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Veröffentlicht am 14.03.2020

Wunderschön

Der Leuchtturm von Hope Harbor
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Bei „ Der Leuchtturm von Hope Harbor“ von Irene Hannon handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Der ehemalige Militärarzt Ben Garrison ist nicht gerade begeistert, als er von seinem geliebten ...

Bei „ Der Leuchtturm von Hope Harbor“ von Irene Hannon handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Der ehemalige Militärarzt Ben Garrison ist nicht gerade begeistert, als er von seinem geliebten Großvater den Leuchtturm von Hope Harbor erbt. Er will das baufällige Gebäude so schnell wie möglich loswerden, um sich anschließend in eine angesehene Arztpraxis in Ohio einzukaufen. Als tatsächlich ein Investor Interesse zeigt und dessen Abrisspläne bekannt werden, geht die Bevölkerung allerdings auf die Barrikaden.
Unter der Regie von Marci Weber, der engagierten Redakteurin des Hope Harbor Herald, soll ein alternatives Finanzkonzept erstellt werden. Wird es ihr gelingen, den sympathischen Erben Ben umzustimmen und das Wahrzeichen der Stadt zu erhalten?

Hier handelt es sich um den vierten Band aus der Reihe. Da alle Bücher in sich abgeschlossen sind, kann man diesen ohne Vorkenntnisse lesen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen.
Durch die bildhaften Beschreibungen der Handlungsplätze und Objekte konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Hier hat die Autorin ein gutes Händchen für schöne Plätze gehabt. Während dem Lesen konnte ich sehr gut vom Alltag abschalten und mich ganz nach Hope Harbor beamen.

Die Protagonisten werden so liebevoll beschrieben. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte haben mir gefallen. Sie sind authentisch und nachvollziehbar.

Der Plot ist sehr abwechslungsreich, interessant und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und so habe ich es in nur drei Tagen gelesen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 14.03.2020

Facettenreicher Plot, zu politisch

Heißes Pflaster
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Bei " Heisses Pflaster" von Alex Pohl handelt es sich um einen Kriminalroman.

Ein Politiker wird, am Ufer eines Sees südlich von Leipzig, tot aufgefunden. War es Selbstmord? Die Indizien am Tatort lassen ...

Bei " Heisses Pflaster" von Alex Pohl handelt es sich um einen Kriminalroman.

Ein Politiker wird, am Ufer eines Sees südlich von Leipzig, tot aufgefunden. War es Selbstmord? Die Indizien am Tatort lassen Hanna Seiler und Milo Novic daran zweifeln. Der Tote hatte sich durch sein soziales Engagement viele Feinde gemacht. Unter ihnen ist ein Bauunternehmer mit Kontakten zur rechten Szene. Die Ermittler geraten schnell unter Druck und erkenen den perfiden Plan des Täters erst, als es fast schon zu spät ist.

Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Dieser Kriminalroman lässt sich sehr flüssig lesen und ist leicht verständlich. Ich kenne Band eins nicht, hatte hier aber keinerlei Probleme mit dem Privatleben der Ermittler mitzukommen.

Die facettenreichen Protagonisten werden gut beschrieben, sodass ich sie mir gut vorstellen konnte. Bei Einigen hatte ich leider das Gefühl, dass der Autor zu sehr aufgetragen hat und ihre Entwicklungen und Einstellungen nicht sehr authentisch sind.

Der Plot ist sehr abwechslungsreich und vielseitig. Der Autor beschreibt hier sehr viele aktuell politisch vorkommende Szenen. Dies war mir manchmal etwas zu viel des Guten, da ich beim Lesen vom Alltag abschalten möchte und die Realität hinter mir lassen möchte.

Der Fall an sich ist spannend, bis zum Schluß undurchschaubar und das Ende hat mich überrascht.

Ich empfehle dieses Buch bedingt weiter.

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Veröffentlicht am 10.03.2020

Sehr interessant

Kämpfen. Leiden. Lieben. Leben im Schwarzwald von den Kelten bis ins 20. Jahrhundert. Heimatgeschichte packend erzählt: die Lebenswirklichkeit der einfachen Schwarzwälderinnen und Schwarzwälder.
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„ Kämpfen.Leiden.Lieben. Leben im Schwarzwald von den Kelten bis ins 20. Jahrhundert“ von Thomas Binder.

Klappentext übernommen:
Geschichte über spannende Geschichten zu veranschaulichen – mit dieser ...

„ Kämpfen.Leiden.Lieben. Leben im Schwarzwald von den Kelten bis ins 20. Jahrhundert“ von Thomas Binder.

Klappentext übernommen:
Geschichte über spannende Geschichten zu veranschaulichen – mit dieser Intention lässt sich das Leben der Menschen im Schwarzwald über die Jahrhunderte beispielhaft nachzeichnen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht bekannte Herrscher und die große Politik; vielmehr schildern die 16 Miniaturen dieses Buches das Schicksal einfacher Leute: worüber sie sich freuten, was sie ängstigte, woran sie glaubten oder was sie stark machte Die Figuren sind historisch belegt, ihre nacherzählten Lebensgeschichten angereichert mit vielen Hintergrundinformationen. Ein Stück Regionalgeschichte - spannend umgesetzt anhand von Kategorien menschlichen Erlebens wie Liebe und Hoffnung, Vertrauen und Glaube.

Die Inhaltsangabe gibt einen ersten Überblick über die 16 Miniaturen ( z.B. leiden, hoffen, lieben, gehorchen).

Der Autor beschreibt die historischen Fakten, Ereignisse, Schicksale einfacher Leute sehr anschaulich und lebendig. Alles ist sehr leicht verständlich, informativ und sehr interessant. Bei diesen vielen Hintergrundinformationen, merkt man beim Lesen, dass sich der Autor sehr viel mit diesem Thema beschäftigt hat. Er beschreibt das Leben „ der kleinen Menschen“ sehr realistisch und authentisch. Hier hat mir besonders gefallen, dass der Autor hier die Geschichten von real existierenden Personen aufgegriffen hat.

Die zahlreichen Fotos von Menschen, Gebäuden und Landschaften bringen einem das Gelesen noch näher.

Am Ende jedes Kapitels gibt der Autor in der Rubrik :Lebendige Geschichte – Tipps, sehr tolle Tipps für Ausflugsziele im Schwarzwald.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 10.03.2020

Warmherzig und humorvoll

Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman.
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Bei „ Dolce Vesuvio“ von Astrida Wallat handelt es sich um einen Italien – Roman.

Klappentext übernommen:
Wer braucht schon die Gegenwart, wenn die Vergangenheit so voller Wunder steckt? Carlotta vergöttert ...

Bei „ Dolce Vesuvio“ von Astrida Wallat handelt es sich um einen Italien – Roman.

Klappentext übernommen:
Wer braucht schon die Gegenwart, wenn die Vergangenheit so voller Wunder steckt? Carlotta vergöttert Vulkane, antike Philosophen und alles, was tief unter der Erde verborgen liegt. Doch als sie das Angebot erhält, den Sommer bei einer Ausgrabung in Pompeji zu verbringen, wirbelt das mächtig Staub auf in ihrem Leben. Denn statt dem erhofften Sensationsfund begegnet ihr am Vesuv ausgerechnet ihr Konkurrent Alessandro Mantegna - und der setzt ein schicksalhaftes Drama in Gang, dem nur Carlotta ein Ende setzen kann. Sofern sie lernt, nicht nur hinter die Fassaden ihrer geliebten Ruinen, sondern auch in die Herzen der Männer und den Himmel Italiens zu blicken …


Der flüssige, lockere Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr gut lesen, ist leicht verständlich und jede Seite ist ein Genuss. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Die italienische Atmosphäre wird sehr gut eingefangen. Während dem Lesen fühlte ich mich, als ob ich vor Ort wäre. Die Ausgrabungen in Pompeji werden gut geschildert und faszinieren mich immer wieder, das Leben, die Familienfeiern - alles wird sehr authentisch und bildhaft beschrieben.

Die facettenreichen Protagonisten werden sehr liebevoll beschrieben, sodass ich sie mir alle sehr gut vorstellen konnte. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind plausibel und teilweise überraschend.

Der Plot ist sehr abwechslungsreich und interessant. Eine romantische Komödie mit Humor und Tiefgang, sowie eine Reise in die Vergangenheit. Diese beiden Komponenten hat die Autorin sehr gut miteinander verwoben, sodass ein warmherziger Roman entstanden ist.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 10.03.2020

Nervenkitzel pur

Herzenskälte
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Bei „ Herzenskälte“ von Saskia Berwein handelt es sich um einen Thriller.

Zweiter Band der "Ein Fall für Leitner und Grohmann"-Reihe, der unabhängig von Band 1 gelesen werden kann.

Klappentext übernommen:
Frisch ...

Bei „ Herzenskälte“ von Saskia Berwein handelt es sich um einen Thriller.

Zweiter Band der "Ein Fall für Leitner und Grohmann"-Reihe, der unabhängig von Band 1 gelesen werden kann.

Klappentext übernommen:
Frisch verheiratet und bereits tot: Als perfekte Braut ausgestellt wird die Leiche einer jungen Frau im Schaufenster eines Hochzeitsplaners gefunden. Ihr Herz wurde entfernt und dient dem Täter scheinbar als Trophäe. Jennifer Leitner und Oliver Grohmann vermuten zuerst ein Verbrechen aus Leidenschaft. Doch dann taucht ein weiterer Toter auf, grausam verstümmelt und das Herz aus der Brust gerissen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Thriller lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Nach ein paar Seiten konnte ich das Buch schon kaum noch aus der Hand legen, so neugierig war ich auf den weiteren Verlauf der Geschichte.

Die Spannung baut sich von Seite zu Seite weiter auf. Durch viele Wendungen, geschickt gelegte Irrwege und vielen Verdächtige konnte ich die ganze Zeit miträtseln wer der Täter ist. Auf... bin ich im Traum nicht gekommen. Super- so muss ein Thriller sein.
Durch bildhaften Beschreibungen habe ich nicht nur einmal Gänsehaut bekommen. So einen packenden Thriller habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Das Verhältnis Privatleben der Ermittler und Krimianteil ist stimmig. Manchmal habe ich mir sogar gewünscht, dass es mit dem Privatleben weitergeht um mich kurz von dem spannenden Fall erholen zu können.

Die Ermittler gehen plausibel und bedacht vor. Ihre Ermittlungsschritte haben mir gefallen und dass dadurch Stück für Stück der Fall gelöst wird.

Die Protagonisten werden gut beschrieben, ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind plausibel und überraschend.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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