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Veröffentlicht am 04.08.2018

Humorvoll, spannend und amüsant

Ed ist tot
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Bei "Ed ist tot" von Russel D Mc Lean handelt es sich um einen humorvollen Noir-Krimi.
Die Prosecco liebende Buchhändlerin, Jen Carter, hat gerade ihren Traum, eine Schriftstellerin zu werden, aufgegeben. ...

Bei "Ed ist tot" von Russel D Mc Lean handelt es sich um einen humorvollen Noir-Krimi.
Die Prosecco liebende Buchhändlerin, Jen Carter, hat gerade ihren Traum, eine Schriftstellerin zu werden, aufgegeben.
Zur Zeit ist sie mit dem Chaoten Ed zusammen - bis sie ihn aus versehen ersticht.
Was macht sie jetzt mit seiner Leiche, den Drogen und dem ominösen Geldbetrag, den sie bei ihm findet? Wie kann sie den düsteren Gestalten entkommen, denen Ed noch etwas schuldet?

Das Cover gefällt mir sehr gut. Schon bei der genaueren Betrachtung von Jen, sieht man, dass es sich nicht um eine "normale" Buchhändlerin handelt.
Der Titel ist sehr gut lesbar und auffällig.

Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Humor entspricht genau meinem Geschmack. Schön dezent und leise kommen die Gags daher. Mein Schmunzeln auf den Lippen habe ich während dem Lesen nicht mehr wegbekommen.
Durch die vielen Wendungen, bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend. Ich habe mit Jen richtig mitgefiebert, in welche skurrile , gefährliche Situation sie als nächstes gerät und wie sie sie meistert.
Jen, eine unscheinbare Buchhändlerin, steht kurz davor den Titel:" Schottlands gefährlichste Serienkillerin" zu bekommen. Mit welchen Aktionen hat sie wohl dazu beigetragen. Ich möchte hier nichts verraten, nur eins: es wird richtig lustig, außergewöhnlich und spannend.

Auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen. Einer verschiedener , skurriler und anders als der Andere. Gerade diese Mischung macht die Geschichte plausibel und lesenswert.

Die so ausführlich beschriebene Morde, hätte ich in diesem Buch nicht erwartet. Tolle Überraschung.

Ich empfehle dieses Buch weiter, da mir die Geschichte sehr gefallen hat, ich sehr viel schmunzeln und mit raten konnte.

Veröffentlicht am 29.07.2018

Spannender, humorvoller Krimi

Meerjungfrauen morden besser
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Nach der "Gärtner war´s nicht" ist "Meerjungfrauen morden besser" der zweite Fall für die K& K Schwestern.

Die Pension von Konny und Kriemhild wird von drei Fremden kurz und klein geschlagen. Ihre Forderung: ...

Nach der "Gärtner war´s nicht" ist "Meerjungfrauen morden besser" der zweite Fall für die K& K Schwestern.

Die Pension von Konny und Kriemhild wird von drei Fremden kurz und klein geschlagen. Ihre Forderung: Die Schwestern sollen ihnen die Millionen aushändigen, die Kriemhilds verstorbener Mann, der Kommodore, ihnen schulde. Angeblich hat der Kommodore illegal einen Schatz gehoben und diesen zu Geld gemacht.

Zusammen mit ihrem Nacktkater und der Asche des Kommodore machen sich die zwei Schwestern auf den Weg nach Hamburg um die Wahrheit herauszubekommen.

Auf ihrer Reise bekommen sie es mit knallharten Rocker, Kiffern, Hehlern und der angeblichen Geliebten des Kommodore zu tun.


Auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes, kann man diesem Buch sehr folgen. Der Fall an sich ist komplett neu und die wichtigsten Punkte, die die K & K Schwestern betreffen, werden in diesem Band nochmals erwähnt.


Die Autorin Tatjana Kruse beschreibt auf eine humorvolle , witzige und spannende Weise, die Erlebnisse der Schwestern. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Wenn man sich die außergewöhnlichen und lustigen Titel der einzelnen Kapitel durchliest, merkt man gleich, dass es sich hierbei um einen besonders humorvollen Krimi handelt.

Die K& K Schwestern haben sich in dieser Geschichte mit ihren Sprüchen übertroffen und auch die Personen auf die sie treffen sind einmalig. Jeder witzig, skurril auf seine eigene Art und Weise.

Nicht zu vergessen sind Amenhotep, der Nacktkater, mit seinen Aktionen und sein neuer Freund Chuck Norris, ein Papagei, der tolle Sprüche von sich gibt.

Die Spannung hat mir sehr gut gefallen. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer hinter den Morden steckt und warum sie umgebracht wurden.

Tatjana Kruse hat mich sehr oft auf den Irrweg gebracht und ein sehr überraschendes Ende geschaffen.

Ich empfehle dieses Buch weiter. Ein lustiger Krimi ohne Blutvergießen, mit ein paar Leichen, vielen verschiedenen Charakteren und den überaus lustigen und eigenartigen Schwestern.

Veröffentlicht am 28.07.2018

Bis zum Schluss spannend

A Stranger in the House
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Bei "A Stranger in the House: Das Böse ist näher, als du denkst" von Shari Lapena handelt es sich um den zweiten Thriller der Autorin.

Karen ist für ihren Mann ein Engel, für die Polizei eine Mörderin.
Karen ...

Bei "A Stranger in the House: Das Böse ist näher, als du denkst" von Shari Lapena handelt es sich um den zweiten Thriller der Autorin.

Karen ist für ihren Mann ein Engel, für die Polizei eine Mörderin.
Karen hat gerade das Abendessen für sich und ihren Ehemann vorbereitet, als das Telefon klingelte. Jahrelang hat sie sich vor diesem Anruf gefürchtet.
Einige Zeit später erwacht Karen im Krankenhaus. Sie hatte eine Autounfall und kann sich an nichts mehr erinnern.
Als in der Nähe des Unfallortes eine Leiche gefunden wird, glaubt die Polizei an einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen. Karens Mann ist fassungslos angesichts dieser Vermutung.
Als Karens Gedächtnis Stück für Stück wiederkommt, bekommt sie Zweifel...

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. So spannend fand ich die Geschichte.
Die Autorin legt immer neue Fährten, bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter oder die Täterin ist.
Ein sehr grosses Verwirrspiel. Für mich kamen alle beteiligten Personen für den Mord in Frage.
Das Ende ist sehr sehr überraschend.

Ebenso gefallen hat mir, dass nicht zu viele Personen vorkommen, da ich immer Probleme habe, mir die Namen zu merken.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der Einzelnen Personen erzählt. Wie sie den besagten Tag verbracht haben, welche Beziehungen sie zueinander haben. So lernte ich jeden gut kennen, aber auf die richtige Auflösung hat mich dieses Wissen nicht gebracht- so muss ein Thriller sein.

Die kurzen knappe Sätze tragen zur Spannung bei. Sehr positiv fand ich, dass keine unnötigen Längen und kaum etwas aus dem Leben der Ermittler erwähnt wird. Somit ist jeder Satz sehr nah am Geschehen.

Der Untertitel : Das Böse ist näher als Du denkst, passt perfekt zu der Geschichte. Wem kann man vertrauen, der eigenen Frau, dem eigenen Mann, der Nachbarin? Jeder hatte so seine Geheimnisse.
Der Plot ist sehr gut durchdacht und plausibel. Alle offene Fragen, die ich bis kurz vorm Schluß noch hatte, wurden aufgelöst.

Ich empfehle diesen Thriller weiter. Eine sehr spannende und gut durchdachte Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Spannung
  • Psychologie
Veröffentlicht am 22.07.2018

Ben und sein Doppelleben

Gruppentherapie
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Gruppentherapie von Friedrich Kalpenstein ist ein humorvoller Roman.


Der 30 jährige Ben hat sich mit seinem eigenen Architekturbüro finanziell übernommen. Er muss dringend Geld verdienen. Sein bester ...

Gruppentherapie von Friedrich Kalpenstein ist ein humorvoller Roman.


Der 30 jährige Ben hat sich mit seinem eigenen Architekturbüro finanziell übernommen. Er muss dringend Geld verdienen. Sein bester Freund hat Kontakte nach Mallorca und so verschafft er ihm dort ein Engagement als Partysänger.
Schon nach wenigen Auftritten wird Ben zu einem der angesagtesten Stimmungsmacher und hat sich schon eine beachtliche Fangemeinschaft aufgebaut.
Zuhause in München bekommt er eine Stelle in einem Architekturbüro und er und die Tochter seines Chefs werden ein Paar.
Sein Chef und seine Freundin dürfen von seinen Auftritten auf Malle und von seiner Geliebten Eva, einer Barfrau auf Malle, nichts erfahren.
Ein Spießrutenlauf beginnt.

Gruppentherapie hat mir sehr gut gefallen. Ich war richtig traurig, als die Geschichte zu Ende war.
Durch den lockeren, leichten und witzigen Schreibstil flogen die Seiten nur so dahin.
Ich konnte mich richtig gut in den sympathischen Ben hineinversetzen. Er ist innerlich hin- und hergerissen. Ein lockeres , leichtes und lustiges Leben als Sänger auf Malle oder ein Leben als Architekt in Anzug und Krawatte und noch dazu als Prinzgemahl.

Sehr gefallen hat mir außerdem, dass in der Geschichte viele Themen aufgegriffen werden. Wie z.B. die Partyszene auf Malle, , Ben´s Doppelleben, wie man als Architekt zu Geld kommt.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und könnten nicht vielfältiger sein. Die High Society rundum Clarissa und ihren Vater, Clarissas Schwester-das schwarze Schaf in der Familie, Ben- der seinen Weg sucht, Sascha- Ben´s herzensguter Kumpel.

Außergewöhnlich und toll finde ich, dass der Autor Friedrich Kalpenstein, Ben´s Lieder, die er auf Malle singt , selbst gesungen hat und auf CD veröffentlicht hat.
Auch als Nicht- Schlager Fan , konnte ich mir die CD anhören.

Ich empfehle dieses Buch weiter. Eine lustige, witzige Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Nette Geschichte

Der will doch nur spielen
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Bei "Der will doch nur spielen" von Meg Cabot, handelt es sich um ein modernes Großstadt-Märchen.


Kate schläft seit der Trennung von ihrem Freund auf der Couch ihrer besten Freundin und arbeitet in der ...

Bei "Der will doch nur spielen" von Meg Cabot, handelt es sich um ein modernes Großstadt-Märchen.


Kate schläft seit der Trennung von ihrem Freund auf der Couch ihrer besten Freundin und arbeitet in der Personalabteilung des New York Journals.
Im Auftrag ihrer Chefin Amy, muss Kate die Dessertspezialistin Ida kündigen, da sie ihre leckeren Speisen, nicht an Jeden verteilt.
Ida klagt gegen die Kündigung und Kate braucht dringend einen Anwalt. Der Bruder von Amy´s Freund Stuart wird engagiert. Dieser findet bald mehr Interesse an Amy, als an seiner Aufgabe.

Die Geschichte ist locker und teilweise witzig geschrieben.

Der Schreibstil ist kein 0/15 Stil, sondern eine Mischung aus E-Mail Verkehr, Tagebucheinträgen, Rezepten und Einkaufszetteln. Diese Art lockert den Lesefluss auf und macht die etwas zu langwierige Geschichte etwas spannender.
Etwas genervt hat mich der E-Mail Verkehr. Es war anstregend diesen zu lesen, da er immer mit Absender, Empfänger und Betreff anfängt und den Lesefluss hemmt.

Das Ende der Geschichte wird einem auf den ersten Seiten schon klar. Ein Happy End für die "Guten" und ein schlechtes Ende für die "Bösen". Da gab es keine wirkliche Überraschung.

Sehr gestört hat mich, dass in einem "Wohlfühlroman" die Themen: Hitler, Antisemitismus , Nazis und Al Kaida vorkommen. Diese Themen passen einfach nicht in diese Art von Buch.
Ich möchte beim Lesen, mich in eine andere Welt beamen und während dem Lesen das Böse der Realität vergessen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Von allem ist etwas dabei.