu Beginn hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht, der Wechsel von Matriarchat zu Patriarchat bleibt etwas vage.
Der Schreibstil ist flüssig und sorgt für gute Lesegeschwindigkeit, jedoch fehlt es manchmal an sprachlicher Tiefe. Aemyra als Protagonistin ist zwar stark, aber auch überraschend naiv und fällt oft in Fallen, die man ihr als Thronerbin nicht zutrauen würde. Ihre Entwicklung ist zwar nachvollziehbar, aber sie bleibt manchmal etwas unentschlossen. Fiorean ist ein ambivalenter Charakter, dessen Beweggründe ich ebenfalls nicht immer nachvollziehen konnte.

Trotz einiger Schwächen hat mich das Buch gut unterhalten, besonders das Ende mit dem Cliffhanger sorgt dafür, dass ich Band 2 auf jeden Fall lesen werde. Für Fans von Drachen, Intrigen und Machtspielen ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.

Fazit: Ein solider Start in eine spannende Fantasy-Dilogie mit Potenzial. Wäre die Charakterentwicklung etwas runder und die Magie ausführlicher, könnte es ein echtes Highlight sein. Wer sich von kleinen Schwächen nicht abschrecken lässt, wird auf jeden Fall gut unterhalten!

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Ein düsterer Tanz aus Liebe und Gefahr

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Schon beim ersten Blick auf das Cover und den Farbschnitt wusste ich: Das Buch muss ich lesen! Es hat eine düstere, geheimnisvolle Ausstrahlung, die perfekt zur Geschichte passt und sofort neugierig macht.

Inhaltlich ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover und den Farbschnitt wusste ich: Das Buch muss ich lesen! Es hat eine düstere, geheimnisvolle Ausstrahlung, die perfekt zur Geschichte passt und sofort neugierig macht.

Inhaltlich wagt sich Antonia Wesseling diesmal an ein besonders sensibles Thema: emotionale Abhängigkeit und psychische Gewalt in einer Beziehung, das sogenannte Loverboy-Phänomen. Die Handlung ist fesselnd erzählt und wechselt spannend zwischen verschiedenen Perspektiven. Anfänglich hat mich das etwas verwirrt, doch es hat sich schnell zu einem Pluspunkt entwickelt, weil es die Geschichte vielschichtiger und intensiver macht. Besonders die Tagebucheinträge von Vivian lockern das Ganze auf und zeigen ihre Sicht noch deutlicher.

Antonia Wesseling schreibt bildhaft und einfühlsam. Sie schafft es, dass man die bedrückende Atmosphäre spürt, ohne die Geschichte jemals plump oder reißerisch wirken zu lassen. Lola ist mir besonders ans Herz gewachsen. Sie ist loyal, kämpferisch und sehr menschlich gezeichnet. Elias’ Verhalten konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, doch er bringt Tiefe und eine interessante Dynamik hinein. Die Liebesgeschichte zwischen Lola und Elias kam mir dagegen etwas zu plötzlich und einige erotische Szenen hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht.

Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Mischung aus Romantik, Thriller und der ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema so gut funktioniert. Die Plottwists haben mich mehrfach überrascht und die Botschaft hinter der Geschichte bleibt im Kopf: Wie gefährlich eine vermeintliche Liebe sein kann.

Mein Fazit:
Ein atmosphärisch dichtes Buch, das ein wichtiges Thema klug und sensibel aufgreift. Für alle, die gerne Romance-Thriller lesen und sich auf tiefere, zum Nachdenken anregende Themen einlassen möchten, ist „Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich“ definitiv eine Empfehlung. Aber Achtung: Die Triggerwarnungen sollte man ernst nehmen, das Buch ist kein Wohlfühlroman, aber genau deshalb so wichtig!

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Zwischen Overload und Selbstfürsorge Ein Buch, das auffängt

Dein ADHS-Wohlfühl-Guide
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Schon das Cover hat mich angesprochen: sanfte Farben, eine meditierende Figur und eine Gestaltung, die Ruhe und Wärme ausstrahlt – genau das, was ich mir von einem Ratgeber zu ADHS wünsche.

Die Autorin, ...

Schon das Cover hat mich angesprochen: sanfte Farben, eine meditierende Figur und eine Gestaltung, die Ruhe und Wärme ausstrahlt – genau das, was ich mir von einem Ratgeber zu ADHS wünsche.

Die Autorin, selbst betroffen, schreibt nahbar, ehrlich und mit spürbarer Erfahrung. Das Buch ist klar strukturiert, die Kapitel orientieren sich an Bedürfnissen wie Ruhe, Klarheit oder Fokus. Besonders hilfreich fand ich, dass man nicht chronologisch lesen muss, sondern gezielt nach Themen suchen kann.

Viele Situationen, die ich selbst erlebe, werden benannt – etwa das Gefühl der Reizüberflutung nach sozialen Kontakten. Endlich habe ich Erklärungen und auch alltagstaugliche Tipps zur Hand. Die Texte sind angenehm kurz, verständlich und liebevoll geschrieben.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die häufige Eigenwerbung für Produkte der Autorin, was den sonst sehr authentischen Ton manchmal stört.

Fazit:
Ein ehrlicher, wohltuender Ratgeber für Menschen mit ADHS – alltagsnah, empathisch und motivierend. Kein Buch zum einmal Durchlesen, sondern ein Begleiter, zu dem man immer wieder greift. Sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Dunkel, gefährlich, unwiderstehlich – ein Dark Romance-Auftakt mit Biss

Ruthless Creatures
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Ruthless Creatures hat mich sofort durch sein stimmungsvolles Cover angezogen – düster, elegant und mit einem Hauch Gefahr. Genau das, was ich mir von einer Dark Romance wünsche. Die Geschichte rund um ...

Ruthless Creatures hat mich sofort durch sein stimmungsvolles Cover angezogen – düster, elegant und mit einem Hauch Gefahr. Genau das, was ich mir von einer Dark Romance wünsche. Die Geschichte rund um Natalie, die sich nach einem Schicksalsschlag zurück ins Leben kämpft, und den geheimnisvollen Kage, hat mich emotional wie auch inhaltlich überzeugt.

Was mich besonders gepackt hat, war die explosive Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren – intensiv, sexy, aber ohne klassische Rollenklischees. Natalie ist stark und verletzlich zugleich, Kage faszinierend ambivalent: gefährlich, aber voller echter Gefühle.

Geissingers Stil ist packend und angenehm leicht, mit bissigem Humor und einem guten Gespür für Spannung. Die Kapitel fliegen nur so dahin. Auch die Nebenfiguren – vor allem Sloane – sorgen für Humor und Tiefe.

Fazit: Ein fesselnder, emotionaler Auftakt, der zeigt, dass Dark Romance mehr sein kann als nur düster. Absolute Empfehlung für Fans des Genre.

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