Profilbild von Dandy

Dandy

Lesejury Star
offline

Dandy ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dandy über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2020

Phantasievolles Kochbuch

Zauberhafte Küche
0

Bei „Zauberhafte Küche..von Aladin bis Zelda“ von Aurelia Beaupommier handelt es sich um ein sehr außergewöhnliches Kochbuch.

Klappentext übernommen:
Mit diesem phantastischen Kochbuch zollt Aurélia Beaupommier ...

Bei „Zauberhafte Küche..von Aladin bis Zelda“ von Aurelia Beaupommier handelt es sich um ein sehr außergewöhnliches Kochbuch.

Klappentext übernommen:
Mit diesem phantastischen Kochbuch zollt Aurélia Beaupommier allen Magiern, Feen, Elfen, Hexen und anderen Zauberwesen Tribut. Es birgt Zubereitungsanleitungen für einfache und außergewöhnliche Gerichte, süße Leckereien und Zaubertränke, inspiriert unter anderem von:

- Aladin (Kleine Delikatessen aus der Wunderhöhle)
- Die Chroniken von Narnia (Lokum der Weißen Hexe)
- Dornröschen (Drachentrank)
- Dungeons & Dragons (Lammkeule aus dem Gasthaus zum Roten Drachen)
- Harry Potter (Butterbier)
- Der Herr der Ringe (Radagasts Salat)
- Der König der Löwen (Rafikis Chips)
- Mary Poppins (Sardinensandwiches)
- Die Schöne und das Biest (Koteletts à la Biest)
- Ein Sommernachtstraum (Titanias Wonne)
- Der Zauberer von Oz Vogelscheuchenbrot)
- Zelda (Grünes Elixier)

Die bezaubernden Rezepte liefern das Rüstzeug für den Kampf gegen einen fürchterlichen Feind – den leeren Magen – und tragen Kochende wie Speisende in andere, sagenhafte Welten.

Der Aufbau des Buches hat mir gefallen:
- Vorwort ( hier beschreibt die Autorin, wie sie auf die Idee gekommen ist, dieses Kochbuch zu schreiben)
- Mein Who is Who der Zauberer ( hier werden die Zauberer und Hexen kurz vorgestellt)
- Köstlichkeiten für besondere Tage ( sehr leckere, nicht alltägliche Rezepte)
- Sagenhafte Süßigkeiten und Leckereien (lecker)
-Betörende Tränke ( leckere Getränke)
- Autorenporträt, Danksagung
-Index
-Bibliographie ( hier gibt es eine Aufstellung der Bücher in denen die zuvor vorgekommenen Zauberer und Hexen zu finden sind)

Für jedes Gericht hat die Autorin eine Doppelseite genommen. Auf der einen Seite sieht man das fertige Gericht. Dieses wurde sehr schön und aufwendig in Szene gesetzt.
Auf der anderen Seite befindet sich eine Liste mit den benötigten Zutaten. Ebenso eine einfach zu verstehende und logisch aufgebaute Kochanleitung. Ich bin nicht die große Köchin, aber dank den Zubereitungsanleitungen ist mir jedes Gericht gelungen.

Die sehr abwechslungsreichen Gerichte haben mir gefallen. Ca. 80 Prozent der Rezepte habe nachgekocht, bzw, werde ich noch nachkochen. Bei den restlichen Rezepten sind Zutaten dabei, dir mir nicht munden oder die schwer zu bekommen sind.


Ich empfehle dieses Kochbuch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Klare Leseempfehlung

Die geliehene Schuld
0

Bei „ Die geliehene Schuld“ von Claire Winter handelt es sich um einen Roman.

Berlin, Sommer 1949:
Während des Zweiten Weltkrieges hat die Redakteurin Vera Lessing ihre Eltern und ihren Mann verloren. ...

Bei „ Die geliehene Schuld“ von Claire Winter handelt es sich um einen Roman.

Berlin, Sommer 1949:
Während des Zweiten Weltkrieges hat die Redakteurin Vera Lessing ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Auf mysteriöse Weise kommt ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan um Leben und Vera wird unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat über ehemalige Kriegsverbrecher Recherchen betrieben und stand im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen Veras Nachforschungen.

Der sehr Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Örtlichkeiten werden sehr bildlich und realistisch beschrieben , sodass ich mir das zerstörte Nachkriegsdeutschland sehr gut vorstellen konnte. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen und wird von Seite zu Seite interessanter.

Die Protagonisten werden sehr ausführlich beschrieben. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind plausibel und bei manchen konnte ich über ihr handeln nur den Kopf schütteln.

Die Autorin hat über...., sehr gut recherchiert. Ich habe schon sehr viel über dieses Thema gelesen, aber so emotional, glaubwürdig und interessant habe ich die Vorkommnisse nach dem Krieg noch nicht erleben können.

Durch die zwei Zeitebenen, die undurchschaubaren Protagonisten, den interessanten Ereignissen, ist diese Geschichte die ganze Zeit über sehr interessant und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2020

Interessant, geheimnisvoll

Der Kristallpalast
0

Bei „ Der Kristallpalast“ von Oliver Plaschka, Alexander Flory und Matthias Mösch handelt es sich um einen Steampunk - Roman.

London, Frühjahr 1851:
Am Vorabend der ersten Weltausstellung wird ein Mitglied ...

Bei „ Der Kristallpalast“ von Oliver Plaschka, Alexander Flory und Matthias Mösch handelt es sich um einen Steampunk - Roman.

London, Frühjahr 1851:
Am Vorabend der ersten Weltausstellung wird ein Mitglied der königlichen Kommission auf rätselhafte Weise ermordet. Miss Niobe ahnt noch nicht, dass dieser Fall ihre Welt für immer verändern soll.
Ein Artefakt befand sich im Besitz des Toten. Dieses birgt ein Geheimnis, das bis weit in die Vergangenheit des fernen Indiens reicht. Feindliche Agenten und eine mysteriöse Loge streben danach, es in ihren Besitz zu bringen und seine fantastischen Kräfte zu entfesseln.
Auf zwei ebenbürtige Gegner, trifft Niobe in einem Wettlauf gegen die Zeit. Einmal den im Dienste finsterer Macht stehende niederländische Spezialisten Frans und den für eine ultrageheime Sektion der britischen Armee arbeitende Captain Royle. Beide verfügen über besondere Gaben und Waffen. Wenn sie dieses tödliche Spiel bestehen und die Wahrheit über das Artefakt herausfinden wollen, müssen sie sich zusammentun.
Alle Spuren führen zum Kristallpalast, jenem prunkvollen Bauwerk aus Eisen und Glas, in dem in wenigen Tagen die Königin, ihr Hofstaat und Besucher aus aller Herren und Länder zusammenkommen wollen....

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sehr bildlich, detailliert und interessant. Ich habe zwar etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden und bin sehr froh, dass ich am Ball geblieben bin. Für mich war dies die erste Steampunk Geschichte und meine Erwartungen wurden erfüllt.

Die Protagonisten werden sehr ausführlich und authentisch beschrieben. Abwechselnd wird die Geschichte der drei Protagonisten in der Ich – Perspektive erzählt. So konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzten, ihren Gedankengängen und Taten nachvollziehen.

Stück für Stück werden einzelne Puzzleteile zusammengefügt, bis keine Fragen mehr offen sind.

Die Spannung baut sich langsam auf und durch die vielen Ereignisse, Wendungen, Geheimnisse und Irrwegen wird die Geschichte von Seite zu Seite spannender. Einige Längen kommen zwar auch vor, die mich hier aber nicht gestört haben.

Mir haben besonders die historischen Fakten gepaart mit Fiction gefallen. Ebenso wird das Zeitkolorit sehr gut eingefangen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

Hat mich nachdenklich zurückgelassen

Der Regisseur / Der Kuss
0

Bei „ Der Kuss“ von Olivia Kleinknecht handelt es sich um einen Roman.

Bring ich mich einfach um , wenn mein Leben im Alter scheitert?
Sie ist neunzig Jahre alt, lebt allein in ihrer Wohnung und außer ...

Bei „ Der Kuss“ von Olivia Kleinknecht handelt es sich um einen Roman.

Bring ich mich einfach um , wenn mein Leben im Alter scheitert?
Sie ist neunzig Jahre alt, lebt allein in ihrer Wohnung und außer dem Fernseher hat sie keinen Freund mehr. Sie blättert in ihren alten Briefen, die sie von ihrem alten Bekannten, dem berühmten Regisseur Angelotti bekommen hat. In diesen schreibt er von seinen Eskapaden, mit denen er sich selbst wieder und wieder das pralle Leben beweisen will. Während die Dame altert, kaum noch den Haushalt schafft, scheinen Angelottis Briefe direkt aus der Hölle zu kommen.

Hier handelt es sich um die Fortsetzung von „ Der Regisseur“. Ich empfehle zuerst den Regisseur zu lesen und dann dieses Buch.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Durch die knackige, auf den den Punkt gebrachte Sätze lässt sich dieser Roman sehr flüssig lesen. Jede Seite ist sehr interessant, lesenswert und wichtig.

Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da ich sehr neugierig darauf war, wie es mit der alten Dame und dem Regisseur weitergeht.

Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich gemacht. Er ist keine leicht Kost. Hier geht es vor allem um die alte Dame. Ihren Charakter hat die Autorin sehr gut beschrieben, sodass ich oft entsetzt zurückblieb und mir immer wieder der Spruch durch mein Gehirn geisterte: Altwerden ist nichts für Feiglinge.
Der Regisseur wird auch hier wieder sehr gut beschrieben. Einst ein abstoßender, machtsüchtiger und egoistischer Mensch und im alter ein gebrechlicher Mann.....

Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

Bin begeistert

Millionen neuer Lügen
0

„Millionen neuer Lügen“ von Victoria Scheer.

Klappentext übernommen.

“Hör mir nun gut zu.”Lady Winter sprach ruhig aber bestimmt. “Deine Mutter war wie ich, kleine Eve. Leider ist sie zu früh gestorben, ...

„Millionen neuer Lügen“ von Victoria Scheer.

Klappentext übernommen.

“Hör mir nun gut zu.”Lady Winter sprach ruhig aber bestimmt. “Deine Mutter war wie ich, kleine Eve. Leider ist sie zu früh gestorben, um dir alles selbst erklären zu können. Sie hat mir ein Geheimnis anvertraut, welches ich nun an dich weiterreiche.”Was würdest du tun, wenn von einem Tag auf den anderen deine Welt auf den Kopf gestellt wird? Was, wenn du eine ganze Welt aufgeben müsstest, nur um denjenigen zu retten, der dir am meisten bedeutet? Was, wenn hinter jedem Satz eine Lüge steckt? Und was, wenn alles was du geglaubt hast zu kennen, ein Geheimnis birgt?Eve Cort ist ein junges Mädchen im frühen siebzehnten Jahrhundert, nur fasziniert von der Musik. Doch eines Tages ändert sich ihr ganzes Leben. Geheimnisse kommen ans Licht und bedrohen jene, die Eve am nächsten stehen. Bei dem Versuch diese zu retten, wird sie in eine Welt gerissen, in der Magie kein Fremdwort ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Diese Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und durch die bildhaften Beschreibungen konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.

Die Spannung fängt schon auf der ersten Seite, mit einem sehr interessanten Prolog an, und endet nach vielen Wendungen, Irrwegen auf der letzten Seite.

Normalerweise ist Fantasy nicht ganz so meins. Aber von diesem Buch bin ich begeistert. Die Autorin hat hier die Fantasy Elemente sehr gut beschrieben, sodass sie mich überzeugten.

Die Protagonisten werden gut beschrieben, ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte haben mir gefallen.

Dieses Buch ist für Leser ab 12 Jahren geeignet. Dies habe ich erst nachdem ich dieses Buch gelesen habe, gesehen. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte zu „kindlich“ ist. Mir ( 40 Jahren), hat sie sehr gut gefallen und ich konnte gut mitfiebern, raten und Vermutungen anstellen.

Das Ende ist plausibel und für mich war es sehr überraschend.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere